• 13. November 2017 · 17:42 Uhr

Vettel sieht 2017 als Mutmacher: Müssen Schwung mitnehmen

Der Deutsche betont, dass Ferrari eine unverhofft starke Formel-1-Saison hingelegt hätte - Verbesserungen im Vergleich zu 2016 enorm - Dominanz bleibt das Ziel

(Motorsport-Total.com) - Ferrari-Star Sebastian Vettel ist bemüht, die positiven Aspekte der Formel-1-Saison 2017 mit in die Winterpause zu nehmen. Wie der Deutsche infolge seines Sieges beim Brasilien-Grand-Prix erklärt, hätte die Scuderia sämtliche Erwartungen übertroffen. "Niemand hätte gedacht, dass Ferrari so stark wäre. Wir haben den größten Schritt gemacht", lobt er Verbesserungen im Vergleich zu 2016 und resümiert: "Es wurde viel über andere geredet, aber wir waren von Anfang bis Ende bei der Musik."

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel will sich in Kürze mit weiteren Erfolgen Schampuspullen holen Zoom Download

Gemeint ist offenbar die Red-Bull-Mannschaft, die viele Experten im Zuge der Regelnovelle auf der Rechnung hatten. Dass die Österreicher es erst nach der Sommerpause schafften, um erste Plätze mitzufahren, unterfüttert Vettels These. "Natürlich nervt es, dass wir es verpasst haben (den WM-Titel zu holen; Anm. d. Red.), aber wir waren im vergangenen Jahr nicht sehr konkurrenzfähig und auch nicht gut darin, das Auto zu entwickeln", erinnert Vettel, der 2016 kein Rennen gewann.

Dass Ferrari eine Chance auf den WM-Gewinn gehabt hätte, verlange nach einem Kompliment an die Truppe, findet Vettel, dessen Hunger nicht gestillt ist. "Wir fühlen, dass wir besser werden. Hoffentlich können wir etwas von dieser Stärke für die nächsten Jahre mitnehmen - und nicht nur für den kommenden Winter. Weil es das Ziel ist, Ferrari richtig zurückzubringen und zu dominieren."

Glaubt man den Lesern von 'Motorsport-Total.com' und 'Formel1.de', müsste Vettel selbst bei seinen Leistungen zulegen, um sein Vorhaben zu verwirklichen. Sie haben sich in einer Umfrage mit 3.518 abgegeben Stimmen mehrheitlich dafür entschieden, dass Lewis Hamilton in der Saison 2017 der beste Fahrer gewesen ist. 64,04 Prozent votierten für den Mercedes-Piloten, während nur 35,96 Prozent Vettel nannten.

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