Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

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Redaktion
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Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

Beitrag von Redaktion » 12.10.2020, 13:27

Formel-1-Rennleiter Michael Masi nennt die Gründe für die lange Safety-Car-Phase im Eifel-Grand-Prix auf dem Nürburgring und nennt unterschiedliche Faktoren
Safety-Car, Lewis Hamilton, Max Verstappen

Das Safety-Car führte das Feld im letzten Renndrittel noch einmal zusammen

Der McLaren von Lando Norris stand bereits am Streckenrand. Brauchte es da wirklich eine Safety-Car-Phase? Das dürften sich beim Eifel-Grand-Prix auf dem Nürburgring viele Zuschauer gefragt haben. Und diese Frage wurde nach dem elften Formel-1-Saisonrennen auch an Rennleiter Michael Masi gerichtet. Seine Antwort: "Wir mussten es so machen."

In dieser Situation hätte zum Beispiel eine virtuelle Safety-Car-Phase nicht ausgereicht. "Zum einen, weil am Auto von Lando Rauch und Feuer auftrat. Außerdem waren wir auf den ersten Blick nicht sicher, ob das Auto durch die dortige Öffnung abtransportiert werden könnte. Die Öffnung war nämlich sehr schmal", sagt Masi.

Um einen entsprechenden Spielraum zu garantieren und nicht während dem Abtransport doch anders entscheiden zu müssen, entfiel die Wahl der Rennleitung gleich auf eine Safety-Car-Phase. "So konnten wir sofort mit dem Abtransport beginnen. Das", meint Masi, "war unter diesen Umständen das Sicherste."

Warum die Gelbphasen so lange waren

Weshalb aber brachte die Formel 1 dann gleich fünf Runden unter Gelb zu, wo das Norris-Fahrzeug doch rasch weggeschafft war? Hier verweist Masi auf die Sportlichen Regeln und erklärt: Die Rennleitung habe keine andere Möglichkeit gehabt."Im Reglement steht: Alle überrundeten Fahrzeuge müssen durchgewinkt werden. Das betraf die Positionen sechs aufwärts. Es ging also um zehn, elf Autos, die sich zurückrunden mussten", so der Formel-1-Rennleiter. "Deshalb dauerte die Safety-Car-Phase länger als unter normalen Umständen."

Letzte Nacht: Bei Vettel steckt "der Wurm drin"

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Und noch einmal ging es im Eifel-Grand-Prix um Zeit, nämlich beim Abtransport von Trümmerteilen, die Daniil Kwjat bei seiner Berührung mit Alexander Albon verloren hatte. Ob es in der Zielkurve wirklich so lange gelbe Flaggen gebraucht habe?Masi: "Uns ging es vorrangig darum, den nächsten Streckenposten zu identifizieren, von dem aus die Sportwarte [an die betreffende Stelle] gelangen könnten. Es war eine etwas ungewöhnliche Stelle.""Als ein Sportwart an der Stelle eintraf, hielten wir die Abstände für ausreichend groß, dass er unter gelber Flagge arbeiten konnte. Es drehte sich um 24, 25 Sekunden, etwas in dieser Region. Das war ausreichend", meint er. "Ein virtuelles Safety-Car wurde als nicht notwendig empfunden."

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Chris1909
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Re: Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

Beitrag von Chris1909 » 12.10.2020, 14:25

Die Safety Car-Phase wurde aus Gründen der "Show" inszeniert und nicht aus Notwendigkeit. Da kann der Masi noch so sachlich argumentieren und Begründungen suchen, natürlich muss er uns aber dahingehend "anlügen", so naiv bin ich nicht.

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Re: Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

Beitrag von Woelli38 » 12.10.2020, 14:27

Chris1909 hat geschrieben:
12.10.2020, 14:25
Die Safety Car-Phase wurde aus Gründen der "Show" inszeniert und nicht aus Notwendigkeit. Da kann der Masi noch so sachlich argumentieren und Begründungen suchen, natürlich muss er uns aber dahingehend "anlügen", so naiv bin ich nicht.
Ja, irgendwie kommt es mir auch so vor... und der McL hat hinter der Barriere auch noch gequalmt, was soll also dieser Grund?
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Re: Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

Beitrag von AktenTaschenAkne » 12.10.2020, 15:08

Außerdem waren wir auf den ersten Blick nicht sicher, ob das Auto durch die dortige Öffnung abtransportiert werden könnte. Die Öffnung war nämlich sehr schmal
Ach Come On. Die Öffnung war groß genug das ein Bergefahrzeug, in dem Fall ein Radlader, durchgepasst hätte. Sonst hätte der da doch nicht gestanden. Jämmerlicher Versuch, Hr. Masi.
Das SC war für jeden mit nur etwas Formel 1 Sachverstand ein reines Show-SC alá Indy-Serie. Steht jetzt wenigstens dazu.

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Re: Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

Beitrag von Yukky1986 » 12.10.2020, 20:03

AktenTaschenAkne hat geschrieben:
12.10.2020, 15:08
Außerdem waren wir auf den ersten Blick nicht sicher, ob das Auto durch die dortige Öffnung abtransportiert werden könnte. Die Öffnung war nämlich sehr schmal
Ach Come On. Die Öffnung war groß genug das ein Bergefahrzeug, in dem Fall ein Radlader, durchgepasst hätte. Sonst hätte der da doch nicht gestanden. Jämmerlicher Versuch, Hr. Masi.
Das SC war für jeden mit nur etwas Formel 1 Sachverstand ein reines Show-SC alá Indy-Serie. Steht jetzt wenigstens dazu.
Ich behaupte einfach nach dem 91. Hamilton Sieg haben jetzt auch erstmal diese Show SC´s ein ende.

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Re: Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

Beitrag von TripleHey » 13.10.2020, 07:07

AktenTaschenAkne hat geschrieben:
12.10.2020, 15:08
Außerdem waren wir auf den ersten Blick nicht sicher, ob das Auto durch die dortige Öffnung abtransportiert werden könnte. Die Öffnung war nämlich sehr schmal
Ach Come On. Die Öffnung war groß genug das ein Bergefahrzeug, in dem Fall ein Radlader, durchgepasst hätte. Sonst hätte der da doch nicht gestanden. Jämmerlicher Versuch, Hr. Masi.
Das SC war für jeden mit nur etwas Formel 1 Sachverstand ein reines Show-SC alá Indy-Serie. Steht jetzt wenigstens dazu.
:thumbs_up: Zudem: Wäre es nicht eigentlich der Job der Rennleitung solche Fragen bereits vor dem Start des WE auf dem Schirm zu haben?

Langsam fängt er an zu nerven.
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Re: Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

Beitrag von AktenTaschenAkne » 13.10.2020, 07:20

TripleHey hat geschrieben:
13.10.2020, 07:07
AktenTaschenAkne hat geschrieben:
12.10.2020, 15:08
Außerdem waren wir auf den ersten Blick nicht sicher, ob das Auto durch die dortige Öffnung abtransportiert werden könnte. Die Öffnung war nämlich sehr schmal
Ach Come On. Die Öffnung war groß genug das ein Bergefahrzeug, in dem Fall ein Radlader, durchgepasst hätte. Sonst hätte der da doch nicht gestanden. Jämmerlicher Versuch, Hr. Masi.
Das SC war für jeden mit nur etwas Formel 1 Sachverstand ein reines Show-SC alá Indy-Serie. Steht jetzt wenigstens dazu.
:thumbs_up: Zudem: Wäre es nicht eigentlich der Job der Rennleitung solche Fragen bereits vor dem Start des WE auf dem Schirm zu haben?

Langsam fängt er an zu nerven.
Ich würde fast meinen Hintern darauf verwetten das diese Stelle an der Norris sein Auto abgestellt hat, in den Event Notes für genau sowas ausgewiesen war. Nicht umsonst stand dort ein Bergefahrzeug.
Mich ärgert es inzwischen mehr das dieser Mensch zu glauben scheint wir Fans wären alle samt auf der Wurstsuppe daher geschwommen. :evil:

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Re: Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

Beitrag von reiskocher_gtr_specv » 13.10.2020, 17:36

Ich verteidige ja oft die gebotene Vorsicht, aber hier hätte ein VSC vollends genügt. Punkt.

NOR hat das Auto ideal abgestellt, es hat nur noch gefehlt, dass er es gleich selbst rückwärts einparkt.
Und die Stelle war nicht wie letztens im Schusswinkel einer extrem schnellen Kurve(nkombi).

Wenn da das VSC nicht reicht, dann weiß ich auch nicht. Dafür ist es nämlich da, weil auf Doppelgelb niemand mehr reagiert.
Meine 40. F1 Saison in Folge. Ich war auch schon mal jünger. :eh:
Hier könnte Ihre Werbung stehen. Zielgruppe: Treppenlift.
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Re: Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

Beitrag von f1fan02 » 13.10.2020, 21:19

Redaktion hat geschrieben:
12.10.2020, 13:27
In dieser Situation hätte zum Beispiel eine virtuelle Safety-Car-Phase nicht ausgereicht. "Zum einen, weil am Auto von Lando Rauch und Feuer auftrat. Außerdem waren wir auf den ersten Blick nicht sicher, ob das Auto durch die dortige Öffnung abtransportiert werden könnte. Die Öffnung war nämlich sehr schmal", sagt Masi.

Um einen entsprechenden Spielraum zu garantieren und nicht während dem Abtransport doch anders entscheiden zu müssen, entfiel die Wahl der Rennleitung gleich auf eine Safety-Car-Phase. "So konnten wir sofort mit dem Abtransport beginnen. Das", meint Masi, "war unter diesen Umständen das Sicherste."
Wie soll man diese seltsame Erklärung "So konnten wir sofort mit dem Abtransport beginnen" verstehen? Die Idee des Safety Cars ist doch, dass man die Autos aufstaut, damit dann die Streckenposten in Ruhe arbeiten können, wenn der Pulk vorbeigezogen ist.

Wenn sie aber "sofort" mit dem Abtransport begannen, war das Feld mitnichten hinter dem SC versammelt, sondern war eben noch "ungeordnet" (aufgrund der Boxenstopps etc.). Die Fahrer fuhren also mit einer bestimmten Deltazeit um den Kurs, während mit dem Abtransport begonnen wurde. Meines Wissens ist diese Deltazeit aber niedriger (also man fährt schneller) als beim VSC, da man ja irgendwie auf das SC aufschließen muss. Also kurzum: Wenn man ohnehin nicht darauf wartet, dass das SC das Feld einsammelt, sondern bereits zuvor mit den Bergungsmaßnahmen beginnt, welchen Sinn hat dann das Safety Car?
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Re: Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

Beitrag von Woelli38 » 13.10.2020, 21:26

f1fan02 hat geschrieben:
13.10.2020, 21:19
Redaktion hat geschrieben:
12.10.2020, 13:27
In dieser Situation hätte zum Beispiel eine virtuelle Safety-Car-Phase nicht ausgereicht. "Zum einen, weil am Auto von Lando Rauch und Feuer auftrat. Außerdem waren wir auf den ersten Blick nicht sicher, ob das Auto durch die dortige Öffnung abtransportiert werden könnte. Die Öffnung war nämlich sehr schmal", sagt Masi.

Um einen entsprechenden Spielraum zu garantieren und nicht während dem Abtransport doch anders entscheiden zu müssen, entfiel die Wahl der Rennleitung gleich auf eine Safety-Car-Phase. "So konnten wir sofort mit dem Abtransport beginnen. Das", meint Masi, "war unter diesen Umständen das Sicherste."
Wie soll man diese seltsame Erklärung "So konnten wir sofort mit dem Abtransport beginnen" verstehen? Die Idee des Safety Cars ist doch, dass man die Autos aufstaut, damit dann die Streckenposten in Ruhe arbeiten können, wenn der Pulk vorbeigezogen ist.

Wenn sie aber "sofort" mit dem Abtransport begannen, war das Feld mitnichten hinter dem SC versammelt, sondern war eben noch "ungeordnet" (aufgrund der Boxenstopps etc.). Die Fahrer fuhren also mit einer bestimmten Deltazeit um den Kurs, während mit dem Abtransport begonnen wurde. Meines Wissens ist diese Deltazeit aber niedriger (also man fährt schneller) als beim VSC, da man ja irgendwie auf das SC aufschließen muss. Also kurzum: Wenn man ohnehin nicht darauf wartet, dass das SC das Feld einsammelt, sondern bereits zuvor mit den Bergungsmaßnahmen beginnt, welchen Sinn hat dann das Safety Car?
Hier mal ein Video aus YouTube... ein VSC hätte da wirklich dicke gelangt. Abschlepper stand ja schon bereit...
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Re: Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

Beitrag von Formel-1-Fan » 14.10.2020, 08:23

Woelli38 hat geschrieben:
13.10.2020, 21:26
f1fan02 hat geschrieben:
13.10.2020, 21:19
Redaktion hat geschrieben:
12.10.2020, 13:27
In dieser Situation hätte zum Beispiel eine virtuelle Safety-Car-Phase nicht ausgereicht. "Zum einen, weil am Auto von Lando Rauch und Feuer auftrat. Außerdem waren wir auf den ersten Blick nicht sicher, ob das Auto durch die dortige Öffnung abtransportiert werden könnte. Die Öffnung war nämlich sehr schmal", sagt Masi.

Um einen entsprechenden Spielraum zu garantieren und nicht während dem Abtransport doch anders entscheiden zu müssen, entfiel die Wahl der Rennleitung gleich auf eine Safety-Car-Phase. "So konnten wir sofort mit dem Abtransport beginnen. Das", meint Masi, "war unter diesen Umständen das Sicherste."
Wie soll man diese seltsame Erklärung "So konnten wir sofort mit dem Abtransport beginnen" verstehen? Die Idee des Safety Cars ist doch, dass man die Autos aufstaut, damit dann die Streckenposten in Ruhe arbeiten können, wenn der Pulk vorbeigezogen ist.

Wenn sie aber "sofort" mit dem Abtransport begannen, war das Feld mitnichten hinter dem SC versammelt, sondern war eben noch "ungeordnet" (aufgrund der Boxenstopps etc.). Die Fahrer fuhren also mit einer bestimmten Deltazeit um den Kurs, während mit dem Abtransport begonnen wurde. Meines Wissens ist diese Deltazeit aber niedriger (also man fährt schneller) als beim VSC, da man ja irgendwie auf das SC aufschließen muss. Also kurzum: Wenn man ohnehin nicht darauf wartet, dass das SC das Feld einsammelt, sondern bereits zuvor mit den Bergungsmaßnahmen beginnt, welchen Sinn hat dann das Safety Car?
Hier mal ein Video aus YouTube... ein VSC hätte da wirklich dicke gelangt. Abschlepper stand ja schon bereit...
Ich behaupte mal, da hätten auch gelbe Flaggen gereicht. Die Lücke war groß genug, dass der Radlader in einem Moment einer größeren Lücke im Feld in Sekundenschnelle das Auto an den Haken nehmen und wieder hinter die Streckenbegrenzung hätte verschwinden können, noch bevor ein potenziell in ihn hineinkrachendes Auto an der Stelle vorbeigefahren wäre.
Ansonsten bin ich ja ohnehin der Meinung, dass der Strafenkatalog für Gelbverstöße verschärft gehört...

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Re: Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

Beitrag von Onkel Gustav » 14.10.2020, 08:32

Zunächst mal war die Saftey Car Phase absolut unnötig. Fühlte mich zurück versetzt in die Zeit von Charlie Whiting. Bis dann natürlich alle vorbei waren hat das gedauert. Ich bin auch der Meinung das war noch ein Show Effekt.

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Re: Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

Beitrag von Tomek333 » 14.10.2020, 15:13

Diese Flut an Safe T Car, Roten Flaggen usw. ist unerträglich.
Was passiert bei einem Regenrennen, falls gefahren wird, alle 5 Runden für 5 Runden Safe T Car
Masi ist eine Fehblbesetzung
Er kam aus der Not
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Man sollte das schnell korrigieren

Aber das ist wie Merkel
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Re: Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

Beitrag von Formel-1-Fan » 14.10.2020, 16:02

Tomek333 hat geschrieben:
14.10.2020, 15:13
Diese Flut an Safe T Car, Roten Flaggen usw. ist unerträglich.
Was passiert bei einem Regenrennen, falls gefahren wird, alle 5 Runden für 5 Runden Safe T Car
Masi ist eine Fehblbesetzung
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Man sollte das schnell korrigieren

Aber das ist wie Merkel
Immer vom schlimmsten ausgehen...
Das würde ich jetzt so auch nicht unbedingt sagen. Was ja im Vergleich zu seinem Vorgänger schon auffällt ist die Tatsache, dass er deutlich mehr Fahrbetrieb im Nassen zulässt. Ob das Qualy Spielberg, das ja vollständig auf Full Wets ausgetragen wurde, so auch unter Whiting stattgefunden hätte, wage ich ehrlich gesagt zu bezweifeln. Selbiges gilt auch für Hockenheim 2019.

Aber was halt ansonsten die Flut an SC, VSC oder gar roten Flaggen betrifft, könnte man manchmal glatt den Eindruck gewinnen, als seien "normale" gelbe Flaggen im Rennen schon aus dem Reglement gestrichen worden. Dass wir nicht 5-10 Safetycar-Phasen in jedem Rennen erleben, haben wir dann vor allen Dingen der gestiegenen Zuverlässigkeit im Vergleich zu vor 20 Jahren zu verdanken, durch die nicht mehr so viele Fahrzeuge mit Defekten liegen bleiben. Heutige Maßstäbe auf damalige Rennen angewendet, wäre man nämlich auf diesen Schnitt gekommen. Bzw. ist es auch Anfang der 2010er Jahre noch nahezu undenkbar gewesen, dass das SC nur wegen eines mit Defekt liegen gebliebenen (weil einfach und schnell wegzuschiebenden) Fahrzeugs auf die Strecke geschickt worden wäre.

Hier bin ich mir aber auch nicht ganz sicher, inwiefern hier wirklich Michael Masi himself dahinter steckt bzw. wie stark der Einfuss von Liberty Media hier ist.

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Re: Nürburgring: Warum hat die Safety-Car-Phase so lange gedauert?

Beitrag von Tomek333 » 14.10.2020, 17:58

Formel-1-Fan hat geschrieben:
14.10.2020, 16:02
Tomek333 hat geschrieben:
14.10.2020, 15:13
Diese Flut an Safe T Car, Roten Flaggen usw. ist unerträglich.
Was passiert bei einem Regenrennen, falls gefahren wird, alle 5 Runden für 5 Runden Safe T Car
Masi ist eine Fehblbesetzung
Er kam aus der Not
Sowie Bottas für Rosberg, aus der Not

Man sollte das schnell korrigieren

Aber das ist wie Merkel
Immer vom schlimmsten ausgehen...
Das würde ich jetzt so auch nicht unbedingt sagen. Was ja im Vergleich zu seinem Vorgänger schon auffällt ist die Tatsache, dass er deutlich mehr Fahrbetrieb im Nassen zulässt. Ob das Qualy Spielberg, das ja vollständig auf Full Wets ausgetragen wurde, so auch unter Whiting stattgefunden hätte, wage ich ehrlich gesagt zu bezweifeln. Selbiges gilt auch für Hockenheim 2019.

Aber was halt ansonsten die Flut an SC, VSC oder gar roten Flaggen betrifft, könnte man manchmal glatt den Eindruck gewinnen, als seien "normale" gelbe Flaggen im Rennen schon aus dem Reglement gestrichen worden. Dass wir nicht 5-10 Safetycar-Phasen in jedem Rennen erleben, haben wir dann vor allen Dingen der gestiegenen Zuverlässigkeit im Vergleich zu vor 20 Jahren zu verdanken, durch die nicht mehr so viele Fahrzeuge mit Defekten liegen bleiben. Heutige Maßstäbe auf damalige Rennen angewendet, wäre man nämlich auf diesen Schnitt gekommen. Bzw. ist es auch Anfang der 2010er Jahre noch nahezu undenkbar gewesen, dass das SC nur wegen eines mit Defekt liegen gebliebenen (weil einfach und schnell wegzuschiebenden) Fahrzeugs auf die Strecke geschickt worden wäre.

Hier bin ich mir aber auch nicht ganz sicher, inwiefern hier wirklich Michael Masi himself dahinter steckt bzw. wie stark der Einfuss von Liberty Media hier ist.
Ich hoffe das das eher was mit Corona zu tun hat
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