• 20. Dezember 2025 · 18:08 Uhr

Sebastian-Vettel als Marko-Nachfolger? "Hat zu wenig Befürworter"

Helmut Marko glaubt nicht, dass für Sebastian Vettel ein Platz bei Red Bull frei ist - Der viermalige Champion habe "zu wenig Befürworter" und würde sich "schwer tun"

(Motorsport-Total.com) - Nachdem offiziell bekanntgegeben wurde, dass Helmut Marko Red Bull am Ende des Jahres verlassen wird, haben die Spekulationen darüber, dass Sebastian Vettel ihn bei den Bullen "beerben" könnte, wieder zugenommen.

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Helmut Marko glaubt nicht, dass Sebastian Vettel zu Red Bull zurückkehren wird Zoom Download

Zwar gilt es als wahrscheinlich, dass Markos bisherige Position nicht nachbesetzt werden wird. Doch durch seinen Abschied werden dennoch gewisse Aufgabenfelder frei, von denen eben zum Beispiel Vettel einige übernehmen könnte.

"Ich glaube eher nicht", sagt Marko im Gespräch mit oe24 jedoch und erklärt: "Er hat zu wenig Befürworter. Vor allem mit seiner - sagen wir - Antimobilitäts-Einstellung würde er sich schwer tun."

Vettel setzt sich bereits seit Jahren öffentlichkeitswirksam für das Thema Nachhaltigkeit ein und sprach sich beispielsweise für ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen aus. Zudem outete er sich bereits mehrfach als Wähler der Grünen.


Die Ära von Helmut Marko bei Red Bull

Marko deutet mit seinen Aussagen an, dass Vettel mit seinen Ansichten Probleme bei einer möglichen Rolle im Formel-1-Umfeld bei Red Bull bekommen könnte. Ohnehin hatte Marko bereits im Sommer erklärt, dass Vettel für Red Bull "kein Thema" sei.

Daran hat sich auch nach Markos offiziellem Abschied offenbar nichts geändert. Vettel selbst verriet erst vor wenigen Wochen bei Sky, dass Gespräche mit Marko über eine mögliche Rolle bei Red Bull "zu nichts geführt" hätten.

Darum wird Helmut Marko kein TV-Experte

Der Österreicher hat derweil übrigens kein Interesse daran, den Formel-1-Fans im kommenden Jahr zum Beispiel in einer Rolle als TV-Experte erhalten zu bleiben. "Nein, das interessiert mich nicht", so Marko.

"Sonst geht's mir wie Franz Tost, dem Armen, der so gescholten wurde", betont er. Tost war in diesem Jahr beim Formel-1-Rennen in Brasilien als Co-Kommentator für den ORF im Einsatz, kassierte anschließend jedoch viel Kritik in den sozialen Medien für eine Aussage.

Der ORF veröffentlichte später sogar ein offizielles Statement, in dem man sich für Tosts Worte entschuldigte. Auf ähnlichen Ärger hat Marko keine Lust. "Ich bin ja nicht in Pension", stellt der 82-Jährige außerdem klar.

Er habe auch abseits der Formel 1 "genug Projekte", betont er und kündigt an: "Ich hab nicht vor, vom Gas zu gehen und zu verblöden."

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