• 15. Januar 2018 · 18:10 Uhr

Billy Monger: Hamilton kommt in Medien zu schlecht weg

Laut Ex-Formel-4-Pilot Billy Monger wird in den Medien zu negativ über Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton berichtet - Für ihn sei er ein echter "Held"

(Motorsport-Total.com) - Billy Monger hält die Presseberichte über Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton für nicht verhältnismäßig und wünscht sich eine positivere Berichterstattung. Der junge Rennfahrer sieht in dem Mercedes-Piloten ein großes Vorbild und einen guten Menschen.

Lewis Hamilton

Billy Monger hat Lewis Hamilton von einer anderen Seite kennengelernt Zoom Download

"Er kommt in den Medien zu schlecht weg", sagt Monger. "Ich habe mit ihm Zeit beim Grand Prix von Großbritannien verbracht. Er hat sich so verhalten, wie ich es von meinem Helden erwarten würde." Hamilton habe dem jungen Rennfahrer viel Respekt entgegen gebracht und sich sehr für die schwierige Situation des Ex-Formel-4-Piloten interessiert.

Der 18-Jährige fuhr in den Jahren 2016 und 2017 in der britischen Formel 4. In seiner Debütsaison landete er dreimal auf dem Podium und beendete die Meisterschaft auf Rang zwölf. Im April 2017 wurde Monger in Donington in einen schweren Unfall verwickelt, bei dem der junge Rennfahrer beide Beine verlor. Viele Formel-1-Fahrer, darunter auch Hamilton, solidarisierten sich mit dem britischen Talent und sammelten Spenden. Innerhalb der ersten 24 Stunden kamen über 560.000 Euro zusammen.

"Ich verfolge seine Karriere seit ich acht Jahre alt bin", sagt Monger, der ein großer Fan des Weltmeisters ist. "Ich hätte mir für das Formel-1-Rennen in Großbritannien keine bessere Begleitung vorstellen können."


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Hamilton würde auch jetzt noch die Beziehung zu Monger pflegen. "Er fragt oft, wie es bei mir weitergeht und was meine Pläne sind", verrät der junge Brite. "Er ist einfach fantastisch", schwärmt Monger. "In den Medien muss er viel Kritik einstecken. Ich habe hingegen nur positive Dinge, die ich über ihn sagen kann."

Monger will wieder in den Motorsport zurückkehren. Im Juni 2017 saß er am Steuer eines Volkswagen Beetle, der extra für ihn umgebaut wurde. Außerdem arbeitet er auf einen Start bei den 24 Stunden von Le Mans 2020 hin. Er will in einem Programm an den Start gehen, das behinderten Fahrern die Chance geben will, an dem Rennen teilzunehmen.

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