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Der erste Crash der neuen F1-Ära: Was der Abflug von Isack Hadjar wirklich bedeutet
Wie Red Bull den Unfall von Isack Hadjar beim Formel-1-Shakedown in Barcelona bewertet und welche Konsequenzen sich daraus für das Team ergeben
(Motorsport-Total.com) - Am zweiten Tag des Formel-1-Shakedowns in Barcelona 2026 gab es den ersten Unfall: Isack Hadjar flog ab im Red Bull RB22 und schlug in der Zielkurve in die Streckenbegrenzung ein. Der Franzose verletzte sich bei diesem Crash nicht, und das ist laut Teamchef Laurent Mekies "das Wichtigste" bei dem Zwischenfall.
Hadjars Unfall - die genauen Umstände sind weiter unklar - hatte sich am Nachmittag auf nasser Strecke ereignet. Deshalb macht Mekies seinem Fahrer keine Vorwürfe: "Es waren extrem schwierige Bedingungen. Umso bedauerlicher ist es, dass es so zu Ende ging, aber das gehört nun einmal dazu. Solche Dinge können passieren."
Doch der Abflug hat Folgen: Als sich Mekies am Abend des zweiten Testtags dazu äußerte, wollte er noch keine Einschätzung treffen, ob Red Bull am dritten Tag fahren würde. Er sagte nur: "Wir werden unser Bestes versuchen, das Auto zu reparieren und zu schauen, was als Nächstes möglich ist. Das analysieren wir gerade."
Denn Red Bull hat bereits an den beiden ersten Tagen am Shakedown teilgenommen. "Uns verbleibt also nur noch ein Tag. Diese Karte müssen wir sehr sorgfältig ausspielen", erklärte Mekies. Sein Team kann entweder am dritten, vierten oder fünften Tag in Barcelona noch einmal ins Geschehen eingreifen. Doch als der dritte Tag begann, fuhr Red Bull nicht. (Den dritten Tag hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!)
Positives Zwischenfazit trotz Testunfall
Grundsätzlich zeigte sich der Red-Bull-Teamchef jedoch zufrieden mit dem Testauftakt seiner Mannschaft: "Der erste Tag war sehr, sehr positiv - sowohl mit Blick auf die Rundenanzahl als auch mit Blick auf Isacks Entwicklung und Feedback an die Ingenieure."
Bisher macht auch der Red-Bull-eigene Antrieb eine gute Figur: Der DM01-Motor schaffte an beiden Tagen jeweils mehr als eine komplette Grand-Prix-Distanz (zur Bildergalerie!).
Mekies wollte das nicht überbewerten: "Natürlich ist es noch sehr früh, und natürlich ist nichts perfekt, aber wir konnten fahren und wir konnten anfangen zu lernen. Das war eine große Genugtuung. Es ändert nichts an der Größe der Aufgabe, die noch vor uns liegt, aber es ist definitiv ein erster Moment, auf den alle in Milton Keynes stolz sein können."


