• 21. Dezember 2017 · 20:05 Uhr

Also doch: Newey arbeitet Vollzeit für Red Bull in der Formel 1

Von wegen "50 Prozent": Der Designguru widerspricht Christian Horner, was seinen Job in Red Bulls Formel-1-Team angeht - Er ist seit März in Vollzeit engagiert

(Motorsport-Total.com) - Red Bulls früherer Stardesigner und jetziger Berater Adrian Newey ist nach eigener Aussage wieder in Vollzeit in das Formel-1-Projekt der Österreicher involviert. Gegenüber der 'BBC' widerspricht der Brite damit Teamchef Christian Horner, der vor wenigen Wochen behauptete, er würde sich 2017 wie 2018 nur zu 50 Prozent seiner Zeit auf die Königsklasse konzentrieren: "Seit März und bis zum Start der nächsten Saison bin ich wieder vollzeitig in der Formel 1", stellt Adrian Newey klar.

Adrian Newey

Auch bei Red Bull: Adrian Newey ist nicht nur bei den Fans ein gefragter Mann Zoom Download

Wieso Horner die Personalie wiederholt leugnete, bleibt unklar, zumal sich auch Newey lange nicht ausdrücklich zu seinem Job in Milton Keynes bekannte. Klar ist jedoch, dass ihm seine Auszeit, die er für die Mitarbeit an einem Supersportwagen von Aston Martin nutzte, neuen Schwung verliehen hat: "Ich habe mich in den vergangenen Jahren zurückgenommen, um mich anderen Dingen widmen zu können", betont Newey. "Es fühlte sich einfach so an, als bräuchte ich andere Projekte."

"Der Vergleich mit Fernando Alonso ist gut", findet Newey und spielt auf die Intermezzi des Spaniers in der Sportwagen- und IndyCar-Szene an. Seine zeitweise Abstinenz von Red Bull sei auch deshalb nötig gewesen, weil er die Truppe auf dem Weg "von dem Witz der Boxengasse (als Jaguar-Werksmannschaft; Anm. d. Red.) zu einem ernsthaften Team" begleitet und so fast alles erlebt hätte.

Die Vorbereitungen auf die Saison 2018 bestehen für Newey und seine Mitstreiter einmal mehr aus einem intensiven Studium des Technischen Formel-1-Reglements: "Wir zerbrechen uns die Köpfe darüber, was die Regeln zum Ausdruck bringen sollen und was sie auch tatsächlich besagen - das ist nicht immer das Gleiche", erklärt er. Klartext: Die Designer und Ingenieure sind auf der Suche nach Schlupflöchern, die so lange einen Vorteil gewähren, bis die FIA sie gestopft hat.

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