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Formel-1-Liveticker: Wird Piastri innerhalb von zwei Jahren Weltmeister?
Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Wird Oscar Piastri innerhalb von zwei Jahren Weltmeister? +++ Ecclestone traut es ihm zu +++ Badoer wird McLaren-Junior +++
Ecclestone: Piastri innerhalb von zwei Jahren Weltmeister
Der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat einen Blick für Talente - und eine hohe Meinung von McLaren-Pilot Oscar Piastri. Im Interview mit RTL erklärt er, dass der Australier "ein magischer Kerl" sei.
"Er wird mit Sicherheit innerhalb der nächsten zwei Jahre Weltmeister werden", kündigt Ecclestone an und betont: "Wenn das Auto weiterhin so gut funktioniert, wird das auch so kommen."
"Er sticht unter all den anderen heraus", findet er. Zudem erklärt er im gleichen Gespräch, dass Piastri wohl bereits in diesem Jahr seinen ersten WM-Titel gewinnen wird - allerdings "nur" in der Konstrukteurs-WM.
"Sie haben zwei sehr kompetente Fahrer und ein sehr gutes Auto", sagt er über McLaren. In der Fahrer-WM setzt der 93-Jährige allerdings auf Max Verstappen, weil dieser bereits einen zu großen Vorsprung habe.
Doch bereits 2025 könnte die WM-Serie des Niederländers dann beendet werden - möglicherweise durch Oscar Piastri.
Neue Woche, neues Glück
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Formel-1-Newstickers. Die Königsklasse befindet sich auch in dieser Woche noch in den "Herbstferien", aber wir sind natürlich trotzdem weiterhin für euch da.
Auch wenn in dieser Woche leider erneut kein Grand Prix ansteht, bekommt ihr hier im Ticker wie gewohnt den besten Mix aus News und Unterhaltung aus der bunten Welt der Formel 1.
Ruben Zimmermann begleitet euch heute durch den Tag und bei Fragen, Anregungen oder Beschwerden könnt ihr unser unser Kontaktformular verwenden. Außerdem findet ihr uns auf Facebook, Instagram und YouTube. Auf geht's!
Hier gibt es unseren Liveticker vom vergangenen Freitag noch einmal zum Nachlesen!
Der jüngste Formel-1-Weltmeister ...
... kann Piastri übrigens schon jetzt nicht mehr werden. Er ist nämlich bereits 23 Jahre und 6 Monate alt - und damit jetzt schon älter als Sebastian Vettel bei seinem ersten Titelgewinn 2010 (23 Jahre und 4 Monate).
Mehr spannende Statistiken findet ihr in unserer großen Datenbank!
Vandoorne: Zur falschen Zeit am falschen Ort
Auch Stoffel Vandoorne war einmal eine Nachwuchshoffnung bei McLaren. Anders als Piastri war der Belgier allerdings zur falschen Zeit in Woking. Denn damals durchlief McLaren gerade die größte Krise der vergangenen Jahre.
Vandoorne, der 2016 sein Debüt für McLaren gab und 2017 und 2018 Stammpilot war, erklärt gegenüber F1.com: "Im ersten Jahr [2017] mit Honda hatten wir eine Menge Ausfälle und technische Probleme."
"Wir gingen so gut wie jedes Wochenende mit Startplatzstrafen ins Rennen", erinnert er sich und ergänzt: "Am Ende der ersten Saison hatten wir eigentlich recht gute Ergebnisse. Dann dachten wir, dass wir in der folgenden Saison [2018] mit dem Renault-Motor viel besser dastehen würden."
"Aber das hat sich nicht bewahrheitet. Die Erwartungen waren sehr hoch, aber wenn es dann nicht so läuft, ist das für alle Beteiligten sehr schmerzhaft", so Vandoorne, der das Team nach der besagten Saison 2018 schließlich verlassen musste.
Es habe damals große Umstrukturierungen im Team gegeben, auch bei den Fahrern. "Dafür habe ich letztendlich den Preis bezahlt", so der Belgier, der erklärt, man müsse in der Formel 1 "zur richtigen Zeit am richtigen Ort" sein.
Und das war bei ihm eben nicht der Fall.
Bottas auf Abwegen
Der Finne genießt die "Herbstferien" und war am Wochenende in Belgien bei der Gravel-Weltmeisterschaft im Radfahren am Start. Dort belegte er nach einem Reifenschaden den 133. Platz. Eine Leistung, mit der er selbst zufrieden ist.
Offen ist noch, wie (und ob) es für ihn in der Formel 1 weitergeht. Der Finne kämpft weiterhin um einen neuen Vertrag bei Sauber/Audi. Das ist gleichzeitig seine einzige Chance, noch in der Königsklasse zu bleiben.
Viele Experten sind der Meinung, dass der inzwischen 35-Jährige dort keinen neuen Vertrag mehr bekommen sollte. Sie sind der Ansicht, das Team sollte neben dem erfahrenen Nico Hülkenberg lieber noch einen jüngeren Piloten holen.
Vielleicht hat Bottas also im kommenden Jahr mehr Zeit für Radrennen und Co.
Heute vor 17 Jahren ...
... hätte Lewis Hamilton gleich in seiner ersten Formel-1-Saison Weltmeister werden können. Doch der Große Preis von China 2007, das vorletzte Rennen der Saison, wurde für ihn und McLaren zum Debakel.
Mehr dazu findet ihr hier und in dieser Fotostrecke:
Fotostrecke: Spektakuläre Aufholjagden im F1-Titelkampf
2007 sieht es zwei Rennen vor Saisonende so aus, als könnte Lewis Hamilton gleich in seinem ersten Jahr Weltmeister werden. Doch in China versenkt er seinen McLaren in aussichtsreicher Position ausgerechnet in einem kleinen Kiesbett in der Boxeneinfahrt ... Fotostrecke
Marko hätte eher Mick als Bottas genommen
Weil wir eben schon kurz über das noch zu vergebende Sauber-Cockpit gesprochen haben: Bereits am 20. September berichtete der Schweizer Blick, dass Valtteri Bottas beim Team für 2025 "einen neuen Vertrag unterschrieben" haben soll.
Eine Nachricht, die womöglich das Aus der Comeback-Chancen für Mick Schumacher bedeutet. "Ich glaube, wenn Schumacher diesen Sitz nicht bekommt, dann ist die Formel-1-Geschichte für ihn gelaufen", befürchtet Helmut Marko laut Bild.
Warum er wenig Verständnis dafür hätte, wenn Sauber tatsächlich an Bottas festhalten sollte, das erfahrt ihr hier!
Verstappen: Auto hatte von Anfang an Probleme
Der Niederländer hat unseren Kollegen der globalen Edition von Motorsport.com ein Interview gegeben und dort verraten, dass der Red Bull RB20 von Anfang an ein Auto war, das mit gewissen Problemen zu kämpfen hatte.
"Schon früh habe ich gemerkt, dass sich das Gefühl im Vergleich zum letztjährigen Auto sehr verändert hat, was die Balance betrifft", verrät er. Doch damals sei man "noch viel schneller als die anderen" gewesen.
Daher fielen die Probleme zu Saisonbeginn nicht so auf, "so dass wir zu diesem Zeitpunkt unsere Schwierigkeiten noch kompensieren konnten." Aber: "In den Rennen danach wurde es dann immer schlimmer."
"Irgendwann war unser Auto einfach nur noch sehr schwer zu fahren und gleichzeitig haben die anderen echte Fortschritte gemacht", erklärt Verstappen, der inzwischen seit acht Rennen ohne Sieg ist.
In der WM liegt sein Vorsprung aber noch immer bei 52 Zählern.
Andrea Kimi Antonelli: Sein Weg in die Formel 1
Wo wir gerade beim Weltmeister sind: Von einigen wird Andrea Kimi Antonelli bereits als "Max Verstappen von Mercedes" bezeichnet.
Ganz so weit ist es natürlich noch nicht, aber in dieser Fotostrecke haben wir uns seinen Weg in die Formel 1 schon einmal ganz genau angesehen:
Fotostrecke: Andrea Kimi Antonelli: Sein Weg in die Formel 1
2019 nimmt Mercedes mit Andrea Kimi Antonelli einen Teenager unter Vertrag und in sein Nachwuchsprogramm auf. Der Italiener ist gerade mal 13 Jahre alt und zunächst noch einige Saisons lang im Kartsport aktiv, das aber sehr erfolgreich: Antonelli wird mehrfach Europameister. Erst mit 16 ... Fotostrecke


