• 02. Dezember 2021 · 19:58 Uhr

Sainz freut sich: McLaren mit der eigenen Stärke geschlagen!

Carlos Sainz sieht Ferrari in Sachen Rennausführung deutlich verbessert und ist froh, dass er damit sein Ex-Team geschlagen hat - Gute Vorzeichen für 2022

(Motorsport-Total.com) - Platz drei ist Ferrari in der Formel-1-Saison 2021 kaum noch zu nehmen. Mit 39,5 Punkten Vorsprung auf McLaren geht die Scuderia in die letzten beiden Saisonrennen und kann damit nur noch mit viel Pech vom dritten Rang bei den Konstrukteuren verdrängt werden. Das liegt laut Carlos Sainz vor allem an einer deutlich gesteigerten Rennausführung - ein Punkt, der eigentlich McLarens Stärke ist.

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Ferrari hat gegenüber McLaren einen guten Vorsprung Zoom Download

"Für mich war das etwas ganz, ganz Großes", sagt der Spanier. "Als ich zu Beginn der Saison zum Team kam, hatte ich wirklich das Gefühl, dass wir bei der Art und Weise, wie wir das Rennen bestreiten, bei der Strategie und dem Reifenmanagement Fortschritte machen müssen." Die ersten Rennen seien für ihn diesbezüglich sehr schwierig gewesen.

Ferrari galt in den vergangenen Jahren nicht gerade als Team, das durch Fehlerlosigkeit und gute Entscheidungen geglänzt hat. Doch genau da habe sich das Team aus Maranello laut Sainz enorm gesteigert.

"Das Auto läuft vielleicht ein bisschen besser, aber nicht mehr als ein Zehntel besser als zu Beginn der Saison", betont er. "Aber man sieht, wie konstant wir jetzt bei der Rennausführung sind, und das ist eine andere Geschichte im Vergleich zum Anfang."


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Gleiches gelte natürlich auch für Sainz selbst, der sich als Neuling immer besser zurechtfindet und gut mit dem Team zusammenarbeiten kann. "Es ist auf jeden Fall großartig, die Fortschritte zu sehen und zu erleben, wie sich unser Team weiterentwickelt und Vertrauen aufbaut."

Was ihn dabei vor allem freut: Eigentlich galt McLaren für ihn in diesem Punkt als Nonplusultra der Formel 1 - und jetzt hat man das Team in der zweiten Saisonhälfte mit genau diesen Waffen geschlagen. "Für mich sind sie in dieser Hinsicht weltmeisterlich", sagt Sainz. "Sie haben aktuell vielleicht nicht das beste Auto, aber sie haben ein titelfähiges Rennteam."

Sainz kämpft noch um Platz fünf

Seinen Wechsel zu Ferrari hat er nicht bereut, auch wenn es im vergangenen Jahr danach aussehen konnte. Den Umstieg scheint er gut gemeistert zu haben, ansonsten wäre er nicht im direkten Kampf um den Titel Best of the Rest: Teamkollege Charles Leclerc liegt nur sechseinhalb Punkte vor ihm, Lando Norris einen weiteren.


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"Dass ich um Platz fünf kämpfen kann, bedeutet für mich, dass ich ein ziemlich ordentliches Jahr hatte - auch wenn es mein erstes war", sagt Sainz. Natürlich habe er Platz fünf im Visier und würde Leclerc genauso gerne schlagen wie seinen Kumpel Norris, "aber 6,5 Punkte sind zwei Rennen vor Ende schon eine Menge. Aber ein Fehler kann dich schon weiter nach vorne bringen."

"Ich genieße es, gegen die beiden Fahrer zu fahren, die ich sehr gut kenne. Wir haben auch saubere Rennen und gutes Racing untereinander. Es wird ein guter Kampf werden, aber die Priorität hat der dritte Platz bei den Konstrukteuren", so der Spanier. Und wenn es mit Platz fünf nicht klappt? "Dann ist das kein großes Drama, denn es ist nur Platz fünf."

2022 wieder Siege?

Für 2022 dürften die Ansprüche aber wieder höher sein. Mit dem neuen Reglement möchte Ferrari wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. Dann möchte auch Sainz, der im aktuellen Feld die meisten Starts ohne Sieg hat, endlich seinen ersten Grand Prix gewinnen.


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Die ersten Anzeichen beim neuen Auto sehen für ihn schon einmal vielversprechend aus: "Es wird definitiv jedes Mal schneller, wenn ich einsteige", sagt Sainz. "Das ist gut, denn jedes Mal, wenn man in die Fabrik geht, ist das Auto ein Stück schneller und etwas einfacher zu fahren. Die Entwicklung geht in eine gute Richtung."

Auch er selbst könne dem Team mehr Input für das neue Auto geben und es somit mehr nach seinen Vorlieben gestalten. "Das macht mir Spaß", sagt der Spanier. "Ich hatte erst in der vergangenen Woche einen kompletten Tag im Simulator und war sehr produktiv. Ich freue mich darauf, es zu entwickeln."

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