Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Vettel: Darum ist der Ferrari nicht konkurrenzfähig

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Vettel analysiert die Schwächen des SF1000 +++ Renault: Das macht Ricciardo aus +++ So verdaut Bottas seine WM-Niederlage +++

11:15 Uhr

Darum ist Ferrari 2020 zurückgefallen

Wir beginnen heute mit Sebastian Vettel. Der Deutsche hat im Interview mit der 'Zeit' erklärt, warum Ferrari in dieser Saison so weit zurückgefallen ist. Er versucht, rational zu erklären, warum der SF1000 nicht konkurrenzfähig ist. Erster Punkt: "Bei der Motorenleistung sind wir im Vergleich zum Vorjahr zurückgefallen."

Punkt zwei: "Was das Design angeht, haben wir nur einen sehr kleinen Schritt nach vorne gemacht. Mit anderen Worten, und jetzt wird es etwas kompliziert: Letztes Jahr hatten wir ein Auto, das relativ effizient war. Es hat sehr viel Abtrieb erzeugt, aber nicht so viel Luftwiderstand - dieses Jahr haben wir mehr Abtrieb, aber auch deutlich mehr Luftwiderstand." Und das sei das große Problem.

Dadurch sind die Italiener auf den sechsten WM-Rang zurückgefallen, Podestplätze sind Mangelware geworden. Die Ziele, die man sich 2015 gemeinsam gesteckt hat, die habe man verfehlt und "es nicht geschafft", muss Vettel einsehen. "Wir sind enttäuscht."

12:54 Uhr

Längere Safety-Car-Phasen nach Imola

Wir blicken nun noch einmal auf das Rennen in Imola. In der Safety-Car-Phase wurden sechs Piloten von Sportwarten bei Arbeiten auf der Strecke überrascht. Sebastian Vettel bezeichnete die Szene als "sehr gefährlich". FIA-Rennleiter Michael Masi hat nun reagiert: "Wir haben den Prozess bereits geändert, wie wir mit Autos umgehen, die sich zurücküberrunden", erklärt er gegenüber 'RaceFans.net'.

"Ich habe das mit den Fahrern und Teammanagern besprochen und sie darauf hingewiesen, dass es ein oder zwei Runden länger dauern könnte." Die längeren Safety-Car-Phasen sollen ein solches Szenario wie in Imola in Zukunft verhindern.


13:14 Uhr

Doch noch eine Chance für Rio?

Rio de Janeiro gibt nicht auf. Nachdem der Kalender für die Saison 2021 bekannt gegeben wurde und weiterhin Interlagos als Austragungsort des Grand Prix von Brasilien darauf zu finden war, schien klar zu sein, dass das Projekt in Rio de Janeiro keine Zukunft hat. Doch das Projekt ist noch nicht vom Tisch. Laut Informationen der 'Gazzetta dello Sport' könnte es schon bald zwei Rennen in Brasilien geben.

Fünf alternative Locations für eine mögliche Rennstrecke seien in der engeren Auswahl, alle im Westen von Rio abseits des Standzentrums. Zuvor hatten Umweltbedenken das Projekt ins Stocken gebracht.


13:46 Uhr

Briatore: "Als wäre ich schon tot"

Wir wechseln das Thema und kommen zu einem alten Bekannten: Flavio Briatore. Der Italiener, der nach wie vor Fernando Alonso unterstützt, hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. Mittlerweile ist er wieder gesund. Beim spanischen TV-Sender 'Antena 3' hat er über diese Zeit gesprochen.

"Es gab viele Kommentare in der Presse. Ich habe mich erholt, doch es wurde berichtet, als wäre ich schon tot", schildert er. Es habe sich angefühlt wie eine Lungenentzündung, fünf Tage lag er im Krankenhaus, danach war er drei Wochen zu Hause in Quarantäne.


14:10 Uhr

Chilton: Sehe Perez nicht bei Red Bull

Wie sieht die Zukunft von Sergio Perez aus? Der Mexikaner fährt 2020 seine bislang beste Saison, ist derzeit Vierter in der Fahrer-WM und stand zuletzt in der Türkei auf dem Podium. Doch nach wie vor weiß er nicht, ob er 2021 Formel 1 fahren wird. "Es ist traurig zu sehen, was mit Perez passiert", findet Ex-Formel-1-Fahrer Max Chilton bei 'GQ'.

"Er ist ein fantastischer Fahrer, aber ich glaube nicht, dass er in der Formel 1 bleiben wird. Am meisten Sinn würde ergeben, dass er Alex Albon bei Red Bull ersetzt, aber das ist nicht ihre Art. Sie setzen lieber auf eigene Fahrer, daher sehe ich das nicht kommen."


14:55 Uhr

Hamilton: Ist er der Größte aller Zeiten?

"In jeder Dekade gibt es einen Fahrer, der heraussticht. Lewis Hamilons Leistungen sind spektakulär", muss Rennlegende Jacky Ickx feststellen. Der Belgier lobt den Briten für seine 94 Siege und den siebten WM-Titel gegenüber 'Monaco Tribune'. Zwar sei es einfacher, in einem schnellen Auto zu gewinnen. Aber: "Wenn man sich die Leistungen seiner Teamkollegen über die Jahre ansieht, dann stellt man fest, dass ihn niemand schlagen kann."

Ob er auch der beste Fahrer aller Zeiten ist, will Ickx nicht beantworten. Das könne man nicht so genau sagen, schließlich haben sich die Umstände und das Equipment geändert. "Für mich ist Juan Manuel Fangio immer noch eine Ikone", betont er. Aber auch Hamiltons Errungenschaften seien großartig. Vor allem beeindruckt ihn das Engagement des Mercedes-Piloten abseits der Rennstrecke.


15:20 Uhr

Bahrain 2008: Hamilton vs. Alonso

Ein Jahr nach ihrem harten Duell als Teamkollegen bei McLaren kamen sich Fernando Alonso und Lewis Hamilton in Bahrain 2008 wieder in die Quere. Der Brite wurde nur 13. - danach konnte er dreimal in der Wüste gewinnen.


15:33 Uhr

Ickx: Leclerc ist "Gottes Geschenk" an Monaco

Heute haben wir schon zu Beginn über Ferrari gesprochen, nun kommen wir noch einmal darauf zurück: Jacky Ickx hat nämlich im 'Monaco Tribune' auch über sein ehemaliges Team gesprochen. Einmal Ferrari, immer Ferrari, meint der Vizeweltmeister von 1970. "Wie jeder, der Teil von Ferrari war, bin ich traurig, dass das Team in dieser Saison solche Probleme hat. Die Scuderia muss immer an der Spitze sein."

Was ihn positiv stimmt, ist das Talent von Charles Leclerc. Der Monegasse sei "Gottes Geschenk" an das Fürstentum, schmunzelt er. Er sei ein potenzieller Weltmeister, doch dafür fehle ihm im Moment das richtige Auto. "Sein Talent ist immens verglichen mit Vettel, der vier Weltmeistertitel einfahren konnte."


15:43 Uhr

Video: Leclercs erste Pole-Position

In Bahrain konnte Charles Leclerc im Vorjahr seine erste Pole-Position in der Formel 1 einfahren. Um uns ein wenig auf das Wochenende einzustimmen, wollen wir uns das Video gleich mal reinziehen. In diesem Jahr ist der Ferrari-Pilot wohl kein Favorit auf den ersten Startplatz ...

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