• 19. April 2016 · 09:17 Uhr

Formel 1 2017: Mercedes will Vorsprung weiter halten

Auch nach den einschneidenden Regeländerungen zur kommenden Formel-1-Saison will Mercedes die Messlatte bleiben - Toto Wolff: "Hat noch nie einer geschafft"

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 wird seit der Einführung der neuen Hybridantriebe samt 1,6-Liter-Turbomotor von Mercedes bestimmt. Das deutsche Werksteam mit Entwicklungsstandorten in Großbritannien hatte sich am besten auf die neuen Bedingungen ab der Saison 2014 vorbereitet. Seither erntet man die Früchte dieser Arbeit: zwei WM-Titel für Lewis Hamilton, zwei deutliche Siege in der Konstrukteurswertung. In der aktuellen Saison 2016 ist Mercedes noch ungeschlagen.

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Hat angesichts der anhaltenden Mercedes-Stärke beste Laune: Toto Wolff Zoom Download

"In der Formel 1 musst du alles perfekt beisammen haben, um erfolgreich sein zu können. Du brauchst den richtigen Fahrer, den richtigen Motor, die passenden und besten Leute", sagt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. "Die Grundlagen für Erfolge haben wir bereits 2012 gelegt. Beim Wechsel des Reglements im Jahr 2014 konnten wir den Sprung nach vorn machen. Dort halten wir uns seither. Wir sind immer noch die Messlatte."

"Zu jedem Jahreswechsel wird der Punktestand wieder auf null zurückgestellt. Man darf sich nie ausruhen, sich niemals zu sicher sein. Sonst erwischt es dich - und zwar heftig", erklärt Wolff den Antrieb für sich und seine Mannschaft. Im harten Entwicklungswettbewerb der Formel 1 wolle man der Konkurrenz stets einen Schritt voraus sein. "Wir haben in der Vergangenheit schon mehrfach Siegesserien von Teams gesehen, die aber irgendwann ein Ende fanden. Das genau wollen wir verhindern."

"Zum kommenden Jahr ändern sich die Regularien. Es gibt eine veränderte Aerodynamik und andere Reifen", nennt der Österreicher die Herausforderungen für die Entwicklung zur Saison 2017. Die Formel-1-Boliden sollen breiter, schneller und spektakulärer werden. Die neuen Autos lassen sich kaum als Evolution der Vorjahresmodelle darstellen. "Unser Ziel ist es, dass wir unsere Position über diesen Reglementwechsel hinweg behalten. Das hat bisher noch nie jemand geschafft."

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