Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

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Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

Beitrag von Redaktion » 16.09.2020, 07:59

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto spielt die Bedeutung des Updates für Sotschi herunter: Am Gesamtbild werde sich dadurch nichts ändern
Charles Leclerc

Für Charles Leclerc ging es im Rennen von Mugello rückwärts

"Wir waren einfach zu langsam", musste Charles Leclerc nach dem Rennen in Mugello einsehen. Nach dem Start lag der Monegasse noch auf Rang drei, doch anschließend ging es für ihn stetig nach hinten. Am Ende profitierte Ferrari von zahlreichen Ausfällen und holte beim Jubiläumsrennen die Plätze acht und zehn. "Ich hatte freie Fahrt, aber so viele Probleme mit dem Auto", hadert Leclerc.Sebastian Vettel machte den Ferrari-Fans nach dem Grand Prix Mut und kündigte für Sotschi ein neues Entwicklungspaket für den SF1000 an. Teamchef Mattia Binotto dämpft jedoch schon jetzt die Erwartungen daran: "Es wird kleinere Upgrades geben, das wird aber nicht das große Gesamtbild verändern."Ferrari steckt derzeit in einer sportlichen Krise, auch wenn sich Binotto gegen diesen Begriff wehrt. Doch der vergangene Triple-Header war äußerst besorgniserregend. In Spa und Monza kam Ferrari aus eigener Kraft weder in Q3 noch in die Punkte. In Mugello machte der fünfte Startplatz von Leclerc Mut, im Rennen war die Performance aber absolut nicht da.

Letzte Nacht Mugello: Quo Vadis, Ferrari?

Ein Jubiläumsrennen zum Vergessen: Ausgerechnet beim Heimrennen in Mugello, dem 1.000. WM-Rennen des Teams in der Formel 1, erlebt Ferrari einen neuen Weitere Formel-1-Videos

"Im Rennen fehlt uns im Moment die Pace, und wir verschleißen die Reifen zu sehr", sagt Binotto. In Mugello wechselte Leclerc gleich viermal die Reifen - wenn auch durch die Rotphasen bedingt. Doch selbst den harten Reifen ließ er nach nur 16 Runden wieder vom Auto nehmen.Aber: Dieses Problem werde das Upgrade aber nicht beheben, wie Binotto sagt. "Wir müssen unsere Projekte für 2021 überdenken", so der Teamchef. "Ich denke, das wird noch ein bisschen mehr Zeit benötigen."

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Re: Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

Beitrag von KIMI-ICEMAN » 16.09.2020, 08:27

Schon bezeichnend, wenn man Updates bringt und äußert, dass es nichts verändern wird. Ferrari steckt in einer Sackgasse. Da dachte man, die heißen Temperaturen in Mugello würden helfen, ähnlich wie in Silverstone, aber Pustekuchen. Silverstone war ja auch nur gut, weil die anderen Teams ihre Reifen zerstört haben und der Ferrari sie dort nicht zu stark rangenommen hat. Aber gefühlt egal bei welchen Temperaturen gefahren wird, der Ferrari ist ne Krücke. Es wäre die halbe Miete, wenn sie 2021 ein vernünftiges Aggregat unter der Haube haben.
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Re: Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

Beitrag von MarM » 16.09.2020, 09:07

Das ist jetzt ein bisschen wie 2016. Da war auch recht früh klar, dass es nicht wird- und die Updates wurden dann eher im Hinblick auf den Windkanal entwickelt. Also klein, um zu checken ob der Windkanal überhaupt was richtiges ausspuckt.

Ich bin schon optimistisch, das 2021 wieder besser werden sollte. Sicher nicht WM oder Sieg, aber Spitze des Mittelfeldes sollte drin sein.
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Re: Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

Beitrag von GenauDer » 16.09.2020, 09:20

KIMI-ICEMAN hat geschrieben:
16.09.2020, 08:27
Schon bezeichnend, wenn man Updates bringt und äußert, dass es nichts verändern wird. Ferrari steckt in einer Sackgasse. Da dachte man, die heißen Temperaturen in Mugello würden helfen, ähnlich wie in Silverstone, aber Pustekuchen. Silverstone war ja auch nur gut, weil die anderen Teams ihre Reifen zerstört haben und der Ferrari sie dort nicht zu stark rangenommen hat. Aber gefühlt egal bei welchen Temperaturen gefahren wird, der Ferrari ist ne Krücke. Es wäre die halbe Miete, wenn sie 2021 ein vernünftiges Aggregat unter der Haube haben.
Bin gerade nicht sicher: inwieweit darf der Motor für 2021 verändert werden: zählt hier das Token-System oder darf man neu entwickeln. Letztlich steht und fällt das 2021er Auto damit, ob Ferrari mehr Leistung hinkriegt. Und das Reifenmanagement. Und die Aero-Effizienz. Und die Stabilität/Nervosität des Autos. Und die Zuverlässigkeit.... oh

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Re: Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

Beitrag von Woelli38 » 16.09.2020, 09:22

GenauDer hat geschrieben:
16.09.2020, 09:20
KIMI-ICEMAN hat geschrieben:
16.09.2020, 08:27
Schon bezeichnend, wenn man Updates bringt und äußert, dass es nichts verändern wird. Ferrari steckt in einer Sackgasse. Da dachte man, die heißen Temperaturen in Mugello würden helfen, ähnlich wie in Silverstone, aber Pustekuchen. Silverstone war ja auch nur gut, weil die anderen Teams ihre Reifen zerstört haben und der Ferrari sie dort nicht zu stark rangenommen hat. Aber gefühlt egal bei welchen Temperaturen gefahren wird, der Ferrari ist ne Krücke. Es wäre die halbe Miete, wenn sie 2021 ein vernünftiges Aggregat unter der Haube haben.
Bin gerade nicht sicher: inwieweit darf der Motor für 2021 verändert werden: zählt hier das Token-System oder darf man neu entwickeln. Letztlich steht und fällt das 2021er Auto damit, ob Ferrari mehr Leistung hinkriegt. Und das Reifenmanagement. Und die Aero-Effizienz. Und die Stabilität/Nervosität des Autos. Und die Zuverlässigkeit.... oh
Für nächstes Jahr darf PU-mäßig entwickelt werden... danach ist der Motor quasi "fast" eingeforen, d.h. updates nur im kleineren Rahmen möglich...
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Re: Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

Beitrag von GenauDer » 16.09.2020, 09:25

MarM hat geschrieben:
16.09.2020, 09:07
Das ist jetzt ein bisschen wie 2016. Da war auch recht früh klar, dass es nicht wird- und die Updates wurden dann eher im Hinblick auf den Windkanal entwickelt. Also klein, um zu checken ob der Windkanal überhaupt was richtiges ausspuckt.

Ich bin schon optimistisch, das 2021 wieder besser werden sollte. Sicher nicht WM oder Sieg, aber Spitze des Mittelfeldes sollte drin sein.
Naja siehe oben: man hat viele Baustellen, hinzu kommt, dass man sich wohl mehr denn je auf die Regeländerungen 2022 stürzen muss. Konzentriert man sich zu lange auf die aktuellen Regeln (bei denen man viel investieren müsste um aufzuholen) ist man schon am Beginn der neuen Regeln schon wieder im Hintertreffen.
Am Besten gar keine Hoffnungen auf 2022
Woelli38 hat geschrieben:
16.09.2020, 09:22
GenauDer hat geschrieben:
16.09.2020, 09:20
KIMI-ICEMAN hat geschrieben:
16.09.2020, 08:27
Schon bezeichnend, wenn man Updates bringt und äußert, dass es nichts verändern wird. Ferrari steckt in einer Sackgasse. Da dachte man, die heißen Temperaturen in Mugello würden helfen, ähnlich wie in Silverstone, aber Pustekuchen. Silverstone war ja auch nur gut, weil die anderen Teams ihre Reifen zerstört haben und der Ferrari sie dort nicht zu stark rangenommen hat. Aber gefühlt egal bei welchen Temperaturen gefahren wird, der Ferrari ist ne Krücke. Es wäre die halbe Miete, wenn sie 2021 ein vernünftiges Aggregat unter der Haube haben.
Bin gerade nicht sicher: inwieweit darf der Motor für 2021 verändert werden: zählt hier das Token-System oder darf man neu entwickeln. Letztlich steht und fällt das 2021er Auto damit, ob Ferrari mehr Leistung hinkriegt. Und das Reifenmanagement. Und die Aero-Effizienz. Und die Stabilität/Nervosität des Autos. Und die Zuverlässigkeit.... oh
Für nächstes Jahr darf PU-mäßig entwickelt werden... danach ist der Motor quasi "fast" eingeforen, d.h. updates nur im kleineren Rahmen möglich...
Danke, dachte das ist ab heuer schon so

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Re: Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

Beitrag von KIMI-ICEMAN » 16.09.2020, 09:32

GenauDer hat geschrieben:
16.09.2020, 09:25
MarM hat geschrieben:
16.09.2020, 09:07
Das ist jetzt ein bisschen wie 2016. Da war auch recht früh klar, dass es nicht wird- und die Updates wurden dann eher im Hinblick auf den Windkanal entwickelt. Also klein, um zu checken ob der Windkanal überhaupt was richtiges ausspuckt.

Ich bin schon optimistisch, das 2021 wieder besser werden sollte. Sicher nicht WM oder Sieg, aber Spitze des Mittelfeldes sollte drin sein.
Naja siehe oben: man hat viele Baustellen, hinzu kommt, dass man sich wohl mehr denn je auf die Regeländerungen 2022 stürzen muss. Konzentriert man sich zu lange auf die aktuellen Regeln (bei denen man viel investieren müsste um aufzuholen) ist man schon am Beginn der neuen Regeln schon wieder im Hintertreffen.
Am Besten gar keine Hoffnungen auf 2022
Woelli38 hat geschrieben:
16.09.2020, 09:22
GenauDer hat geschrieben:
16.09.2020, 09:20
Bin gerade nicht sicher: inwieweit darf der Motor für 2021 verändert werden: zählt hier das Token-System oder darf man neu entwickeln. Letztlich steht und fällt das 2021er Auto damit, ob Ferrari mehr Leistung hinkriegt. Und das Reifenmanagement. Und die Aero-Effizienz. Und die Stabilität/Nervosität des Autos. Und die Zuverlässigkeit.... oh
Für nächstes Jahr darf PU-mäßig entwickelt werden... danach ist der Motor quasi "fast" eingeforen, d.h. updates nur im kleineren Rahmen möglich...
Danke, dachte das ist ab heuer schon so
Soweit ich informiert bin, darf am Chassis nichts bzw. kaum was verändert werden, was ja ggf. schon zum Problem werden könnte. Wobei das Auto an sich von der Aero her nicht so verkehrt sein kann. Das hat der 2. Sektor in Spa bewiesen, wo man ggü. dem Vorjahr fast ne halbe Sekunde schneller war.
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Re: Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

Beitrag von moki » 16.09.2020, 09:35

Man darf heuer schon nur noch eingeschränkt Updates bei der PU bringen. Nur die Zuverlässigkeit kann relativ frei verbessert werden.

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Re: Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

Beitrag von Woelli38 » 16.09.2020, 09:38

moki hat geschrieben:
16.09.2020, 09:35
Man darf heuer schon nur noch eingeschränkt Updates bei der PU bringen. Nur die Zuverlässigkeit kann relativ frei verbessert werden.
Nein, da die PU erst in 2021 homologiert wird und dann quasi bis 2025 (fast) eingefroren ist...
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Re: Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

Beitrag von jacobi22 » 16.09.2020, 09:38

Wenn ich das richtig im Kopf hab, wird doch wieder die Farbe gewechselt - wäre das nicht Update genug? :-D
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Re: Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

Beitrag von MarM » 16.09.2020, 09:40

Woelli38 hat geschrieben:
16.09.2020, 09:22
GenauDer hat geschrieben:
16.09.2020, 09:20
KIMI-ICEMAN hat geschrieben:
16.09.2020, 08:27
Schon bezeichnend, wenn man Updates bringt und äußert, dass es nichts verändern wird. Ferrari steckt in einer Sackgasse. Da dachte man, die heißen Temperaturen in Mugello würden helfen, ähnlich wie in Silverstone, aber Pustekuchen. Silverstone war ja auch nur gut, weil die anderen Teams ihre Reifen zerstört haben und der Ferrari sie dort nicht zu stark rangenommen hat. Aber gefühlt egal bei welchen Temperaturen gefahren wird, der Ferrari ist ne Krücke. Es wäre die halbe Miete, wenn sie 2021 ein vernünftiges Aggregat unter der Haube haben.
Bin gerade nicht sicher: inwieweit darf der Motor für 2021 verändert werden: zählt hier das Token-System oder darf man neu entwickeln. Letztlich steht und fällt das 2021er Auto damit, ob Ferrari mehr Leistung hinkriegt. Und das Reifenmanagement. Und die Aero-Effizienz. Und die Stabilität/Nervosität des Autos. Und die Zuverlässigkeit.... oh
Für nächstes Jahr darf PU-mäßig entwickelt werden... danach ist der Motor quasi "fast" eingeforen, d.h. updates nur im kleineren Rahmen möglich...
Ja, ist afaik möglich. Grade deswegen bin ich ja auch optimistisch das Ferrari nächstes Jahr nicht mehr im nirgebndwo steht....
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Re: Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

Beitrag von Vasko265 » 16.09.2020, 09:45

Wir bringen updates die werden aber nicht viel bringen?
Eine sehr interessante Aussage.
Würde mich freuen, wenn ich mal hören würde: unsere updates bringen vielleicht zwei/drei-zehntel.
Gefühlt hört es sich die ganze Saison schon so an, wie Zeile 1 oben.
Ich hätte ja auch kein Problem wenn man sagt für heuer wird man nicht viel investieren, man konzentriert sich auf nächstes Jahr. Bin weiterhin gespannt wie es weitergeht.
Reporter: Kimi, was sagen Sie zum fünften Platz in der Startaufstellung?" Kimi: "Es ist der fünfte Platz in der Startaufstellung."

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Re: Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

Beitrag von Woelli38 » 16.09.2020, 09:46

jacobi22 hat geschrieben:
16.09.2020, 09:38
Wenn ich das richtig im Kopf hab, wird doch wieder die Farbe gewechselt - wäre das nicht Update genug? :-D
Nein, das ist meiner Meinung dann eher ein "downgrade"... :wink2:

Dieses matte Rot hat mir noch nie gefallen und der Wagen wirkt dadurch so, wie das Team dieses Jahr leider ist: "blass"...
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Re: Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

Beitrag von revan » 16.09.2020, 09:58

Ferrari hat mindestens 2 Jahre an Entwicklung beim Motor verloren. Man musste gewisse teile der Power Unit komplett überarbeiten. Das holt man nicht so einfach in einem halben Jahr auf - siehe Honda; siehe Renault...

Das Problem Nummer 1: Der Motor von 2021 bis 2026 basiert auf dem aktuellen Motor. Und immer mehr Teile des Motors werden in den nächsten Jahren eingefroren - bis 2026! Wie soll Ferrari da jemals näher kommen?!? Und wenn man die Regeln auflockern sollte, warum sollten die anderen Hersteller sich nicht in selber weise weiterentwickeln?

Dazu kommt noch: wer sich Jahre lang darauf verlassen kann, mit illegalen Methoden Leistung zu gewinnen, der vergisst am Ende, wie man legal in anderen Bereichen Leistung gewinnt
Problem Nummer 2: Das Budget: bald spricht nicht einmal mehr das Budget für Ferrari. Ferrari ist für alles bekannt, nur nicht für Effizienz.

Ferrari wird vor 2025/26, dann Enden die aktuellen Regeln, nicht um Siege mitfahren können. Es spricht nichts für sie, aber alles gegen sie.

Das wird ein jahrelanges herumwursteln werden, es sei denn, dass man die Regularien aufweicht oder Sonderregelungen entwirft.

Nach Williams und McLaren ist Ferrari nun wohl das letzte Team, dass jahrelang in der Versenkung verschwinden wird...

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Re: Ferrari: Sotschi-Updates "werden das Gesamtbild nicht ändern"

Beitrag von KIMI-ICEMAN » 16.09.2020, 10:24

revan hat geschrieben:
16.09.2020, 09:58
Ferrari hat mindestens 2 Jahre an Entwicklung beim Motor verloren. Man musste gewisse teile der Power Unit komplett überarbeiten. Das holt man nicht so einfach in einem halben Jahr auf - siehe Honda; siehe Renault...

Das Problem Nummer 1: Der Motor von 2021 bis 2026 basiert auf dem aktuellen Motor. Und immer mehr Teile des Motors werden in den nächsten Jahren eingefroren - bis 2026! Wie soll Ferrari da jemals näher kommen?!? Und wenn man die Regeln auflockern sollte, warum sollten die anderen Hersteller sich nicht in selber weise weiterentwickeln?

Dazu kommt noch: wer sich Jahre lang darauf verlassen kann, mit illegalen Methoden Leistung zu gewinnen, der vergisst am Ende, wie man legal in anderen Bereichen Leistung gewinnt
Problem Nummer 2: Das Budget: bald spricht nicht einmal mehr das Budget für Ferrari. Ferrari ist für alles bekannt, nur nicht für Effizienz.

Ferrari wird vor 2025/26, dann Enden die aktuellen Regeln, nicht um Siege mitfahren können. Es spricht nichts für sie, aber alles gegen sie.

Das wird ein jahrelanges herumwursteln werden, es sei denn, dass man die Regularien aufweicht oder Sonderregelungen entwirft.

Nach Williams und McLaren ist Ferrari nun wohl das letzte Team, dass jahrelang in der Versenkung verschwinden wird...
Ich weiß nicht, ob du gewisse Abneigungen gegen Ferrari hegst, aber das ist schon etwas viel Schwarzmalerei oder? Ferrari war die letzten Jahre immer mit bei der Musik und da werden sie ganz sicher auch 2021 wieder sein.
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