Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

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Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

Beitrag von Redaktion » 16.10.2020, 19:29

Lewis Hamilton fühlt sich in seiner Zeit bei Mercedes enorm gereift und verrät, was er seinem damaligen Ich der Anfangszeit raten würde
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton ist seit 2013 einen weiten Weg gegangen

Manchmal möchte man die Zeit zurückdrehen und mit dem Wissen von heute gerne noch einmal ein paar Sachen anders machen. Als Lewis Hamilton 2013 von McLaren zu Mercedes ging, war er zwar bereits Weltmeister und ein starker Formel-1-Pilot, von seinem aktuellen Status war er damals aber noch weit entfernt.Doch würde Hamilton überhaupt etwas anders machen angesichts der Erfolgswelle? Was würde Hamilton selbst seinem jüngeren Ich von einst raten? "Mach weiter wie bisher", sagt er. "Um ehrlich zu sein, würde ich überhaupt nichts anders machen."Selbst seine Fehler würde er im Nachhinein nicht ausradieren wollen, denn auch diese hätten ihn dorthin gebracht, wo er heute ist. "Wenn du einen dieser Momente überspringst, dann wäre ich vielleicht nicht, wo ich heute bin. Vielleicht wäre ich auch noch weiter oder vielleicht etwas weniger weit", so der Brite.2013 sei er in seinen Augen noch ein Youngster gewesen. "Ich habe immer noch viel über mich selbst gelernt. Ich denke, man kann seitdem eine Menge Wachstum sehen", sagt Hamilton.

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Noch immer ist er absolut dankbar darüber, dass McLaren ihm einst eine Chance gab, in die Formel 1 zu kommen. "Ich war 22 und habe so hart gearbeitet, wie ich konnte, um sicherzustellen, dass sie diese Entscheidung nicht bereuen", erinnert er sich. Und das tat er: Gleich im ersten Jahr wurde Hamilton Vizeweltmeister, ein Jahr später folgte der Titel.Dass er sich 2012 zum Wechsel zu Mercedes für das kommende Jahr entschloss, war für viele eine Überraschung - und nicht wenige hielten es für eine schlechte Idee. "Ich weiß nicht warum, aber ich wusste, dass es das Richtige für mich war", sagt Hamilton heute. "Ich wusste nicht, wie lange wir brauchen würden, um zu gewinnen, aber ich mochte die Idee, mit diesen Jungs zu arbeiten."

Fotostrecke: Schumacher und Hamilton im Statistik-Vergleich

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"Ich wünschte, ihr könntet die Veränderungen sehen, die ich von der Sitzanpassung am ersten Tag an gemacht habe, die Dinge, in denen ich im Hintergrund involviert war und die ich in jedem Jahr mit dem Team gemacht habe", so der Brite. "Es geht nicht darum, alles zu bestimmen, sondern mit einer großen Gruppe zusammenzuarbeiten, die alle unglaublich intelligent sind - deutlich intelligenter als ich."

Ein Verständnis füreinander zu bekommen und auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten, "das ist für mich das Stolzeste, was ich in dieser Zeit erlebt habe", so Hamilton.

Sieben Jahre später ist er um fünf WM-Titel und zahlreiche Siege reicher. Und wahrscheinlich kommt noch einiges dazu.


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Zuletzt geändert von Redaktion am 16.10.2020, 19:29, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

Beitrag von Woelli38 » 16.10.2020, 19:39

Redaktion hat geschrieben:
16.10.2020, 19:29
Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde
Verlängere Deinen Vertrag ANFANG 2019, danach kommt neues Scheefe und viel Bäbbäh in 2020... dann nix mehr gut... :biggrin:
"Das ist eine Scheißkiste. Ich fass es nicht!
Ihr habt`s doch alle Möglichkeiten und dann baut ihr so eine Schrottkiste."

Lauda über seinen Ferrari :wink2: :biggrin:

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Re: Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

Beitrag von Hoto » 16.10.2020, 19:52

Viele behaupten ja immer Hamilton wäre nicht sonderlich intelligent bei dem was er immer so von sich gibt. Ich wüsste nicht was für intelligentere Antworten man geben könnte, wie er es hier tut. Bei den Meisten ist es eben doch nur Neid.

Viele würde immer dies und jenes ändern, denken aber nicht darüber nach was für Auswirkungen das tatsächlich haben könnte sondern haben nur ihren Wunschtraum im Kopf was sich dadurch ändert. Vielleicht führt eine kleine Änderung auch schon dazu, dass du heute gar nicht mehr am Leben bist, weil du an einem Tag dadurch an einem anderen Ort warst, wo du dann überfahren wurdest. Der Schmetterlings-Effekt eben.

Ich hab auch so einen Punkt in meinem Leben bei dem ich mir selbst gerne etwas raten würde, aber wer weiß ob ich dann noch der wäre der ich heute bin. Vielleicht würde ich mein anderes Ich nicht mal leiden können. Von daher ist so eine Antwort wie Hamilton sie gibt die einzig richtige und es zeigt, dass er sich schon mal ausgiebig Gedanken darüber gemacht hat.

Der Newstitel ist und bleibt aber so oder so purer Clickbait. ;)

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Re: Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

Beitrag von Woelli38 » 16.10.2020, 20:04

Hoto hat geschrieben:
16.10.2020, 19:52
Viele behaupten ja immer Hamilton wäre nicht sonderlich intelligent bei dem was er immer so von sich gibt. Ich wüsste nicht was für intelligentere Antworten man geben könnte, wie er es hier tut. Bei den Meisten ist es eben doch nur Neid.
Viele würde immer dies und jenes ändern, denken aber nicht darüber nach was für Auswirkungen das tatsächlich haben könnte sondern haben nur ihren Wunschtraum im Kopf was sich dadurch ändert. Vielleicht führt eine kleine Änderung auch schon dazu, dass du heute gar nicht mehr am Leben bist, weil du an einem Tag dadurch an einem anderen Ort warst, wo du dann überfahren wurdest. Der Schmetterlings-Effekt eben.

Ich hab auch so einen Punkt in meinem Leben bei dem ich mir selbst gerne etwas raten würde, aber wer weiß ob ich dann noch der wäre der ich heute bin. Vielleicht würde ich mein anderes Ich nicht mal leiden können. Von daher ist so eine Antwort wie Hamilton sie gibt die einzig richtige und es zeigt, dass er sich schon mal ausgiebig Gedanken darüber gemacht hat.
Der Newstitel ist und bleibt aber so oder so purer Clickbait. ;)
Dies ist eigentlich einer der größten Fehler, jemanden vom Intellekt her nur nach seinen Äußerungen bzw. seiner Präsentation einzuordnen... Er hat wohl einmal zugegeben, dass er Legastheniker sei, aber das ist auch kein Maßstab für Intelligenz.

Ja, diese andauernde Hamiltonberichtsmaschine ist schon eine Clickbait-Kampagne, die langsam mehr als nervt...
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Re: Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

Beitrag von Turel » 16.10.2020, 23:07

Blos nicht wechseln, denn dann ist Mclaren nämlich immer noch so gut wie 2012 :winky:

Wir wisse alle, der Erfolg ging mit dir Homie XP
Zuletzt geändert von Turel am 17.10.2020, 00:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

Beitrag von Woelli38 » 16.10.2020, 23:55

Turel hat geschrieben:
16.10.2020, 23:07
Blos nicht wechseln, denn dann ist Mclaren nämlich immer noch so gut wie 2012 :winky:

Wir wissen alle das ist wegen dir Homie :lol:
Vergiss NIEMALS deine Wurzeln, wo du herkamst... :wink2:

McLaren heute ist nicht mit der Dennis-Ära zu vergleichen... so gut Dennis am Anfang als Teamchef auch war, so seltsamer wurde er auch mehr und mehr am Schluss... :wink2:
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Re: Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

Beitrag von Dr_Witzlos » 17.10.2020, 09:51

Ich muss ehrlich gestehen, am Anfang war er für mich ein unsympathischer Kotzbrocken. Aber jetzt finde ich ihn Sympathisch

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Re: Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

Beitrag von D-Zug » 17.10.2020, 11:18

Ich finde, er ist innerlich immer noch so wie der von 2007/08/09, trotz des Party- und Jetset-Zeugs. Nur halt mit einer anderen Frisur.

Eher so der introvertierte, trotz Instagram.

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Re: Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

Beitrag von Toji » 17.10.2020, 16:20

Hoto hat geschrieben:
16.10.2020, 19:52
Viele behaupten ja immer Hamilton wäre nicht sonderlich intelligent bei dem was er immer so von sich gibt. Ich wüsste nicht was für intelligentere Antworten man geben könnte, wie er es hier tut. Bei den Meisten ist es eben doch nur Neid.
eine intelligentere und damit zumindest überhaupt halbwegs intelligente antwort wäre gewesen: lewis, arbeite an deinem ego und deinem neurotizismus, denn die kosten dich potentiell eine wm und vor allem viele sympathiepunkte. dass ihm wirklich so gar nichts einfällt - nun. es ist eigentlich klar, wie man das werten kann. ich sehe auch nicht, welchen reifeprozess er durchgemacht haben sollte. seit rosberg weg ist und er keinen gegner mehr hat, ist er entspannt, bis auf selbst unter diesen umständen noch vorkommendes herumgemoser, womit er seinem divenstatus weiterhin gerecht wird. wir werden es vermutlich nicht erleben, aber lass einen folgemercedes mal nicht konkurrenzfähig sein, oder seinen teamkollegen durchaus. dann würden wir nochmal viel deutlicher erleben, dass sich in sachen reife nichts getan hat. was aber nichts zur sache tut, denn im besten auto ohne defektanfälligkeit der fahrer mit einem unterlegenen teamkollegen zu sein, genügt ja - wozu dann noch persönliche reife.
To finish first, you have to be finnish first.

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Re: Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

Beitrag von MarvinAyrton007 » 17.10.2020, 18:52

Toji hat geschrieben:
17.10.2020, 16:20
Hoto hat geschrieben:
16.10.2020, 19:52
Viele behaupten ja immer Hamilton wäre nicht sonderlich intelligent bei dem was er immer so von sich gibt. Ich wüsste nicht was für intelligentere Antworten man geben könnte, wie er es hier tut. Bei den Meisten ist es eben doch nur Neid.
eine intelligentere und damit zumindest überhaupt halbwegs intelligente antwort wäre gewesen: lewis, arbeite an deinem ego und deinem neurotizismus, denn die kosten dich potentiell eine wm und vor allem viele sympathiepunkte. dass ihm wirklich so gar nichts einfällt - nun. es ist eigentlich klar, wie man das werten kann. ich sehe auch nicht, welchen reifeprozess er durchgemacht haben sollte. seit rosberg weg ist und er keinen gegner mehr hat, ist er entspannt, bis auf selbst unter diesen umständen noch vorkommendes herumgemoser, womit er seinem divenstatus weiterhin gerecht wird. wir werden es vermutlich nicht erleben, aber lass einen folgemercedes mal nicht konkurrenzfähig sein, oder seinen teamkollegen durchaus. dann würden wir nochmal viel deutlicher erleben, dass sich in sachen reife nichts getan hat. was aber nichts zur sache tut, denn im besten auto ohne defektanfälligkeit der fahrer mit einem unterlegenen teamkollegen zu sein, genügt ja - wozu dann noch persönliche reife.
Also bis jetzt sehe ich noch nicht das Lewis durch deine Argumente eine WM verlieren wird oder hat.
Und welche Sympathiepunkte hat er denn verloren?
Die von seinem Arbeitgeber? Nein die steigen immer weiter.
Die von seinen Fans? Nein die steigen immer weiter.
Die von seinen Sponsoren? Nein die steigen sogar erheblich weiter.
Bei "Divenstatus" und "mosern am Funk" fallen mir auf Anhieb 2 Fahrer ein die deutlich schlimmer waren / sind.
Und jetzt kommt natürlich wieder ein Fabeltier ins Spiel -> WENN er kein Topauto HÄTTE, dann WÜRDEN wir sehen das sich in Sachen Reife nichts getan hat. Und hinterher noch das typische Nachtreten -> Wozu dann noch persönliche Reife.
Du magst verstehen da ich beim lesen deines Posts im Zusammenhang mit mangelnder persönlicher Reife, nicht unbedingt zuerst an Lewis denke :wave:
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Re: Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

Beitrag von Philipp22 » 17.10.2020, 19:06

Was würde er sich selber raten...nichts? Welch sinnvoller Artikel
:checkered: "Sei immer froh und heiter, wie der Spatz am Blitzableiter." :checkered:

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Re: Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

Beitrag von schumi791 » 17.10.2020, 20:35

Turel hat geschrieben:
16.10.2020, 23:07
Blos nicht wechseln, denn dann ist Mclaren nämlich immer noch so gut wie 2012 :winky:

Wir wisse alle, der Erfolg ging mit dir Homie XP
Es war ja um ehrlich zu sein die einzig andere Wahl für Hamilton. Bleiben oder den Wechsel zu Mercedes wagen.
Red Bull und Ferrari waren für 2013 ja immer noch besetzt.

Man stelle sich mal vor, Hamilton hätte bei Mclaren weitergemacht und damit auch die Mclaren-Honda Jahre durchleben müssen. Wie dann wohl die Wahrnehmung Hamiltons wäre. Würden die Leute Mclaren die Schuld dafür geben, dass Hamilton aus Loyalität zu Ihnen sein Talent vergeudet? Oder würden Sie, weil die Erfolge dann ja nicht zu Buche stehen, Vettel, Alonso, Rosberg und die nachkommenden Piloten einfach als besser/talentierter ansehen?

Es war ja eine 50/50 Entscheidung, die letztenendes den Erfolg seiner Karriere maßgeblich bestimmt hat, wie wir heute wissen.
Das in dieser Entscheidung so viel richtungsweisendes gesteckt hat, konnte Niemand damals auch nur erahnen. Selbst die damals direkt daran Beteiligten nicht,
Michael Schumacher will always be the greatest!
http://www.youtube.com/watch?v=Ka5FCLy14Uw
1994, 1995, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004

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Re: Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

Beitrag von schumi791 » 17.10.2020, 21:01

MarvinAyrton007 hat geschrieben:
17.10.2020, 18:52
Also bis jetzt sehe ich noch nicht das Lewis durch deine Argumente eine WM verlieren wird oder hat.
Da bin ich anderer Meinung.
Denn meiner Ansicht nach war es Hamiltons Überheblichkeit, welche ihn 2016 die WM gegen Rosberg gekostet hat.
Nach Austin 2015 hatte er Rosberg mental kurz davor ihn endgültig zu brechen. Stattdessen lässt er Rosberg die letzten drei Rennen gewinnen und baut diesen so wieder auf. Seine Aussage "Das Team müsse sich Rosberg warmhalten." zeugt auch von seiner Arroganz in jener Phase. Doch der wiedererstarkte Rosberg hat es dadurch dann fertig gebracht jede Schwäche Hamiltons konsequent auszunutzen und als dann noch technische Probleme hinzukamen, war Hamilton plötzlich weiter zurück als gedacht.
Wäre er nach Austin weiter so knallhart gegen Rosberg gewesen und hätte vielleicht nur einen statt alle Siege zugelassen, dann wäre Rosberg vielleicht auch in der Folgesaison noch nicht mental auf dem Level gewesen, was er für seinen WM-Triumph von Anfang an an den Tag gelegt hat. Hier war Hamilton schlicht fahrlässig.
Und welche Sympathiepunkte hat er denn verloren?
Die von seinem Arbeitgeber? Nein die steigen immer weiter.
Die von seinen Fans? Nein die steigen immer weiter.
Die von seinen Sponsoren? Nein die steigen sogar erheblich weiter.
Bei "Divenstatus" und "mosern am Funk" fallen mir auf Anhieb 2 Fahrer ein die deutlich schlimmer waren / sind.
Die die ihn von Beginn an zujubelten, werden ihn ja nicht plötzlich fallen lassen. Erst recht nicht zu diesem Zeitpunkt, wo er die Schumacher Rekorde bricht.

Für mich persönlich ist es aber in der Tat so, dass das divenhafte Auftreten und Rummosern Hamiltons dafür sorgt, dass ich ihn wesentlich unsympathischer finde als noch zu seiner Anfangszeit. Diese selbstdarstellerische Attitüde hatte er 2007 und 2008 noch absolut nicht und begann von 2009 an mehr und mehr zuzunehmen. Wobei es erst so richtig anfing, als er zu Mercedes wechselte. Liegt wahrscheinlich daran, dass er bei Mercedes mehr Freiraum geniest, was seinen Lebensstil angeht. Da muss ich Toji schon irgendwo Recht geben, weil ich glaube, dass ich nicht der Einzige bin, der das so empfindet.
Und jetzt kommt natürlich wieder ein Fabeltier ins Spiel -> WENN er kein Topauto HÄTTE, dann WÜRDEN wir sehen das sich in Sachen Reife nichts getan hat. Und hinterher noch das typische Nachtreten -> Wozu dann noch persönliche Reife.
Du magst verstehen da ich beim lesen deines Posts im Zusammenhang mit mangelnder persönlicher Reife, nicht unbedingt zuerst an Lewis denke :wave:
Nun auch wen es nur ein was-wäre-wenn Szenario ist, so kommt das nicht von ungefähr. In Hockenheim 2019 wollte er auch das Auto unmotiviert abstellen, nachdem er es einfach selbst verbockt hat, wohlgemerkt. Das war nur ein Rennen, welches schlecht gelaufen ist. Da ist die Frage schon berechtigt, wie Hamilton sich gibt, wenn sein Auto nicht oder nur bedingt konkurrenzfähig ist.
Zuletzt geändert von schumi791 am 17.10.2020, 23:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

Beitrag von turbocharged » 17.10.2020, 22:05

Hä was soll er sich auch selber raten?
Verlasse das Team welches die nächsten 8 Jahre dominieren wird wie noch kein Team zuvor?

Was für eine sinnlose Aussage...

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Re: Was Lewis Hamilton seinem Ich von 2013 raten würde

Beitrag von Garten » 18.10.2020, 09:54

Toji hat geschrieben:
17.10.2020, 16:20
seit rosberg weg ist und er keinen gegner mehr hat, ist er entspannt, bis auf selbst unter diesen umständen noch vorkommendes herumgemoser, womit er seinem divenstatus weiterhin gerecht wird.
Rosberg hat intern für genug Ärger gesorgt, Abmachungen gebrochen und mit seinen Psychospielchen ständig Hamilton genervt, weil das nun mal seine einzige Chance war Hamilton zumindest ein wenig zu schwächen und somit eine Minichance zu haben ihn zu besiegen. Hamilton hier isoliert zu betrachten ist absolut nicht fair. Zumal es mehrmalige Weltmeister gibt, die wenn keinen #1 Status haben und unter Druck stehen, dann gerne Pirouetten drehen, Platzierungsschilder öffentlichkeitswirksam umstellen, Rennleiter namentlich beleidigen und sogar aus Frust in andere Fahrer reinfahren.

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