Test Bahrain
Formel-1-Liveticker: Der erste Testtag in Bahrain live!
F1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Verstappen-Bestzeit am Vormittag ... +++ ... aber Norris ist am Nachmittag schneller +++ Probleme bei Mercedes und Aston Martin +++
Zusammenfassung + Analyse
-Tagesbestzeit für Norris im McLaren auf C2-Reifen (1:34.669)
-Williams mit den meisten Runden (145)
-Rote Flagge durch Colapinto am Vormittag (Defekt)
-Komplett neue Seitenkästen am Audi
-Racing Bulls verpassen den gesamten Nachmittag (Benzinleck) ...
-... und auch Aston Martin kann kaum fahren (Motor)
-Längere Pause durch ein Problem auch bei Mercedes
-Zweite rote Flagge durch Hülkenberg am Nachmittag (Defekt)
Hier geht es zur Videoanalyse zum ersten Testtag in Bahrain!
Feierabend
In Bahrain ist es bereits nach 20:00 Uhr, und damit sind wir hier an dieser Stelle auch am Ende unseres Tickertages angekommen. Morgen melden wir uns pünktlich mit einer neuen Ausgabe zum zweiten Testtag in Bahrain zurück. Gefahren wird erneut von 8:00 bis 17:00 Uhr MEZ.
Habt noch einen schönen Abend uns bis dann!
"Produktiver" Testtag für Ferrari
Bei der Scuderia ist man nach 132 Runden heute ebenfalls happy. "Es war schön, wieder im Auto zu sitzen und weitere Runden zu fahren. Die Streckenbedingungen waren heute ziemlich schwierig, Es gab viel Staub und Sand, und der Wind war sehr stark", berichtet Lewis Hamilton.
"Es ist noch zu früh, um zu sagen, wo wir stehen. Derzeit führt jeder unterschiedliche Programme durch, daher ist es am wichtigsten, sich auf uns selbst zu konzentrieren und weiter zu lernen", so der Rekordweltmeister nach P7 heute.
Teamkollege Charles Leclerc wurde Dritter und ergänzt: "Es war ein produktiver halber Testtag für mich, da wir das Programm ohne größere Probleme absolvieren konnten, was in dieser Phase immer positiv ist."
"Das Gefühl war ganz anders als in Barcelona, da die Bedingungen hier sehr unterschiedlich sind. Aber genau das brauchen wir: Erfahrungen auf einer anderen Strecke sammeln und verstehen, wie sich das Auto in verschiedenen Szenarien verhält", erklärt er.
"Bislang stimmen die Daten weitgehend mit unseren Erwartungen aus den Simulationen überein, was sehr ermutigend ist. Jetzt liegt der Fokus darauf, das Programm weiter abzuarbeiten und sicherzustellen, dass wir so gut wie möglich auf das erste Rennen vorbereitet sind", so Leclerc.
Williams: "Gute Ausgangsbasis" für weiteren Test
In Barcelona war man nicht dabei, heute fuhr Williams 145 Runden - und damit mehr als jedes andere Team. "Ein starker Tag für uns, was die zurückgelegten Kilometer angeht", sagt Teamchef James Vowles daher zufrieden.
"Unser Ziel war es, die erforderliche Kilometerzahl zu erreichen, um das Chassis und den Antrieb kennenzulernen und zu verstehen und um Fehler aus dem System zu entfernen", erklärt er.
"In den nächsten drei Tagen geht es darum, eine gute Grundlage zu schaffen, auf der wir dann aufbauen können, um unsere Leistung zu steigern", so Vowles, der betont, dass das neue Auto offenbar keine größeren Schwächen habe.
Die Balance sei noch nicht ideal, aber weil man auch noch gar nicht am Set-up gearbeitet habe, habe man "eine gute Ausgangsbasis für morgen".
Plan für den Donnerstag
Hier schon einmal die Vorschau auf den morgigen Tag. Diese Piloten sollen dann im Auto sitzen:
Alpine: Pierre Gasly
Aston Martin: Fernando Alonso
Audi: Nico Hülkenberg/Gabriel Bortoleto
Cadillac: Sergio Perez/Valtteri Bottas
Haas: Oliver Bearman
McLaren: Lando Norris
Mercedes: Andrea Kimi Antonelli/George Russell
Racing Bulls: Liam Lawson/Arvid Lindblad
Red Bull: Isack Hadjar
Williams: Alexander Albon/Carlos Sainz
Nur von Ferrari haben wir bislang noch keine Info.
Hülkenberg: "Die Richtung ist klar"
Audi verursachte heute eine rote Flagge, insgesamt lief es aber recht gut. "Insgesamt war es für mich ein produktiver Start in den Test. Wir haben viele Runden absolviert und jede Menge nützliche Daten gesammelt", so Nico Hülkenberg.
"Bahrain ist eine ganz andere Strecke als Barcelona, was uns vor einige neue Herausforderungen gestellt und uns gezeigt hat, worauf wir uns konzentrieren müssen. Es gibt jetzt viel zu tun, aber die Richtung ist klar", betont er.
Hülkenberg landete heute auf Platz neun und brachte es auf 73 Runden. Teamkollege Gabriel Bortoleto steuerte 49 Umläufe bei und bestätigt: "Es war ein Tag mit guten Fortschritten für uns."
"Wir haben uns darauf konzentriert, Runden zu fahren, um den Motor und den Energieeinsatz besser zu verstehen, insbesondere unter Bedingungen, die sich stark von denen in Barcelona unterscheiden", erklärt er.
"Es gibt noch viel zu tun, und wir wissen, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben. Aber wir machen Fortschritte", betont auch der Brasilianer.
Marshall: Keiner wird durchmarschieren
Rob Marshall von McLaren kann sich nach den ersten Testeindrücken nicht vorstellen, dass in diesem Jahr ein Team klar vorne sein wird. "Um ganz ehrlich zu sein, was mir am meisten aufgefallen ist, ist eigentlich, wie wettbewerbsfähig es aussieht", so Marshall.
"Ich dachte, die Wahrscheinlichkeit wäre sehr hoch, dass jemand mit einem Paket auftauchen würde, das von Anfang an überlegen ist. Aber es sieht so aus, als wäre das nicht geschehen", erklärt er.
"Es sieht so aus, als gäbe es eine ganze Reihe von Autos, die sehr konkurrenzfähig sind", so Marshall, der daher betont: "Es sieht so aus, als würde niemand einfach davonfahren."
Hoffen wir mal, dass er recht hat.
Was war bei Mercedes los?
Mercedes verpasste heute am Nachmittag rund drei Stunden. Das Team hat uns bislang noch keine offizielle Info dazu geliefert, die Kollegen von F1 TV melden jedoch, dass es ein Problem im Bereich der Aufhängung gegeben haben soll.
Am Ende waren es auf jeden Fall "nur" 86 Runden für die Silberpfeile. Kein Beinbruch, aber auch kein Vergleich zu Barcelona, wo man es an drei Tagen ja auf mehr als 500 Runden brachte.
Bottas: Fortschritte bei Cadillac
Mehr als 100 Runden heute für das neueste Formel-1-Team und Valtteri Bottas erklärt: "Wir machen das Auto nach jedem Run schneller. Ich denke, wir beginnen jetzt, von der Problemlösungsphase dazu überzugehen, tatsächlich etwas über das Auto und seine Performance zu lernen."
Während man beim Shakedown in Spanien noch viele kleine Probleme gehabt habe, laufe es mittlerweile besser. Man werde in Melbourne beim Saisonauftakt "nicht um das Podium" mitfahren können, aber man werde auf jeden Fall dabei sein, betont er.
"Es geht nicht darum, wo wir beginnen. Es geht darum, wo wir letztendlich ankommen. Das wird die Reise sein", so Bottas.


