Medienbericht: Formel-1-Boss offenbar vor Rücktritt

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Medienbericht: Formel-1-Boss offenbar vor Rücktritt

Beitragvon Redaktion » 04.09.2019, 13:24

Sean Bratches, der Marketingchef der Formel 1, könnte laut eines Berichts der 'BBC' Ende 2019 zurücktreten - Carey/Brawn sollen hingegen mittelfristig bleiben
Sean Bratches

F1-Boss Sean Bratches könnte sein Amt laut 'BBC' Ende 2020 zurücklegen

Im Spitzenmanagement der Formel 1 könnte es demnächst personelle Veränderungen geben. Das bezugnehmend auf namentlich nicht genannte "hochrangige Quellen". Konkret heißt es in dem Bericht, dass Sean Bratches, offiziell "Managing Director Commercial Operations", am Jahresende zurücktreten soll.

Bratches bildet seit 2017 gemeinsam mit Ross Brawn ("Managing Director Motor Sports") das Führungsduo, das die Geschicke der Formel 1 operativ lenkt. Während sich Brawn um sportliche Agenden wie etwa die Neugestaltung des Reglements ab 2021 kümmert, fallen in Bratches' Aufgabenbereich alle kommerziellen Themen, beispielsweise Verträge mit Rennstrecken, TV-Stationen oder Sponsoren.

Den beiden übergeordnet ist Chase Carey als Vorsitzender und Geschäftsführer der Formel 1. Erst im April waren Gerüchte aufgekommen, dass sich Carey Ende 2020 aus dem Tagesgeschäft zurückziehen könnte, um in eine übergeordnete Rolle, etwa im Stile eines Aufsichtsrats, zu schlüpfen. Dieser Plan ist laut 'BBC' aber auf Eis gelegt, solange die neue Struktur des Grand-Prix-Sports nicht steht.

Hinter den Kulissen verhandelt Rechteinhaber Liberty Media mit den Teams nicht nur über das neue Reglement und die Budgetobergrenze, sondern auch über die neuen "Concorde-Verträge", die Ende 2020 auslaufen. Eine nicht geklärte Zukunft sowie ein gleichzeitiger Abgang des Geschäftsführers könnten sich negativ auf den Aktienkurs der Formel 1 auswirken.

Carey & Brawn bleiben vorerst an Bord

Daher, so berichtet die 'BBC', haben sowohl Carey als auch Brawn das Bekenntnis abgegeben, zumindest solange an Bord zu bleiben, bis die elementarsten Zukunftsfragen geklärt und entsprechende Verträge unterschrieben sind. Wobei die Formel 1 dazu auf Anfrage der 'BBC' vorerst keine Stellungnahme abgeben wollte.Ruhig geworden ist es zuletzt um Gerüchte, wonach Toto Wolff mittelfristig (zum Beispiel nach Ende der Saison 2020, wenn sein Vertrag als Mercedes-Teamchef ausläuft) Careys Position als Geschäftsführer der Formel 1 übernehmen könnte. Auch wenn es unter den übrigen Teamchefs durchaus Befürworter gibt, die ihm diese Aufgabe zutrauen würden.

Übersicht: Der Formel-1-Kalender 2020

Mit 22 Rennen erwartet uns 2020 die längste Formel-1-Saison aller Zeiten - allerdings ohne einen Grand Prix in Deutschland. Wir liefern einen Überblic Weitere Formel-1-Videos

"Toto wäre dazu in der Lage und hätte die nötigen Fähigkeiten", erklärt etwa McLaren-Boss Zak Brown im Interview mit 'Motorsport-Total.com'. "Er würde einen sehr guten Job machen, wenn man sich seinen Background ansieht. Definitiv." Zumal Wolff a) den Sport von innen heraus kennt und b) im Gegensatz zu anderen Teamchefs auch Erfahrung als Finanzinvestor mitbringt.Bedenken wegen einer etwaigen Befangenheit, sollte Wolff in eine Management-Position schlüpfen, wischt Brown vom Tisch. Diese seien nicht vorhanden, "wenn er seine alten Verbindungen komplett durchtrennt". Etwas, was auch der ehemalige Ferrari-Teamchef Jean Todt geschafft hat, als er zum FIA-Präsidenten gewählt wurde.

Brown: Wolff wäre ein geeigneter Kandidat

Brown: "Ich denke, es wäre für jeden unmöglich, diesen Job zu machen, solange er oder sie noch andere Verbindungen hat. Aber wenn der Job exklusiv für die Formel 1 wäre und wenn man alle alten Stränge mit anderen Teams, Fahrern, Rennstrecken und was auch immer durchtrennen würde, hätte ich kein Problem damit. Ganz egal, wer diese Person wäre."

Cyril Abiteboul, Toto Wolff und Sean Bratches

Cyril Abiteboul, Toto Wolff und Marketingchef Sean Bratches

Brown selbst gilt aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Motorsport-Manager zumindest rein theoretisch ebenfalls als Kandidat auf einen Job in der Formel-1-Organisation. Für ihn ist das derzeit aber kein Thema: "Mir gefällt meine Aufgabe bei McLaren." Auf die Frage, ob sich daran in zehn Jahren etwas ändern könne, entgegnet er: "Fragen Sie mich in zehn Jahren wieder!"

Was Wolff betrifft, ist ein Wechsel auf die "andere Seite" derzeit kein konkretes Thema. Der Österreicher hat erst kürzlich klargestellt: "Ich habe mich nicht um einen Job beworben." Auch wenn er bei Liberty-Chef John Malone laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' allerhöchstes Ansehen genießt und ein Kandidat sein könnte, wenn er das denn möchte.

Aber: "Der Wettbewerb auf der Strecke, die Stoppuhr, das taugt mir. Die Beteiligung am Team taugt mir. Und dass ich von Mercedes das Vertrauen habe, für so eine sensationelle Marke Motorsport zu betreiben", winkt Wolff ab. "Wenn du auf die andere Seite wechselst, ist das Business. Aber die Stoppuhr gibt mir einfach unheimlich viel Kick."


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Re: Medienbericht: Formel-1-Boss offenbar vor Rücktritt

Beitragvon KIMI-ICEMAN » 04.09.2019, 15:15

Witzig, dass ich von dem noch nie was gehört habe :lol:

BBC=?

1. Bratches, Brawn, Carey

2. British Broadcasting Corporation

3. Big Black ... naja lassen wir das :mrgreen:
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Re: Medienbericht: Formel-1-Boss offenbar vor Rücktritt

Beitragvon Polyphony » 04.09.2019, 16:21

Cool, gibts dann wieder Grid Girls? Gab doch das Gerücht, dass dem seine Frau was gegen Grid Girls gehabt hätte, wenn ich mich nicht täusche.

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Re: Medienbericht: Formel-1-Boss offenbar vor Rücktritt

Beitragvon DeLaGeezy » 04.09.2019, 17:37

Polyphony hat geschrieben:Cool, gibts dann wieder Grid Girls? Gab doch das Gerücht, dass dem seine Frau was gegen Grid Girls gehabt hätte, wenn ich mich nicht täusche.

:lol:
war auch mein erster gedanke :winky:
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Re: Medienbericht: Formel-1-Boss offenbar vor Rücktritt

Beitragvon terraPole » 04.09.2019, 18:03

DeLaGeezy hat geschrieben:
Polyphony hat geschrieben:Cool, gibts dann wieder Grid Girls? Gab doch das Gerücht, dass dem seine Frau was gegen Grid Girls gehabt hätte, wenn ich mich nicht täusche.

:lol:
war auch mein erster gedanke :winky:

War Sharon Maffei (die Frau von Greg Maffei = LM CEO) welche die Grid Girls abgesägt hatte..Bratches war nur derjenige der es verkündet hat.
Ich kann Trump nicht leiden aber mit dem an der Spitze wäre das nie passiert.. :rotate: :mrgreen:
Mit Deals kennt er sich laut seiner Meinung auch bestens aus...wäre das nicht etwas als Leben nach der Präsidentschaft?
Damit wäre allen geholfen..die Welt kann wieder zivilisierter Politik machen und die F1 kehrt zu ihren Wurzeln zurück. :ninja: :blaugh:

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Re: Medienbericht: Formel-1-Boss offenbar vor Rücktritt

Beitragvon modernf1bodyguard » 04.09.2019, 18:05

Achja, das war ja der Marketingchef, der im Internet regelmäßig dafür kritisiert wurde, nur Marketing zu machen anstatt etwas an den Autos oder Strecken zu verändern. Bei der undankbaren Scheißposition hätte ich auch keinen Bock mehr.
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Re: Medienbericht: Formel-1-Boss offenbar vor Rücktritt

Beitragvon DeLaGeezy » 04.09.2019, 18:40

terraPole hat geschrieben:Ich kann Trump nicht leiden aber mit dem an der Spitze wäre das nie passiert.. :rotate: :mrgreen:
Mit Deals kennt er sich laut seiner Meinung auch bestens aus...wäre das nicht etwas als Leben nach der Präsidentschaft?
Damit wäre allen geholfen..die Welt kann wieder zivilisierter Politik machen und die F1 kehrt zu ihren Wurzeln zurück. :ninja: :blaugh:

WTF :lol:
trump als f1 boss.....na dann ist die f1 noch schneller in saudi arabien und vielleicht bald auch in nordkorea, als teil eines nuklearen abrüstungsvertrags oder so....
:checkered: Mercedes AMG F1 Team Fanclub

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Re: Medienbericht: Formel-1-Boss offenbar vor Rücktritt

Beitragvon Sportsmann » 04.09.2019, 18:58

DeLaGeezy hat geschrieben:
terraPole hat geschrieben:Ich kann Trump nicht leiden aber mit dem an der Spitze wäre das nie passiert.. :rotate: :mrgreen:
Mit Deals kennt er sich laut seiner Meinung auch bestens aus...wäre das nicht etwas als Leben nach der Präsidentschaft?
Damit wäre allen geholfen..die Welt kann wieder zivilisierter Politik machen und die F1 kehrt zu ihren Wurzeln zurück. :ninja: :blaugh:

WTF :lol:
trump als f1 boss.....na dann ist die f1 noch schneller in saudi arabien und vielleicht bald auch in nordkorea, als teil eines nuklearen abrüstungsvertrags oder so....


Da stand doch "Nach der Präsidentschaft". Wobei nach der Präsidentschaft ist vor ... ich will es gar nicht wissen. Trump und Deals, dass klappt doch super. Wie er den Dänen die Grönland abgekauft hat, ein genialer Schachzug. :rotate: Vielleicht hoffte er, dass man in den Überresten der illegalen betriebenen Basis (Atom war nicht gestattet) genug Uran findet um die dickste Bombe zu bauen, welche die welt noch 5* mehr zerstören kann, als es theoretisch schon möglich scheint. Ne, gebt Trump besser ein eigenes soziales Netzwerk (mit ganz viel applaudierender AI) und bringt ihn niemals mit der F1 in Zusammenhang. Ansonsten fahren die bald wieder mit rauchenden Schloten.
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