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GP Abu Dhabi
Abu-Dhabi-Freitag in der Analyse: Lando Norris legt im WM-Kampf vor
Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Bestzeit für Lando Norris in beiden Trainings +++ Max Verstappen auf P2 in Schlagdistanz +++ Oscar Piastri nur auf P11 +++
Feierabend
Fliegender Wechsel: Hier im Ticker ist für heute Feierabend, weiter geht es gleich auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de mit der großen Videoanalyse zum letzten Formel-1-Freitag in diesem Jahr.
Morgen sind wir hier mit einer neuen Tickerausgabe zurück. FT3 steht dann um 11:30 Uhr (MEZ) an, das letzte Qualifying der Saison um 15:00 Uhr. Viel Spaß jetzt mit unserer Liveanalyse und bis dann!
GPDA-Gruppenfoto
Bereits gestern gab es das gemeinsame Abendessen der Fahrer, heute gab es auch noch ein "Abschiedsfoto" der GPDA. Dieses Mal haben es immerhin 19 der 20 Fahrer auf das Bild geschafft.
Lediglich Fernando Alonso fehlt. Wer aber ganz genau hinschaut, der findet ihn trotzdem ...
Die schnellste Runde des Tages ...
... gibt es passend dazu auch hier noch einmal im Video:
Keine Chance im dritten Sektor
Diese Grafik bestätigt, was uns Helmut Marko vorhin ja auch schon erklärt hat. Im direkten Vergleich mit Lando Norris kann Max Verstappen in den ersten beiden Sektoren noch mithalten. Der Schlusssektor gehört dann aber komplett dem WM-Leader:
Ferrari fährt weiter hinterher
P8 und P14 heute für die Scuderia und Charles Leclerc sagt: "Wir versuchen alles, aber leider fehlt uns seit zwei, drei Rennen etwas, von dem ich nicht ganz verstehe, wo es geblieben ist."
"Es sieht nicht so aus, als würden wir [die Saison] mit einem Highlight abschließen, wenn wir so weitermachen, aber ich werde mein Bestes geben", verspricht der Monegasse.
Teamkollege Lewis Hamilton ergänzt, das es heute "okay" gewesen sei, man aber an der Balance arbeiten müsse. Er habe mit Untersteuern und Bouncing zu kämpfen gehabt.
"Im ersten und zweiten Sektor war ich gut dabei, das Tempo war nicht schlecht", so Hamilton, der die Zeit im dritten Sektor verloren habe. "Wenn ich das morgen in den Griff bekomme, können wir uns verbessern."
"Ich habe noch Hoffnung, und dieses Auto hat Potenzial", betont der Rekordweltmeister.
Longruns: Hülkenberg Schnellster
Die Longruns vorhin im zweiten Training standen eigentlich ganz im Zeichen des WM-Kampfes: Wer hat in Abu Dhabi aktuell die beste Pace mit viel Sprit im Auto?
Ein guter Indikator, um vorherzusagen, ob Lando Norris, Max Verstappen oder Oscar Piastri als Favorit in das restliche Wochenende gehen. Doch ein unerwarteter Protagonist rückte ins Rampenlicht: Nico Hülkenberg im Sauber.
Der Deutsche konnte tatsächlich die schnellsten Longrun-Zeiten fahren, wenn man die Runden aller Fahrer um verschiedene Reifenmischungen und Stintlängen bereinigt.
Aber bedeutet das, dass Sauber am Sonntag wirklich um das Podium mitkämpfen kann? Unsere komplette Longrunanalyse findet ihr hier.
Mercedes kämpft mit Graining und Bouncing
Von den Fahrern haben wir ja eben schon ein Fazit bekommen. Jetzt ergänzt Andrew Shovlin von Mercedes: "Leider verlief der Longrun [in FT1] nicht gut. Das Auto sprang bei hohen Geschwindigkeiten, wodurch es instabil wurde."
"Daher nahmen wir einige Änderungen vor, um sowohl die Balance als auch das 'Bouncing' für die Abend-Session zu verbessern. Auf einer Runde war das Auto immer noch in einem vernünftigen Bereich."
"Aber weder George noch Kimi konnten eine perfekte Runde hinlegen. Wir haben zwar einen Schritt nach vorne gemacht, aber der Longrun war noch nicht optimal. Wir hatten mit zu viel Graining zu kämpfen, wodurch unsere Pace beeinträchtigt wurde", so Shovlin.
Seine Hoffnung: "Das sollte sich jedoch mit mehr Gummi auf der Strecke verbessern. Wir werden aber auch prüfen, wie wir das Auto ändern können, um dies zu optimieren. Im Vergleich zu den letzten Freitagen war es heute eine größere Herausforderung."
Haas-Highlight zum Abschluss?
Oliver Bearman wurde heute starker Vierter und erklärt: "Es fühlte sich gut an. Wir hatten bereits im ersten Training ein gutes Auto. Ich hatte ein großartiges Gefühl." Da verlor er wegen eines "kleinen Problems" allerdings etwas Zeit.
"Aber ich bin eine Runde auf den Medium-Reifen gefahren, und wir waren wirklich konkurrenzfähig. Das hat sich dann auch auf den Nachmittag übertragen", berichtet er zufrieden.
Teamkollege Esteban Ocon wurde derweil nur 16. und erklärt, dass er keine schnelle Runde aus dem Auto herausbekommen habe. "Wir liegen bei jeder Runde eine halbe Sekunde zurück, daher gibt es viel zu überprüfen", so Ocon.
"Wir bekommen das Auto nicht so hin, wie ich es gerne hätte", erklärt er. Denn beim Teamkollegen zeigte sich ja, dass der Haas hier in Abu Dhabi durchaus gut geht.

