Vettel über Aston Martin: "Steht jedem frei, sich Aktien zu kaufen"

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Vettel über Aston Martin: "Steht jedem frei, sich Aktien zu kaufen"

Beitrag von Redaktion » 09.10.2020, 07:28

Sebastian Vettel hat erstmals bestätigt, dass er schon jetzt als Aktionär bei Aston Martin investiert ist, und spricht über eine Teilnahme am 24-Stunden-Rennen
Sebastian Vettel im möglichen Outfit von Aston Martin 2021 (Fotomontage)

Sebastian Vettel im möglichen Outfit von Aston Martin 2021 (Fotomontage)

Sebastian Vettel wird 2021 nicht nur Formel-1-Rennen für Aston Martin fahren, sondern auch Aktionär beim britischen Sportwagenhersteller sein. Denn gegenüber 'Motorsport-Total.com' hat der scheidende Ferrari-Pilot im Rahmen der Donnerstags-Pressekonferenz auf dem Nürburgring bestätigt, dass er schon jetzt als Aktionär bei Aston Martin eingestiegen ist.

"Wenn die Frage ist, ob ich Aktien am Unternehmen halte, dann ja, habe ich", nickt Vettel. Wie viel Geld er investiert habe, sei "zweitrangig. Darüber werde ich nicht reden. Aber ich glaube an dieses Projekt, ich habe mich für dieses Projekt entschieden und ich bin schon gespannt auf den Moment, wenn es nächstes Jahr losgeht."

Eine große Sache möchte Vettel aus seinem Investment nicht machen: "Jeder darf mit seinem Geld machen, was er machen möchte. Und soweit ich weiß, ist Aston Martin ein börsennotiertes Unternehmen. Es steht jedem frei, sich Aktien zu kaufen." Das sei also "keine große Neuigkeit", findet er.

Tatsächlich war zuletzt darüber spekuliert worden, ob Vettel möglicherweise nicht nur als Rennfahrer, sondern auch als Aktionär zu Aston Martin stoßen könnte. Aston-Martin-Aktionär Toto Wolff hatte zuletzt nicht ausgeschlossen, "dass er sich nicht vielleicht ein paar Aktien kauft - vor allem wenn das Unternehmen nach wie vor tief bewertet ist. Diese Gelegenheit ist natürlich da."

Aston-Aktie hat dramatisch an Wert verloren

Wolff spielt damit auf den aktuellen Kurs von Aston Martin in London an, der am Donnerstagabend bei exakt 50,75 Britischen Pence (GBX) geschlossen hat. Unter Berücksichtigung diverser Maßnahmen wie Kapitalerhöhungen, die den Kurs über die Jahre verwässert haben, war die Bewertung von Aston Martin beim IPO im Oktober 2018 mehr als zehnmal so hoch.

Sebastian Vettel zu Aston Martin: Die Hintergründe

Sebastian Vettel beendet seine Karriere nicht, sondern fährt 2021 für Aston Martin - Christian Nimmervoll erklärt, was hinter dem Deal steckt ... Weitere Formel-1-Videos

Die ersten Auswirkungen des Vettel-Engagements auf den Börsenkurs hat es bereits am Abend des 9. September gegeben, als klar war, das Vettel kommen würde. Zwischenzeitlich kletterte der Wert der Aston-Aktien innerhalb von wenigen Stunden um bis zu 17 Prozent nach oben - ein Anstieg, der inzwischen längst wieder nach unten korrigiert wurde.Vettels Zusammenarbeit mit Aston Martin könnte perspektivisch auch über die Formel 1 hinausgehen. Eine Rolle als Markenbotschafter wurde bereits vereinbart. Darüber hinaus träumen deutsche Motorsportfans davon, ihn in Zukunft mit einem GT3-Aston am Start des 24-Stunden-Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife zu sehen, möglicherweise im Team mit Bruder Fabian.

Vettel und die Nordschleife: "Sollte darüber nachdenken!"

"Einige sagen ja, dass ich dem Ende meiner Karriere nahe bin", grinst Vettel. "Vielleicht sollte ich darüber nachdenken!" Mit ernster Miene fügt er an: "Ich bin mir sicher, ich werde die nächsten Jahre gut zu tun haben. Insofern weiß ich nicht."

Aston Martin: Designstudie für die Formel 1 in British Racing Green

British Racing Green: So könnte der Aston Martin für Sebastian Vettel aussehen

Er räumt aber ein, dass er andere Motorsportkategorien durchaus verfolgt und besonders am Nordschleifen-Klassiker grundsätzlich Interesse besteht: "Jeder kennt das Rennen, jeder bewundert es. Es ist eine der größten Herausforderungen der Motorsportwelt. Wer weiß? Eines Tages vielleicht."

"Hoffentlich suche ich mir ein gutes Jahr dafür aus, denn mit dem Wetter kann es eine ziemliche Herausforderung sein", spielt Vettel auf die 2020er-Auflage an, als das 24-Stunden-Rennen wegen Starkregens stundenlang unterbrochen werden musste. "Ich weiß auch nicht. Ist vielleicht eine Frage für einen späteren Zeitpunkt ..."


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Re: Bestätigt: Sebastian Vettel ist bereits Aktionär bei Aston Martin

Beitrag von Illuminati » 09.10.2020, 07:48

Spannend, hätte nicht gedacht, dass er sowas zugibt und sich gleichzeitig überhaupt für sowas interessiert. Also scheint auch ein Vettel weiterhin monetäres Interesse zu haben, auch wenn in der Öffentlichkeit immer anderes behauptet wird.
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Re: Bestätigt: Sebastian Vettel ist bereits Aktionär bei Aston Martin

Beitrag von Ferrarista1985 » 09.10.2020, 08:33

Illuminati hat geschrieben:
09.10.2020, 07:48
Spannend, hätte nicht gedacht, dass er sowas zugibt und sich gleichzeitig überhaupt für sowas interessiert. Also scheint auch ein Vettel weiterhin monetäres Interesse zu haben, auch wenn in der Öffentlichkeit immer anderes behauptet wird.
Grundsätzlich stimme ich dir zu. Was ich Ihm aber zugutehalten muss, ist die Tatsache, dass er nicht wie etwa ein anderer Starfahrer öffentlich schreit, dass "cash is king" ist aber hinterrücks einen 130 Mio.€ Deal aushandelt.

Aber ja, jeder darf mit seinem Geld machen, was er will und das ist auch gut so (so lange es noch echtes Geld gibt).

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Re: Bestätigt: Sebastian Vettel ist bereits Aktionär bei Aston Martin

Beitrag von N8i0582 » 09.10.2020, 08:46

Illuminati hat geschrieben:
09.10.2020, 07:48
Spannend, hätte nicht gedacht, dass er sowas zugibt und sich gleichzeitig überhaupt für sowas interessiert. Also scheint auch ein Vettel weiterhin monetäres Interesse zu haben, auch wenn in der Öffentlichkeit immer anderes behauptet wird.
Moin,

was ich in der Öffentlichkeit wahrnehme ist, dass er nicht nur wegen des Geldes sondern auch für den Spaß / die Freude an der Arbeit weiter macht.

Private Vorsorge für sich und seine Nachkommen würde ich davon diffenziert betrachten. Was bringt es ihn, sein Geld auf dem Konto schrumpfen zu sehen? Dann doch lieber anlegen. Ist ja auch nicht untypisch, dass man sich nach der aktiven Karriere was neues sucht. Es gibt Fussballer die nun Managementfirmen haben und ehemalige Formel 1 Fahrer die heute Investoren sind...

Viele Grüße und auf einen hoffentlich spannendes Rennen in der Eifel
...Just my thoughts! Ich tue nur meine Meinung kund und lasse mich auch gern durch stichhaltige Argumentation eines besseren belehren :rotate:

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Re: Vettel über Aston Martin: "Steht jedem frei, sich Aktien zu kaufen"

Beitrag von wii07 » 09.10.2020, 08:54

Wobei das Geld auf dem Konto um einiges weniger geschrumpft wäre. Die Aston Martin Aktie kennt seit ihrem Börsengang Oktober 2018 nur einen Weg -> extrem nach unten.

Von einstmals 6,50e pro Aktie sind es aktuell noch 0,60e. Bleibt abzuwarten, wie sich das jetzt alles entwickelt, aber aktuell gesehen gibt es wohl so einige bessere Aktien am Markt, als Aston Martin.

Auch als bekannt wurde, dass Toto Wolf mit Millionen Aktienkäufen eingestiegen ist oder als Vettel bekannt gegeben wurde, hat sich im Endeffekt gar nix bei der Aktie getan, sie dümpelt Stand heute auf ihrem Minium rum.

Bleibt abzuwarten, ob ein erfolgreiches F1 Team (wenn es denn so kommt), was bringt. Glaube in den Köpfen (vieler) ist Aston Martin einfach nach wie der stets klamme Autobauer aus England (waren sie ja eigentlich immer), das muss man erstmal aus den Köpfen raus bekommen.

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Re: Vettel über Aston Martin: "Steht jedem frei, sich Aktien zu kaufen"

Beitrag von Woelli38 » 09.10.2020, 09:03

wii07 hat geschrieben:
09.10.2020, 08:54
Wobei das Geld auf dem Konto um einiges weniger geschrumpft wäre. Die Aston Martin Aktie kennt seit ihrem Börsengang Oktober 2018 nur einen Weg -> extrem nach unten.

Von einstmals 6,50e pro Aktie sind es aktuell noch 0,60e. Bleibt abzuwarten, wie sich das jetzt alles entwickelt, aber aktuell gesehen gibt es wohl so einige bessere Aktien am Markt, als Aston Martin.
Die AM-Aktie ist mehr spekulativ, das stimmt. Aber mit ca. 0,60 € auch schon seit längerer Zeit im Pennystock. Vom Risiko her würde ich sie unter anderen Aktien ansiedeln, da es hier nur im Centbereich nach unten gehen kann, wobei andere Aktien durchaus im Eurobereich (auch mehrstellig) einbrechen können. Verluste am eingesetzten Invest sind daher geringer und das Verhältnis Invest/möglicher Gewinn dafür umso höher...
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Re: Vettel über Aston Martin: "Steht jedem frei, sich Aktien zu kaufen"

Beitrag von wii07 » 09.10.2020, 09:15

Naja, wenn ich mir eine feste Summe zum Kauf setze (5000e von Aktie xyz) ist im Endeffekt der Einzelpreis ja egal.

Klar, kann die Martin Aktie eher nur paar Cent "abstürzen", 6 Cent wären aktuell aber aber auch mal gleich 10% von Kurswert. Wenn ich dann dort 5000e geparkt habe anstatt bei Nvidia, Apple oder meinetwegen Curavec sind ja trotzdem erst einmal 500e weg.

Wobei wir ja alle wissen: Weg ist bei Aktien nie etwas, halt erst wieder verkaufen wenn der Kaufpreis + Gebühren wieder erreicht ist durch einen Verkauf (dauert be WireCard halt noch etwas aktuell :lol: )

Auf der anderen Seite sind natürlich auch schnell 10% Gewinn drinne, wie du schon sagst Pennystock, spekulativ Kram, usw.

Schade, das die Börsen am Wochenende zu haben, sonst hätte ich immer schön zugeschlagen nach einem Vettel Mission Spin Now Sonntags. :D
Zuletzt geändert von wii07 am 09.10.2020, 09:19, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Vettel über Aston Martin: "Steht jedem frei, sich Aktien zu kaufen"

Beitrag von Universal_Racer » 09.10.2020, 09:16

Woelli38 hat geschrieben:
09.10.2020, 09:03
Vom Risiko her würde ich sie unter anderen Aktien ansiedeln, da es hier nur im Centbereich nach unten gehen kann, wobei andere Aktien durchaus im Eurobereich (auch mehrstellig) einbrechen können. Verluste am eingesetzten Invest sind daher geringer und das Verhältnis Invest/möglicher Gewinn dafür umso höher...
Das ist aber eine gefährliche Theorie, die Du da hast ;)
Ob jetzt eine Aktie von 60€ auf 6€ fällt, oder von 60 cent auf 6 cent, ist doch genau das gleiche :??:
Ein Pennystock ist vom Risiko her in meinen Augen auf jeden Fall riskanter anzusehen, als eine gesunde Aktie.
Sie ist ja überhaupt nur aufgrund massiver Probleme überhaupt zum Pennystock geworden...

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Re: Vettel über Aston Martin: "Steht jedem frei, sich Aktien zu kaufen"

Beitrag von Woelli38 » 09.10.2020, 09:28

Universal_Racer hat geschrieben:
09.10.2020, 09:16
Woelli38 hat geschrieben:
09.10.2020, 09:03
Vom Risiko her würde ich sie unter anderen Aktien ansiedeln, da es hier nur im Centbereich nach unten gehen kann, wobei andere Aktien durchaus im Eurobereich (auch mehrstellig) einbrechen können. Verluste am eingesetzten Invest sind daher geringer und das Verhältnis Invest/möglicher Gewinn dafür umso höher...
Das ist aber eine gefährliche Theorie, die Du da hast ;)
Ob jetzt eine Aktie von 60€ auf 6€ fällt, oder von 60 cent auf 6 cent, ist doch genau das gleiche :??:
Ein Pennystock ist vom Risiko her in meinen Augen auf jeden Fall riskanter anzusehen, als eine gesunde Aktie.
Sie ist ja überhaupt nur aufgrund massiver Probleme überhaupt zum Pennystock geworden...
Die Aktie steht aber schon seit längerer Zeit in dieser Region, das hatte ich auch geschrieben... und z.B. eine Daimler bewegt sich da schon stärker... außerdem musst Du auch den derzeitigen Wert sehen, da sind 0,60 zu z.B. 48,83 (Daimler, eben gerade) schon von der Investition ganz andere Hausnummern...
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Re: Vettel über Aston Martin: "Steht jedem frei, sich Aktien zu kaufen"

Beitrag von Universal_Racer » 09.10.2020, 09:35

Woelli38 hat geschrieben:
09.10.2020, 09:28
Die Aktie steht aber schon seit längerer Zeit in dieser Region, das hatte ich auch geschrieben... und z.B. eine Daimler bewegt sich da schon stärker... außerdem musst Du auch den derzeitigen Wert sehen, da sind 0,60 zu z.B. 48,83 (Daimler, eben gerade) schon von der Investition ganz andere Hausnummern...
Nee da muss ich dir echt klar widersprechen.
Es ist doch völlig egal ob Du nun z.B. Daimler Aktien oder Aston Martin Aktien für 2000€ kaufst.
Deine Investition ist genau gleich groß.
Daimler ist jetzt auch keine sichere Aktie und wie Du ja selbst schreibst, sehr volatil.
Das wäre jetzt in der Tat nicht weniger Risiko.
Bei einem Pennystock spekuliert man ja in der Regel auf einen Turnaround und falls der Eintritt und das Unternehmen wieder richtig auf die Beine kommt, dann machst natürlich auch viel Gewinn.
Aber das ist ein hohes Risiko. Oft klappt das halt auch nicht. Und dass dann deine Pennystock Aktien nachher wertlos sind, ist auf jeden Fall wahrscheinlicher, als bei einem gesunden Unternehmen (da ist halt wie gesagt Daimler nicht das richtige Beispiel).
Es war schon oft so, dass aus Pennystocks nichts mehr wurde. Siehe zum Beispiel aktuell Wirecard. Oder vor einiger Zeit Kodak. Oder Commerzbank, die ist nur deshalb kein Pennystock mehr, weil man einen Re-Split durchgeführt hat. Usw.

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Re: Vettel über Aston Martin: "Steht jedem frei, sich Aktien zu kaufen"

Beitrag von rot » 09.10.2020, 09:49

Könnte es sein, dass das Investment auch ein Teil vom Deal war?

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Re: Vettel über Aston Martin: "Steht jedem frei, sich Aktien zu kaufen"

Beitrag von Woelli38 » 09.10.2020, 09:50

Universal_Racer hat geschrieben:
09.10.2020, 09:35
Woelli38 hat geschrieben:
09.10.2020, 09:28
Die Aktie steht aber schon seit längerer Zeit in dieser Region, das hatte ich auch geschrieben... und z.B. eine Daimler bewegt sich da schon stärker... außerdem musst Du auch den derzeitigen Wert sehen, da sind 0,60 zu z.B. 48,83 (Daimler, eben gerade) schon von der Investition ganz andere Hausnummern...
Nee da muss ich dir echt klar widersprechen.
Es ist doch völlig egal ob Du nun z.B. Daimler Aktien oder Aston Martin Aktien für 2000€ kaufst.
Deine Investition ist genau gleich groß.
Daimler ist jetzt auch keine sichere Aktie und wie Du ja selbst schreibst, sehr volatil.
Das wäre jetzt in der Tat nicht weniger Risiko.
Bei einem Pennystock spekuliert man ja in der Regel auf einen Turnaround und falls der Eintritt und das Unternehmen wieder richtig auf die Beine kommt, dann machst natürlich auch viel Gewinn.
Aber das ist ein hohes Risiko. Oft klappt das halt auch nicht. Und dass dann deine Pennystock Aktien nachher wertlos sind, ist auf jeden Fall wahrscheinlicher, als bei einem gesunden Unternehmen (da ist halt wie gesagt Daimler nicht das richtige Beispiel).
Es war schon oft so, dass aus Pennystocks nichts mehr wurde. Siehe zum Beispiel aktuell Wirecard. Oder vor einiger Zeit Kodak. Oder Commerzbank, die ist nur deshalb kein Pennystock mehr, weil man einen Re-Split durchgeführt hat. Usw.
Wirecard ist natürlich ein Beispiel für DIE, nach außen gefälschte, Luftblase... Kodak hat den Sprung auf Digitaltechnik verschlafen und keiner hat dann noch in den Laden investieren wollen und Commerzbank hat sich am Dresdner Bank-Erbe verschluckt und musste deshalb gestützt werden.

Stroll und Co. haben aber erhebliche Investitionen eingeschossen, um die Fa. AM wieder auf Kurs zu bringen. Das zeigt sich zur Zeit noch nicht im Kurs, da in der Vergangenheit der alte CEO auch nur Dampfplauderei betrieben hat und die Börse deswegen eher zaghaft mit diesem Papier umgeht... warte mal ab. :wink2:

Und jetzt rechne mal selbst, was Du für deine € 2.000 an Aktien bekommst und was Du gewinnen kannst, wenn diese um € 0,50 steigt... :wink2:

Warum wohl hat Wolff da investiert? Und er hat bestimmt ein größeres Paket als unser Veddelsche... :biggrin:

Da passiert schon was im Hintergrund, was noch nicht bekannt ist... man könnte ja das böse Wort "Insider-Infos" in den Mund nehmen...
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Re: Vettel über Aston Martin: "Steht jedem frei, sich Aktien zu kaufen"

Beitrag von motörhead » 09.10.2020, 10:01

Das ist genauso unsympathisch, wie die Kombination aus British Racing Green und Kack Rosa. Edit Bah, das wird eklig. :puke:

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Re: Vettel über Aston Martin: "Steht jedem frei, sich Aktien zu kaufen"

Beitrag von Universal_Racer » 09.10.2020, 10:04

Woelli38 hat geschrieben:
09.10.2020, 09:50
Wirecard ist natürlich ein Beispiel für DIE, nach außen gefälschte, Luftblase... Kodak hat den Sprung auf Digitaltechnik verschlafen und keiner hat dann noch in den Laden investieren wollen und Commerzbank hat sich am Dresdner Bank-Erbe verschluckt und musste deshalb gestützt werden.

Stroll und Co. haben aber erhebliche Investitionen eingeschossen, um die Fa. AM wieder auf Kurs zu bringen. Das zeigt sich zur Zeit noch nicht im Kurs, da in der Vergangenheit der alte CEO auch nur Dampfplauderei betrieben hat und die Börse deswegen eher zaghaft mit diesem Papier umgeht... warte mal ab. :wink2:

Und jetzt rechne mal selbst, was Du für deine € 2.000 an Aktien bekommst und was Du gewinnen kannst, wenn diese um € 0,50 steigt... :wink2:

Warum wohl hat Wolff da investiert? Und er hat bestimmt ein größeres Paket als unser Veddelsche... :biggrin:

Da passiert schon was im Hintergrund, was noch nicht bekannt ist... man könnte ja das böse Wort "Insider-Infos" in den Mund nehmen...
Ich streite ja gar nicht ab, dass es sein KANN, dass die Aston Martin Aktie wieder steigt. Aber das ist eben spekulativ und ich würde es nicht als relativ sicher oder ähnliches bezeichnen.
Auch große Investoren können mal daneben liegen. Selbst Warren Buffett hat schon mit dem einen oder anderen Investment ins Klo gegriffen.

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Re: Vettel über Aston Martin: "Steht jedem frei, sich Aktien zu kaufen"

Beitrag von Woelli38 » 09.10.2020, 10:09

Universal_Racer hat geschrieben:
09.10.2020, 10:04
Woelli38 hat geschrieben:
09.10.2020, 09:50
Wirecard ist natürlich ein Beispiel für DIE, nach außen gefälschte, Luftblase... Kodak hat den Sprung auf Digitaltechnik verschlafen und keiner hat dann noch in den Laden investieren wollen und Commerzbank hat sich am Dresdner Bank-Erbe verschluckt und musste deshalb gestützt werden.

Stroll und Co. haben aber erhebliche Investitionen eingeschossen, um die Fa. AM wieder auf Kurs zu bringen. Das zeigt sich zur Zeit noch nicht im Kurs, da in der Vergangenheit der alte CEO auch nur Dampfplauderei betrieben hat und die Börse deswegen eher zaghaft mit diesem Papier umgeht... warte mal ab. :wink2:

Und jetzt rechne mal selbst, was Du für deine € 2.000 an Aktien bekommst und was Du gewinnen kannst, wenn diese um € 0,50 steigt... :wink2:

Warum wohl hat Wolff da investiert? Und er hat bestimmt ein größeres Paket als unser Veddelsche... :biggrin:

Da passiert schon was im Hintergrund, was noch nicht bekannt ist... man könnte ja das böse Wort "Insider-Infos" in den Mund nehmen...
Ich streite ja gar nicht ab, dass es sein KANN, dass die Aston Martin Aktie wieder steigt. Aber das ist eben spekulativ und ich würde es nicht als relativ sicher oder ähnliches bezeichnen.
Auch große Investoren können mal daneben liegen. Selbst Warren Buffett hat schon mit dem einen oder anderen Investment ins Klo gegriffen.
Ja, natürlich... Aktien sind immer für sich alleingestellt die mit Abstand höchste Spekulationsform. Selbst ein Buffett ist da vor Verlusten nicht befreit... aber der hat soviel an anderen Invests, dass unterm Strich meistens nur ein blaues Auge zurückbleibt.
"Das ist eine Scheißkiste. Ich fass es nicht!
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