• 10. April 2015 · 17:29 Uhr

Hinter den Kulissen: McLaren-Ingenieursdirektor gibt Einblicke

McLaren-Ingenieursdirektor Matt Morris gibt Einblicke in seinen Arbeitsalltag und erklärt, wie die Zusammenarbeit zwischen Fabrik und Strecke funktioniert

(Motorsport-Total.com) - Die Kopfhörer sitzen auf dem schütteren Haar. Er trägt Dreitagebart. Auf seinem grauen T-Shirt steht in schwarzen Lettern: McLaren-Honda. Matt Morris ist seit September 2013 Mitglied des britischen Traditionsteams. Seine Berufsbezeichnung: Ingenieursdirektor. Doch was bedeutet das? Wie kann man sich den Berufsalltag von Morris vorstellen?

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Matt Morris plaudert aus dem Nähkästchen und gibt Einblicke hinter die Kulissen Zoom Download

"Als Ingenieursdirektor bin ich verantwortlich für die Ingenieure hier an der Strecke, aber auch in der Fabrik. Durch meine Rolle an der Strecke bin ich in viele Abläufe involviert - was das Personal betrifft, muss man schauen, dass jeder seine Arbeit macht und die Mittel dazu hat", erzählt der Brite, der von 1993 bis 1997 an der Coventry Universität, nahe Birmingham, Maschinenbau studiert hat, bei 'Formula1.com'.

Auch in die Zusammenarbeit mit Motorenpartner Honda und in die technischen Details am Auto - was die Abstimmungen aber auch die Qualität betrifft - ist er involviert. Seit seinem Studienabschluss ist er in der Formel 1 tätig. Zuerst arbeitete er für Cosworth, später für Williams und Sauber bis er schließlich zu McLaren wechselte.


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Während eines Trainings ist sein Platz in der Mitte der Garage beim Kontrollzentrum. Dort ist er über seine Kopfhörer mit den Ingenieuren verbunden: "Da kann ich alle Kanäle hören. Meist höre ich die Ingenieurskanäle von beiden Autos. Dort spricht der Renningenieur mit dem Fahrer - wir wollen das so einfach und klar wie möglich machen für den Piloten."

Die Renningenieure von Jenson Button (Tom Stallard) und Fernando Alonso (Andrea Stella) sind wiederum mit dem leitenden Ingenieur Ciaron Pilbeam verbunden. Auch gibt es Diskussionen mit der Boxenmauer und Renndirektor Eric Boullier, schildert Morris. "Dort wird diskutiert, was gerade passiert, welche Einstellungen gefahren werden sollten...Außerdem sind wir mit Leuten aus der Fabrik verbunden." Es werden Daten studiert und diskutiert, danach kommen die Informationen über den Renningenieur zurück zum Fahrer.


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Für Morris ist es sein "Traumjob", denn schon als Kind sah er die McLaren-Honda-Boliden im Fernsehen fahren, nun ist er selbst Teil des Teams. "Wir sind natürlich noch nicht dort, wo wir sein wollen, aber wir haben all die Zutaten durch die Partnerschaft mit Honda, um erfolgreich zu sein. Dieses Jahr wird womöglich hart werden, aber wir haben alles, um wieder an die Spitze zu kommen." Und nun muss Morris schon wieder in die nächste Besprechung zur Vorbereitung auf das morgige Qualifying...

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