• 16. Dezember 2025 · 07:51 Uhr

Toto Wolff: McLaren-Titel mit Mercedes-Motor kein Grund zur Freude!

Toto Wolff kann sich nicht darüber freuen, dass McLaren mit einem Motor von Mercedes Weltmeister geworden ist: Priorität hat das Werksteam

(Motorsport-Total.com) - Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sieht keine große Freude darin, dass es mit McLaren eines seiner Kundenteams geschafft hat, Fahrer- und Konstrukteursweltmeister in der Formel 1 zu werden, obwohl dadurch auch Mercedes einen Titel geholt hat. Dennoch gesteht er seinem Motorenteam zu, sich über diesen Erfolg zu freuen.

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Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff musste McLaren beim Gewinnen zusehen Zoom Download

McLaren fährt seit 2021 mit Mercedes-Motoren von HPP (High Performance Powertrains) und wurde 2024 mit ihren Antrieben Konstrukteurs-Weltmeister. 2025 konnte man das Kunststück wiederholen und zudem auch noch den Fahrertitel mit Lando Norris einstreichen.

Doch für Wolff ist das nur eine Randnotiz: "Der Daseinszweck von HPP ist es, mit dem Werksteam Weltmeisterschaften zu gewinnen - das ist Mercedes", stellt er im Podcast Beyond the Grid klar.

Aber: "Um die Wirtschaftlichkeit sicherzustellen und die Power Unit gleichzeitig als Testbank und Vergleich zum Werksteam nutzen zu können, ist es gut, dass wir Kundenteams beliefern", weiß er. Und wenn ein Kundenteam mit den Antrieben Weltmeister wird, dann dürfe das auch Anerkennung finden.

"Es wird immer einen Teil von [Motorenchef] Hywel [Thomas] und auch von HPP geben, der sich freuen darf, wenn ihre Power Unit eine Meisterschaft gewonnen hat", sagt Wolff.

Seine Sicht als Verantwortlicher des Werksteams ist aber eine andere: Wenn der Motor gut genug ist, um eine WM zu gewinnen, dann war das Auto nicht gut genug, um McLaren zu schlagen. "Das ist die schlichte Tatsache", so der Österreicher.

Dieses Manko möchte man 2026 wieder ändern, damit die Silberpfeile wieder selbst die Trophäen einheimsen - und nicht die Kundenteams, die aber wichtig für die Referenz, eine schnellere Entwicklung und bessere Lösungen sind, wie Wolff betont.


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"Aber wir sind hier, weil Mercedes uns die Möglichkeit gibt, das wichtigste Schaufenster zu schmücken - damit das Werksteam gewinnt", sagt er. Denn: "Niemand sonst interessiert sich für irgendeine Art von Kundenerfolg außerhalb unseres kleinen Mikrokosmos."

"Es zählt das Mercedes-Team", so Wolff. "Und dann gibt es das McLaren-Team. Und dann gibt es das Williams-Team. Und das behalten wir immer im Hinterkopf."

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