Hamilton wünscht sich F1-Comeback in Afrika: "Es ist ein so wichtiger Ort"

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Hamilton wünscht sich F1-Comeback in Afrika: "Es ist ein so wichtiger Ort"

Beitrag von Redaktion » 30.06.2020, 15:49

Weltmeister Lewis Hamilton setzt sich für eine Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ein - 2020 will sich der Brite einem höheren Ziel als nur der Titelverteidigung widmen
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton sagt: In der Formel 1 muss es um mehr gehen als nur um Geld

Nicht nur wegen Corona wird die Formel-1-Saison 2020 eine besondere sein. Auch der Kampf gegen Rassismus und für mehr Gleichberechtigung dürfte die Königsklasse nachhaltig prägen. Eine Schlüsselrolle dabei spielt Weltmeister Lewis Hamilton, der sich seit Beginn der Massenproteste in den USA vermehrt engagiert.

"Es ist eine wirklich seltsame Zeit in der Welt", sagt der 35-Jährige in einem Mercedes-Video auf die Frage eines Fans, was für ihn in diesem Jahr die größte Herausforderung sei. "Das ist meiner Meinung nach nicht unbedingt die Meisterschaft. Es ist kein normales Jahr. Heute sehen wir eine Chance für Veränderungen."

Diese will Hamilton nutzen, indem er nicht nur für Punkte und Siege, sondern einen höheren Zweck fährt. "Mein Rennen steht im Einklang mit Inklusivität und Vielfalt", sagt er. "Ich fahre für alle da draußen, die keine Stimme haben und werde so viel Lärm wie möglich machen, um zu versuchen, Veränderungen herbeizuführen."

Formel 1 sollte sich einem höheren Ziel verschreiben

Dafür setzt sich mittlerweile auch die Formel 1 selbst aktiv ein und hat mit "We Race As One" eine Kampagne ins Leben gerufen, die sich Themen wie Vielfalt und Integration beschäftigt. Hamilton glaubt, dass dazu auch ein Rennen auf dem afrikanischen Kontinent beitragen könnte, wo die Königsklasse zuletzt 1993 gastierte.

Damals fand in Kyalami der Grand Prix von Südafrika statt. Insgesamt richtete das Land bis dato nur 33 Rennen aus. Auf die Frage, welchen Ort er sich für einen neues Formel-1-Rennen aussuchen würde, fällt Hamiltons Antwort deshalb deutlich aus: "Ganz klar Afrika. Es ist ein so wichtiger Ort, um dorthin zurückzukehren."


Fotostrecke: Formel-1-Autos in Schwarz

Der Mercedes W11 für die Formel-1-Saison 2020: Aus dem Silberpfeil macht die Marke kurzerhand ein schwarzes Fahrzeug. Doch Mercedes ist nicht das erste Team, das bei Formel-1-Grand-Prix auf ein mehrheitlich in Schwarz gehaltenes Auto setzt. Das zeigt unsere Fotostrecke - ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

Der Mercedes W11 für die Formel-1-Saison 2020: Aus dem Silberpfeil macht die Marke kurzerhand ein schwarzes Fahrzeug. Doch Mercedes ist nicht das erste Team, das bei Formel-1-Grand-Prix auf ein mehrheitlich in Schwarz gehaltenes Auto setzt. Das zeigt unsere Fotostrecke - ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

"Im Moment geht die Formel 1 in Länder und hinterlässt nicht wirklich viel, wenn überhaupt etwas", kritisiert der Weltmeister. "Die Formel 1 muss sich zu einem Sport entwickeln, der an Orte geht und etwas hinterlässt, das den Gemeinschaften wirklich helfen kann." Afrika wäre aus Hamiltons Sicht dafür prädestiniert.

Letzter Afrika-GP noch vor Abschaffung der Apartheid

"Ich denke, wir müssen die Aufmerksamkeit wieder auf Afrika lenken und den schönen Ort hervorheben, der es ist. Das ist das wichtigste Land, in das wir gehen müssen. Nämlich dorthin, wo es nicht nur um Geld geht. Es geht um die Menschen. In der Wirtschaft ist das nicht immer der Fall. Dafür setze ich mich wirklich ein."

Kyalami war zunächst von 1967 bis 1985 Bestandteil des Formel-1-Kalenders, nachdem zuvor einige Rennen in East London stattgefunden hatten. 1992 kehrte die Königsklasse nach Kyalami zurück, allerdings nur zwei Mal. Der letzte Grand Prix fand statt, noch bevor das Land 1994 die Politik der Apartheid abschaffte.

Für März dieses Jahres war ein Formel-1-Fanfestival in Johannesburg geplant, musste wegen der Corona-Pandemie aber verschoben werden. Es entstand auf Initiative des Unternehmens South African GP, das von Jody Scheckters Neffen Warren geleitet wird und sich für eine Rückkehr des Rennsports nach Afrika einsetzt.

"Hoffentlich dauert es nicht mehr lange, bis die Umstände uns erlauben, einen neuen Termin für das Festival zu finden", sagte Scheckter nach der Verschiebung. "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Formel 1 und der Provinz Gauteng bei unseren weiteren Bemühungen, die Formel 1 wieder nach Südafrika zu holen."


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Re: Hamilton wünscht sich F1-Comeback in Afrika: "Es ist ein so wichtiger Ort"

Beitrag von Universal_Racer » 30.06.2020, 15:57

Blickt eigentlich noch jemand durch?
Die F1 hat sich anno dazumal aus Südafrika zurückgezogen unter anderem wegen der Apartheid.
Die Menschenrechts-Lage in Südafrika ist noch immer katastrophal, aber jetzt will man dort hin zurück kehren um ein Zeichen zu setzen?
Sorry, das ist mir jetzt wirklich zu hoch.
Früher war es also richtig, sich von einem Land zu distanzieren, dass Menschenrechte mit Füßen tritt und heutzutage andersrum?
:?: :shrug: :?:


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Re: Hamilton wünscht sich F1-Comeback in Afrika: "Es ist ein so wichtiger Ort"

Beitrag von _Vendetta_ » 30.06.2020, 16:53

Echt spannend.
Das PR-Team von HAM läuft auf Hochtouren.
Evtl. ist ja die Übersetzung das Problem, aber die Zitate lassen in der Formulierung auf die Zielgruppe der 8-18 jährigen schliessen die solche Sprüche noch nicht 1.000mal gehört haben.
Ich bin mal gespannt womit das endet. :shrug:
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Re: Hamilton wünscht sich F1-Comeback in Afrika: "Es ist ein so wichtiger Ort"

Beitrag von pegasusone » 30.06.2020, 18:02

Da hat Lewis Hamilton absolut recht!

Nachdem wir das "Land" Afrika nach allen Regeln des Kapitalismus unterdrückt, ausgebeutet und niedergebrannt haben, sollten wir Afrike endlich etwas zurückgeben: " Die Formel 1!

Die neue Black Series kommt da mit Sicheherheit gut an.


Aber mal im Ernst, war es vor knapp 1-2 Jahren nicht Lewis Hamilton, der in, ich glaube Brasilien, über die Armutsdiskrepanz absolut schockiert war?

Na da hat er aber schnell und viel dazu gelernt!

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Re: Hamilton wünscht sich F1-Comeback in Afrika: "Es ist ein so wichtiger Ort"

Beitrag von Toji » 30.06.2020, 18:08

da sieht man mal, wie absolut benebelt hamilton ist. mal abgesehen davon, wieviele afrikaner für die realisierung so eines events ausgebeutet werden würden - wer von all den afrikanern soll sich denn ein ticket leisten können? also ich als deutscher wissenschaftler bin für sowas definitiv zu arm. mach schön deinen grand prix, lewis, fahr ein paar runden im kreis, setz die millionen um, und der halbe kontinent verhungert dabei. #blacklivesmatter
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Re: Hamilton wünscht sich F1-Comeback in Afrika: "Es ist ein so wichtiger Ort"

Beitrag von Rundumlicht » 30.06.2020, 18:10

Aha.

Hamilton will wohl aus anderen Gründen in Afrika fahren als Jody und Warren Scheckter?

Letztgenannte reden ausschließlich von Südafrika, ihrer Heimat, ihren eigenen Firmeninteressen und bewusst wenig von ihrer sozialen und ethnischen (Ein-)Stellung dort.

Wollte man, Hamilton folgend, einen GP in Afrika ausrichten, wäre Südafrika sicherlich der falscheste Ort. Denn eigentlich sollten vor allem die schwarzen Einheimischen davon profitieren, denke ich.

Das wird in Südafrika nichts. Formales Ende der Apartheit her oder hin. Das Sagen und das Geld haben da nach wie vor Typen wie diese Scheckters.

Dass ich einen der bestverdienenden Schwarzen weltweit bei seinen Äußerungen durchaus auch kritisch hinterfrage, sei mir aber erlaubt?

Ein Beispiel. Heute bei Penny. Wirklich alle tragen vorgeschriebene Masken. Außer ein dunkel Pigmentierter. Niemand im Laden hat sich getraut, ihn darauf anzusprechen, alle gingen ihm aus dem Weg. Jeden anderen (Hellhäutigen) hätte ich angesprochen. Es bestand bei mir die Erwartung, dass er sofort die Rassismus-Keule rausholt. Ein Blick in die Runde und zur Kassiererin bestätigten diesen Eindruck.

Er kam damit durch. Weil selbst bei einem normalen Fehlverhalten eines Schwarzen neuerdings alle Warnlampen angehen. Fragt mal nen Berliner Poizisten zu einer Personen-/Drogenkontrolle im Görlitzer Park.
Zuletzt geändert von Rundumlicht am 30.06.2020, 18:18, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Hamilton wünscht sich F1-Comeback in Afrika: "Es ist ein so wichtiger Ort"

Beitrag von BwoahF1Racing » 30.06.2020, 18:11

Ok cool..Afrika hat sonst keine anderen sorgen als ein GP auszutragen.
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Re: Hamilton wünscht sich F1-Comeback in Afrika: "Es ist ein so wichtiger Ort"

Beitrag von Rundumlicht » 30.06.2020, 18:26

BwoahF1Racing hat geschrieben:
30.06.2020, 18:11
Ok cool..Afrika hat sonst keine anderen sorgen als ein GP auszutragen.
Südafrika hat sogar ne Fußball-WM gestemmt.
Jede/r/s der/die/das (korrigiert auf: die/der/das...) seinerzeit oder überhaupt schonmal da war, weiß, dass der Profit an die 20%ige Minorität ging.

Sorry ob der verklausulierten Grammatik.
Aber ebenso wichtig wie die Rasse ist die gendergerechte Vokalisierung heutzutage. Ich hab keine Ahnung, ob ichs richtig mache, weil der Duden mir da noch nicht hilft. Ich bin gepannt auf Neuauflagen mit mehrfachem Umfang.
Zuletzt geändert von Rundumlicht am 30.06.2020, 18:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Hamilton wünscht sich F1-Comeback in Afrika: "Es ist ein so wichtiger Ort"

Beitrag von Pentar » 30.06.2020, 18:31

Rundumlicht hat geschrieben:
30.06.2020, 18:26
...
Jede/r/s der/die/das seinerzeit oder überhaupt ...
:thumbs_up: :)

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Re: Hamilton wünscht sich F1-Comeback in Afrika: "Es ist ein so wichtiger Ort"

Beitrag von Spocki » 30.06.2020, 18:41

Rundumlicht hat geschrieben:
30.06.2020, 18:26
BwoahF1Racing hat geschrieben:
30.06.2020, 18:11
Ok cool..Afrika hat sonst keine anderen sorgen als ein GP auszutragen.
Südafrika hat sogar ne Fußball-WM gestemmt.
Jede/r/s der/die/das (korrigiert auf: die/der/das...) seinerzeit oder überhaupt schonmal da war, weiß, dass der Profit an die 20%ige Minorität ging.

Sorry ob der verklausulierten Grammatik.
Aber ebenso wichtig wie die Rasse ist die gendergerechte Vokalisierung heutzutage. Ich hab keine Ahnung, ob ichs richtig mache, weil der Duden mir da noch nicht hilft. Ich bin gepannt auf Neuauflagen mit mehrfachem Umfang.
Was ist die 20%tige Minorität?
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Re: Hamilton wünscht sich F1-Comeback in Afrika: "Es ist ein so wichtiger Ort"

Beitrag von Rundumlicht » 30.06.2020, 18:44

Spocki hat geschrieben:
30.06.2020, 18:41
Rundumlicht hat geschrieben:
30.06.2020, 18:26
BwoahF1Racing hat geschrieben:
30.06.2020, 18:11
Ok cool..Afrika hat sonst keine anderen sorgen als ein GP auszutragen.
Südafrika hat sogar ne Fußball-WM gestemmt.
Jede/r/s der/die/das (korrigiert auf: die/der/das...) seinerzeit oder überhaupt schonmal da war, weiß, dass der Profit an die 20%ige Minorität ging.

Sorry ob der verklausulierten Grammatik.
Aber ebenso wichtig wie die Rasse ist die gendergerechte Vokalisierung heutzutage. Ich hab keine Ahnung, ob ichs richtig mache, weil der Duden mir da noch nicht hilft. Ich bin gepannt auf Neuauflagen mit mehrfachem Umfang.
Was ist die 20%tige Minorität?
Die Weißen. Major-Mehrheit, Minor-Minderheit.
Zuletzt geändert von Rundumlicht am 30.06.2020, 18:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hamilton wünscht sich F1-Comeback in Afrika: "Es ist ein so wichtiger Ort"

Beitrag von daSilvaRC » 30.06.2020, 18:44

Universal_Racer hat geschrieben:
30.06.2020, 15:57
Blickt eigentlich noch jemand durch?
Die F1 hat sich anno dazumal aus Südafrika zurückgezogen unter anderem wegen der Apartheid.
Die Menschenrechts-Lage in Südafrika ist noch immer katastrophal, aber jetzt will man dort hin zurück kehren um ein Zeichen zu setzen?
Sorry, das ist mir jetzt wirklich zu hoch.
Früher war es also richtig, sich von einem Land zu distanzieren, dass Menschenrechte mit Füßen tritt und heutzutage andersrum?
:?: :shrug: :?:
die antwort auf deine Frage ist: Nein!


Aber: Man fährt ja auch in China, Wollte nach Korea, Russland, Bahrain, Mexiko, USA usw. Wenn man denkt das es in diesen Ländern besser ist?
Früher war alles besser... auch die Zukunft!

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Re: Hamilton wünscht sich F1-Comeback in Afrika: "Es ist ein so wichtiger Ort"

Beitrag von Spocki » 30.06.2020, 18:53

Rundumlicht hat geschrieben:
30.06.2020, 18:44
Spocki hat geschrieben:
30.06.2020, 18:41
Rundumlicht hat geschrieben:
30.06.2020, 18:26


Südafrika hat sogar ne Fußball-WM gestemmt.
Jede/r/s der/die/das (korrigiert auf: die/der/das...) seinerzeit oder überhaupt schonmal da war, weiß, dass der Profit an die 20%ige Minorität ging.

Sorry ob der verklausulierten Grammatik.
Aber ebenso wichtig wie die Rasse ist die gendergerechte Vokalisierung heutzutage. Ich hab keine Ahnung, ob ichs richtig mache, weil der Duden mir da noch nicht hilft. Ich bin gepannt auf Neuauflagen mit mehrfachem Umfang.
Was ist die 20%tige Minorität?
Die Weißen. Major-Mehrheit, Minor-Minderheit.
Die stellen 20%?
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Re: Hamilton wünscht sich F1-Comeback in Afrika: "Es ist ein so wichtiger Ort"

Beitrag von Mithrandir » 30.06.2020, 19:07

Rundumlicht hat geschrieben:
30.06.2020, 18:26
Aber ebenso wichtig wie die Rasse ist die gendergerechte Vokalisierung heutzutage.
Jo, du hast verstanden worum geht und was wirklich wichtig ist.
Kannst du mir mal erläutern wie du dir "gendergerechte Vokalisierung" vorstellst?



Was Hamilton sagt kann ich nachvollziehen, der afrikanische Kontinent ist nicht wirklich vertreten in und von der Formel1. Die Frage wäre, ob afrikanische Länder das sein wollen. Ich finde um das zu klären sollte man die Menschen vor Ort fragen, kann nicht so schwierig sein. Zum Vietnam GP habe ich mal das gleiche geschrieben. Mexiko ist ebenfalls nicht völlig problemfrei und wirtschaftlich über sämtliche Zweifel erhaben aber die Menschen lieben ihr Rennen und feiern es.

Vielleicht sollte man nicht vorschnell für einen Kontinent sprechen, allerdings sind die Absichten dahinter keine schlechten. Diese Äußerung könnte man in der Sache sicherlich wunderbar dialektisch erörtern und diskutieren, unabhängig vom sich Äußernden.

Und natürlich kann man einem Land aufgrund von politischen Bedenken den Rücken kehren und nach einer Verbesserung der Lage zurückkommen, das ist völig logisch. Dass die Formel1 hier völlig inkonsequent ist ist ein anderes Thema, sowohl was den Abschied aus Südafrika anging als auch bei der Auswahl neuer Veranstaltungsorte. Dafür kann Hamilton aber nicht wirklich was.
Und wer bleibt übrig in einem moralisch vorbildlichen Rennkalender? Brasilien? Ungarn? Das Thema ist unangenehm und es stört mich auch weil ich die Formel1 mag. Emotional würde ich auch einige Grand Prix tauschen, rational ist es ein Geschäft.
Folgt mir, ich komm nach...

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