Werde jetzt Teil der großen Community von Formel1.de auf Facebook, diskutiere mit tausenden Fans über die Formel 1 und bleibe auf dem Laufenden!
Staatspräsident Chavez tot: Schwere Zeiten für Maldonado
Pastor Maldonado wird seit jeher von Sponsor PDVSA unterstützt - Droht ihm nach dem Tod von Staatspräsident Hugo Chavez Ungemach à la Luiz Razia?
(Motorsport-Total.com) - Die Testfahrten mit dem neuen FW35 liefen für Pastor Maldonado und das Williams-Team zufriedenstellend, doch im Hintergrund stehen dem Venezolaner möglicherweise schwere Zeiten bevor. Maldonado wird seit Beginn seiner Karriere von PDVSA, dem staatlichen Mineralölriesen aus seinem Heimatland, gefördert. Einer der Entscheidungsträger in Bezug auf die Sponsorenmillionen, von denen nicht zuletzt auch das Williams-Team lebt, war Venezuelas Staatspräsident Hugo Chavez.
Wie Nicolas Maduro, der Vizepräsident des Landes, bestätigte, verlor der Staatspräsident am Dienstag im Alter von 58 Jahren seinen Kampf gegen den Krebs. Nachdem sich die Trauer im Land gelegt hat, wird für Maldonado und Williams die Frage im Raum stehen, ob Chavez' Nachfolger hinsichtlich der Förderung ein ähnliches Engagement an den Tag legt.
- Formel 1
Adrian Newey, Honda, neue Werkzeuge: Aber ist Aston Martin bereit für 2026? - Langstrecke
GTWC statt WEC: Valentino Rossi erklärt seinen neuen BMW-Vertrag für 2026 - Motorrad
MotoGP 2026: VR46-Ducati enthüllt neues "Black and Light"-Design - Rallye
Rallye Dakar 2026: Al-Attiyah führt wieder - Sanders bei Sturz verletzt
Wie stark die Karriere eines Rennfahrers heutzutage vom Sponsoring abhängt, zeigt das Beispiel Marussia. Dort verlor der erst vier Wochen zuvor als Stammfahrer präsentierte Luiz Razia sein Cockpit in letzter Minute doch noch, weil sich seine brasilianischen Geldgeber nicht an die mit dem Team vereinbarten Zahlungsfristen hielten. An der Seite seines neuen Teamkollegen Valtteri Bottas geht Maldonado am übernächsten Wochenende in Melbourne in seine dritte Formel-1-Saison.


