Formel 1 in Portimao: Renngebühr war bisher immer "K.o.-Kriterium"

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Formel 1 in Portimao: Renngebühr war bisher immer "K.o.-Kriterium"

Beitrag von Redaktion » 18.10.2020, 11:12

Am 25. Oktober richtet Portimao sein erstes Formel-1-Rennen aus, und das vor Zuschauer - Bisher war eine Zusammenarbeit immer am lieben Geld gescheitert
Portimao

Portimao plant sein Formel-1-Event mit 45.000 Zuschauern an der Strecke

Zum ersten Mal seit 1996 kehrt die Formel 1 in diesem Oktober nach Portugal zurück. Anders als in der Vergangenheit gastiert die Königsklasse aber nicht in Estoril, sondern im Autodromo do Algarve bei Portimao. Die Strecke bemüht sich seit geraumer Zeit um ein Formel-1-Rennen. Der Corona-Kalender 2020 hat es möglich gemacht.

"Als wir vor zwälf Jahren mit dieser Strecke begannen, war es immer unser erstes Ziel, die Formel 1 eines Tages auf unserer Rennstrecke willkommen zu heißen", sagt Miguel Praia, Portimaos Event- und Handelsdirektor, gegenüber 'Motorsport-Total.com' in Zusammenarbeit mit XS2Event. "Bereits 2009 waren einige Teams zu Testzwecken hier."

Seitdem sei man mit der Formel 1 und den Teams in Kontakt geblieben, um sich als Teststrecke anzubieten. "Wir standen auch schon früher in Kontakt mit dem Formel-1-Management, um einen Grand Prix auszurichten, aber um ehrlich zu sein, war die Gebühr für die Ausrichtung der Formel 1 für uns ein echtes K.o.-Kriterium."

Tickets für Formel 1 in Portimao sehr begehrt

Doch mit Corona habe sich die Lage geändert: Sowohl die Formel 1 als auch die Dorna (MotoGP und Superbike) zeigten Interesse, an der Algarve zu fahren, "da wir die Veranstaltung in einer sicheren Umgebung ausrichten können", so Praia. "Wir haben eine sehr moderne Strecke, mit großen Einrichtungen und vielen Möglichkeiten."

Deshalb sind beim Grand Prix von Portugal auch Vor-Ort-Besucher zugelassen. Allerdings wird nur die Hälfte der vollen Kapazität (90.000 Tribünenplätze) genutzt "was bedeutet, dass wir maximal 45.000 Fans pro Tag begrüßen können". Natürlich mit ausdrücklicher Genehmigung der Regierung, wie der Eventdirektor versichert.


Fotostrecke: Neue Formel-1-Strecken seit 2000

24.09.2000: Grand Prix der USA in Indianapolis. Das erste Premierenrennen der Formel 1 nach der Jahrtausendwende ist eigentlich keines. Einen Großen Preis der USA hatten schon mehrere Rennstrecken ausgerichtet, und zwischen 1950 und 1960 zählte das Indianapolis 500 zur Formel 1. Doch 2000 gingen die Piloten erstmals auf der 4,129 Kilometer langen Strecke an den Start, die das berühmte Oval mit einem Straßenkurs verbindet.

24.09.2000: Grand Prix der USA in Indianapolis. Das erste Premierenrennen der Formel 1 nach der Jahrtausendwende ist eigentlich keines. Einen Großen Preis der USA hatten schon mehrere Rennstrecken ausgerichtet, und zwischen 1950 und 1960 zählte das Indianapolis 500 zur Formel 1. Doch 2000 gingen die Piloten erstmals auf der 4,129 Kilometer langen Strecke an den Start, die das berühmte Oval mit einem Straßenkurs verbindet.

Das Interesse ist groß: "In der ersten Woche, in der wir mit unserem Ticketverkauf online gingen, war es verrückt. Die Formel 1 ist in Portugal so beliebt, und die Fans sind sehr gespannt auf die Veranstaltung. Im Moment haben wir bereits über 30.000 Plätze verkauft, und 95 Prozent unserer Firmenlogen sind ausverkauft", verrät Praia.

Rennstrecke hofft auf Fortsetzung in der Zukunft

Er erwartet, dass die Verkäufe zum Ende der Sommerferien noch einmal einen letzten Boost erfahren werden. Für die Sicherheit der Fans an der Strecke sei gesorgt. Temperaturmessung am Einlass und Maske sind Pflicht. "Sie dürfen jedoch ihre Masken abnehmen, wenn sie auf der Tribüne sitzen." Dort sind die Plätze fest zugewiesen.

"Wir haben auch mehr Reinigungsteams zusammengestellt. Jeder Sitzplatz wird am Ende des Tages gereinigt", erklärt Praia weiter. Er hofft, dass sich Portimao mit dem Event für die Zukunft empfehlen kann: "Wir wissen, dass dies eine einmalige Gelegenheit ist, und werden unser Bestes tun, es zu einem ganz besonderen Ereignis zu machen."


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Zuletzt geändert von Redaktion am 18.10.2020, 11:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Formel 1 in Portimao: Renngebühr war bisher immer "K.o.-Kriterium"

Beitrag von miga8 » 18.10.2020, 11:37

Ich bin gespannt wie das wird !!

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Re: Formel 1 in Portimao: Renngebühr war bisher immer "K.o.-Kriterium"

Beitrag von CompraF1 » 18.10.2020, 11:54

Immer interessant zu sehen das ein GP auch ohne heimischen Fahrer gut läuft und funktioniert.

Das sollte auch die letzten Kritiker leiser machen, die immer davon ausgehen, daß ein Rennen auch einen Star aus der Heimat braucht.

Btw: Tiago Monteiro darf natürlich trotzdem gerne vorbei kommen ;-)
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Re: Formel 1 in Portimao: Renngebühr war bisher immer "K.o.-Kriterium"

Beitrag von Pentar » 18.10.2020, 12:27

45k Zuschauer - das ist aber ne Hausnummer...

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Re: Formel 1 in Portimao: Renngebühr war bisher immer "K.o.-Kriterium"

Beitrag von Tomek333 » 18.10.2020, 13:30

CompraF1 hat geschrieben:
18.10.2020, 11:54
Immer interessant zu sehen das ein GP auch ohne heimischen Fahrer gut läuft und funktioniert.

Das sollte auch die letzten Kritiker leiser machen, die immer davon ausgehen, daß ein Rennen auch einen Star aus der Heimat braucht.

Btw: Tiago Monteiro darf natürlich trotzdem gerne vorbei kommen ;-)

Ich glaube für Spanier ist die Strecke nicht weit weg
Und spätestens 2021 mit Sainz im Ferrari und Alonsos Comeback wird die Strecke unter Garantie ausgebucht sein und das für Jahre!

Barcelona hat keinen neuen Vertrag für 2021 soweit ich weis, 2020 sollte das letzte Rennen sein, hoffe ich.

Portimao ist ähnlich zu Mugello und doch anders.
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Re: Formel 1 in Portimao: Renngebühr war bisher immer "K.o.-Kriterium"

Beitrag von RacingForEver » 18.10.2020, 13:58

Tomek333 hat geschrieben:
18.10.2020, 13:30


Portimao ist ähnlich zu Mugello und doch anders.
Eine Highspeed Strecke
Vorallem Kurve 1 und die letzte wird Spass machen
Aber auch die S-es die super schnell sein werden
Von welcher Strecke sprichst du? Portimao hat weder S-Kurven, noch handelt es sich dabei um eine Highspeed-Strecke, noch ist Portimao in irgendeiner Weise ähnlich zu Mugello.

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Re: Formel 1 in Portimao: Renngebühr war bisher immer "K.o.-Kriterium"

Beitrag von CompraF1 » 18.10.2020, 14:17

Tomek333 hat geschrieben:
18.10.2020, 13:30
CompraF1 hat geschrieben:
18.10.2020, 11:54
Immer interessant zu sehen das ein GP auch ohne heimischen Fahrer gut läuft und funktioniert.

Das sollte auch die letzten Kritiker leiser machen, die immer davon ausgehen, daß ein Rennen auch einen Star aus der Heimat braucht.

Btw: Tiago Monteiro darf natürlich trotzdem gerne vorbei kommen ;-)

Ich glaube für Spanier ist die Strecke nicht weit weg
Und spätestens 2021 mit Sainz im Ferrari und Alonsos Comeback wird die Strecke unter Garantie ausgebucht sein und das für Jahre!

Barcelona hat keinen neuen Vertrag für 2021 soweit ich weis, 2020 sollte das letzte Rennen sein, hoffe ich.

Portimao ist ähnlich zu Mugello und doch anders.
Eine Highspeed Strecke
Vorallem Kurve 1 und die letzte wird Spass machen
Aber auch die S-es die super schnell sein werden
Ich kenne die Strecke nicht. Kenne nur die alte in Estoril aus F1 95 für die PS1. Bin auf jeden Fall gespannt.
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Re: Formel 1 in Portimao: Renngebühr war bisher immer "K.o.-Kriterium"

Beitrag von Tomek333 » 18.10.2020, 14:42

RacingForEver hat geschrieben:
18.10.2020, 13:58
Tomek333 hat geschrieben:
18.10.2020, 13:30


Portimao ist ähnlich zu Mugello und doch anders.
Eine Highspeed Strecke
Vorallem Kurve 1 und die letzte wird Spass machen
Aber auch die S-es die super schnell sein werden
Von welcher Strecke sprichst du? Portimao hat weder S-Kurven, noch handelt es sich dabei um eine Highspeed-Strecke, noch ist Portimao in irgendeiner Weise ähnlich zu Mugello.
https://youtu.be/ASma41Efoh8

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Re: Formel 1 in Portimao: Renngebühr war bisher immer "K.o.-Kriterium"

Beitrag von modernf1bodyguard » 18.10.2020, 17:15

Tomek333 hat geschrieben:
18.10.2020, 14:42
RacingForEver hat geschrieben:
18.10.2020, 13:58
Tomek333 hat geschrieben:
18.10.2020, 13:30


Portimao ist ähnlich zu Mugello und doch anders.
Eine Highspeed Strecke
Vorallem Kurve 1 und die letzte wird Spass machen
Aber auch die S-es die super schnell sein werden
Von welcher Strecke sprichst du? Portimao hat weder S-Kurven, noch handelt es sich dabei um eine Highspeed-Strecke, noch ist Portimao in irgendeiner Weise ähnlich zu Mugello.
https://youtu.be/ASma41Efoh8

Viele schnelle Kurven, auch lang gezogene
Im Vergleich zu Mugello aber deutlich mehr mittelschnelle und vor allem langsame Kurven. Ich bin hier aber mal im Zweifel für den Angeklagten da wir so viele Strecken dieser Art gar nicht mehr im Kalender gewohnt sind :lol:.
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Re: Formel 1 in Portimao: Renngebühr war bisher immer "K.o.-Kriterium"

Beitrag von Ferrari Fan 33 » 18.10.2020, 18:04

Tja, das ewige Problem die Formel 1 zu sich an die Rennstrecke zu holen, das gewaltige Antrittsgeld.
Das ist eben die ganz, ganz große Hürde die Königsklasse des Motorsports zu sich zu holen. Wenn das nicht wäre, dann könnte die Formel 1 auch 100. Rennen im Jahr fahren.😁
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Re: Formel 1 in Portimao: Renngebühr war bisher immer "K.o.-Kriterium"

Beitrag von Tomek333 » 18.10.2020, 18:47

modernf1bodyguard hat geschrieben:
18.10.2020, 17:15
Tomek333 hat geschrieben:
18.10.2020, 14:42
RacingForEver hat geschrieben:
18.10.2020, 13:58


Von welcher Strecke sprichst du? Portimao hat weder S-Kurven, noch handelt es sich dabei um eine Highspeed-Strecke, noch ist Portimao in irgendeiner Weise ähnlich zu Mugello.
https://youtu.be/ASma41Efoh8

Viele schnelle Kurven, auch lang gezogene
Im Vergleich zu Mugello aber deutlich mehr mittelschnelle und vor allem langsame Kurven. Ich bin hier aber mal im Zweifel für den Angeklagten da wir so viele Strecken dieser Art gar nicht mehr im Kalender gewohnt sind :lol:.
Deswegen meinte ich ähnlich aber doch anders
Ich wüsste nicht womit ich Portimao sonst mit den aktuellen Kalender vergleichen würde
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Re: Formel 1 in Portimao: Renngebühr war bisher immer "K.o.-Kriterium"

Beitrag von Woelli38 » 18.10.2020, 22:53

Ferrari Fan 33 hat geschrieben:
18.10.2020, 18:04
Tja, das ewige Problem die Formel 1 zu sich an die Rennstrecke zu holen, das gewaltige Antrittsgeld.
Das ist eben die ganz, ganz große Hürde die Königsklasse des Motorsports zu sich zu holen. Wenn das nicht wäre, dann könnte die Formel 1 auch 100. Rennen im Jahr fahren.😁
Die Problematik, dass auf solchen Strecken nicht mehr gefahren wird, liegt sogar sehr wahrlich am Antrittsgeld.

Wenn man liest, dass der GP von Vietnam angeblich 60 Mio. bezahlt und einen 10-Jahres-Vertrag hat, dann braucht man keine weiteren Gründe suchen... das gilt auch für andere Strecken wie z.B. Nürburgring, die auch ein drittel davon nicht stemmen könnten...

https://www.speedweek.com/formel1/news/ ... esagt.html
"Das ist eine Scheißkiste. Ich fass es nicht!
Ihr habt`s doch alle Möglichkeiten und dann baut ihr so eine Schrottkiste."

Lauda über seinen Ferrari :wink2: :biggrin:

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