• 11. November 2017 · 17:22 Uhr

Mika Häkkinen: Kimi Räikkönen ist nicht zu alt

Ein finnischer Weltmeister lobt den anderen: Räikkönens Alter mache die Herausforderung größer, stelle beim Jugendwahn aber kein großes Problem dar

(Motorsport-Total.com) - An Antrieb scheint es Kimi Räikkönen nicht zu mangeln: Kürzlich hat er für nächste Saison den WM-Titel zum Ziel erklärt. Dennoch war sein Alter von mittlerweile 38 Jahren bereits öfters das Thema von Diskussionen. Während einige dem letzten Ferrari-Weltmeister fehlende Motivation unterstellen, bekommt er Unterstützung von seinem Landsmann und Weltmeister Mika Häkkinen.

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Kimi Räikkönen ist für Mika Häkkinen nicht über dem Verfallsdatum Zoom Download

"Er ist nicht mehr der Jüngste", stimmt auch Häkkinen zunächst in die Diskussion mit ein. Der Weltmeister sieht das Alter seines damaligen Nachfolgers bei McLaren durchaus als Faktor, will dem aber nicht zu großes Gewicht beimessen. Räikkönen ist mit 38 Jahren der älteste Pilot der aktuellen Fahrergeneration. Bis auf eine Pause von zwei Jahren war der Finne seit 2001 fast ununterbrochen in der Königsklasse am Start.

Das Alter erschwere einige Dinge, glaubt Landsmann Häkkinen: "Er geht auf die 40 zu. Wenn man gegen die ganzen 18-, 19-, und 20-Jährigen fährt und morgens mit ein paar Schmerzen aufwacht, das ist hart", lacht er.

Trotzdem sei das Alter kein zu großes Problem, meint er. Solange die Leidenschaft für den Sport da sei, solle man diesem nachgehen. "Wenn er seine Karriere genießt und ihm das Fahren Spaß macht, dann ist das doch großartig", glaubt Häkkinen. Häkkinen selbst hatte seine aktive Formel-1-Karriere nach den beiden WM-Triumphen in den Jahren 1998 und 1999 über Michael Schumacher beendet. Spätere Versuche, in der DTM Fuß zu fassen, erwiesen sich für den Doppelweltmeister als unerwartet schwierig.

Abschließend gibt Häkkinen Räikkönen einen Tipp, den der "Iceman" so oder so schon längst befolgt: "Man muss nicht immer auf andere Leute hören." Stattdessen gehe es um die eigene Einstellung. "Vielmehr sollte man lieben, was man tut", philosophiert Häkkinen abschließend.

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