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| Geburtsort | Starnberg (D) |
|---|---|
| Alter | 29 |
| Wohnort | Niederbipp (CH) |
| Nationalität | Deutschland |
|---|---|
| Geburtstag | 11.01.1983 |
| Größe | 183 cm |
|---|---|
| Gewicht | 75 kg |
| Familienstand | ledig |
| Kinder | keine |
| erlernter Beruf | Pianist |
| Hobbies | Pool-Billard, Klavier, Sprachen |
| Lieblingsessen | Pasta, Salat |
| Lieblingsgetränk | Capri-Sonne |
| Lieblingsmusik | George Gershwin, Swing |
| Internet |
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Adrian Sutil kam erst mit 13 Jahren zum Kartsport. Durch seinen musikalischen Vater, der bei der Münchener Philharmonie viele Jahre lang die erste Geige spielte, wurde er zunächst auf die Musik geprägt und war ein begabter und geförderter Nachwuchspianist. Durch seinen älteren Bruder kam Adrian dann jedoch zum ersten Mal in Kontakt mit dem Motorsport und seither ließ er ihn nicht mehr los. Schnell fuhr er sich erfolgreich durch diverse Kartklassen und landete schließlich im Jahr 2002 in der schweizerischen Formel-Ford-Meisterschaft, die er prompt gewinnen konnte.
Im Jahre 2005 wurde er in der Formel 3-Euroserie Vizemeister hinter seinem Teamkollegen, einem gewissen Lewis Hamilton. Von dort ging es für Adrian weiter in die Japanische Formel 3, wo er schließlich seinen ersten Meisterschaftstitel feiern konnte. Parallel dazu wurde er als dritter Fahrer für die Freitagstrainings vom Midland-F1-Team verpflichtet. Bei den Trainings lieferte er eine so starke Leistung ab, dass ihm Teamchef Colin Kolles für 2007 einen Stammplatz im Midland-Nachfolgeteam Spyker anbot - ein Angebot, das Adrian gerne annahm.
Der Spyker war stets das Schlusslicht des Feldes, jedoch konnte Adrian einige Glanzpunkte setzen: Im dritten freien Training zum Grand Prix von Monaco fuhr er im Regen die schnellste Zeit; beim chaotischen Rennen in Japan fuhr er souverän auf den achten Platz und erzielte somit einen Punkt - den einzigen für das Team. 2008 wurde Spyker vom indischen Milliardär Vijay Mallya aufgekauft und in Force India unbenannt. Sutil bekam mit Giancarlo Fisichella einen erfahrenen und starken Teamkollegen an die Seite, neben dem er aber eine gute Figur abgab. Zum tragischen Helden wurde er beim Grand Prix von Monaco, als er - auf einem sensationellen vierten Platz liegend - von Kimi Raikkönen abgeschossen wurde und später seine Tränen nicht zurück halten konnte und wollte.
2009 gelingt die bislang beste Platzierung seiner Formel 1-Karriere mit Platz vier in Monza, dieser blieb jedoch die einzige Punkteplatzierung der gesamten Saison.