• 31. Oktober 2015 · 01:04 Uhr

Sauber in Mexiko auf der Suche nach dem Grip

Sauber-Piloten Marcus Ericsson und Felipe Nasr hatten im zweiten Freien Training des Formel-1-Laufs in Mexiko Mühe, Grip mit ihrem C34 zu finden

(Motorsport-Total.com) - Fast zwei Sekunden Rückstand hatte das Sauber-Team am Ende des Freitags in Mexiko. Im zweiten Freien Training kamen Felipe Nasr (14.) und Marcus Ericsson (17.) nicht annähernd an die Top 10 heran und plagten sich mit fehlendem Grip ab - mehr als die Konkurrenz. (Zum Ergebnis!)

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Kein optimaler Freitag für Sauber in Mexiko: Wo ist der Grip? Zoom Download

Vor dem Wochenende hatte Ericsson ein radikaleres Setup zur Problemlösung der fehlenden Traktion in Mexiko angekündigt, doch Früchte trug diese Herangehensweise nicht: Bei 34 gefahrenen Runden kam der Schwede nicht über eine Runde von 1:24.533 Minuten (+ 3,002 Sekunden Rückstand auf Nico Rosberg) hinaus.

"Ein schwieriger erster Trainingstag für mich. Die Reifen auf diesem neuen, rutschigen Asphaltbelag auf Temperatur zu bringen, stellte eine Herausforderung dar. Wir versuchten es mit verschiedenen Einstellungen am Auto, fanden aber noch keine zufriedenstellende Lösung", schildert Ericsson nach Ende seines Arbeitstages. Während der Session ließ er seiner Frustration auch via Teamfunk freien Lauf. Er beschwerte sich auch über blockierende Bremsen.

"Wir müssen uns jetzt die Daten genau anschauen, damit wir uns für den Rest des Wochenendes verbessern können", weiß der 25-Jährige um die nächsten Aufgaben. Teamkollege Felipe Nasr kam ein wenig besser mit den Bedingungen auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez zurecht. "Heute ging es vor allem darum, die neue Strecke kennenzulernen. Wir versuchten es mit verschiedenen Anpassungen am Auto, um eine Einstellung zu finden, die die fehlende Haftung der Reifen verbessert."

Der Brasilianer platzierte sich mit einer Rundenzeit von 1:23.430 Minuten auf den 14. Rang, es fehlten ihm 1,899 Sekunden auf Rosberg. "Auf neuen Kursen ist rutschiger Asphalt nichts ungewöhnliches, vor allem mit den Medium-Reifen hatte ich punkto Bodenhaftung zu kämpfen. Mit den weichen Reifen war es ein bisschen besser, dennoch haben wir noch viel Arbeit vor uns." Er verwendete insgesamt drei harte und einen Medium-Reifensatz in diesem Freien Training. Nun müsse man die Daten analysieren und "für morgen die richtigen Einstellungen am Auto vornehmen".

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