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Formel-1-Newsticker
Formel-1-Liveticker: Wird Piastri innerhalb von zwei Jahren Weltmeister?
Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Wird Oscar Piastri innerhalb von zwei Jahren Weltmeister? +++ Ecclestone traut es ihm zu +++ Badoer wird McLaren-Junior +++
Ecclestone: Piastri innerhalb von zwei Jahren Weltmeister
Der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat einen Blick für Talente - und eine hohe Meinung von McLaren-Pilot Oscar Piastri. Im Interview mit RTL erklärt er, dass der Australier "ein magischer Kerl" sei.
"Er wird mit Sicherheit innerhalb der nächsten zwei Jahre Weltmeister werden", kündigt Ecclestone an und betont: "Wenn das Auto weiterhin so gut funktioniert, wird das auch so kommen."
"Er sticht unter all den anderen heraus", findet er. Zudem erklärt er im gleichen Gespräch, dass Piastri wohl bereits in diesem Jahr seinen ersten WM-Titel gewinnen wird - allerdings "nur" in der Konstrukteurs-WM.
"Sie haben zwei sehr kompetente Fahrer und ein sehr gutes Auto", sagt er über McLaren. In der Fahrer-WM setzt der 93-Jährige allerdings auf Max Verstappen, weil dieser bereits einen zu großen Vorsprung habe.
Doch bereits 2025 könnte die WM-Serie des Niederländers dann beendet werden - möglicherweise durch Oscar Piastri.
Wolff: Mercedes W15 ist kein Flop
Zwar stehen die Silberpfeile als WM-Vierter aktuell vor dem schlechtesten WM-Endergebnis seit zwölf Jahren. Teamchef Toto Wolff betont aber trotzdem, dass der diesjährige W15 kein Reinfall sei.
"Das Ziel, das wir uns jedes Jahr gesetzt haben, ist es, Rennen zu gewinnen", erklärt er. Und in diesem Jahr habe man bereits drei Siege geholt, zwei davon aus eigener Kraft, betont der Österreicher.
"Man kann also sagen, dass wir von diesem Standpunkt aus gesehen bestimmte Erwartungen erfüllen. Aber wenn man die gesamte Saison betrachtet, tun wir es nicht", gesteht Wolff auch.
Denn zwar sei das aktuelle Auto "ein Rennsieger", so Wolff. Aber man kann diese Pace eben nicht konstant abrufen. "So befinden wir uns in der Konstrukteursmeisterschaft in einer Position, die überhaupt nicht zufriedenstellend ist", betont er.
Doch immerhin fuhr man 2024 jetzt bereits zwei Siege mehr ein als in den beiden Vorjahren zusammen ...
Heute vor 51 Jahren ...
... hätte Jackie Stewart eigentlich sein letztes Formel-1-Rennen fahren sollen. Doch beim Saisonfinale 1973 in Watkins Glen trat der bereits als Weltmeister feststehende Schotte gar nicht mehr an.
Grund dafür war der tödliche Unfall von Francois Cevert einen Tag zuvor im Qualifying. Das Tyrrell-Team zog sich daraufhin vom Wochenende zurück, der Sieg ging am Ende an Ronnie Peterson im Lotus.
Das tragische Wochenende haben wir hier für euch noch einmal aufgearbeitet.
Hülkenberg traut Haas gute Ergebnisse zu
Der Deutsche wechselt 2025 zwar zu Sauber. Das heißt aber nicht, dass er seinen aktuellen Arbeitgeber Haas auf dem absteigenden Ast sieht - im Gegenteil. Er traut Haas auch in den kommenden Jahren gute Ergebnisse zu.
"Es ist eine funktionierende Organisation, und ich denke, wir haben das in diesem Jahr mit den Veränderungen, die über den Winter stattgefunden haben, in gewissem Maße bewiesen", betont Hülkenberg.
Zwar wisse er nicht sicher, wie es für Haas in den nächsten Jahren weitergehe. "Aber ich habe gehört, dass das Team noch mehr aufregende Dinge in der Pipeline hat, was ihnen nur helfen wird", betont er.
Er erklärt daher: "Ich denke, dass Haas in den kommenden Jahren ein ernstzunehmender Konkurrent sein wird, vor allem im nächsten Jahr, denn das Reglement ist stabil."
Er selbst wird dann mit Sauber beziehungsweise Audi gegen den US-Rennstall antreten.
Andrea Kimi Antonelli: Sein Weg in die Formel 1
Wo wir gerade beim Weltmeister sind: Von einigen wird Andrea Kimi Antonelli bereits als "Max Verstappen von Mercedes" bezeichnet.
Ganz so weit ist es natürlich noch nicht, aber in dieser Fotostrecke haben wir uns seinen Weg in die Formel 1 schon einmal ganz genau angesehen:
Fotostrecke: Andrea Kimi Antonelli: Sein Weg in die Formel 1
2019 nimmt Mercedes mit Andrea Kimi Antonelli einen Teenager unter Vertrag und in sein Nachwuchsprogramm auf. Der Italiener ist gerade mal 13 Jahre alt und zunächst noch einige Saisons lang im Kartsport aktiv, das aber sehr erfolgreich: Antonelli wird mehrfach Europameister. Erst mit 16 ... Fotostrecke
Verstappen: Auto hatte von Anfang an Probleme
Der Niederländer hat unseren Kollegen der globalen Edition von Motorsport.com ein Interview gegeben und dort verraten, dass der Red Bull RB20 von Anfang an ein Auto war, das mit gewissen Problemen zu kämpfen hatte.
"Schon früh habe ich gemerkt, dass sich das Gefühl im Vergleich zum letztjährigen Auto sehr verändert hat, was die Balance betrifft", verrät er. Doch damals sei man "noch viel schneller als die anderen" gewesen.
Daher fielen die Probleme zu Saisonbeginn nicht so auf, "so dass wir zu diesem Zeitpunkt unsere Schwierigkeiten noch kompensieren konnten." Aber: "In den Rennen danach wurde es dann immer schlimmer."
"Irgendwann war unser Auto einfach nur noch sehr schwer zu fahren und gleichzeitig haben die anderen echte Fortschritte gemacht", erklärt Verstappen, der inzwischen seit acht Rennen ohne Sieg ist.
In der WM liegt sein Vorsprung aber noch immer bei 52 Zählern.
Marko hätte eher Mick als Bottas genommen
Weil wir eben schon kurz über das noch zu vergebende Sauber-Cockpit gesprochen haben: Bereits am 20. September berichtete der Schweizer Blick, dass Valtteri Bottas beim Team für 2025 "einen neuen Vertrag unterschrieben" haben soll.
Eine Nachricht, die womöglich das Aus der Comeback-Chancen für Mick Schumacher bedeutet. "Ich glaube, wenn Schumacher diesen Sitz nicht bekommt, dann ist die Formel-1-Geschichte für ihn gelaufen", befürchtet Helmut Marko laut Bild.
Warum er wenig Verständnis dafür hätte, wenn Sauber tatsächlich an Bottas festhalten sollte, das erfahrt ihr hier!
Heute vor 17 Jahren ...
... hätte Lewis Hamilton gleich in seiner ersten Formel-1-Saison Weltmeister werden können. Doch der Große Preis von China 2007, das vorletzte Rennen der Saison, wurde für ihn und McLaren zum Debakel.
Mehr dazu findet ihr hier und in dieser Fotostrecke:
Fotostrecke: Spektakuläre Aufholjagden im F1-Titelkampf
2007 sieht es zwei Rennen vor Saisonende so aus, als könnte Lewis Hamilton gleich in seinem ersten Jahr Weltmeister werden. Doch in China versenkt er seinen McLaren in aussichtsreicher Position ausgerechnet in einem kleinen Kiesbett in der Boxeneinfahrt ... Fotostrecke
Bottas auf Abwegen
Der Finne genießt die "Herbstferien" und war am Wochenende in Belgien bei der Gravel-Weltmeisterschaft im Radfahren am Start. Dort belegte er nach einem Reifenschaden den 133. Platz. Eine Leistung, mit der er selbst zufrieden ist.
Offen ist noch, wie (und ob) es für ihn in der Formel 1 weitergeht. Der Finne kämpft weiterhin um einen neuen Vertrag bei Sauber/Audi. Das ist gleichzeitig seine einzige Chance, noch in der Königsklasse zu bleiben.
Viele Experten sind der Meinung, dass der inzwischen 35-Jährige dort keinen neuen Vertrag mehr bekommen sollte. Sie sind der Ansicht, das Team sollte neben dem erfahrenen Nico Hülkenberg lieber noch einen jüngeren Piloten holen.
Vielleicht hat Bottas also im kommenden Jahr mehr Zeit für Radrennen und Co.


