• 25. Oktober 2025 · 16:29 Uhr

Wolff froh, die Ground-Effect-"Überraschungstüte" bald einzumotten

So ganz hat Mercedes die Autos der Ground-Effect-Ära auch nach Konzeptänderungen nicht verstanden - Wolff ist daher froh, die Kisten endlich einzumotten

(Motorsport-Total.com) - Für Mercedes läuft die Formel-1-Saison 2025 eher durchwachsen. Den zwei starken Siegen von George Russell in Kanada und Singapur stehen Wochenenden wie Monaco entgegen, wo weder Kimi Antonelli noch Russell Punkte erzielen konnten.

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"Überraschungstüten"-Mercedes mit George Russell in Austin (2025) Zoom Download

Die Ground-Effect-Ära bleibt für das Team ein einziges unergründliches hin und her. Auf die Frage, ob Toto Wolff froh sei, das Auto bald einmotten und neu anfangen zu können, antwortete der Mercedes-Teamchef im Gespräch mit Sky: "Ja, ich denke, Ihr Satz trifft es ziemlich gut. Ich bin wirklich froh, dass wir diese Autos, die so tief liegen, endlich loswerden."


Formel 1 2025: Der Mercedes W16 von Antonelli und Russell

Die aktuellen Boliden würden "sich manchmal auf eine Art verhalten, die man einfach nicht simulieren kann - selbst mit all den klugen Köpfen und Tools, die wir haben", so Wolff weiter. "Manchmal bekommt man es am Freitag hin, manchmal nicht. Manchmal muss man das Auto buchstäblich auf den Kopf stellen, um ein anderes Set-up zu testen. Es ist sehr schwierig."

Korrelation zwischen virtueller Welt und Rennstrecke verstehe niemand

Für den Mercedes-Teamchef verhalten sich die Boliden wie eine "Überraschungstüte". Die Bodenfreiheit und das Reifenmanagement seien die vorwiegenden Probleme, die kaum einzuschätzen seien. So hatte Mercedes auch nicht mit einem Sieg in Singapur gerechnet, weil es eine Strecke sei, "bei der Stop-and-Go und Reifenmanagement entscheidend sind". Bisher war das "nicht gerade unsere Stärke". (Zur Analyse zum Mercedes-Sieg in Singapur)

Die "Korrelation zwischen der virtuellen Welt und der Realität auf der Rennstrecke" verstehe laut Wolff niemand. Auch andere Teams beklagten in dieser Saison das undurchsichtige Verhalten der Autos. Hinzu kommt das eng zusammengerückte Feld, das eine Siegprognose zwischen den Top-Teams erschwere, so Wolff. "Wir wissen wirklich nicht, welches der drei oder vier führenden Teams am Ende gewinnen wird."

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Dennoch scheinen gerade McLaren und Red Bull relativ konstant performen zu können, wenn auch hier oftmals ein ähnliches Klagelied angestimmt wird.

Formel-1-Reglement 2026 stimmt zuversichtlich

Mit dem neuen Formel-1-Reglement wird 2026 - neben neuen Antrieben und einem neuen finanziellen Konzept - die Komplexität der Unterböden wieder abnehmen. Mit kürzeren Autos sowie geänderten (aktiven) Front- und Heckflügeln wird die äußere Aerodynamik wieder ausschlaggebender für den Erfolg werden.

Das stimmt auch Wolff zuversichtlicher im Hinblick auf die kommende Saison: "Wir kehren zu etwas zurück, das hoffentlich in aerodynamischer Hinsicht leichter zu verstehen sein wird. Natürlich werden wir immer noch Flügel haben, die rein- und rausfahren. Aber ja, ich freue mich, dass wir diese Änderung vornehmen."

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