Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

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Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

Beitrag von Redaktion » 16.09.2020, 15:48

Jean Todt glaubt, dass Ferrari heute viel besser aufgestellt ist als im Jahr 1993, als er Teamchef bei der Scuderia wurde - Wie schnell verbessert sich die Lage in Maranello?
Jean Todt

Jean Todt übernahm im Jahr 1993 als Teamchef bei der Scuderia

Als Jean Todt im Jahr 1993 Teamchef bei Ferrari wurde, da wartete die Scuderia seit zehn Jahren auf ihren ersten Titel in der Konstrukteurs-WM und sogar seit 14 Jahren auf den ersten Fahrerweltmeister seit Jody Scheckter. Unter dem heutigen FIA-Präsidenten fand Ferrari damals nach einigen Jahren der Aufbauarbeit wieder in die Erfolgsspur zurück.Eine ähnliche lange Durststrecke gibt es in Maranello auch aktuell. Seit 2008 (Konstrukteurs-WM) respektive 2007 (Fahrer-WM) ist Ferrari titellos. "Ich mag keinen leiden sehen, egal wer es ist. Deshalb versuche ich zuerst einmal, die Gründe zu verstehen", erklärt Todt im Gespräch mit 'auto motor und sport' im Hinblick auf die aktuelle Situation.Sein etwas überraschendes Fazit: "Ich kann nur sagen, dass Ferrari von heute nicht mit dem Team vergleichbar ist, das ich 1993 übernommen hatte. Ich hätte gerne eine solche Startbasis gehabt. Ferrari ist heute eine starke Organisation. Es passen nur einige Bausteine in dem Puzzle nicht." Todt brachte damals mehrere Jahre, um mit Ferrari Titel zu gewinnen.

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Zwar gelang 1994 in Hockenheim mit Gerhard Berger der erste Sieg seit der Saison 1990. Den ersten Konstrukteurstitel unter Todt holte die Scuderia jedoch erst 1999, die erste Fahrer-WM sogar erst in der Saison 2000 - also mehr als sieben Jahre nach Todts Ankunft in Maranello. Todt scheint nicht zu glauben, dass Ferrari in der momentan Phase ähnlich lange leiden muss.Tatsächlich liegt der letzte Sieg der Scuderia aktuell "erst" ein Jahr zurück. Im September 2019 gewann Sebastian Vettel in Singapur. Anfang der 1990er musste man dagegen zwischen September 1990 und Juli 1994 fast vier Jahre auf einen weiteren Sieg warten. Allerdings schloss Ferrari die WM selbst in diesen Krisenjahren immer in den Top 4 ab.

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Mit ihm hat alles angefangen: Enzo Ferrari gründete 1929 die Scuderia Ferrari, die seit Beginn der Formel-1-WM im Jahr 1950 fester Bestandteil ist. Gleich in den ersten Jahren wurden einige Rennleiter verschlissen: Federico Giberti (1950-1951), Nello Ugolini (1952-1955), Eraldo Sculati (1956) und Mino Amorotti (1957). Wahrer Chef war bis zu seinem Tod im Jahr 1988 sowieso immer der

Mit ihm hat alles angefangen: Enzo Ferrari gründete 1929 die Scuderia Ferrari, die seit Beginn der Formel-1-WM im Jahr 1950 fester Bestandteil ist. Gleich in den ersten Jahren wurden einige Rennleiter verschlissen: Federico Giberti (1950-1951), Nello Ugolini (1952-1955), Eraldo Sculati (1956) und Mino Amorotti (1957). Wahrer Chef war bis zu seinem Tod im Jahr 1988 sowieso immer der "Commendatore", doch es gab Statthalter ...

Aktuell liegt die Scuderia in der Weltmeisterschaft nur auf Rang sechs. Sollte man sich bis Saisonende nicht mehr verbessern können, wäre das das schlechteste Endergebnis in der Konstrukteurs-WM seit 1980, als man sogar nur Zehnter wurde. Das ist 40 Jahre her. Noch hat man die Möglichkeit, dieses historisch schlechte Ergebnis abzuwenden.


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abloo
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Re: Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

Beitrag von abloo » 16.09.2020, 17:18

mh ich frage mich da schon einiges...

Wie kann Todt wissen wie Ferrari gerade aufgestellt ist? Ist er bei jedem Rennen an der Box oder drei bis viermal in der Fabrik? Wenn ja, darf er das als FIA Präsident überhaupt?

Sein Lob übrigens in allen Ehren aber heisst das nicht wiederrum das die Hinterbänkler 2020 auch besser aufgestellt sind als die Hinterbänkler 1993.

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matsches
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Re: Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

Beitrag von matsches » 16.09.2020, 19:44

Der wird schon noch seine Kanäle haben. Ist sicherlich nicht zufällig FIA Präsident geworden.

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Re: Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

Beitrag von Ishigaki-kun » 16.09.2020, 20:01

Finds sowieso komisch dass ein ehemaliger Teamchef eines noch aktiven Rennstalls Präsident bei der FIA wurde. Da kommt doch sofort das Thema Befangenheit auf. Und noch verwunderlicher ist hierbei, dass ausgerechnet während seiner Amtszeit Mercedes, also ein Erzrivale seines ehemaligen Rennstalls, über Jahre so dominieren kann. Das stinkt doch zum Himmel, der wurde doch von Mercedes geschmiert, sonst würde er doch diesem Ferrari-Trauerspiel nicht untätig zusehen.
"Ich würde Ferrari davon abraten irgendeinen Techniker oder Mechaniker von Mercedes zu holen. Laut Wolff bricht die Karre ja in jedem Rennen fast auseinander." -Calvin :lol:

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Re: Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

Beitrag von LMS » 16.09.2020, 20:41

Redaktion hat geschrieben:
16.09.2020, 15:48
Aktuell liegt die Scuderia in der Weltmeisterschaft nur auf Rang sechs. Sollte man sich bis Saisonende nicht mehr verbessern können, wäre das das schlechteste Endergebnis in der Konstrukteurs-WM seit 1980, als man sogar nur Zehnter wurde. Das ist 40 Jahre her. Noch hat man die Möglichkeit, dieses historisch schlechte Ergebnis abzuwenden.
Och, Rang sieben ist durchaus "erreichbar" - so gut wie Alphatauri zur Zeit performt, kann man den RedBullJuniors nur die Daumen drücken :thumbs_up: :thumbs_up:
You mean like ... FOREVER?!

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Re: Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

Beitrag von Bremspunkt » 16.09.2020, 20:41

So kann man es sich auch schön sa....bbeln...

Bei Todt dauerte es ja dann auch noch eine geraume Zeit, ehe Ferrari zu einem Siegerteam wurde. Konkret konnten sie erst 1997 um die WM mitfahren. Also in Todts 5. Jahr bei Ferrari. Und das war weniger das Verdienst von Todt als eher eine Folge des Abwerbens von Ross Brawn und Rory Byrne von Benetton 1996, die das Team technisch auf Vordermann brachten. So ein Kompetenz-Duo - und Ferrari wäre 2022 wieder vorn dabei!

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Re: Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

Beitrag von onebox » 16.09.2020, 21:31

Wird trotzdem noch 2 Jahre brauchen bis Ferrari wieder vorn dabei ist. Hier und da mal ein Podest. Aber um die WM kämpfend sicherlich noch nicht.
Das wäre ein Wunder.

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Re: Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

Beitrag von bolfo » 16.09.2020, 22:57

abloo hat geschrieben:
16.09.2020, 17:18
mh ich frage mich da schon einiges...

Wie kann Todt wissen wie Ferrari gerade aufgestellt ist? Ist er bei jedem Rennen an der Box oder drei bis viermal in der Fabrik? Wenn ja, darf er das als FIA Präsident überhaupt?

Sein Lob übrigens in allen Ehren aber heisst das nicht wiederrum das die Hinterbänkler 2020 auch besser aufgestellt sind als die Hinterbänkler 1993.
2017 und 2018 war man doch voll dabei. Und innert 1,5 Jahren ist die Fabrik wohl kaum auseinander gefallen. Machen wir uns nichts vor: Ferrari ist neben Mercedes und Renault das einzige Team, welches Motor UND Auto entwickelt und daher über beides vollste Kontrolle hat. Und dabei hat man noch das zweitgrösste Budget. Also wenn man da nicht gut aufgestellt ist....

Ich würde deshalb nicht mal einen Vergleich mit den Hinterbänklern von 1993 ziehen. Die stehen nicht besser da. Vielmehr ists einfach so, dass Ferrari derart abkackt. An Peinlichkeit ist dies nun wirklich kaum mehr zu überbieten.



Bremspunkt hat geschrieben:
16.09.2020, 20:41
So kann man es sich auch schön sa....bbeln...

Bei Todt dauerte es ja dann auch noch eine geraume Zeit, ehe Ferrari zu einem Siegerteam wurde. Konkret konnten sie erst 1997 um die WM mitfahren. Also in Todts 5. Jahr bei Ferrari. Und das war weniger das Verdienst von Todt als eher eine Folge des Abwerbens von Ross Brawn und Rory Byrne von Benetton 1996, die das Team technisch auf Vordermann brachten. So ein Kompetenz-Duo - und Ferrari wäre 2022 wieder vorn dabei!
Naja, er hat aber schon auch wichtige Schritte eingeleitet. Einer davon war der (endlich wahrgewordene) Wechsel des heiligen V12 auf den V10 Motor. Dieser Schritt war lange unvorstellbar und war Grundlage dazu, dass man überhaupt erst mal mithalten konnte. Mit dem V12 wäre Ferrari NIE Weltmeister geworden, denn die Zeiten, in denen der Motor das bestimmende Teil war, war endgültig vorbei. Ebenfalls eingeleitet hat Todt dann den Wechsel der Aerodynamikentwicklung von England (von Barnard) zurück nach Italien, was erhebliche Vorteile mit sich brachte (damals mailte man nicht einfach rasch ein paar GB Daten in der Gegend rum). Dies war mitunter matchentscheidend, weil man dann endlich mit einem Windkanal entwickeln könnte. Der 95er Ferrari ist noch an einem Reissbrett entstanden, ohne Windkanal. Und nachher hat er mit der Verpflichtung von Schumacher/Brawn/Byrne alles richtig gemacht. Vor allem, weil er auch voll auf Schumacher gesetzt hat.

Hier hat Ferrari jetzt einfach versagt. Vettel ist man in Hockenheim 2018 vergleichsweise in den Rücken gefallen. Vielleicht wäre die WM anders verlaufen, wenn Vettel keine Zeit hinter Räikkönen verloren hätte und nachher den Ferrari im Kiesbett versenkte, weil Hamilton immer näher kam.
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Re: Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

Beitrag von DeLaGeezy » 16.09.2020, 23:09

Bremspunkt hat geschrieben:
16.09.2020, 20:41
So kann man es sich auch schön sa....bbeln...

Bei Todt dauerte es ja dann auch noch eine geraume Zeit, ehe Ferrari zu einem Siegerteam wurde. Konkret konnten sie erst 1997 um die WM mitfahren. Also in Todts 5. Jahr bei Ferrari. Und das war weniger das Verdienst von Todt als eher eine Folge des Abwerbens von Ross Brawn und Rory Byrne von Benetton 1996, die das Team technisch auf Vordermann brachten.
Man war 1996 bereits mit einem starken Auto am Start. Einziges Problem war, dass die Kiste öfter ausgefallen ist.
Schaffte Schumi es aber ins Ziel, war er fast jedes Mal auf dem Podium.
Die positive Entwicklung war also definitiv 1996 schon zu sehen.

Als Teamchef ist es der Job, die richtigen Leute an die richtigen Plätze zu bekommen. Und dann ein Arbeitsumfeld zu schaffen bei dem sie gute Arbeit leisten können. Todt hier quasi al Strippenzieher "versagen" vorzuwerfen ist hier völlig deplaziert.

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Re: Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

Beitrag von Jerom∃ » 17.09.2020, 03:41

DeLaGeezy hat geschrieben:
16.09.2020, 23:09
Bremspunkt hat geschrieben:
16.09.2020, 20:41
So kann man es sich auch schön sa....bbeln...

Bei Todt dauerte es ja dann auch noch eine geraume Zeit, ehe Ferrari zu einem Siegerteam wurde. Konkret konnten sie erst 1997 um die WM mitfahren. Also in Todts 5. Jahr bei Ferrari. Und das war weniger das Verdienst von Todt als eher eine Folge des Abwerbens von Ross Brawn und Rory Byrne von Benetton 1996, die das Team technisch auf Vordermann brachten.
Man war 1996 bereits mit einem starken Auto am Start. Einziges Problem war, dass die Kiste öfter ausgefallen ist.
Schaffte Schumi es aber ins Ziel, war er fast jedes Mal auf dem Podium.
Die positive Entwicklung war also definitiv 1996 schon zu sehen.

Als Teamchef ist es der Job, die richtigen Leute an die richtigen Plätze zu bekommen. Und dann ein Arbeitsumfeld zu schaffen bei dem sie gute Arbeit leisten können. Todt hier quasi al Strippenzieher "versagen" vorzuwerfen ist hier völlig deplaziert.
Ich würde den F310 von 96 alles nennen, nur "ein starkes Auto " definitiv nicht.
Genuinely entertaining .

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Re: Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

Beitrag von DeLaGeezy » 17.09.2020, 08:03

Jerom∃ hat geschrieben:
17.09.2020, 03:41
DeLaGeezy hat geschrieben:
16.09.2020, 23:09
Man war 1996 bereits mit einem starken Auto am Start. Einziges Problem war, dass die Kiste öfter ausgefallen ist.
Schaffte Schumi es aber ins Ziel, war er fast jedes Mal auf dem Podium.
Die positive Entwicklung war also definitiv 1996 schon zu sehen.

Als Teamchef ist es der Job, die richtigen Leute an die richtigen Plätze zu bekommen. Und dann ein Arbeitsumfeld zu schaffen bei dem sie gute Arbeit leisten können. Todt hier quasi al Strippenzieher "versagen" vorzuwerfen ist hier völlig deplaziert.
Ich würde den F310 von 96 alles nennen, nur "ein starkes Auto " definitiv nicht.
Das ist ja genau das was ich versuche richtig zu stellen.
Wiki
Wenn der Ferrari eine totale Gurke gewesen wäre, hätte Schumi nicht so damit liefern können. Die Zuverlässigkeit hat halt Probleme gemacht.
KWM 2. ist meiner Meinung nach nicht drin, wenn das Auto total schlecht wäre.

Btw. hat die Scuderia schon ab '94 ordentlich mehr Punkte geholt als in den Jahren davor. Es ging eindeutig nach vorn, auch wenn noch nicht klar war wohin die Reise nun führen würde.

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Re: Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

Beitrag von GenauDer » 17.09.2020, 09:16

abloo hat geschrieben:
16.09.2020, 17:18
mh ich frage mich da schon einiges...

Wie kann Todt wissen wie Ferrari gerade aufgestellt ist? Ist er bei jedem Rennen an der Box oder drei bis viermal in der Fabrik? Wenn ja, darf er das als FIA Präsident überhaupt?

Sein Lob übrigens in allen Ehren aber heisst das nicht wiederrum das die Hinterbänkler 2020 auch besser aufgestellt sind als die Hinterbänkler 1993.
Naja ich gehe mal daovn aus, dass man weiß welche Namen bei Ferrari arbeiten und man schaut sich das Budget an, welches auch ein vielfaches von 1993 ist - und das nicht inflationsbedingt.

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Re: Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

Beitrag von KIMI-ICEMAN » 17.09.2020, 13:43

Ferrari tut mir jetzt schon Leid, wenn es nach Bahrain 2 geht :cry:
Da könnte tatsächlich die 107% Regel greifen :lol:
:checkered: Scuderia Ferrari 1000 GP :checkered:

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Re: Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

Beitrag von Red Baron » 17.09.2020, 15:13

Ishigaki-kun hat geschrieben:
16.09.2020, 20:01
Finds sowieso komisch dass ein ehemaliger Teamchef eines noch aktiven Rennstalls Präsident bei der FIA wurde. Da kommt doch sofort das Thema Befangenheit auf. Und noch verwunderlicher ist hierbei, dass ausgerechnet während seiner Amtszeit Mercedes, also ein Erzrivale seines ehemaligen Rennstalls, über Jahre so dominieren kann. Das stinkt doch zum Himmel, der wurde doch von Mercedes geschmiert, sonst würde er doch diesem Ferrari-Trauerspiel nicht untätig zusehen.
Wenn du dass schon so genau weißt dann kannst du uns sicherlich auch die Summe verraten.
Das würde deiner Aussage Glaubwürdigkeit verleihen.
Ohne das ist es nur Geschwafel.
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Re: Ex-Teamchef Jean Todt: Ferrari heute viel besser aufgestellt als 1993

Beitrag von modellmotor » 17.09.2020, 15:22

Aktuell liegt die Scuderia in der Weltmeisterschaft nur auf Rang sechs. Sollte man sich bis Saisonende nicht mehr verbessern können, wäre das das schlechteste Endergebnis in der Konstrukteurs-WM seit 1980, als man sogar nur Zehnter wurde. Das ist 40 Jahre her. Noch hat man die Möglichkeit, dieses historisch schlechte Ergebnis abzuwenden.
Monsieur Todt hat hier offenbahrt, dass über die konkrete Problematik von Ferrari und die geltenden Regeln nicht richtig informiert ist.Das Problem von Ferrari ist nach allem was man lesen konnte der schwache Antrieb. Dieser ist aktuell eingfroren,d.h. es darf daran nichts geändert werden.Daher ist es umnwahrscheinlich, dass die Scuderia zumindest in der laufenden Saison ihre Probleme lösen kann.
Grüße vom
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