Fotostrecke: Motoren-Mogelpackungen in der Formel 1
Von Castellotti bis Asiatech: Welche Mannschaften Motoren aus welchem Grund umbenannten - Sponsorendeals, Blamagen und Hommage an einen toten Freund
(Motorsport-Total.com) - Ein Luxusuhren-Manufakteur als Entwickler eines Turbo-Hybridmotors? Ein Alufelgenhersteller als Konstrukteurs eines Zehnzylinders? Oder ein Hersteller von Low-Budget-Laptops, der ein Drei-Liter-Triebwerk aus der Taufe hebt? Wer den Antriebsbezeichnungen in der Formel-1-Geschichte Glauben schenkte, hätte diese exotischen Verbindungen für bare Münze genommen. Doch hinter der Umbenennung von Motoren durch die Teams steckten ganz andere Motive - wir zeigen, welche.
Was die ingesamt 14 irreführenden Brandings gemeinsam haben: Sie waren mit Ausnahme der als TAG-Antrieb verkauften Porsche-Power bei McLaren in den Achtzigerjahren nicht besonders erfolgreich. Einzig diese Mogelpackung schaffte es, überhaupt Rennen zu gewinnen - und obendrein noch zwei WM-Titel durch Niki Lauda und Alain Prost einzufahren. Allerdings erlebte auch das Sauber-Team mit den PS des malaysischen Ölkonzerns Petronas seine besseren Zeiten.
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Insbesondere Ende der Neunzigerjahre und Anfang des neuen Jahrtausends waren die Motoren mit neuem Namen jedoch ein Steckenpferd der Hinterbänkler. Meistens ging es darum, einen Sponsor in Szene zu setzen, manchmal wollte aber auch der Hersteller einfach nichts mehr mit dem Projekt zu tun haben und drängte darauf, mit seinem Schriftzug nicht mehr in Erscheinung zu treten.


