GP Ungarn
Formel 1 Ungarn 2020: Der Donnerstag in der Chronologie
Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Antonello Coletta angeblich Kandidat bei Ferrari +++ Medientag in Budapest +++ Vettel und Leclerc gemeinsam in Pressekonferenz +++
Sucht Ferrari schon einen Binotto-Nachfolger?
Laut der italienischen 'Corriere della Sera' sitzt der Ferrari-Teamchef nach dem katastrophalen Saisonstart nicht mehr fest im Sattel. Sollte sich die Scuderia tatsächlich entscheiden, Binotto von seinem Posten zu entfernen, stände angeblich auch schon ein Nachfolger in den Startlöchern. Antonello Coletta ist bei Ferrari aktuell für das GT-Programm verantwortlich und könnte Binottos ersetzen. Momentan sind das nur Spekulationen, aber wir bleiben natürlich an der Sache dran!
Renault-Piloten: Kein Statement zum Protest
"Ich weiß nicht, ob das Auto legal ist oder nicht", zuckt Ocon die Schultern, als er auf den Protest von Renault gegen Racing Point angesprochen wird. Das sei keine Frage für die Fahrer. Und Ricciardo möchte gar nichts dazu sagen. Irgendwie auch verständlich, dass man sich zu so einem politischen Thema nicht äußern möchte. Besonders im Fall von Ocon, der ja selbst einige Zeit für das ehemalige Force-India-Team gefahren ist.
Norris: Körperliche Probleme diagnostiziert
Der McLaren-Pilot verrät, dass er zwischen den Rennen in Großbritannien war, um seine Rückenprobleme behandeln zu lassen. Die gute Nachricht: Man habe mittlerweile diagnostiziert, was das Problem sei. Und zwar seien die körperlichen Probleme durch die lange Pause entstanden. Sein Körper muss sich wohl erst wieder an die Formel 1 gewöhnen. Die schlechte Nachricht damit: Es ist noch nicht klar, ob dieses Wochenende komplett problemfrei bleiben wird.
Sainz: Ferrari-Probleme bereiten ihm "keine Sorgen"
Läuft nicht bei Ferrari. Und das ist mittel- bis langfristig auch nicht gut für Carlos Sainz, der 2021 zur Scuderia wechselt. Er betont allerdings, dass er sich "keine Sorgen" angesichts der aktuellen Ferrari-Probleme mache. Es sei noch "viel zu früh" in der Saison, um darüber nachzudenken. Sainz erklärt, dass sich von einem Jahr zum anderen in der Formel 1 viel ändern könne. Zumindest von 2020 auf 2021 dürfte das angesichts der Einschränkungen bei der Entwicklung allerdings etwas schwieriger werden ...
Verstappen: "Man muss realistisch sein"
Der Niederländer erklärt, dass er Mercedes auf jeder Strecke stark erwartet - auch in Ungarn. "Man muss realistisch sein", stellt klar. Mercedes sei aktuell vorne. Er hoffe natürlich, dass man eine Chance habe, in Budapest gegen Mercedes zu kämpfen. Das könne allerdings sehr schwierig werden. Deswegen hofft er unter anderem darauf, dass es in Ungarn erneut regnen könnte. Unter normalen Umständen sieht er sein Team aber auch an diesem Wochenende nur in der Verfolgerrolle.
Albon: Kein größerer Druck als sonst
Nach dem zweiten Spielberg-Rennen wurde Alexander Albon von einigen Experten kritisiert. Er war nicht in der Lage, Verstappen im Kampf gegen die Mercedes zu helfen. Das erwartet Red Bull aber grundsätzlich von ihm. Trotzdem erklärt er, dass er keinen besonderen Druck spüre, jetzt abliefern zu müssen, um sein Cockpit für 2021 zu behalten. Druck habe man als Rennfahrer sowieso immer. Die Situation kenne er bereits, seit er acht Jahre alt sei. Zudem stärkte ihm sein Team zuletzt ja auch den Rücken.
Ferrari-Crash ist abgehakt
Die Fahrer-Piloten verraten, dass der Spielberg-Crash vom vergangenen Sonntag abgehakt sei. Leclerc habe sich direkt nach dem Rennen bei Vettel entschuldigt. Auch der Deutsche erklärt, dass man die Sache hinter sich gelassen habe. Es sei im Motorsport natürlich das Schlimmste, was passieren könne, wenn zwei Teamkollegen crashen. Gleichzeitig könne so etwas aber immer passieren.
Leclerc: Ferrari kann aktuell nicht ums Podium kämpfen
Der Monegasse stellt klar, dass Ferrari momentan aus eigener Kraft heraus nicht stark genug sei, um das Podium zu kämpfen. Vettel erklärt, er sei "immer optimistisch", und er möge den Hungaroring auch. Dort könne man einen Unterschied machen, und der SF1000 habe mehr Abtrieb als sein Vorgänger. Das sei hier hilfreich. Schauen wir mal, was drin ist.
Vettel: Keine Neuigkeiten über Zukunft
Der viermalige Weltmeister betont, dass für 2021 aktuell noch "alles offen" sei. Er habe auch keinen Druck, sich schnell entscheiden zu müssen. Deswegen wolle er sich Zeit lassen, und es habe sich seit Spielberg nichts geändert. Letztendlich müsse er erst einmal für sich entscheiden, was er im kommenden Jahr machen wolle. Und im zweiten Schritt gehe es dann darum, zu schauen, ob es ein passendes Angebot gebe.

