Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

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Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

Beitrag von Redaktion » 23.05.2020, 18:21

David Coulthard und Ralf Schumacher stellen eine wilde Theorie in den Raum: Sebastian Vettel könnte Aktionär von Aston Martin werden und dort Formel 1 fahren
Toto Wolff, Sebastian Vettel

Toto Wolff: Ist er Sebastian Vettels letzte Hoffnung auf ein Cockpit 2021?

Über eins herrscht unter Experten inzwischen Einigkeit: Sebastian Vettel wird seine Formel-1-Karriere nur fortsetzen, wenn ihm jemand für 2021 ein siegfähiges Auto anbieten kann. Und sein guter Bekannter Toto Wolff klingt nicht danach, als hätte er übertriebenes Interesse an ihm, wenn er von "unserer Linie treu bleiben" spricht und sagt, dass "Loyalität etwas unheimlich Wichtiges" sei.

Bevor irgendjemand über ein "Dreamteam" mit Vettel und Lewis Hamilton im Mercedes-Silberpfeil spekuliert, muss erst einmal geklärt werden, ob der Daimler-Konzern überhaupt mit einem eigenen Werksteam in der Formel 1 bleiben will und ob Toto Wolff Teamchef bleibt. Beides ist Stand heute, mitten in der Coronakrise, alles andere als sicher.

Doch eine Variante abseits Mercedes, glaubt David Coulthard, könnte Vettel reizen: "Geht er vielleicht zu Aston Martin? Dort könnten sie ihm Aktien geben, und er könnte eine neue Phase in seiner Karriere beginnen. Das könnte eine Möglichkeit sein, wenn man ein bisschen querdenkt", so der ehemalige Formel-1-Pilot im Interview mit dem Podcast 'F1 Nation'.

"Lawrence Stroll", spekuliert Coulthard, "hat große Pläne für den zukünftigen Erfolg von Aston Martin. Vettel wiederum könnte in dieser Phase seiner Karriere eine tolle Bereicherung in so einem Team sein, mit all seinem Wissen und seiner Erfahrung aus seiner Zeit bei Red Bull und Ferrari."

Ralf Schumacher: "Weiß nicht, ob Toto mich dafür hassen wird"

Stroll und Wolff sind beim britischen Sportwagenhersteller Aston Martin, der ab 2021 mit dem heutigen Racing-Point-Team seinen eigenen Werksauftritt in der Formel 1 bekommt, als Aktionäre engagiert. Das ist die erste Variante. Eine zweite Variante könnte sein, dass die beiden Freunde auch noch das Mercedes-Werksteam übernehmen, falls Daimler wirklich aussteigt.Es sei "einiges in Diskussion", glaubt Ralf Schumacher zu wissen. Er verrät in der Formel-1-Show 'Warm Up' bei 'Sky': Es bestehe "die Möglichkeit", dass Wolff "in der Kombination mit Vater Stroll" Vettel etwas anbieten kann. Schumacher ("Ich weiß nicht, ob Toto mich dafür hassen wird") glaubt, dass für solche Transaktionen "jetzt die richtige Zeit" ist.

Inside-Story: Toto Wolff vor Abschied von Mercedes

Das steckt hinter unserer Exklusivstory, dass Toto Wolff Mercedes verlassen und zu Aston Martin wechseln könnte Weitere Formel-1-Videos

Er hält es für realistisch, dass Stroll und Wolff bei Mercedes "einsteigen und das Paket kaufen. Deshalb kann in der Kombination sicherlich etwas entstehen." Gerüchte über eine solche Übernahme kursieren schon seit Monaten. Bereits am 16. Januar hatte 'F1-Insider.com' erstmals ganz konkret über diese Variante berichtet.Coulthard ist ob der von ihm selbst verbreiteten Gerüchte vorsichtig, sagt aber: "In der Formel 1 ist alles möglich. Wenn während meiner Karriere jemand zu mir gekommen wäre und mir gesagt hätte, 'Bernie Ecclestone hat Ferrari gekauft und macht sich selbst zum Nummer-1-Fahrer', dann hätte ich es nicht ausgeschlossen. Unwahrscheinlich, ja. Aber in diesem Business solltest du nie gegen etwas wetten!"

Was für Vettel vs. Hamilton bei Mercedes spricht

Aus Sicht von Schumacher ist Mercedes beziehungsweise Wolff die einzige Option, für die sich Vettel noch ein Hintertürchen offenhält - auch gegen einen Teamkollegen Hamilton, denn: "Zumindest hätte er mal das gleiche Auto. Und die besten Voraussetzungen, die es zurzeit gibt. Auch im nächsten Jahr logischerweise, weil sich nicht viel ändern wird."


Fotostrecke: "Grazie ragazzi": Sebastian Vettels Ferrari-Momente

101 Rennen hat Sebastian Vettel seit 2015 für die Scuderia Ferrari absolviert. Vor Saisonbeginn 2020 kann er auf 14 Siege, 12 Pole-Positionen und insgesamt 54 Podestplätze in Rot verweisen. Wir blicken zurück auf die vergangenen fünf Jahre!

101 Rennen hat Sebastian Vettel seit 2015 für die Scuderia Ferrari absolviert. Vor Saisonbeginn 2020 kann er auf 14 Siege, 12 Pole-Positionen und insgesamt 54 Podestplätze in Rot verweisen. Wir blicken zurück auf die vergangenen fünf Jahre!

So gesehen wäre die Kombination Vettel-Hamilton "schon irgendwo interessant", analysiert der sechsmalige Grand-Prix-Sieger: "Die beiden verstehen sich. Das hat man auch gemerkt, als Sebastian eine schwere Phase hatte, dass Lewis da schon zu ihm gestanden ist. Könnte durchaus sein. Ich denke, das ist alles ein bisschen sehr, sehr spekulativ - aber wäre eine tolle Sache, wenn's geht!"

Eines dürfe man aber nicht übersehen: "Auch Lewis hat noch nicht unterschrieben, und auch die Budgetvorstellungen einiger Fahrer könnten sich jetzt leicht verändern aufgrund der Krise, einfach weil weniger Geld da sein wird. Das wird wahrscheinlich trotz der Titel, die Lewis hat, nicht ganz so einfach werden", spekuliert Schumacher.

Coulthard stimmt zu: "Mercedes und Toto, das sind Geschäftsleute, keine Wohltäter. Die werden nicht sagen: 'Lewis, wir lieben dich so sehr, hier hast du einen Blankoscheck. Schreib deine Zahl drauf und wir zahlen das dann.' Sie wollen ihm so wenig wie möglich zahlen, und Lewis will so viel wie möglich verdienen."


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Zuletzt geändert von Redaktion am 23.05.2020, 18:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

Beitrag von Shogun » 23.05.2020, 19:33

Das Lewis in einer schweren Zeit zu Vettel hielt würde ich jetzt nicht als Indiz für ein tolles Verhältnis im Team Duell sehen.
Da ist mir Hamilton viel zu egoistisch und falls er im Falle eines Duells im gleichem Team hinter Sebastian liegt würde zu 100% die Psychokiste öffnen und Sticheln. Sowas kam bei Alonso, Button, Rosberg sowie wo Ferrari"angeblich" einen Trick auf den lGeraden hatte vor

Gut ich kann mich auch irren


PS: Bin ein Hamilton Fan aber mit ihm in einem Team und auf Augenhöhe ist nicht gut Kirschen essen

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Re: Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

Beitrag von rot » 23.05.2020, 20:01

Redaktion hat geschrieben:
23.05.2020, 18:21
Sebastian Vettel könnte Aktionär von Aston Martin werden und dort Formel 1 fahren ©
Damit wäre das Thema Paydriver auf den nächsten Level gehoben. :rofl:





Ich persönlich halte den Text für Quatsch. Nach der Deckelung kann Mercedes den Rotstift ansetzen. Die gehen nicht. :wink:

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Re: Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

Beitrag von Garten » 23.05.2020, 20:09

Shogun hat geschrieben:
23.05.2020, 19:33
Da ist mir Hamilton viel zu egoistisch und falls er im Falle eines Duells im gleichem Team hinter Sebastian liegt würde zu 100% die Psychokiste öffnen und Sticheln.
Als ob Vettel da so viel harmloser ist. Der ist ja schon bei Mark Webber entgleist und das war noch nicht mal ein Fahrer auf seinem Niveau und der hatte im Team auch nicht das gleiche Standing. Über Aktionen wie in Baku damals müssen wir gar nicht erst reden.

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Re: Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

Beitrag von Woelli38 » 23.05.2020, 20:42

Für 2021 sind die Fahrer von AM doch schon bestätigt... was soll dann dieser sinnfreie Artikel?

Ja, Verträge sind auch nur Papier... aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Stroll Sen. auf sowas einlässt.

Und Wolff mit seinen magischen 0,95% Anteilen an AM... das reisst natürlich... was hat der Redakteur da auf Rezept bekommen?


Nachtrag: hab eben gesehn, wer den Artikel geschrieben hat... der Zeilenleser... NA DANN... :lol:
Man nannte Ihn den "Fisherman’s Friend" der Formel 1... :mrgreen:

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Re: Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

Beitrag von CrAzyPsyCho » 23.05.2020, 22:16

Über eins herrscht unter Experten inzwischen Einigkeit: Sebastian Vettel wird seine Formel-1-Karriere nur fortsetzen, wenn ihm jemand für 2021 ein siegfähiges Auto anbieten kann.
Woher haben die denn ihre Gewissheit?

Vettel hat dazu bisher nichts verlauten lassen. Weder ob er nur bei einem WM-fähigen-Team unterschreibt, noch ob er gediegen im Mittelfeld ausklingen lassen will, noch ob er ganz aufhört.
Alles sind nur Spekulationen.
Man weiß ja nicht mal ob er überhaupt mit Mercedes verhandelt.

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Re: Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

Beitrag von Rundumlicht » 23.05.2020, 23:43

Garten hat geschrieben:
23.05.2020, 20:09
Shogun hat geschrieben:
23.05.2020, 19:33
Da ist mir Hamilton viel zu egoistisch und falls er im Falle eines Duells im gleichem Team hinter Sebastian liegt würde zu 100% die Psychokiste öffnen und Sticheln.
Als ob Vettel da so viel harmloser ist. Der ist ja schon bei Mark Webber entgleist und das war noch nicht mal ein Fahrer auf seinem Niveau und der hatte im Team auch nicht das gleiche Standing. Über Aktionen wie in Baku damals müssen wir gar nicht erst reden.
Nun. Bei RedBull hatte Vettel zu Webber-Zeiten den #1 Status (zu Recht) für sich selbst gepachtet. War ja nicht schwer.
Das "Multi21" zu ignorieren, war keine Entgleisung, sondern ein Statement - oder die Rache für Brasilien 2012. Egal.
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Re: Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

Beitrag von Calvin » 24.05.2020, 01:44

Rundumlicht hat geschrieben:
23.05.2020, 23:43
Nun. Bei RedBull hatte Vettel zu Webber-Zeiten den #1 Status (zu Recht) für sich selbst gepachtet. War ja nicht schwer.
Das "Multi21" zu ignorieren, war keine Entgleisung, sondern ein Statement - oder die Rache für Brasilien 2012. Egal.
Vor allem war es ein Webber, der Multi12 schon in Silverstone 10 oder 11 ignoriert hat. Er hat es im Gegensatz zu Vettel halt nicht erfolgreich umsetzen können.

Aber interessiert hat es keinen.
Toto Wolff: Wir stellen uns nicht die Frage, ob der Ferrari-Motor illegal ist. So denken wir nicht, das ist nicht unsere Einstellung. Wir zeigen nicht mit dem Finger auf andere Hersteller. Wir fragen uns vielmehr: Wie können wir selber etwas besser machen?

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Re: Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

Beitrag von Garten » 24.05.2020, 03:50

Bei Vettel sind es also Statements und bei Hamilton ist es die Psychokiste. Interessant. Gilt bestimmt auch für Türkei 2010, stimmt‘s?

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Re: Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

Beitrag von halbherz2000 » 24.05.2020, 05:18

Woelli38 hat geschrieben:
23.05.2020, 20:42
Für 2021 sind die Fahrer von AM doch schon bestätigt...
hab ich was verpaßt? :think:
mitleid gibt's umsonst, mein freund.
neid muß man sich verdienen.
(b.o.)

[ja - ich poste im internet fast durchweg ohne großschreibung]

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Re: Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

Beitrag von Osmium » 24.05.2020, 06:36

halbherz2000 hat geschrieben:
24.05.2020, 05:18
Woelli38 hat geschrieben:
23.05.2020, 20:42
Für 2021 sind die Fahrer von AM doch schon bestätigt...
hab ich was verpaßt? :think:
Scheinbar.
https://www.formel1.de/news/news/2020-0 ... -fuer-2021

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Re: Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

Beitrag von G.E. » 24.05.2020, 07:49

Vettel und Hamilton in einem Team im besten Auto wäre ein tolles Wunschkonzert.
Etwas besseres könnte der Formel 1 nicht passieren.
Das würde nicht nur spannend werden, sonder auch wieder einige Zuschauer mehr anlocken.
Etwas interessanteres hat es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben in der Formel 1.

Alle zusammen, Vettel, Hamilton und Mercedes würden zusammen Geschichte schreiben.
Egal wie.
So ein Duell würde man in hundert Jahren nicht vergessen.

Alle Fanboys und -girls, ganz gleich für welche Seite, würden ein für alle Mal überzeugt werden.
Einen direkteren Vergleich kann man nicht haben.
Ganz zu schweigen von den Auswirkungen auf den Marketing Effekt für die Marke Mercedes.
Heute wichtiger denn je.
Mit der Budget Deckelung könnte Mercedes vielleicht sogar erhalten bleiben.

Vettel bei Aston Martin kam mir schon vor Tagen in den Kopf.
Aber ehrlich, das habe ich mich hier nicht getraut zu schreiben.
Wolff weiss aber wieder was, das andere nicht wissen.
Und nicht zu vergessen:
Wolff hat immer gut investiert.

Es wird Zeit dass es endlich los geht.

Wunschkonzert wäre ja auch, das Vettel dieses Jahr Leclerc dermassen bügelt, dass Ferrari bereut ihn weg zu lassen.
Ich mag Leclerc übrigens.
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn gerne behalten.

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Re: Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

Beitrag von FU Racing Team » 24.05.2020, 10:15

Für alle Fahrer, die mit Aston Martin liebäugeln, sei es Vettel oder Hamilton, sollte eines klar sein. Papa Stroll zahlt nicht seit Jahren zwölfzig Millionen Dollar, um dann zuzusehen, wie sein lieber Bambino von einem Mehrfachweltmeister zerstört wird! Das kann ich mir zumindest nicht vorstellen. So Leute wie Stroll denken doch, dass Geld alles regeln kann, auch einen WM-Titel. Das Auto muss nur dominant und der TK möglichst schwach sein. Villeneuve soll nebenbei noch Zeit haben, hab ich übrigens gehört! ;-)

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man ernsthaft daran interessiert ist, einen Vettel oder Hamilton neben Stroll Junior zu platzieren. Was die mit ihm machen würden, kann man sich wohl ausrechnen.
"Okay Lewis, it`s Hammertime!" :domokun:

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Re: Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

Beitrag von Mithrandir » 24.05.2020, 11:59

FU Racing Team hat geschrieben:
24.05.2020, 10:15
Für alle Fahrer, die mit Aston Martin liebäugeln, sei es Vettel oder Hamilton, sollte eines klar sein. Papa Stroll zahlt nicht seit Jahren zwölfzig Millionen Dollar, um dann zuzusehen, wie sein lieber Bambino von einem Mehrfachweltmeister zerstört wird! Das kann ich mir zumindest nicht vorstellen. So Leute wie Stroll denken doch, dass Geld alles regeln kann, auch einen WM-Titel. Das Auto muss nur dominant und der TK möglichst schwach sein. Villeneuve soll nebenbei noch Zeit haben, hab ich übrigens gehört! ;-)

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man ernsthaft daran interessiert ist, einen Vettel oder Hamilton neben Stroll Junior zu platzieren. Was die mit ihm machen würden, kann man sich wohl ausrechnen.
Objektiv betrachtet sehe ich keinen Grund den einen oder den anderen Stroll so niederzuschreiben. Lawrence Sheldon Strulovitch (wer kannte den Namen? :wink: ) ist Investor mit einem Faible für Motorsport, er besitzt Rennstrecken und eine Sammlung von Sportwagen.
Als Force India vor dem Abgrund stand hat er das Projekt kalkuliert und einen Rennstall gerettet. Ohne ihn gäbe es das Team nicht mehr, damit hat er der Formel1 einen Dienst erwiesen, den man schätzen darf. Jetzt holt er einen großen Namen in die Formel1 und sogar der ehemalige Teamchef Vijay Mallya ist begeistert.
An der Seite seines Sohnes fährt wohl der stärkste Fahrer, der für dieses Team verfügbar gewesen ist. Perez war hervorragend unterwegs in der letzten Saison.

Trotzdem konnte Lance Stroll in Hockenheim das beste Saisonergebnis holen. Ebenso geht das letzte Williams Podium auf sein Konto und er ging gegen Massa in seiner ersten Saison nicht unter. Zeigt mir, dass er Potential hat und es völlig falsch ist ihn als talentlosen Berufssohn zu sehen.
Vor allem hat er sich in den Nachwuchsserien für die Formel1 empfohlen, 2014 hat er die italienische Formel4 gewonnen, 2015 ist er in die Formel3 aufgestiegen und hat die Toyota Racing Series gewonnen und 2016 hat er in der europäischen Formel3 alles in Grund und Boden gefahren gegen durchaus namhafte Konkurrenz. Mit diesem Erfolg hat er sich für die Formel1 sportlich qualifiziert.
Und grundsätzlich sollte man nicht vergessen wie jung Lance Stroll immer noch ist. Ich glaube nicht, dass er gegen einen Topfahrer zwangsläufig untergeht und noch weniger glaube ich, dass sein Vater irgendwelche Teamkollegen ausbremst oder seiner Investition schadet um seinen Sohn glänzen zu lassen. Dazu agiert er zu rational und zu erfolgreich.
Folgt mir, ich komm nach...

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Re: Vettel, Wolff und Aston Martin: Könnte das ein Plan B sein?

Beitrag von Garten » 24.05.2020, 12:06

Auch im Falle von Aston Martin sollte Hamilton die besseren Karten in der Hand haben. Allein schon, weil Hamilton und Stroll Jr. sich recht gut verstehen.

Ich bin echt gespannt wie sich die ganze Situation in der F1 nun tatsächlich entwickelt. Man hat aktuell echt das Gefühl, dass irgendetwas nicht ganz stimmt. :think:

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