• 03. Dezember 2018 · 18:59 Uhr

Alonso: Wechsel zu Ferrari und McLaren waren damals keine Fehler

Fernando Alonso verteidigt die Entscheidungen in seiner Formel-1-Karriere - Auch die Wechsel zu Ferrari und McLaren seien richtig gewesen

(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonso hat mit Renault zweimal die Formel-1-Weltmeisterschaft gewonnen. In den Jahren 2010 bis 2014 griff der Spanier für das Traditionsteam von Ferrari ins Steuer, schaffte es aber nicht, den Titel zu holen. Dreimal wurde er mit den Italienern Zweiter. Der folgende Wechsel zu McLaren stellte sich als unglückliche Entscheidung heraus, denn Alonso landete nur einmal im Jahr 2016 mit dem Team in den Top 10.

Fernando Alonso

Fernando Alonso ist stolz darauf, was er in der Formel 1 erreicht hat Zoom Download

"Ich bin stolz darauf, für Renault, McLaren und Ferrari gefahren zu sein", verteidigt der Weltmeister seine Entscheidungen. "Das sind drei Teams, mit denen ich 17 Jahre meiner Karriere verbracht habe. Das sind drei Teams, die viel Erfolg in der Formel 1 hatten." In der Königsklasse gebe es pro Jahr nur ein Siegerteam. Alle anderen Rennställe seien Verlierer und deshalb sei es immer schwierig, nicht an der Spitze zu stehen.

Eine Fehlentscheidung gesteht Alonso nicht ein. Er sagt: "Ich hatte etwas Pech, mit den Entscheidungen, aber ohne Kristallkugel, weiß man nie, was passieren wird. Wenn das Kapitel geschlossen ist, ist es einfach, so etwas zu sagen." Laut Alonso wären damals zehn von zehn Fahrern nach Ferrari gewechselt. Diesen Schritt habe damals jeder nachvollziehen können. Dass es nicht zur Meisterschaft gereicht hat, habe an vielen verschiedenen Faktoren gelegen.


Autotausch von Alonso & Johnson

McLaren und Honda hätten ein Jahr mehr Entwicklungszeit als die anderen Teams gehabt, als Alonso sich dazu entschied, zu wechseln. Diesen Vorteil hoffte der Spanier ausnutzen zu können. "Neun von zehn Fahrern wären damals zu McLaren gegangen", so der Ex-Formel-1-Fahrer weiter. "Ich bereue keine meiner Entscheidungen. Ich bin zweimal Meister geworden und habe 97 Mal auf dem Podium gestanden."

Andere sehr talentierte Fahrer wie Daniel Ricciardo, Max Verstappen und Nico Hülkenberg hätten es zurzeit schwierig, überhaupt eine Chance auf den Titel zu haben. Es ginge in der Formel 1 der heutigen Zeit darum, zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Cockpit zu sitzen. Mercedes würde die aktuelle Ära dominieren und das würde die Königsklasse heute ausmachen.

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