Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Kommentiere hier die Kolumnen unserer Formel-1-Experten
Antworten
Redaktion
Mehrfacher Champion
Mehrfacher Champion
Beiträge: 10220
Registriert: 12.09.2007, 17:33

Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Redaktion » 12.10.2020, 06:31

Das Wort zum Sonntag: Alexander Albon ist selbst mit gutem Willen nicht mehr lange als Nummer 2 bei Red Bull haltbar, findet Chefredakteur Christian Nimmervoll

Liebe Leser/-innen,

es sah schon ein bisschen seltsam aus, wie Alexander Albons Rennen am Nürburgring gestern zu Ende ging.

Als er in der 23. Runde durch den Hatzenbach-Bogen fuhr, gab es noch keine Anzeichen für ein Problem. Dann meldete sich auf einmal sein Renningenieur Simon Rennie: "Wir stellen ab, bitte. Wir müssen diese Runde an die Box, diese Runde an die Box. Wir müssen abstellen. Sorry dafür."

Ein paar Meter vor der Boxeneinfahrt meldete sich Albon: "Warum?" Offenbar hatte er keinen blassen Schimmer, warum er das Rennen beenden sollte. Rennie sagte nur: "Erklären wir dir, wenn du zurück bist."

Einer meiner Kollegen in der Redaktion machte spontan einen Witz: "Marko wird den armen Burschen doch nicht während des Rennens feuern?"

Grund genug hätte es jedenfalls gegeben.

Ohne Defekt aus dem Rennen genommen? Unsinn!

Tatsächlich sah Albon ein bisschen ratlos aus, als er unmittelbar nach dem Rennen gefragt wurde, warum er eigentlich ausgeschieden sei. Das Team habe einen Defekt des Antriebsstrangs im Verdacht, so eine TV-Reporterin, und ob er das bestätigen könne. "Wir wären nicht an die Box gekommen, wenn wir kein Problem gehabt hätten", antwortete er zögerlich.Dass Albon ohne technisches Problem aus dem Rennen genommen wurde, ist natürlich Unsinn. So eine Affekthandlung traue ich Dr. Marko nicht zu. Verständlich wäre es aber gewesen. Denn was der 24-Jährige bis dahin abgeliefert hat, war nicht gerade ruhmreich.Dabei hatte er am Samstagabend noch allen Grund zur Freude. Freude heißt in Albon-Verhältnissen: 0,807 Sekunden Rückstand auf Max Verstappen in Q1, 0,828 in Q2 und 0,485 Sekunden in Q3.Verstappen freilich hatte seine Q3-Runde am Boxenfunk wörtlich als "shit Lap" bezeichnet, aber da wollen wir mal nicht so streng sein. P5 in der Startaufstellung, wenn der Teamkollege auch nur Dritter ist, das ist für Albon 2020 eines der besseren Ergebnisse.

Letzte Nacht: Bei Vettel steckt "der Wurm drin"

Sebastian Vettel hat sich beim Grand Prix der Eifel auf dem Nürburgring nicht mit Ruhm bekleckert, Nico Hülkenberg schon ... Weitere Formel-1-Videos

Die Freude darüber währte nicht lang. Er verschlief den Start und fiel gleich einmal hinter Daniel Ricciardo zurück, und als er dieses Malheur in Kurve 3 ausbessern wollte, verschätzte er sich auf der Bremse wie ein übermütiger Schüler am Gaming-PC. Um ein Haar hätte er Ricciardo und den Ferrari von Charles Leclerc abgeräumt.Das ließ sich nur mit einer Hauruck-Vollbremsung verhindern, und so hatte er sich schon nach ein paar Metern einen Bremsplatten eingehandelt. "Der hat mein ganzes Rennen beeinträchtigt", gab er später zu. Unter anderem, weil er schon nach sieben Runden zum Reifenwechsel kommen musste.

Eigenem Red-Bull-Kollegen den Frontflügel abrasiert

Die Szene mit Daniil Kwjat in der Veedol-Schikane war die nächste unüberlegte Aktion. Am Boxenfunk zunächst noch als "good Job" gelobt, war Martin Brundle am 'Sky'-Mikrofon sofort klar, dass das nur eine Strafe geben kann. Und so kam es dann auch: fünf Sekunden, abzusitzen beim nächsten Boxenstopp.

Aber bevor er die Strafe absolvieren konnte, wäre Albon vor der ersten Kurve fast noch dem zweiten AlphaTauri von seinem Vorgänger Pierre Gasly ins Auto gerauscht. Statt sich selbst am Riemen zu reißen und demütig mucksmäuschenstill zu sein, jammerte er am Boxenfunk: "Die kämpfen so hart!" Was sein Renningenieur einfach ignorierte: "Modus 6, wenn du kannst, bitte."

"Albon", schimpfte Kwjat später, "hat mir mein Rennen ruiniert. Er ist plötzlich rübergezogen und mir über den Frontflügel gefahren. Sehr, sehr plötzlich. Das hat er ziemlich schlecht eingeschätzt." Am Boxenfunk hatte das noch weniger diplomatisch geklungen: "Was macht der? Warum macht der das?"

Pierre Gasly, Alexander Albon

Statt ums Podium fightete Alexander Albon nur mit den beiden AlphaTauris

Es ist jetzt nicht ganz zwei Monate her, dass ich Dr. Marko zuletzt in seinem Büro in Graz getroffen habe. Als ich beim Thema Albon nicht lockerlassen wollte, stand er auf, ging zum Aktenschrank und holte einen Ordner mit den Daten der letzten Rennen raus. Dann zeigte er mir anhand von bunten Telemetrielinien, wie schnell der Thailänder in manchen Phasen in fast jedem Rennen war.

Da hat der Dr. durchaus einen Punkt. Aber manchmal ist für Red Bull nicht gut genug.

Albon ist zwar in London aufgewachsen, hat aber einen thailändischen Pass. Möglich, unterstelle nicht nur ich, dass das einer der Gründe dafür ist, warum er bei Red Bull immer noch Welpenschutz genießt, während mit Gasly vor einem Jahr nicht besonders zimperlich umgegangen wurde.

Aus dem Nichts zu Red Bull: Ging alles zu schnell?

Wenn Dr. Marko diese Kolumne liest (und ich weiß, das tut er), wird er sich wieder über mich ärgern. Gasly, hat er mir schon oft erklärt, habe in bestimmten Rennphasen nie das gleiche Potenzial aufblitzen lassen wie Albon.

Das kann ich als Beobachter von außen natürlich nicht seriös einschätzen. Aber wenn Red Bull das auf Basis der Daten so sagt, dann wird es zweifellos stimmen.

Ich möchte Albon auch in Schutz nehmen. Ende 2018, er war gerade hinter George Russell und Lando Norris Dritter der Formel-2-Meisterschaft geworden, hatte er den Traum von der Formel 1 eigentlich schon begraben. Bei Red Bull war er Ende 2012 wegen schlechter Leistungen aus dem Kader geflogen, und so blieb ihm nichts anderes übrig, als in die Formel E zu gehen.


Fotostrecke: Der rasante Aufstieg von Alexander Albon

20. September 2018: Nissan bestätigt den damaligen Formel-2-Fahrer Albon für die Formel-E-Saison 2018/19. Seinen Traum von der Formel 1 hat er da eigentlich schon aufgegeben ...

20. September 2018: Nissan bestätigt den damaligen Formel-2-Fahrer Albon für die Formel-E-Saison 2018/19. Seinen Traum von der Formel 1 hat er da eigentlich schon aufgegeben ...

Drei Jahre Werksvertrag bei Nissan, gutes Geld, eine Profikarriere: Für den damals 22-Jährigen war das zwar nicht das ganz große Glück, aber doch eine schöne Perspektive.

Dann rief aus heiterem Himmel plötzlich Dr. Marko an, ob er sich nicht vorstellen könnte, 2019 Formel 1 zu fahren. Red Bull kaufte ihn aus seinem Formel-E-Vertrag frei, setzte ihn in den Toro Rosso.

Junioren sollen dort mindestens zwei bis drei Jahre ausgebildet werden, bis sie reif sind für Red Bull Racing, hat mir Franz Tost einmal erklärt.

Nach zwölf Rennen saß Albon im Red Bull, und das war dann offenbar doch ein bisschen viel auf einmal. Als seine ersten Leistungen angesichts der widrigen Umstände noch in weiten Teilen der Fachmedien gelobt wurden, war ich schon ziemlich kritisch. Der Abstand auf Verstappen war vom ersten Tag an zu groß.

Das hat sich seither nie geändert, und so ist auch meine Kritik nie abgerissen.

Dr. Marko hat mich einmal gebeten, wir Medien mögen doch bitte Ruhe geben und dem armen Jungen Zeit lassen. Es tut mir leid, dass ich mich daran heute nicht halte.

Warum nicht Hülkenberg oder Perez?

Aber Dr. Marko wäre auch der Erste, der sagt: Wenn ein junger Formel-1-Fahrer das nicht aushält, dann ist er eh nicht aus dem richtigen Holz geschnitzt, um eines Tages Champions zu werden. Und wenn er das Zeug zum Champion nicht hat, gehört er nicht in einen Red Bull.

Alternative Kandidaten gibt's ja. Ich kann schon verstehen, dass man für 2021 nicht wieder Gasly ins Cockpit setzt. Der blüht bei AlphaTauri regelrecht auf, und das soll so bleiben, mit ruhiger Hand geführt von Franz Tost.

Aber da gibt's auch noch Fahrer wie Sergio Perez und Nico Hülkenberg. Der Eine wäre am Nürburgring beinahe aufs Podium gefahren, der andere schaffte es trotz der schlechtesten "Vorbereitung", die man sich nur ausdenken kann, in Q1 einen absolut schnellsten Minisektor zu fahren.

Wer das schafft, der muss was können.

Hülkenberg (der letzte Nacht laut Schwesterkolumne auf motorsport.com übrigens "am besten geschlafen" hat) wäre, davon bin ich überzeugt, genau der Richtige für Red Bull. Schnell, verlässlich, no Bullshit. Er würde Verstappen wahrscheinlich auch nicht ganz das Wasser reichen können. Aber er würde das niederländische Wunderkind zumindest mehr fordern als Albon - und könnte mit seiner Erfahrung einen wertvollen Beitrag dazu leisten, das Team wieder nach vorne zu bringen.

Das kann man von einem jungen Fahrer wie Albon nicht erwarten.

Ihr
Christian Nimmervoll

In diesem Jahr neu: Folgen Sie mir auf Facebook unter "Formel 1 inside" mit Christian Nimmervoll". Dort gibt's alle von mir verfassten Formel-1-Texte sowie Insiderinfos, Meinungen und Einschätzungen zu aktuellen Themen. Und natürlich die Möglichkeit, diese Kolumne zu kritisieren und zu diskutieren!

Und nicht vergessen: Stefan Ehlen und ich diskutieren unsere Kolumnen (und alternative Gut- und Schlechtschläfer) noch in einem Videobeitrag. Den finden Sie um 17:00 Uhr als Premiere auf unserem YouTube-Kanal - den Sie am besten gleich abonnieren, damit Sie nichts mehr verpassen!


Link zum Newseintrag Autor kontaktieren
Zuletzt geändert von Redaktion am 12.10.2020, 06:31, insgesamt 20-mal geändert.

Benutzeravatar
Athôr
Kartfahrer
Beiträge: 118
Registriert: 27.09.2010, 13:08
Lieblingsfahrer: MAG - HUL - VET
Lieblingsteam: Haas F1 Team
Wohnort: Kaiserstadt Aachen

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Athôr » 12.10.2020, 06:57

Tja, wieder einmal ein Kommentar zu dieser Kolumne, die zu 100% unterschreiben kann. :thumbs_up: :thumbs_up: :thumbs_up:

Und wenn Dr. Marko das hier wirklich liest: Dann bitte .... hol den HUL zu Red Bull. Für uns Fans und die Spannung vorne in der KM-WM. Vielen Dank. :mrgreen:
:checkered: Haas F1 Team :checkered:
2019 - 9. Platz (28 Pkt.) - 2018 - 5. Platz (93 Pkt.) - 2017 - 8. Platz (47 Pkt.) - 2016 - 8. Platz (29 Pkt.)

Benutzeravatar
AktenTaschenAkne
GP-Sieger
GP-Sieger
Beiträge: 4375
Registriert: 15.09.2009, 13:03
Lieblingsfahrer: keiner
Lieblingsteam: keines

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von AktenTaschenAkne » 12.10.2020, 07:21

Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat:

Michael Masi. Hoffentlich!

Benutzeravatar
Universal_Racer
Rookie
Rookie
Beiträge: 1866
Registriert: 12.02.2020, 11:09
Lieblingsfahrer: MSC, Senna
Lieblingsteam: keines
Wohnort: Stuttgart

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Universal_Racer » 12.10.2020, 07:35

AktenTaschenAkne hat geschrieben:
12.10.2020, 07:21
Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat:

Michael Masi. Hoffentlich!
Oh das glaub ich nicht. Dem wird wahrscheinlich sogar von Liberty Media auf die Schulter geklopft, weil er das Rennen spannender gemacht hat und durch fragwürdige Entscheidungen, zu viel Presse und Fan-Diskussionen beigetragen hat ;)

Benutzeravatar
AktenTaschenAkne
GP-Sieger
GP-Sieger
Beiträge: 4375
Registriert: 15.09.2009, 13:03
Lieblingsfahrer: keiner
Lieblingsteam: keines

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von AktenTaschenAkne » 12.10.2020, 07:41

Universal_Racer hat geschrieben:
12.10.2020, 07:35
AktenTaschenAkne hat geschrieben:
12.10.2020, 07:21
Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat:

Michael Masi. Hoffentlich!
Oh das glaub ich nicht. Dem wird wahrscheinlich sogar von Liberty Media auf die Schulter geklopft, weil er das Rennen spannender gemacht hat und durch fragwürdige Entscheidungen, zu viel Presse und Fan-Diskussionen beigetragen hat ;)
Ja vermutlich. Ich habs in einem anderen Thread schon geschrieben: LM-Lakai!

Benutzeravatar
MarvinAyrton007
Pole-Sitter
Pole-Sitter
Beiträge: 3002
Registriert: 06.06.2015, 18:27
Lieblingsfahrer: Hamilton, Senna
Lieblingsteam: Mercedes
Kontaktdaten:

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von MarvinAyrton007 » 12.10.2020, 07:44

Ich würde den Dr. schlecht schlafen lassen, denn dieser ist für die vielen personellen Fehlentscheidungen hauptverantwortlich. Manchmal sollte man sich eingestehen, das man im fortgeschrittenen Alter nicht mehr in allen Dingen so den Überblick hat.
„Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.“ (Albert Schweitzer)

Benutzeravatar
Connaisseur
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2697
Registriert: 16.07.2010, 11:24

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Connaisseur » 12.10.2020, 08:11

Wie oft war Albon eigentlich schon Hauptthema dieser Kolumne, den Rekord sollte er doch auch schon haben. Abwechselnd mit Bottas und Vettel, die sich gestern auch wieder mal nicht mit Ruhm bekleckert haben.

Bottas kann seine "Social Media Disser" noch so viel im Boxenfunk beleidigen, die wissen im nächsten Rennen verka..t er sowieso wieder und so wars auch diesmal. Den Sieg schon vorm Motorenplatzer weggeworfen und bestenfalls wieder 2. eher 3. geworden. Mit knapp 70 Punkten Rückstand kann er sich natürlich weiterhin einreden, dass noch WM Chancen da sind, wo nie welche waren, nicht mal nach dem ersten Rennen.

Und für Vettel kann man nur hoffen, dass das bei AM was wird, sonst denke ich war sein Zenit bereits Mitte 2018 überschritten und das ist für einen F1-Fahrer in seinem Alter ziemlich früh.
Zuletzt geändert von Connaisseur am 12.10.2020, 08:13, insgesamt 1-mal geändert.

Stappie
Kartfahrer
Beiträge: 205
Registriert: 22.10.2016, 15:00
Lieblingsfahrer: vettel,Verstappen

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Stappie » 12.10.2020, 08:12

Athôr hat geschrieben:
12.10.2020, 06:57
Tja, wieder einmal ein Kommentar zu dieser Kolumne, die zu 100% unterschreiben kann. :thumbs_up: :thumbs_up: :thumbs_up:

Und wenn Dr. Marko das hier wirklich liest: Dann bitte .... hol den HUL zu Red Bull. Für uns Fans und die Spannung vorne in der KM-WM. Vielen Dank. :mrgreen:
Die sollen sich Vettel und Hulkenberg holen.
Bitte Max zu Mercedes.
Alle happy.

focuset
Testfahrer
Beiträge: 963
Registriert: 13.07.2009, 14:48

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von focuset » 12.10.2020, 08:18

Vielleicht könnte man auch mal darüber spekulieren, was mit RB passiert, falls Verstappen nach dem Honda aus abhaut? Mit ihrer aktuellen Personalpolitik (was die Fahrer angeht) verschwindet RB im Mittelfeld, wie Albon aktuell klar zeigt.

Benutzeravatar
speedyeddy22
Rookie
Rookie
Beiträge: 1354
Registriert: 16.10.2007, 14:47
Lieblingsfahrer: Alonso, Bianchi
Lieblingsteam: Ferrari, Marussia

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von speedyeddy22 » 12.10.2020, 08:19

Schlecht dürfte auch Kvyat geschlafen haben. In einem Moment, wo er so dringend auf gute Ergebnisse angewiesen ist und wahrscheinlich hinter Gasly und Leclerc wieder auf einem soliden P8 gelandet wäre, hat Albon sein Rennen ruiniert. Hilft aber alles nichts, am Ende zählen eben nur die Ergebnisse.

Benutzeravatar
Alonso7
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2984
Registriert: 02.02.2009, 17:41
Lieblingsfahrer: ALONSO&SCHUMACHER
Wohnort: Italien, Spanien und Deutschland

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Alonso7 » 12.10.2020, 08:31

Red Bull gehen wirklich die Talente aus, man hat das gesehen als man Hartley verpflichtet hat und jetzt bei Albon. Ausgeschiedene Red Bull Talente wieder zurückgeholt und das kann es nicht sein.

Red Bull muss wieder besser scouten. Bei Norris war man damals dran, dieser hat sich dann für McLaren entschiedenen. Ilott hat man damals gehen lassen und dieser zeigt aktuell In der Formel 2 eine super Leistung. Auch einen Ticktum halte ich vom reinen Speed her als sehr gut. Tsunoda ebenso, fraglich nur ob nach dem Honda aus er ein Cockpit bekommt.

Ich würde wirklich auf Perez oder Hülkenberg setzen, die lassen sich bügeln von Verstappen und sollten definitiv näher dran sein. Bei Alpha Tauri sollten dann Gasly und Albon fahren, die Zeit von Kvyat ist auch abgelaufen.
- Fernando Alonso

2x F1 World Champion
1x WEC Champion
2x Le Mans
1x Daytona

Benutzeravatar
MarvinAyrton007
Pole-Sitter
Pole-Sitter
Beiträge: 3002
Registriert: 06.06.2015, 18:27
Lieblingsfahrer: Hamilton, Senna
Lieblingsteam: Mercedes
Kontaktdaten:

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von MarvinAyrton007 » 12.10.2020, 08:37

Alonso7 hat geschrieben:
12.10.2020, 08:31
Red Bull gehen wirklich die Talente aus, man hat das gesehen als man Hartley verpflichtet hat und jetzt bei Albon. Ausgeschiedene Red Bull Talente wieder zurückgeholt und das kann es nicht sein.

Red Bull muss wieder besser scouten. Bei Norris war man damals dran, dieser hat sich dann für McLaren entschiedenen. Ilott hat man damals gehen lassen und dieser zeigt aktuell In der Formel 2 eine super Leistung. Auch einen Ticktum halte ich vom reinen Speed her als sehr gut. Tsunoda ebenso, fraglich nur ob nach dem Honda aus er ein Cockpit bekommt.

Ich würde wirklich auf Perez oder Hülkenberg setzen, die lassen sich bügeln von Verstappen und sollten definitiv näher dran sein. Bei Alpha Tauri sollten dann Gasly und Albon fahren, die Zeit von Kvyat ist auch abgelaufen.
Das verstehe ich nicht. Bei Lewis sagt man immer Bottas muss weg, weil er immer gegen Lewis verliert.
Und das Lewis niemals Verstappen als TK akzeptiert, weil Lewis dann ja ganz sicher Haue bekommt.
Aber Verstappen soll man jemanden an die Seite stellen der ihm nicht gefährlich werden kann? Wenn Verstappen doch der Superfahrer ist, wäre es doch egal welchen TK er bekommt. Nach Aussage einiger hier schlägt Verstappen ja sowieso jeden, weil er der Beste von allen ist.

Der Post ist keine Kritik an dir, aber deine These hier habe ich schon öfter von anderen gelesen und dann habe ich ein Verständnisproblem :think: :)
„Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.“ (Albert Schweitzer)

Benutzeravatar
Connaisseur
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2697
Registriert: 16.07.2010, 11:24

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Connaisseur » 12.10.2020, 08:44

MarvinAyrton007 hat geschrieben:
12.10.2020, 08:37
Alonso7 hat geschrieben:
12.10.2020, 08:31
Red Bull gehen wirklich die Talente aus, man hat das gesehen als man Hartley verpflichtet hat und jetzt bei Albon. Ausgeschiedene Red Bull Talente wieder zurückgeholt und das kann es nicht sein.

Red Bull muss wieder besser scouten. Bei Norris war man damals dran, dieser hat sich dann für McLaren entschiedenen. Ilott hat man damals gehen lassen und dieser zeigt aktuell In der Formel 2 eine super Leistung. Auch einen Ticktum halte ich vom reinen Speed her als sehr gut. Tsunoda ebenso, fraglich nur ob nach dem Honda aus er ein Cockpit bekommt.

Ich würde wirklich auf Perez oder Hülkenberg setzen, die lassen sich bügeln von Verstappen und sollten definitiv näher dran sein. Bei Alpha Tauri sollten dann Gasly und Albon fahren, die Zeit von Kvyat ist auch abgelaufen.
Das verstehe ich nicht. Bei Lewis sagt man immer Bottas muss weg, weil er immer gegen Lewis verliert.
Und das Lewis niemals Verstappen als TK akzeptiert, weil Lewis dann ja ganz sicher Haue bekommt.
Aber Verstappen soll man jemanden an die Seite stellen der ihm nicht gefährlich werden kann? Wenn Verstappen doch der Superfahrer ist, wäre es doch egal welchen TK er bekommt. Nach Aussage einiger hier schlägt Verstappen ja sowieso jeden, weil er der Beste von allen ist.

Der Post ist keine Kritik an dir, aber deine These hier habe ich schon öfter von anderen gelesen und dann habe ich ein Verständnisproblem :think: :)
Welchen für nächstes Jahr potentiell freien Fahrer würdest Du denn anstelle von Hülk oder Perez neben Verstappen platzieren?

Benutzeravatar
DeLaGeezy
GP-Sieger
GP-Sieger
Beiträge: 4328
Registriert: 20.03.2018, 18:11
Lieblingsfahrer: Hamilton, Sainz, Räikkönen
Lieblingsteam: Mercedes AMG

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von DeLaGeezy » 12.10.2020, 08:51

Ich hätte den Chefredakteur(chen) schlecht schlafen lassen. Hat nichts mit dem GP zu tun, sondern einfach weil die Qualität immer schlechter wird und immer häufiger Clickbait Artikel veröffentlicht werden. :thumbs_down:

Benutzeravatar
MarvinAyrton007
Pole-Sitter
Pole-Sitter
Beiträge: 3002
Registriert: 06.06.2015, 18:27
Lieblingsfahrer: Hamilton, Senna
Lieblingsteam: Mercedes
Kontaktdaten:

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von MarvinAyrton007 » 12.10.2020, 08:52

Connaisseur hat geschrieben:
12.10.2020, 08:44
MarvinAyrton007 hat geschrieben:
12.10.2020, 08:37
Alonso7 hat geschrieben:
12.10.2020, 08:31
Red Bull gehen wirklich die Talente aus, man hat das gesehen als man Hartley verpflichtet hat und jetzt bei Albon. Ausgeschiedene Red Bull Talente wieder zurückgeholt und das kann es nicht sein.

Red Bull muss wieder besser scouten. Bei Norris war man damals dran, dieser hat sich dann für McLaren entschiedenen. Ilott hat man damals gehen lassen und dieser zeigt aktuell In der Formel 2 eine super Leistung. Auch einen Ticktum halte ich vom reinen Speed her als sehr gut. Tsunoda ebenso, fraglich nur ob nach dem Honda aus er ein Cockpit bekommt.

Ich würde wirklich auf Perez oder Hülkenberg setzen, die lassen sich bügeln von Verstappen und sollten definitiv näher dran sein. Bei Alpha Tauri sollten dann Gasly und Albon fahren, die Zeit von Kvyat ist auch abgelaufen.
Das verstehe ich nicht. Bei Lewis sagt man immer Bottas muss weg, weil er immer gegen Lewis verliert.
Und das Lewis niemals Verstappen als TK akzeptiert, weil Lewis dann ja ganz sicher Haue bekommt.
Aber Verstappen soll man jemanden an die Seite stellen der ihm nicht gefährlich werden kann? Wenn Verstappen doch der Superfahrer ist, wäre es doch egal welchen TK er bekommt. Nach Aussage einiger hier schlägt Verstappen ja sowieso jeden, weil er der Beste von allen ist.

Der Post ist keine Kritik an dir, aber deine These hier habe ich schon öfter von anderen gelesen und dann habe ich ein Verständnisproblem :think: :)
Welchen für nächstes Jahr potentiell freien Fahrer würdest Du denn anstelle von Hülk oder Perez neben Verstappen platzieren?
Perez oder Hülkenberg sind definitiv eine sehr gute Wahl. Das bestreite ich nicht. Mir ging es nur um die Aussage -> Nehmt einen Fahrer der gut ist, aber keinen der Verstappen gefährlich werden könnte (wobei das 1. überspitzt von mir formuliert ist und 2. natürlich auch kein Fahrer dieser Güte frei wäre). Wollte hier jetzt keine Diskussion über die Güte der Fahrer entfachen :)
„Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.“ (Albert Schweitzer)

Antworten