Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

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Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

Beitrag von Redaktion » 01.08.2020, 14:13

Formel-1-Fahrer Carlos Sainz versucht zu erklären, weshalb die aktuellen Autos in Silverstone deutlich langsamer wirken als in früheren Jahren
Lance Stroll, Carlos Sainz

Carlos Sainz fragt sich: Warum wirkt die moderne Formel 1 langsamer als früher?

Die Formel 1 wird immer schneller. Das kommt aber nicht so rüber, meint McLaren-Fahrer Carlos Sainz. Er hat ein Video auf Twitter gepostet, das einen Ausschnitt der Formel 1 aus der Saison 1991 in Silverstone zeigt. Dazu schreibt er: "Kann mir bitte jemand sagen, warum das schneller aussieht, obwohl wir heute viel schneller unterwegs sind?"

Natürlich sind die Rundenzeiten in Silverstone nicht vergleichbar, weil die britische Strecke seit 1991 mehrfach umgebaut wurde und inzwischen ein ganz anderes Layout gefahren wird. Auch die Durchschnittsgeschwindigkeiten helfen aus diesem Grund nur bedingt weiter.

"Es ist eben schwierig zu erklären", meint Sainz. "Die Autos früher waren leichter und agiler, aber heute beeindruckt vor allem, wie schnell man durch eine Kurve fahren kann. Und wir bremsen auch noch viel später."

"Aber dann siehst du die Autos im Fernsehen und sie wirken nicht schneller als damals. Das stimmt mich immer ungehalten und macht mich nervös: Machen wir was falsch mit den Kameras, mit den Kameraperspektiven, mit der Auflösung?"

In den sozialen Netzwerken halte sich die These, "dass die Autos langsamer wirken, weil sie länger und größer sind", so sagt Sainz.

Tatsächlich gibt es hier gewaltige Unterschiede: 1991 waren Formel-1-Autos noch etwa 4,4 Meter lang und wogen 505 Kilogramm. 2020 sind die Fahrzeuge rund 5,7 Meter lang und wiegen 745 Kilogramm. Sie erscheinen damit automatisch "wuchtiger".

Sainz, der seit 2015 in der Formel 1 fährt, bezeichnet die aktuellen Autos als "spektakulär" und meint: Seit seinem Karrierebeginn hätte sich die Formel 1 "um fast zehn Sekunden pro Runde" verschnellert. "So etwas wie die diesjährigen Autos hat es in der Formel-1-Geschichte noch nicht gegeben", sagt er. Trotzdem wirken sie langsamer.


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Re: Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

Beitrag von Simtek » 01.08.2020, 14:33

Die Autos von heute liegen besser auf der Strecke. Heute kommt es auf sehr präzises Fahren an, in den 1980 oder anfang der 90 er Jahren ging es darum die Autos irgendwie auf der Strecke zu halten.

Senna 1988 in Monaco (wobei ihm, das auf der Strecke halten nicht gerade geglückt ist.)
Hamilton 2019
Vergleichsweise noch Schumi 2001
Für mich wirken die Runden von Senna und Schumacher optisch teilweise deutlich schneller als die von Hamilton. Allerdings dürfte hier die verglichen zu heute, schlechte Bildqualität einen Einfluss haben.
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Re: Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

Beitrag von Aldo » 01.08.2020, 14:43

Das ist mir schon häufig aufgefallen. Das hängt viel mit den Kameras zusammen. Früher sahen die Autos viel schneller aus, sowohl Onboards als auch von außen.

Aber natürlich spielt da auch mit rein, dass sie damals viel leichter und wendiger waren. Heute sind das fast schon LKW.
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Re: Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

Beitrag von DeLaGeezy » 01.08.2020, 14:50

Habe ich auch schon oft gedacht. Aber so ganz falsch ist der Eindruck auch nicht. Der Zeitgewinn wird größtenteils durch die Kurven gewonnen. Auf den Geraden sind die Kisten langsamer als z. B. 2003, 2004. Zumindest die Top Speed Werte. Wie es mit der Beschleunigung aussieht weiß ich nicht, vermute aber aufgrund der hybriden Antriebe dass sie heute ganz gut sind.
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Re: Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

Beitrag von modellmotor » 01.08.2020, 14:51

Dazu schreibt er: "Kann mir bitte jemand sagen, warum das schneller aussieht, obwohl wir heute viel schneller unterwegs sind?"
Ich versuchs Mal: Früher war das Motorengeräusch " der Gesang der hochdrehenden Motoren" vor allem auf den schnellen Graden deutlich lauter zu vernehmen.Schon die Gaswegnahne und erneutes Gasgeben beeinflussten den Eindruck der Geschwindiglkeit.Das war deutlich eindrucksvoller, als das was die aktuellen Leisetreter mit den kastrierten Motoren emittieren.Da singt eben nix mehr. :cry:
Grüße vom
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Re: Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

Beitrag von Aldo » 01.08.2020, 14:58

DeLaGeezy hat geschrieben:
01.08.2020, 14:50
Habe ich auch schon oft gedacht. Aber so ganz falsch ist der Eindruck auch nicht. Der Zeitgewinn wird größtenteils durch die Kurven gewonnen. Auf den Geraden sind die Kisten langsamer als z. B. 2003, 2004. Zumindest die Top Speed Werte. Wie es mit der Beschleunigung aussieht weiß ich nicht, vermute aber aufgrund der hybriden Antriebe dass sie heute ganz gut sind.
So viel langsamer sind die Autos auf dem Geradem nicht. 2015-2016 waren sie sogar schneller. Damit hängt das also denke ich nicht zusammen. Ich finde dass die aktuellen Autos in den schnellen Kurven total träge aussehen.
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Re: Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

Beitrag von asd » 01.08.2020, 15:32

die Autos lagen viel unruhiger, das erweckt viel mehr den Eindruck dass die Autos ans absolute Limit gepushed werden.
Die Funken der Unterbodenplatte sprühen, das Auto wirkt nervös und der Fahrer kämpft wie wild.

Heute fahren sie wie auf Schienen, das sieht schon ziemlich perfekt aus.
und natürlich der Sound...
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Re: Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

Beitrag von Simtek » 01.08.2020, 18:08

asd hat geschrieben:
01.08.2020, 15:32
die Autos lagen viel unruhiger, das erweckt viel mehr den Eindruck dass die Autos ans absolute Limit gepushed werden.
Die Funken der Unterbodenplatte sprühen, das Auto wirkt nervös und der Fahrer kämpft wie wild.

Heute fahren sie wie auf Schienen, das sieht schon ziemlich perfekt aus.
und natürlich der Sound...
Genau das meine ich. Heute ist präzises auf das Millimeter genau Fahren gefragt. Früher galt es die Kiste überhaupt auf der Strecke zu halt.
Ich kann mir vorstellen, das ein Verstappen, Vettel oder auch Hamilton einen F1 aus 1991 in den Kies oder Leitplanke stecken würden.
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Re: Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

Beitrag von turbocharged » 01.08.2020, 18:30

Sound, Fahrwerk, Kamera.

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Re: Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

Beitrag von Alonso und Kimi Fan » 01.08.2020, 19:01

früher gabs keine 60Fps soweit ich weiß sondern nur 30. Dadurch wirkt es "schneller" auch haben die kameras viel mehr geruckelt, dass ebenfalls eine wirkung aufs auge erzeugt dass es schneller ist

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Re: Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

Beitrag von asd » 01.08.2020, 19:07

Simtek hat geschrieben:
01.08.2020, 18:08
asd hat geschrieben:
01.08.2020, 15:32
die Autos lagen viel unruhiger, das erweckt viel mehr den Eindruck dass die Autos ans absolute Limit gepushed werden.
Die Funken der Unterbodenplatte sprühen, das Auto wirkt nervös und der Fahrer kämpft wie wild.

Heute fahren sie wie auf Schienen, das sieht schon ziemlich perfekt aus.
und natürlich der Sound...
Genau das meine ich. Heute ist präzises auf das Millimeter genau Fahren gefragt. Früher galt es die Kiste überhaupt auf der Strecke zu halt.
Ich kann mir vorstellen, das ein Verstappen, Vettel oder auch Hamilton einen F1 aus 1991 in den Kies oder Leitplanke stecken würden.
die Fehlerquote war ja früher sowieso viel höher.
Wenn ich da an Coulthard 94 denke, der trotzdem danach fast immer in top teams fuhr.
Oder auch Häkkinen und Alesi waren immer für einen Dreher gut.

Guckst Du Indycar?
is schon krass wie wenig Grip die im Vergleich haben und wie schwierig es ist das Lenkrad gerade zu halten.
Der Fahrer muss laufend korrigieren und hat praktisch keine Zeit noch am Lenkrad groß Einstellungen vorzunehmen.

ich will jetzt keine Diskussion Indycar vs. F1 starten :D
ist aber ein interessanter Vergleich, zumal man mit Austin auch eine gleiche Strecke hat.

Sehr wahrscheinlich ist die Konfiguration des Setups in der Formel 1 um ein vielfaches komplizierter und da liegt wohl die heutige Stärke und Kunst der Fahrer, dort die richtige Einstellung zu finden.
Ist halt für den Zuschauer nicht so spannend..
:checkered:

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Re: Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

Beitrag von Simtek » 01.08.2020, 19:10

Alonso und Kimi Fan hat geschrieben:
01.08.2020, 19:01
früher gabs keine 60Fps soweit ich weiß sondern nur 30. Dadurch wirkt es "schneller" auch haben die kameras viel mehr geruckelt, dass ebenfalls eine wirkung aufs auge erzeugt dass es schneller ist
Das die Qualität der Kamera ganz besonders bei Inboard Aufnahmen einen Einfluss darauf hat, ist sicher richtig. Trotzdem mussten die Fahrer mehr arbeiten um die Kiste auf der Strecke zu halten. Heute ist ein deutlich präziseres Fahren gefragt. Ein heutiger F1 wirkt gegen einem Auto aus 1988 wie ein Eurofighter gegen Richthofens Dreidecker.
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

Beitrag von Simtek » 01.08.2020, 19:25

asd hat geschrieben:
01.08.2020, 19:07
Simtek hat geschrieben:
01.08.2020, 18:08
asd hat geschrieben:
01.08.2020, 15:32
die Autos lagen viel unruhiger, das erweckt viel mehr den Eindruck dass die Autos ans absolute Limit gepushed werden.
Die Funken der Unterbodenplatte sprühen, das Auto wirkt nervös und der Fahrer kämpft wie wild.

Heute fahren sie wie auf Schienen, das sieht schon ziemlich perfekt aus.
und natürlich der Sound...
Genau das meine ich. Heute ist präzises auf das Millimeter genau Fahren gefragt. Früher galt es die Kiste überhaupt auf der Strecke zu halt.
Ich kann mir vorstellen, das ein Verstappen, Vettel oder auch Hamilton einen F1 aus 1991 in den Kies oder Leitplanke stecken würden.
die Fehlerquote war ja früher sowieso viel höher.
Wenn ich da an Coulthard 94 denke, der trotzdem danach fast immer in top teams fuhr.
Oder auch Häkkinen und Alesi waren immer für einen Dreher gut.

Guckst Du Indycar?
is schon krass wie wenig Grip die im Vergleich haben und wie schwierig es ist das Lenkrad gerade zu halten.
Der Fahrer muss laufend korrigieren und hat praktisch keine Zeit noch am Lenkrad groß Einstellungen vorzunehmen.

ich will jetzt keine Diskussion Indycar vs. F1 starten :D
ist aber ein interessanter Vergleich, zumal man mit Austin auch eine gleiche Strecke hat.

Sehr wahrscheinlich ist die Konfiguration des Setups in der Formel 1 um ein vielfaches komplizierter und da liegt wohl die heutige Stärke und Kunst der Fahrer, dort die richtige Einstellung zu finden.
Ist halt für den Zuschauer nicht so spannend..
Da sind wir auf einer Spur. :thumbs_up:
Nein, Indycar gucke ich nicht. Nicht, weil ich es für keine spannende Serie halte, die mich grundsätzlich nicht interessiert. Aber ich sehe halt F1 inkl. Nachwuchsserien und noch ein bisschen DTM sowie Sportwagen (besonders natürlich 24H LeMans). Dazu noch Fussball. Blöderweise muss ich noch Arbeiten :( .
Und irgendwann braucht man noch Zeit zum Leben. :)
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Re: Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

Beitrag von Technikbegeisterter » 01.08.2020, 20:12

Simtek hat geschrieben:
01.08.2020, 19:10
Alonso und Kimi Fan hat geschrieben:
01.08.2020, 19:01
früher gabs keine 60Fps soweit ich weiß sondern nur 30. Dadurch wirkt es "schneller" auch haben die kameras viel mehr geruckelt, dass ebenfalls eine wirkung aufs auge erzeugt dass es schneller ist
Das die Qualität der Kamera ganz besonders bei Inboard Aufnahmen einen Einfluss darauf hat, ist sicher richtig. Trotzdem mussten die Fahrer mehr arbeiten um die Kiste auf der Strecke zu halten. Heute ist ein deutlich präziseres Fahren gefragt. Ein heutiger F1 wirkt gegen einem Auto aus 1988 wie ein Eurofighter gegen Richthofens Dreidecker.
Die von Sainz geteilte Szene enthält gar keine Onboard Aufnahmen. Dieses Thema mag zwar noch hinzu kommen, hat aber nichts mit dem besagten Clip zu tun.
Tatsächlich ist die Kameraführung und Bildqualität einfach unter aller Sau. Die Kamera fängt den kleinen Rennwagen meistens bildschirmfüllend ein und die Kameraführung ist so ruckelig und schlecht, dass der Wagen mehrfach teilweise aus dem Bild fährt. Für einige Leute mag das spektakulär und schnell wirken, ich empfinde es als sehr unangenehm und hektisch.
Da sind mir die aktuellen Aufnahmen, auf denen man auf Anhieb auch erkennt in welchem Streckenabschnitt das Fahrzeug gerade unterwegs ist und welche Fahrzeuge noch davor und dahinter fahren, deutlich lieber.

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Re: Silverstone 1991 vs. 2020: Moderne F1 wirkt zu langsam, findet Carlos Sainz

Beitrag von D-Zug » 01.08.2020, 23:17

Simtek hat geschrieben:
01.08.2020, 14:33
Die Autos von heute liegen besser auf der Strecke. Heute kommt es auf sehr präzises Fahren an, in den 1980 oder anfang der 90 er Jahren ging es darum die Autos irgendwie auf der Strecke zu halten.

Senna 1988 in Monaco (wobei ihm, das auf der Strecke halten nicht gerade geglückt ist.)
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Für mich wirken die Runden von Senna und Schumacher optisch teilweise deutlich schneller als die von Hamilton. Allerdings dürfte hier die verglichen zu heute, schlechte Bildqualität einen Einfluss haben.
Bloß weil die ihm reingequatscht haben... Quatscht ihm niemand rein, hält er die Kiste in Monaco so oft wie keiner im Ziel auf eins.

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