Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

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Redaktion
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Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

Beitrag von Redaktion » 02.09.2020, 10:48

Redakteur Norman Fischer wünscht sich in der Formel 1 wieder ein volles Starterfeld und ruft die FIA zu mehr Mut auf: Auch Scheitern schreibt Geschichten!
Lewis Hamilton, Valtteri Bottas, Daniel Ricciardo

19 Autos starteten in den Großen Preis von Belgien - zu wenig, findet Norman Fischer

Liebe Formel-1-Fans,

19 Fahrer waren am Sonntag beim Großen Preis von Belgien am Start. In Worten: neunzehn. Ich muss zugeben, wenn ich Rennen mit weniger als 20 Fahrern sehe, dann nimmt mir das immer ein wenig den Spaß. Es fühlt sich einfach so wenig an.

Wer mir auf Twitter oder Facebook folgt, der weiß, dass ich ein großer Fan der beiden Nachwuchsklassen bin. Die Formel 3 tritt mit einem satten Starterfeld von 30 Fahrzeugen an (geil!), die Formel 2 immerhin mit 22 (auch noch okay).

Und dann kommt am Sonntagnachmittag die Formel 1 daher, die sich im Vergleich einfach etwas leer anfühlt. 20 Autos sind schon die unterste Grenze, und wenn dann ein Problem wie bei Carlos Sainz in Spa, Nico Hülkenberg in Silverstone oder (fast) Max Verstappen in Budapest auftritt, ist man schnell bei einem Starterfeld mit einer 1 davor - das wirkt wenig königlich.

Zu hohe Hürden für Neueinsteiger

Wäre ich Chef der FIA, dann würde ich schnellstmöglich dafür sorgen, dass das Starterfeld der Formel 1 wieder größer wird. Interessenten gibt es mit Panthera oder einem spanischen Projekt rund um Campos ja - und bestimmt hat auch Zoran Stefanovic irgendwo noch Pläne in der Schublade rumliegen.Das Problem: Die Formel 1 hat irgendwie kein Interesse daran. Obwohl sich in den vergangenen Jahren regelmäßig Teams gemeldet haben, erklärten Ross Brawn oder Jean Todt, dass keine ernsthaften Bewerber in Aussicht stehen. Und ich sage: Macht doch die Augen auf!

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Ich verstehe nicht, wieso man potenziellen Neueinsteigern nicht einmal eine Chance gibt. Stattdessen sorgt man mit so hohen Hürden dafür, dass im Grunde gar keiner eine Chance hat, in den Sport einzutauchen. Und das finde ich schade.Die Formel 1 erwartet im Grunde, dass Neulinge schon so perfekt sind, dass sie auf Anhieb mithalten können. Denn man will ja schließlich die Reputation des Sportes nicht gefährden. Aber wäre es nicht auch eine Geschichte, wenn man zeigen könnte, wie sich ein neues Team von der Chancenlosigkeit nach oben arbeiten kann? Man muss ja erst einmal lernen. Das darf man in der Formel 1 aber nicht.

Andrea Moda & Co.

Klar, die Verantwortlichen haben Angst, dass es wie in den 90er-Jahren wird, wo Teams wie Andrea Moda, Life oder Lola eine Negativschlagzeile nach der anderen schreiben und nach einem Jahr wieder verschwunden sind. Ich aber frage mich: Ist das so schlimm?

Andrea Moda schickte einst seinen Piloten Perry McCarthy auf eine hoffnungslose Mission. Im Grunde war sein Auto nur der Ersatzwagen für Teamkollege Roberto Moreno. Seine Teilnahme war für das Team ein Alibi. Mal schickte man ihn so spät heraus, dass er keine Chance hatte, überhaupt eine Zeit zu setzen, mal ließ man ihn im Trockenen mit abgefahrenen Regenreifen fahren.


Fotostrecke: Die 10 schlechtesten Formel-1-Teams der 90er-Jahre

#10 Forti: Zwei Jahre lang ist Forti Teil der Formel-1-Geschichte, einen Eintrag in die Punkteliste gelingt dem Team aber nie. 1995 kann sich der Rennstall zwar für alle Grands Prix qualifizieren, das ist aber bereits der größte Erfolg der italienischen Mannschaft, die bis dahin in Nachwuchsserien unterwegs ist.

#10 Forti: Zwei Jahre lang ist Forti Teil der Formel-1-Geschichte, einen Eintrag in die Punkteliste gelingt dem Team aber nie. 1995 kann sich der Rennstall zwar für alle Grands Prix qualifizieren, das ist aber bereits der größte Erfolg der italienischen Mannschaft, die bis dahin in Nachwuchsserien unterwegs ist.

Zugegeben, nicht ganz die saubere Art, aber es sind solche Geschichten, die ich mir auch heute noch gerne auf Wikipedia durchlese. Auch das Debakel von Lola mit dem einzigen Teilnahmeversuch in Australien 1997, als die Autos elf und 13 Sekunden zu langsam waren, ist legendär.

Und solche Geschichten fehlen heutzutage in der Formel 1. Alle Teams sind im Grunde glattgeleckt, und dass Williams zwei Sekunden zu langsam ist, ist das Höchste der Gefühle - aber das ist im Formel-1-Kontext auch nichts, was ich mir in 20 Jahren noch einmal durchlesen werde. Scheitern ist in der sterilen Formel-1-Welt nicht vorgesehen.

Doch damit verpasst die Serie zahlreiche Storys.

Mehr Chancen für neue Fahrer

Ich würde mir wieder ein Starterfeld von 26 Autos wünschen. Das würde auch weiteren Fahrern eine Chance in der Formel 1 gewähren. Aktuell haben wir nur 20 Plätze, was die Möglichkeiten ziemlich einschränkt. Nur ein einziger neuer Fahrer ist 2020 dabei, und selbst der Formel-2-Meister der vergangenen Saison muss zuschauen.

Sicher, den Teams gefällt es nicht, wenn weitere Rennställe zusteigen, denn dann würde auch der Anteil am Preisgeld-Kuchen kleiner ausfallen. Aber da würde ich sagen: So what? Dann ist es eben so.

Nyck de Vries

Formel-2-Meister Nyck de Vries erhält keine Chance in der Formel 1

Zudem würde die Formel 1 neue Chancen zur Vermarktung bekommen. Vier Stunden Training sind aktuell nicht das spannendste Format. Anfang der 90er-Jahre gab es hingegen sogar noch das Pre-Qualifying, in dem die Fahrer darum kämpfen mussten, überhaupt in der Qualifikation zu fahren. Somit ging es schon zu Beginn des Wochenendes sportlich um etwas.

Und das würde ich viel lieber sehen als 19 Autos, die in Perfektion um den immer weiter asphaltierten Kurs von Spa-Francorchamps rollen. Also FIA und Formel 1: zeigt Mut!

Euer
Norman Fischer


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Re: Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

Beitrag von modernf1bodyguard » 02.09.2020, 10:56

Ja bitte, dann zahlt ihr doch die Millionen und gründet das Motorsport-Total F1 Team. Auch Scheitern schreibt Geschichten. Wie kann man eigentlich so ignorant sein?

Und ja, die Wanderblockaden in den 90ern waren so schlimm. Wer hat denn bitte ein Interesse daran, dass Autos rein zum Überrunden im Feld existieren sollten, konstant in Gefahr, sich nicht mal zu qualifizieren? Das bringt vielleicht Chaos rein, weil jemand plötzlich im Weg steht, aber eine sportlich angemessen generierte Spannung ist das nicht.
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Re: Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

Beitrag von Woelli38 » 02.09.2020, 11:01

Das hat nix mit Mut zu tun, bzw. nicht nur... wenn der vorgelegte Business-Plan faktisch das Scheitern schon in den Zahlen und Buchstaben trägt, was soll da der Mut noch richten können? Auch unter einem Budget-Cap (der ja nicht einmal alle Kosten deckelt) von 145 Mio ist eine Finazierung dessen alles Andere als einfach. Und in der Vergangenheit gab es ja schon einige "Perlen", die mit Luftschlössern ganze Kontinente zum beben bringen wollten. Tja, da war dann irgendwann buchstäblich die Luft raus...
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Re: Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

Beitrag von CompraF1 » 02.09.2020, 11:15

Als ich gestern zu Hause mal alte Kartons ausgemistet habe, habe ich zufällig F1 1995 für die Play Station gefunden. Gleich mal wieder gezockt. Mit Schiatarella im Pazifik Ford. Es war so cool, so viele Autos und Fahrer. Das Nostalgie Herz ging auf, bei den ganzen privaten Teams.

26 Autos sind schon schön. Ich hätte nichts gegen ein paar Teams mehr. Man kann über Marussia, Caterham und HRT streiten. Aber ich bin sowieso ein Fan der kleinen Teams.
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Re: Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

Beitrag von MSC2005 » 02.09.2020, 11:41

Naja, lieber mehr große Hersteller bzw. welche mit viel Budget.
Neutralität ist meine Spezialität :ninja:

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Re: Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

Beitrag von jacobi22 » 02.09.2020, 11:59

Vielleicht ginge aber mit einem (optionalen?) dritten Auto etwas
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Re: Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

Beitrag von Woelli38 » 02.09.2020, 12:02

jacobi22 hat geschrieben:
02.09.2020, 11:59
Vielleicht ginge aber mit einem (optionalen?) dritten Auto etwas
Bloss nicht... 3 Mercedes vorne? Die Idee gab es in der Vergangenheit ja öfter, zum Glück ist es immer dabei geblieben... :wink2:
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Re: Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

Beitrag von Cubi » 02.09.2020, 12:09

Das kleine Starterfeld mindert auch irgendwie die Bedeutung der Punkteränge. Wenn schon die Hälfte aller Fahrer einen Punkt bekommnt, ist das irgendwie auch nichts sooo Besonderes mehr.

Mir persönlich ist das F3 Feld schon wieder zu groß und unübersichtlich. Immerhin will man in der Formel 1 keine "unbekannten" Fahrzer XY, sondern zu jedem Einzelnen braucht man irgendwie den Bezug. Da sind 30 einfach zu viele. Aber 24 Fahrer wären in meinen Augen schon echt schick!

Wenn es auch keine euen Teams sind, so könnte man doch Teams auch freistellen ein drittes Fahrzeug an den Start zu bringen. Meineitwegen eines, das dann mit einem Rookie besezt werden MUSS oder ähnliche Sonderregeln. Das wäre auch ganz interessant.

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Re: Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

Beitrag von Woelli38 » 02.09.2020, 12:16

Größeres Feld gut und schön... auf anderen Seiten wird gerade das Thema Bummelzug z.B. im Quali durchgegangen. Wir hatten ja in Monza letztes Jahr da gewisse Impressionen... :wink2:

Und jetzt stellen wir uns nochmal 2 bzw. 4 Autos mehr im Feld vor... da kannst Du dann Rennen, wie z.B. Bahrain 2, ja fast mit Abschleppseilen zwischen den Autos starten. Wird halt dann beim Überrunden lustig, wenn die Schlinge immer enger wird. :biggrin:
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Re: Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

Beitrag von jacobi22 » 02.09.2020, 12:25

Woelli38 hat geschrieben:
02.09.2020, 12:02
Bloss nicht... 3 Mercedes vorne?
Ach... so langsam hab ich mich dran gewöhnt :wink:
Auch zu Michael's Top-Zeiten bei Ferrari war ich da ziemlich gelangweilt, überstanden haben wir es dennoch. Und.... es war erarbeiteter Erfolg, so wie bei Williams damals, bei Ferrari früher und heute bei Mercedes. Das es sich in 2021 wohl nicht ändert, damit haben wir uns ja auch schon abgefunden

Aber, wenn es darum geht, neue, vielleicht auch junge Leute "billig" in die F1 zu bringen, erscheint mir das billiger zu sein als ein komplettes Team über ein ganzes Jahr. Es ließe sich ja mit Bedingungen verknüpfen, z.b. muß ein Rookie sein oder darf nur ein Jahr fahren
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Re: Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

Beitrag von Woelli38 » 02.09.2020, 12:30

jacobi22 hat geschrieben:
02.09.2020, 12:25
Woelli38 hat geschrieben:
02.09.2020, 12:02
Bloss nicht... 3 Mercedes vorne?
Ach... so langsam hab ich mich dran gewöhnt :wink:
Auch zu Michael's Top-Zeiten bei Ferrari war ich da ziemlich gelangweilt, überstanden haben wir es dennoch. Und.... es war erarbeiteter Erfolg, so wie bei Williams damals, bei Ferrari früher und heute bei Mercedes. Das es sich in 2021 wohl nicht ändert, damit haben wir uns ja auch schon abgefunden

Aber, wenn es darum geht, neue, vielleicht auch junge Leute "billig" in die F1 zu bringen, erscheint mir das billiger zu sein als ein komplettes Team über ein ganzes Jahr. Es ließe sich ja mit Bedingungen verknüpfen, z.b. muß ein Rookie sein oder darf nur ein Jahr fahren
Klar gab es z.B. mit MSC diese, für viele "langweiligen" Jahre... ich freue mich eher, wenn es z.B. im Mittelfeld bisschen mehr Action gibt. Ausschlaggebend ist halt vorm TV, wie gut oder schlecht die Regie vor Ort das ganze aufzeichnet. Das war z.B. in Spa schon gut gemacht.
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Re: Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

Beitrag von LoK-hellscream » 02.09.2020, 12:34

MSC2005 hat geschrieben:
02.09.2020, 11:41
Naja, lieber mehr große Hersteller bzw. welche mit viel Budget.
Und dann passiert folgendes:

Hersteller X & Y verzeichnen keine Erfolge (weil logischerweise bei zu vielen Herstellern nicht jeder um die Podestplätze kämpfen kann und steigen wieder aus.

Wir brauchen mehr Privat-Teams, denen es nicht nur um den Marketing-Erfolg geht.

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Re: Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

Beitrag von Universal_Racer » 02.09.2020, 12:37

CompraF1 hat geschrieben:
02.09.2020, 11:15
Als ich gestern zu Hause mal alte Kartons ausgemistet habe, habe ich zufällig F1 1995 für die Play Station gefunden. Gleich mal wieder gezockt. Mit Schiatarella im Pazifik Ford. Es war so cool, so viele Autos und Fahrer. Das Nostalgie Herz ging auf, bei den ganzen privaten Teams.

26 Autos sind schon schön. Ich hätte nichts gegen ein paar Teams mehr. Man kann über Marussia, Caterham und HRT streiten. Aber ich bin sowieso ein Fan der kleinen Teams.
Hut ab ;) ich bringe es nicht mehr fertig, diese alten Spiele zu spielen. Die Grafik ist für heutige Verhältnisse einfach zu grausam.

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Re: Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

Beitrag von MSC2005 » 02.09.2020, 12:51

LoK-hellscream hat geschrieben:
02.09.2020, 12:34
MSC2005 hat geschrieben:
02.09.2020, 11:41
Naja, lieber mehr große Hersteller bzw. welche mit viel Budget.
Und dann passiert folgendes:

Hersteller X & Y verzeichnen keine Erfolge (weil logischerweise bei zu vielen Herstellern nicht jeder um die Podestplätze kämpfen kann und steigen wieder aus.

Wir brauchen mehr Privat-Teams, denen es nicht nur um den Marketing-Erfolg geht.
In einem sportlichen Wettbewerb wird es immer Gewinner und Verlierer geben. Dauerhaftes Hinterherfahren ist natürlich unattraktiv, da stimme ich zu. Da liegt es an den Regelhütern Regeln zu schaffen, die unterschiedliche Rennergebnisse und Überraschungen erzeugen.
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Re: Kolumne: Warum die Formel 1 ein größeres Starterfeld braucht

Beitrag von Alonso7 » 02.09.2020, 13:15

Guckt bitte in die MotoGP KTM hat mal angefangen und hatte 3.0 Sekunden Rückstand, heute fahren die ganz vorne mit!

Konzessionspunkte einführen wie in der MotoGP, man muss den Teams Raum geben aufzuholen.

Wenn ein Privates Team oder Werkstteam einsteigen will, dann gebt ihnen mehr Motoren, unbegrenzte Testmöglichkeit usw.

In der MotoGP ist nahezu jeder Siegfähig und das Konzept brauchen wir in der F1. Das muss für alle attraktiv gestaltet sein.
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