• 21. Januar 2026 · 13:42 Uhr

Extrawunsch von George Russell: Darum blieb Mercedes hart

George Russell wollte ein echtes Formel-1-Auto besitzen - Mercedes lehnte die Forderung jedoch ab - Der Grund ist das strenge Finanzreglement der FIA

(Motorsport-Total.com) - George Russell hat verraten, dass er im Rahmen seiner jüngsten Vertragsverhandlungen mit Mercedes eine eher ungewöhnliche Forderung gestellt hat. Der Brite, der seinen Vertrag mit dem Rennstall aus Brackley gegen Ende der Saison 2025 verlängerte und 2026 an der Seite von Kimi Antonelli fahren wird, wollte sich ein ganz besonderes Andenken sichern.

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George Russell hätte gerne seine Formel-1-Autos Zoom Download

Der 27-Jährige ist bestrebt, seine private Autosammlung zu erweitern. In seiner Garage steht bereits sein Traumauto, der Mercedes-AMG One. Da liegt es nahe, dass Russell versuchte, einen echten Grand-Prix-Boliden als Teil seines neuen Arbeitspapiers zu verhandeln. Doch dieser Wunsch blieb unerfüllt.

Das Problem mit der Budgetobergrenze

"Ich würde liebend gerne meine eigenen Formel-1-Autos sammeln", erklärt Russell gegenüber Auto Motor und Sport. Der Haken an der Sache ist jedoch das finanzielle Reglement der Königsklasse.


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"Aber wegen des Kostendeckels produzieren wir nur drei oder vier Monocoques pro Jahr", so Russell weiter. Er zieht einen Vergleich zu früheren Zeiten: "Vor 20 Jahren, als noch unbegrenzt getestet werden durfte, baute jedes Team 15 bis 20 Chassis. Diese wurden dann regelmäßig durchgewechselt."

Für den Mercedes-Piloten endeten die Verhandlungen in diesem Punkt enttäuschend. "Ich habe versucht, während meiner letzten Vertragsverhandlungen ein Formel-1-Auto zu bekommen. Aber leider war ich nicht erfolgreich", gibt er offen zu.

Russell fordert Ausnahme für Chassis-Produktion

Um in Zukunft vielleicht doch noch an einen der Silberpfeile zu kommen, schlägt Russell eine Anpassung der Regeln vor. "Ich würde mir wünschen, dass die Teams einen Weg finden, Monocoques außerhalb der Budgetobergrenze zu produzieren", fügt er hinzu. An anderen Komponenten würde es schließlich nicht mangeln.

"Wir haben genug von den anderen Teilen. Jeder Fahrer hat fünf Motoren pro Jahr. Ich glaube, Mercedes produziert insgesamt 60 Motoren für jede Saison", rechnet Russell vor. Auch bei der Aerodynamik gebe es keine Engpässe: "Wir haben auch reichlich Heckflügel - für viel, mittel und wenig Abtrieb. Es gibt auch genug Frontflügel und Unterböden. Von allen anderen Teilen haben wir mindestens zehn Sätze."


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Der Engpass liegt einzig beim Herzstück des Autos: "Aber es gibt nur drei oder vier Monocoques. Vielleicht sollte ich mal mit dem Automobil-Weltverband FIA darüber sprechen."

Sportlich lief es für Russell im Jahr 2025 solide: Er beendete die Saison auf dem vierten Platz der Fahrerwertung, hinter Weltmeister Lando Norris sowie dessen Rivalen Max Verstappen und Oscar Piastri. Mit dem neuen Reglement, das 2026 in Kraft tritt, hofft Russell nun, die Karten neu mischen zu können - auch wenn er vorerst ohne eigenes Formel-1-Auto in der Garage auskommen muss.

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