Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

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Redaktion
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Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von Redaktion » 13.07.2020, 05:41

Ist Mattia Binotto als Teamchef für Ferrari noch tragbar? Chefredakteur Christian Nimmervoll über die sportliche und menschliche Krise bei der Scuderia ...
Mattia Binotto

Mattia Binotto: Wie lange ist er als Teamchef von Ferrari noch tragbar?

Liebe Leser,

Ralf Schumacher hat es schon gestern geahnt, als er für die Kollegen von 'Sky' das zweite Rennen in Spielberg zerpflückt hat: "Es gibt da so ne Rubrik, wer heute Nacht nicht gut schläft. Das weiß ich schon. Das wird auf jeden Fall der arme Binotto sein, der das jetzt irgendwie zusammenhalten muss und der jetzt von allen Seiten Druck kriegt."

Die Steilvorlage nehme ich natürlich an.

Ralf war schon vor einer Woche der Erste, der gesagt hat, dass man in Maranello, wäre es der FC Ferrari, längst über einen "Trainerwechsel" nachdenken würde.

Nur ein paar Tage später meldete sich mit Gerhard Berger eine echte Ferrari-Legende zu Wort und legte den Finger in die Wunde. Binotto, sagte er sinngemäß, sei ein netter Kerl. Aber überfordert, weil er in der derzeitigen Struktur die Jobs von Jean Todt, Ross Brawn und Rory Byrne ganz allein stemmen muss.

Twitter-User @F1Marv bringt es auf den Punkt

Ein Twitter-User hat gepostet, Binotto habe:- einen illegalen Motor entwickeln lassen- seine Fahrer nicht unter Kontrolle- ein aerodynamisch schwaches Auto gebaut- weigert sich, wichtige Teamrollen an andere Leute zu vergeben- kommuniziert Entscheidungen sehr unglücklichDazu kam aus meinem Kollegenkreis in der Redaktion nur der Kommentar: "Das fasst es eigentlich sehr gut zusammen."Langsam wird die Luft wirklich dünn für den in der Schweiz geborenen "Harry Potter". Wenn Ferrari-CEO Louis Camilleri ausrücken muss, um dem Teamchef nach dem Saisonauftakt offiziell das Vertrauen auszusprechen, und wenn dann das zweite Rennen noch schlechter läuft als das erste - dann dauert es normalerweise nicht mehr lange, bis der Trainerwechsel vollzogen wird.Ralf Schumacher spricht in Zusammenhang mit Ferrari von einer "katastrophalen" Performance und befürchtet, dass für Sebastian Vettel sogar die Renaults bei normalem Rennverlauf nicht zu knacken gewesen wären. Geschweige denn die Racing Points oder McLarens. Punkte, rechnet er vor, wären da kein Selbstläufer geworden. Vielleicht P10, vor dem AlphaTauri von Daniil Kwjat.Ferrari ist jetzt Fünfter in der WM. Und da gehört Ferrari auch hin.

F1 Spielberg 2020: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

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Beim Grand Prix der Steiermark fuhr gestern kein einziges Ferrari-Auto in die Punkteränge. Auch nicht von den Kundenteams Haas und Alfa Romeo. Zum ersten Mal seit Mexiko 2015. Dabei war der Red-Bull-Ring gerade für Haas in den vergangenen Jahren gefundenes Fressen. Aber das ist jetzt vorbei.Wer jetzt immer noch Zweifel daran hat, dass Ferrari beim Motor getrickst hat und von der FIA aufgefordert wurde, man möge doch bitte zurückrüsten, dem ist nicht mehr zu helfen. Im Paddock hat es ohnehin nie jemanden gegeben, der daran ernsthaft gezweifelt hat. Jetzt sollte wirklich auch der letzte Ferrari-Fan aufwachen und die Wahrheit erkennen.Vettel dämmerte schon vergangenen Sommer, dass unter Binottos Regie getrickst wurde. Es ist einer der Gründe, die zum Bruch zwischen dem Deutschen und der Scuderia geführt haben. Mit einem illegalen Auto zu gewinnen, das passt mit Vettels Wertvorstellungen nicht zusammen.

Gerät jetzt auch Leclerc in die Schusslinie?

Immerhin sah es nach Spielberg 1 so aus, als könne Binotto zumindest seine Entscheidung pro Leclerc und contra Vettel gut als richtigen Schritt für die Zukunft verkaufen. Leclerc ist, daran zweifelt niemand, ein potenzieller Weltmeister von morgen, und wenn man ganz ehrlich ist, tut sich Vettel schwer damit, den Speed seines um zehn Jahre jüngeren Teamkollegen mitzugehen.

Aber dass der Wunderknabe aus Monaco auch noch das eine oder andere zu lernen hat, konnte man im Rennen gestern sehen. Es ist schon fast eine Kunst (und sicher ein bisschen Pech), wenn man als unkontrollierte Rakete mitten ins sich stauende Feld von Kurve 3 loszündet und dort dann unter all den aufgefädelten Autos ausgerechnet den eigenen Teamkollegen erwischt. Hätte man ein Killerkommando auf Vettel gehetzt, hätte es den Job auch nicht präziser erledigen können.

Was wurde Vettel für sein Malheur an der exakt gleichen Stelle eine Woche zuvor nicht gescholten und geprügelt. Ich bin gespannt, ob Leclerc jetzt die gleiche Kritik einstecken muss.

Übrigens: Dass Leclerc den Fehler selbstkritisch eingestanden hat, ist ja okay. Mir wird seine Selbstkritik aber langsam ein wenig zu viel, um ganz ehrlich zu sein. Er ist kein "Arschloch", wie er das im französischen Fernsehen formuliert hat, nur weil ihm ein Lapsus unterlaufen ist. Lieber Charles, am Sonntagnachmittag schauen auch Kinder zu!

Ein Hörer des Podcasts Starting Grid hat mich kürzlich gefragt, ob ich glaube, dass Binotto die Saison 2020 überleben wird. Glaube ich, ja. Aber nicht als Ferrari-Teamchef. Zumindest nicht als alleiniger.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Camilleri Binotto den einen oder anderen Fachmann zur Seite stellt, um ihn zu entlasten. Das wird dann der Anfang vom Ende der Ära Binotto sein. Aber Camilleri, "das ist doch auch ein Blinder, was Motorsport betrifft", sagt ein Insider, für den ich in der Recherche für diese Kolumne telefoniert habe.

Teamchef und Technischer Direktor in Personalunion, das hat in der modernen Formel 1 noch selten funktioniert. Berger hat schon recht, wenn er vorschlägt, die Last auf mehrere Schultern zu verteilen.

Vielleicht täte es Ferrari ja ganz gut, etwaige Neuzugänge nicht nur in Italien zu suchen ...

PS: Wer sonst noch schlecht geschlafen hat, das "verrate" ich an dieser Stelle noch nicht. Abonniere unseren YouTube-Channel und schau heute Abend mal dort rein, um das zu erfahren!

PPS: Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat, das hat mein Kollege Stefan Ehlen auf unserer Schwesterplattform motorsport.com niedergeschrieben. Zu seiner Montagskolumne über einen Star der beiden Spielberg-Rennen geht's hier!

Ihr
Christian Nimmervoll

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Zuletzt geändert von Redaktion am 13.07.2020, 05:41, insgesamt 11-mal geändert.

Olfinger
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von Olfinger » 13.07.2020, 06:37

Das trifft es auf den Punkt. Binotto ist nicht mehr tragbar, seitdem er alleine den Laden führt war Ferrari nur wegen eines Motorenbetrugs konkurrenzfähig. Das Auto an sich nicht mehr. Ich darf daran erinnern, dass das Auto auch letzte Saison enorm schlechten Grip hatte, der Trend hat sich diese Saison fortgesetzt. Ob das jetzt wegen der Aerodynamik ist oder dem mechanischen Grip kann ich nicht beurteilen, allerdings zeigt es dass das Autokonzept einfach nicht gut ist. Hinzu kommt gestern der Fehler von Leclerc, der ohne Not in seinen Teamkollegen reinfährt. Ein ganz schlechtes Bild was Ferrari da abgibt. Würde mich nicht wundern, wenn die Ingenieure und Entwickler bei Ferrari auch die Lust verlieren, so wie es da aktuell läuft. Naja vor 2022 ist mit Rot also nicht mehr zu rechnen. Carlos Sainz wird sich bestimmt freuen auf seinen Teamwechsel...

harakduru
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von harakduru » 13.07.2020, 06:56

Ich denke nicht dass Leclerc die gleiche Kritik einstecken müssen wird. Immerhin ist er der Mann für die Zukunft bei Ferrari, da wird zumindest die Kritik seitens Ferrari sehr klein bleiben. Binotto sagte ja bereits, dass die Schuldfrage zu diskutieren uninteressant sei. Außerdem ist es unspektakulär einen Leclerc zu kritisieren der noch keinen Titel vorzuweisen hat. Vettel nieder zu machen sorgt dagegen für mehr Klickzahlen.

Osmium
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von Osmium » 13.07.2020, 07:07

Redaktion hat geschrieben:
13.07.2020, 05:41
Vettel dämmerte schon vergangenen Sommer, dass unter Binottos Regie getrickst wurde. Es ist einer der Gründe, die zum Bruch zwischen dem Deutschen und der Scuderia geführt haben.
Gibt es für eine solche Aussage auch Belege?

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von jacobi22 » 13.07.2020, 07:13

Osmium hat geschrieben:
13.07.2020, 07:07
Gibt es für eine solche Aussage auch Belege?
für den Motorenbetrug gibt es ja auch keine Belege, dennoch wird es als gegeben dargestellt und die Option, das man "innovativ" im Grauzonen-Bereich operiert hat, scheint es nicht zu geben. Und dafür reicht eben auch eine nicht ganz klar ausformulierte Regel
Uwe

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von Athôr » 13.07.2020, 07:24

Binotto-Pinocchio muss weg. Fakt! Aus! Ende! :thumbs_up:

Arrivabene, der stehts kritisiert wurde, hatte den Stall wesentlich besser im Griff und man fuhr 2x die Vize-WM ein. - Klar ist ein Vize-Titel nicht das Ziel der Roten aus Maranello, aber man war näher an Mercedes dran als jetzt. Fakt! Aus! Ende! :shh:

War auch immer ein Ferrari-Fan ... aber seit Binotto-Pinocchi kann ich mit ihnen nix (aber auch rein GAR NIX) anfangen. :shrug:
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von DeLaGeezy » 13.07.2020, 07:29

man wird ohne Binotto nicht mehr schlechter werden. So ein Rennen wie gestern wäre jetzt ein guter Zeitpunkt die Wende einzuleiten und "Ciao" zu sagen.
In diesem Sinne..."Ciao Binotto" :wave:

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von laruso » 13.07.2020, 07:30

das ungelöste Geheimnis, was war 2019 mit den Motoren von Ferrari, wird ohne öffentliche Aussage seitens Ferrari nie gelöst

ob Binotto so schlecht schläft, er hat doch den Rückhalt des Chefs, macht soviel Unsinn und es passiert nichts. Glaub der schläft wie ein Baby :-)

und man kann auch nicht alles Binotto zuschieben:
- seine Fahrer nicht unter Kontrolle
das hat kein Teamchef, wenn es um Siege geht. Außer man hat eindeutig eine Nummer 2 deklariert, aber dann darf Nr. 2 auch nie schneller sein als Nr. 1, sonst bricht das System.
- ein aerodynamisch schwaches Auto gebaut
wußte garnicht, das er das Auto zusammengebaut hat? da wird er sich auf die Ingenieure verlassen haben, glaub nicht das er da großen Einfluß hatte. Außer alle Ingenieuere haben gesagt "Teil A muss so ausschauen" und Binotto hat gesagt "Nein, das muss so ausschauen". Außer man sagt, toll Herr Wolf das Auto haben sie aber toll zusammengebaut.

den Rest stimme ich zu, aber den Fehler nur bei ihm zu suchen, ist etwas zu einfach gehalten.
man müßte wissen, seit wann der Motor "verbessert" war, weil das eigentlich eins der Hauptübel war. War das nur 2019 oder schon 2018... oder noch früher. Mit extrem viel Leistung, kann man sicherlich einiges in der Aerodynamik "verdecken".

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von Athôr » 13.07.2020, 07:35

laruso hat geschrieben:
13.07.2020, 07:30
das ungelöste Geheimnis, was war 2019 mit den Motoren von Ferrari, wird ohne öffentliche Aussage seitens Ferrari nie gelöst

ob Binotto so schlecht schläft, er hat doch den Rückhalt des Chefs, macht soviel Unsinn und es passiert nichts. Glaub der schläft wie ein Baby :-)

und man kann auch nicht alles Binotto zuschieben:
- seine Fahrer nicht unter Kontrolle
das hat kein Teamchef, wenn es um Siege geht. Außer man hat eindeutig eine Nummer 2 deklariert, aber dann darf Nr. 2 auch nie schneller sein als Nr. 1, sonst bricht das System.
- ein aerodynamisch schwaches Auto gebaut
wußte garnicht, das er das Auto zusammengebaut hat? da wird er sich auf die Ingenieure verlassen haben, glaub nicht das er da großen Einfluß hatte. Außer alle Ingenieuere haben gesagt "Teil A muss so ausschauen" und Binotto hat gesagt "Nein, das muss so ausschauen". Außer man sagt, toll Herr Wolf das Auto haben sie aber toll zusammengebaut.

den Rest stimme ich zu, aber den Fehler nur bei ihm zu suchen, ist etwas zu einfach gehalten.
man müßte wissen, seit wann der Motor "verbessert" war, weil das eigentlich eins der Hauptübel war. War das nur 2019 oder schon 2018... oder noch früher. Mit extrem viel Leistung, kann man sicherlich einiges in der Aerodynamik "verdecken".
Sorry, aber das sehe ich ganz anders! - Er ist der Chef und somit hat er die Gesamtverantwortung. Ist in jedem Unternehmen der Welt so. Und Fakt ist, dass seitdem er der Chef ist, das ganze den Bach runter geht. Bei mir müsste er gehen!
:checkered: Haas F1 Team :checkered:
2019 - 9. Platz (28 Pkt.) - 2018 - 5. Platz (93 Pkt.) - 2017 - 8. Platz (47 Pkt.) - 2016 - 8. Platz (29 Pkt.)

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von revan » 13.07.2020, 07:55

der wie vielte Neustart in den letzten 15 Jahren soll das sein?

Ferrari ist so schwach wie zuletzt 2014 und 2009....

Der Unterschied zu 2009 und 2014 ist allerdings, dass Ferrari damals (auch dank Fia Bonuszahlungen) Schwächen durch enorme Geldmengen in den folgenden Jahren einigermaßen ausmerzen konnte.

Mit den neuen Regeln aber, wo technisch ( Windkanalanlagen und CFT) immer mehr eingeschränkt wird, die Voraussetzungen für alle Teams angeglichen werden und das Budget deutlich sinkt; ist dieser Ferrari Vorteil weg.

Denn wenn Ferrari in den letzten 20 Jahren eines war; dann sicher nicht effizient. Auch zu Schumacher Zeiten war man ja das finanzrkärfitgste Team; das auf der eigenen Strecke wie verrückt getestet hat...und wo Geld keine Rolle spielte.

Ich sehe da schwarz in naher Zukunft.

Mark my words: 2020, 2021 und 2022 wird Ferrari nicht unter den Top drei Teams landen...

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von RealRacing » 13.07.2020, 08:02

Binotto wurde lange bei Ferrari dafür gefeiert, dass er so einen tollen Motor entwickelt hat. Diese Position der Stärke hat er dann genutzt um Arrivabene zu verdrängen und sich selbst zum Teamchef zu machen. Jetzt wissen wir, dass Binotto nicht einen genialen Motor entwickelt hat, sondern einfach nur betrogen hat. Somit verstehe ich nicht, wieso man weiterhin auf Binotto setzt. Er hat kein Charisma und keine Führungsqualitäten.

Ferrari sollte das Geld was sie durch den Vettel-Abgang einsparen nutzen, um wieder ein richtiges Führungsteam aufzubauen. Unter Binotto hat Ferrari jeglichen Glanz verloren und ist nur noch ein Scherbenhaufen. Die können froh sein, dass die FIA so einen miesen Deal eingegangen ist und nicht alles aufgedeckt hat.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von focuset » 13.07.2020, 08:10

Ich denke unter Marchione wäre es nie so weit gekommen. Er hätte Binotto gesagt wer der Chef ist und wie der Laden zu laufen hat. Unter ihm wäre Binotto nur ein Gartenzwerg, der gefälligst seinen Job (Technikchef) machen soll, wofür er eingestellt ist. Bei Callmeri fehlt mir das Feuer, den Ehrgeiz Ferrari wieder als WM zu sehen zu wollen. Anders kann ich mir dieses Chaos nicht erklären....

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von focuset » 13.07.2020, 08:12

Auch Alfa Romeo versinkt im Nichts und kämpft schon bald um die rote Laterne. Ein Marchionne hat diese Marke mit Sicherheit nicht zurück in die F1 gebracht, um sie als Schlusslicht zu sehen. Aber das scheint ein Calmeri nicht zu interessieren.....
[/quote]
Zuletzt geändert von focuset am 13.07.2020, 08:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von MarvinAyrton007 » 13.07.2020, 08:14

Ich bringe mal wieder meinen Lieblingskandidaten in Stellung: Luca Cordero di Montezemolo
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von Fuxianer » 13.07.2020, 08:22

revan hat geschrieben:
13.07.2020, 07:55
Ich sehe da schwarz in naher Zukunft.

Mark my words: 2020, 2021 und 2022 wird Ferrari nicht unter den Top drei Teams landen...
Da stimme ich dir 100%ig zu. Der Laden wird aufgrund der Budget-Obergrenze im Mittelfeld verschimmeln.

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