Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

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Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

Beitrag von Redaktion » 14.05.2020, 16:02

Chefredakteur Christian Nimmervoll über Sebastian Vettels Abschied von Ferrari und warum dieser zu einem Abschied für immer aus der Formel 1 werden könnte
Sebastian und Norbert Vettel

Sebastian Vettel und Vater Norbert haben in der Formel 1 viel gemeinsam erlebt

Liebe Leser,

es war ein echter Paukenschlag, der mich am späten Montagabend aus dem Bett geklingelt hat. Um 22:40 Uhr machte sich mein Smartphone bemerkbar. Ich zögerte kurz, bei einer unbekannten Nummer so spät noch ranzugehen, zumal gerade bis 17. Mai im Urlaub. Es ist aktuell schon denkbar schwierig, meiner Lebensgefährtin glaubwürdig zu erklären, dass jeden Tag etwas so Wichtiges passiert, dass ich für Urlaub gerade einfach keine Zeit habe. Aber um 22:40 Uhr, von einer nicht gespeicherten Nummer, das MUSSTE etwas Wichtiges sein.

Heute wissen wir: War es auch. Nach exakt zwölf Minuten hatte ich genug gehört, um zu verstehen, dass Sebastian Vettel Ferrari verlassen und damit eine ganze Kettenreaktion an Transfers auslösen würde. Einen weiteren Anruf und zwei, drei WhatsApp-Messages später war klar: Die Geschichte, die mir meine Quelle (die ich an dieser Stelle natürlich aus Gründen der Vertraulichkeit nicht preisgeben werde) aufgetischt hat, ist glaubwürdig. Bis ins letzte Detail.

Und jetzt?

Die große Frage: Will Vettel überhaupt weitermachen?

Beginnen wir zunächst mit der alles entscheidenden Frage: Möchte Vettel seine Karriere in der Formel 1 nach 2020 überhaupt fortsetzen? Die Möglichkeiten auf einen Teamwechsel werden immer überschaubarer. Red Bull hat ihm freundlich, aber doch bestimmt abgesagt. McLaren ist seit heute zu (ich frage mich übrigens immer noch, wer die Falschinfos über eine Vettel-Verpflichtung am Mittwoch gestreut hat und aus welchem Grund).

Dann vielleicht Renault, anstelle von Daniel Ricciardo, der dort zuletzt 25 Millonen Euro Jahresgage kassiert hat? Für mich nicht vorstellbar. Renault ist der gleiche politische Intrigantenstadel wie Ferrari, nur eben eine Nummer kleiner und mit Baguette statt Pasta. Und Geld, das glaube ich Vettel, ist sicher nicht die Motivation, seine Karriere fortzusetzen.

Wobei Geld bei seinem Nein zu Ferrari meiner Vermutung nach sehr wohl eine Rolle gespielt hat. Nicht, weil es ihm um die Dollars auf dem Konto geht, nein. Sondern weil es einen viermaligen Formel-1-Weltmeister zurecht kränkt, wenn der um zehn Jahre und 51 Grand-Prix-Siege jüngere Charles Leclerc erst einen gut dotierten Vertrag bis 2024 unterschreiben darf und er selbst (zunächst, später hat Ferrari nachgebessert) mit einem Einjahresvertrag abgespeist werden soll, und selbst das nur bei stark reduziertem Gehalt.


Fotostrecke: "Grazie ragazzi": Sebastian Vettels Ferrari-Momente

101 Rennen hat Sebastian Vettel seit 2015 für die Scuderia Ferrari absolviert. Vor Saisonbeginn 2020 kann er auf 14 Siege, 12 Pole-Positionen und insgesamt 54 Podestplätze in Rot verweisen. Wir blicken zurück auf die vergangenen fünf Jahre!

101 Rennen hat Sebastian Vettel seit 2015 für die Scuderia Ferrari absolviert. Vor Saisonbeginn 2020 kann er auf 14 Siege, 12 Pole-Positionen und insgesamt 54 Podestplätze in Rot verweisen. Wir blicken zurück auf die vergangenen fünf Jahre!

Es geht nicht um die Dollars auf dem Konto. Es geht um die Symbolik, die damit einhergeht. Geld ist für Formel-1-Fahrer ein Zeichen der Wertschätzung, der Anerkennung für ihre Lebensleistung. Ein Zeichen des Vertrauens.

Vertrauen ist genau das, was Vettel bei Ferrari gefehlt hat. Für seine durchschlagenden Erfolge bei Red Bull gab es mehrere Gründe. Sicher das Auto mit dem angeströmten Diffusor, das seinem Fahrstil entgegenkam. Anders als sein großes Vorbild Michael Schumacher mag es Vettel nicht, wenn das Heck schwänzelt. Er braucht eine starke Hinterachse, weil er zu den wenigen Rennfahrern gehört, die mit einem kontrollierbaren Untersteuern ganz gut zurechtkommen.

Zweitens: Mark Webber kann ein Liedchen davon singen, dass Vettel von Red Bull uneingeschränkt unterstützt wurde. Dabei ging es nie in erster Linie um eine konkrete Bevorteilung oder die besseren Teile. Sondern vielmehr um ein Gefühl des Vertrauens, um Nestwärme, um Rückendeckung - selbst wenn man vielleicht mal einen Fehler gemacht hat.

Istanbul 2010: So wie Red Bull stand Ferrari nie hinter Vettel

Wer dabei war, als Helmut Marko Vettel nach der Kollision mit Webber in Istanbul 2010 verteidigt hat, kam sich damals vor wie in einem Paralleluniversum. Was Webber verständlicherweise auf die Palme brachte. Aber es ist genau diese Art von Rückendeckung, die ein sensibler Fahrer wie Vettel braucht, um sein außergewöhnliches Talent im vollen Umfang abrufen zu können.Vertrauen, das bei Ferrari schon lange nicht mehr vorhanden war.Viele vertreten dieser Tage die Auffassung, dass das Verhältnis zwischen Vettel und Ferrari erst mit der Ankunft von Leclerc Anfang 2019 Risse bekam. Das habe ich aus meiner Perspektive anders beobachtet.

FIA-Ferrari: Die Inside-Story zum Betrugsskandal

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Ein Beispiel: Nach seinem bitteren Malheur in Hockenheim 2018, wo er (im Nachhinein betrachtet) den WM-Titel im verregneten Kiesbett der Sachs-Kurve vergraben hat, war Vettel am Boden zerstört. Aber er lief damals nicht zuerst zu seinem Chef Maurizio Arrivabene, um sich auszuheulen - sondern klopfte an einer ganz anderen Tür an ...Und dass Ferrari die vergangenen beiden Jahre möglicherweise nur den besten Motor hatte, weil die von Teamchef Mattia Binotto geführte Technikabteilung in Maranello die Grenzen des Reglements zumindest sanft verschoben, wahrscheinlich aber sogar überschritten hat, geht mit den Wertvorstellungen eines integren Mannes wie Sebastian Vettel nicht zusammen. Eine Tatsache, die viele in ihren Analysen übersehen.Vettel mag grenzenlos ehrgeizig sein. Was sich auch daran äußert, dass er bockig sein kann wie ein kleines Kind, wenn er nicht gewinnt. Am meisten, wenn es seine eigenen Fehler sind, die ihn einen Erfolg kosten. Aber noch wichtiger als der Erfolg ist ihm der Sportsgeist. Man kann von Vettel halten, was man will: Lieber gewinnt er gar nicht als mit unfairen Mitteln. Übrigens etwas, was ihn von so manch anderem Champion der Vergangenheit unterscheidet.

Ferrari, die Todts und die Politik ...

Ferrari - sicher ist das ein Grund, warum die Scuderia seit Kimi Räikkönen 2007 keine Fahrer-WM mehr gewonnen hat - ist anno 2020 so politisch wie schon lange nicht mehr. Leclerc, so unscheinbar er auch daherkommen mag mit seinem Jungengesicht, ist mit 22 schon mit allen Wassern gewaschen. Und hat mit Nicolas Todt (Sohn von FIA-Präsident Jean Todt, dem ehemaligen Ferrari-Teamchef) einen Manager, der es bestens versteht, die politische Klaviatur zu spielen und dazu immer freundlich zu lächeln, als wäre nichts gewesen.

Auch wenn Vettel das nie zugeben würde, ja vielleicht nicht einmal richtig wahrgenommen hat, weil er auf seinem politischen Ohr weitgehend taub ist (was charakterlich für ihn spricht): Der Einfluss der mächtigen Familie Todt bei Ferrari, das angespannte Verhältnis zu Teamchef Mattia Binotto (der nur aussieht wie ein unscheinbarer Harry Potter, aber in Wahrheit auch ganz anders kann) - all das hat seinen Teil dazu beigetragen, dass die Stimmung vergiftet war. Und in Wahrheit schon lange nicht mehr zu kitten.

Dass es so lange gedauert hat, bis Vettel bereit war zu gehen, hat, so vermute ich, zwei Gründe. Erstens die Coronakrise. Darauf gehe ich später genauer ein. Und zweitens ist Vettel keiner, der sich besonders schnell auf neue Situationen einstellen kann. Sich innerlich vom großen Kindheitstraum verabschieden zu müssen, auf Ferrari Weltmeister zu werden, war sicher ein langer, schmerzhafter Prozess.

Aber es ist ein bisschen wie am Aktienmarkt: Manchmal ist es klüger, das Portfolio trotz fallender Kurse zu verkaufen und Schäden zu begrenzen, anstatt sich an einen Strohhalm Hoffnung zu klammern und letztendlich das ganze Vermögen zu verzocken.

Warum aber wegen der Coronakrise? Ich bin darauf schon im Podcast Starting Grid, den wir am Dienstagabend aufgezeichnet haben, eingegangen. Übrigens ein heißer Tipp für alle Vettel-Fans!

Meine Theorie (und mehr als das ist es nicht, weil ich schließlich auch nicht in Vettels Kopf schauen kann): Die Isolation mit Frau Hanna und seinen drei Kindern, zurückgezogen auf seinem beschaulichen Bauernhof in der Schweiz, könnte Balsam für seine in der Formel 1 geschundene Seele gewesen sein. Es muss ihm unendlich guttun, mal nicht von Journalisten genervt zu werden, mal weg zu sein von den Spannungen des Ferrari-Teams, mal einfach wie ein normaler Mensch leben zu können, ohne dicht gestaffelten Zeitplan und permanentes Scheinwerferlicht.

Und vor allem: seinen zwei Töchtern und seinem Sohn ganz entspannt beim Aufwachsen zuschauen zu können. Gut möglich, dass es etwas macht mit einem Formel-1-Champion, wenn er statt auf der Rennstrecke sein Leben zu riskieren mal länger zu Hause ist. Anderen würde vielleicht die Decke auf den Kopf fallen. Aber Vettel ist kein Jetsetter wie sein großer Rivale Lewis Hamilton, sondern ein Familienmensch. Ganz bodenständig, mit geerdeten Werten.

Wie man die Ferrari-Pressemitteilung auch lesen kann

Corona, so Vettel im Ferrari-Statement zu seinem Abschied, habe ihn dazu veranlasst, "darüber nachzudenken, was unsere wirklichen Prioritäten im Leben sind". Und, Hand aufs Herz: Ist ein fünfter Titel wirklich wichtiger als die Chance zu verpassen, die eigenen Kinder aufwachsen zu sehen und deren Persönlichkeiten zu formen? Für andere vielleicht. Für Vettel, glaube ich, nicht.

Toto Wolff, Sebastian Vettel

Man kennt sich, man schätzt sich: Toto Wolff und Sebastian Vettel

Zumal sich die Frage nach dem fünften Titel angesichts der verfügbaren Optionen ohnehin nicht stellt. Außer Toto Wolff macht ihm überraschend ein Angebot. Die beiden leben in der Schweiz nicht weit voneinander entfernt. Man kennt sich, man schätzt sich. Zu Vettels 30er war Wolff sogar eingeladen - damals ein Grund für Schlagzeilen in der Presse. Vielleicht kommt es ja spät, aber doch zum Sensationstransfer? Die meisten Experten halten das für unwahrscheinlich.

Ich glaube: Vettel hat sich in Wahrheit schon ganz gut damit arrangiert, dass er 2021 zu Hause bleiben kann. Er genießt sein neues Leben. Endlich kann er wieder an seinen geliebten Motorrädern herumbasteln, sich selbst die Hände schmutzig machen. Geldsorgen hat er längst keine mehr. Vom Vermögen, das er in der Formel 1 verdient hat, können selbst seine Kinder und Enkel leben, ohne je einen Finger rühren zu müssen. Zumindest rein theoretisch. Denn so wird Vettel seine Kinder nicht erziehen.

Warum er seinen Rücktritt noch nicht öffentlich bekannt gegeben hat? Vielleicht, weil ich völlig danebenliege. Vielleicht aber auch nur, weil er sich ein Hintertürchen offenhalten möchte, für den Fall, dass sich bei Wolff überraschend doch noch was ergibt. Entweder als Teamkollege von Lewis Hamilton im Mercedes-Werksteam. Eine Jahrhundert-Konstellation! Oder auch in einem Team ohne Daimler-Support, das von Wolff geleitet und von Lawrence Stroll finanziert wird.

Unwahrscheinlich, stimmt schon. Aber hätten Sie vor einer Woche geglaubt, dass die "Silly Season" 2020 so schnell an Dynamik gewinnen würde? Eben.

Es bleibt spannend.

Ihr
Christian Nimmervoll

PS: Folgen Sie mir oder meinen Kollegen auf Twitter unter @MST_ChristianN!


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Zuletzt geändert von Redaktion am 14.05.2020, 16:02, insgesamt 7-mal geändert.

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Re: Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

Beitrag von Turel » 14.05.2020, 16:10

Die Geschichte, die mir meine Quelle (die ich an dieser Stelle natürlich aus Gründen der Vertraulichkeit nicht preisgeben werde) aufgetischt hat, ist glaubwürdig. Bis ins letzte Detail.
War bestimmt Ericsson :winky:


Dann vielleicht Renault, anstelle von Daniel Ricciardo, der dort zuletzt 25 Millonen Euro Jahresgage kassiert hat? Für mich nicht vorstellbar. Renault ist der gleiche politische Intrigantenstadel wie Ferrari, nur eben eine Nummer kleiner und mit Baguette statt Pasta.
:surprised: :shock:

Auf einmal? Naja, ist der liebling weg, kann man ja mal nachtreten nech?

Nicht grad 'ne feine Art aber was solls, ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert XP

Wobei Geld bei seinem Nein zu Ferrari meiner Vermutung nach sehr wohl eine Rolle gespielt hat. Nicht, weil es ihm um die Dollars auf dem Konto geht, nein. Sondern weil es einen viermaligen Formel-1-Weltmeister zurecht kränkt, wenn der um zehn Jahre und 51 Grand-Prix-Siege jüngere Charles Leclerc erst einen gut dotierten Vertrag bis 2024 unterschreiben darf und er selbst (zunächst, später hat Ferrari nachgebessert) mit einem Einjahresvertrag abgespeist werden soll, und selbst das nur bei stark reduziertem Gehalt.
Deswegen verstehe ich nicht warum die Vettel Fans mit breiter Brust durchs leben laufen und meinen, Vettel hätte ja gekündigt und ist gegangen er hatte also die Wahl... :shrug:
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Re: Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

Beitrag von ScuderiaFerrari#1929 » 14.05.2020, 16:19

Teamchef Mattia Binotto (der nur aussieht wie ein unscheinbarer Harry Potter
:lol: :lol: :lol: :lol:
"Ich habe keine Glaskugel. Ich habe zwei andere Kugeln, aber die sagen mir nicht so viel..."

-Sebastian Vettel

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Re: Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

Beitrag von Shogun » 14.05.2020, 16:25

Turel hat geschrieben:
14.05.2020, 16:10
Die Geschichte, die mir meine Quelle (die ich an dieser Stelle natürlich aus Gründen der Vertraulichkeit nicht preisgeben werde) aufgetischt hat, ist glaubwürdig. Bis ins letzte Detail.
War bestimmt Ericsson :winky:


Dann vielleicht Renault, anstelle von Daniel Ricciardo, der dort zuletzt 25 Millonen Euro Jahresgage kassiert hat? Für mich nicht vorstellbar. Renault ist der gleiche politische Intrigantenstadel wie Ferrari, nur eben eine Nummer kleiner und mit Baguette statt Pasta.
:surprised: :shock:

Auf einmal? Naja, ist der liebling weg, kann man ja mal nachtreten nech?

Nicht grad 'ne feine Art aber was solls, ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert XP

Wobei Geld bei seinem Nein zu Ferrari meiner Vermutung nach sehr wohl eine Rolle gespielt hat. Nicht, weil es ihm um die Dollars auf dem Konto geht, nein. Sondern weil es einen viermaligen Formel-1-Weltmeister zurecht kränkt, wenn der um zehn Jahre und 51 Grand-Prix-Siege jüngere Charles Leclerc erst einen gut dotierten Vertrag bis 2024 unterschreiben darf und er selbst (zunächst, später hat Ferrari nachgebessert) mit einem Einjahresvertrag abgespeist werden soll, und selbst das nur bei stark reduziertem Gehalt.
Deswegen verstehe ich nicht warum die Vettel Fans mit breiter Brust durchs leben laufen und meinen, Vettel hätte ja gekündigt und ist gegangen er hatte also die Wahl... :shrug:



Ist mir auch ein Rätsel. Über den Fahrer der 2014 sagte es ist Schluss mit Ferrari wurde und wird heute noch ganz anders argumentiert, obwohl die Schicksale sehr ähnlich waren

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Re: Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

Beitrag von Warlord » 14.05.2020, 16:25

Ich weiß nicht so recht.
Ich beobachte Vettel ja auch immer am TV wenn er in der Boxengasse rumläuft usw. und ich hatte immer den Eindruck, das er für diesen Sport lebt.
Er liebt seine Frau und seine Kinder mit Sicherheit über alles, wird aber deshalb auch natürlich auf die Erziehung, ausgehend von seiner Frau vertrauen.
Deswegen wird er noch einige Gespräche mit Wolff führen.
Wie das dann am Ende ausgeht, das weiß wohl niemand, außer er selbst und seine Familie und Freunde.

Vettel macht immer kurzen Prozess in der Formel 1 und rückt mit der Sprache raus, wenn es was zu vermelden gibt. Also gehe ich davon aus, das er noch Gespräche führt.

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Re: Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

Beitrag von Warlord » 14.05.2020, 16:29

Turel hat geschrieben:
14.05.2020, 16:10
Die Geschichte, die mir meine Quelle (die ich an dieser Stelle natürlich aus Gründen der Vertraulichkeit nicht preisgeben werde) aufgetischt hat, ist glaubwürdig. Bis ins letzte Detail.
War bestimmt Ericsson :winky:


Dann vielleicht Renault, anstelle von Daniel Ricciardo, der dort zuletzt 25 Millonen Euro Jahresgage kassiert hat? Für mich nicht vorstellbar. Renault ist der gleiche politische Intrigantenstadel wie Ferrari, nur eben eine Nummer kleiner und mit Baguette statt Pasta.
:surprised: :shock:

Auf einmal? Naja, ist der liebling weg, kann man ja mal nachtreten nech?

Nicht grad 'ne feine Art aber was solls, ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert XP

Wobei Geld bei seinem Nein zu Ferrari meiner Vermutung nach sehr wohl eine Rolle gespielt hat. Nicht, weil es ihm um die Dollars auf dem Konto geht, nein. Sondern weil es einen viermaligen Formel-1-Weltmeister zurecht kränkt, wenn der um zehn Jahre und 51 Grand-Prix-Siege jüngere Charles Leclerc erst einen gut dotierten Vertrag bis 2024 unterschreiben darf und er selbst (zunächst, später hat Ferrari nachgebessert) mit einem Einjahresvertrag abgespeist werden soll, und selbst das nur bei stark reduziertem Gehalt.
Deswegen verstehe ich nicht warum die Vettel Fans mit breiter Brust durchs leben laufen und meinen, Vettel hätte ja gekündigt und ist gegangen er hatte also die Wahl... :shrug:
Die Wahl fällt aber leicht, wenn man keine Rückendeckung bekommt.
Er dachte wohl darüber nach, ob er denn glücklich ist, wenn er unterschreibt und weitere 2 Jahre dort fährt.
Manche Fahrer finden sich damit ab, die Nummer 2 zu sein. Aber kein Vettel, Hamilton oder Verstappen.

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Re: Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

Beitrag von DeLaGeezy » 14.05.2020, 16:39

Die Trennung seitens Ferrari fing 2018 an, als man sich gegen Kimi(+Vettel) entschieden hat und Leclerc wollte.
Was in Monza 2019 geschehen ist, dürfte der letzte Sargnagel für die Beziehung Vettel - Ferrari gewesen sein.

Ich möchte keinen Vortrag über die Führungsschwäche bei Ferrari halten, da es mir wohl auch nicht gelingen würde es so zu schreiben ohne instant gebannt zu werden, jedoch liegt in der Führungsschwäche die Ursache wieso Vettel neben der Spur war.

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Re: Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

Beitrag von DerQuasiLA » 14.05.2020, 16:55

DeLaGeezy hat geschrieben:
14.05.2020, 16:39
Die Trennung seitens Ferrari fing 2018 an, als man sich gegen Kimi(+Vettel) entschieden hat und Leclerc wollte.
Was in Monza 2019 geschehen ist, dürfte der letzte Sargnagel für die Beziehung Vettel - Ferrari gewesen sein.

Ich möchte keinen Vortrag über die Führungsschwäche bei Ferrari halten, da es mir wohl auch nicht gelingen würde es so zu schreiben ohne instant gebannt zu werden, jedoch liegt in der Führungsschwäche die Ursache wieso Vettel neben der Spur war.
Sehe ich auch so. Vettel hatte bei Ferrari nie die wohlfühloase wie zB. Hamilton bei Mercedes hat. Das soll natürlich nicht seine Fehler entschuldigen die ihm nicht hätten passieren dürfen, aber es wird wohl auch seinen Teil dazu beigetragen haben.

Binotto ist ein schwacher Teamchef der selbst für mich als Laien nie Autorität nach außen ausgestrahlt hat. Er wirkt immer so vor der Kamera wie der Klassenstreber der schüchtern einen Vortrag vor der Klasse hält. Ganz anders als beispielsweise Wolff, der seinen Laden von vorne bis hinten fest im Griff hat.

Wenn Vettel wirklich komplett aufhören sollte, hätte er das schon sicher verkündet und vllt verabschiedet sich Mercedes nächstes Jahr wirklich mit einem Knall und lässt Hamilton und Vettel frei fahren. Die Motorsportwelt würde es der Marke danken!

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Re: Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

Beitrag von Warlord » 14.05.2020, 17:05

DeLaGeezy hat geschrieben:
14.05.2020, 16:39
Die Trennung seitens Ferrari fing 2018 an, als man sich gegen Kimi(+Vettel) entschieden hat und Leclerc wollte.
Was in Monza 2019 geschehen ist, dürfte der letzte Sargnagel für die Beziehung Vettel - Ferrari gewesen sein.

Ich möchte keinen Vortrag über die Führungsschwäche bei Ferrari halten, da es mir wohl auch nicht gelingen würde es so zu schreiben ohne instant gebannt zu werden, jedoch liegt in der Führungsschwäche die Ursache wieso Vettel neben der Spur war.
Sein Draht zu Arrivabene war besser oder?
Wer weiß wie es jetzt laufen würde, wäre er immer noch Teamchef.

Edit: Wenn ich ein Bild von Vettel sehe, so wie dieses oben in der News, dann geht's mir einfach gut. Wie gerne würde ich ihn mal privat treffen.

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Re: Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

Beitrag von MarvinAyrton007 » 14.05.2020, 17:08

Also seit langer Zeit mal wieder ein richtig guter Kommentar des Chefredaktuers.
In meinen Augen hat er auch einen ganz wichtigen Punkt angesprochen und den sehr diplomatisch geschrieben.
Die Bande Todt (Jean) zu Ferrari ist nie abgerissen. Jean Todt hat immer Regeln gebrochen, ihm war alles egal und jetzt wo Sohnemann (nur dank seines Vaters) sich zum großen Manager aufpielen kann, geht es bei Ferrari nur noch um Politik. Wer am besten und tiefsten den Kopf bei anderen in den Allerwertesten stecken kann (ich hoffe ich darf das so schreiben?), der hat bei Ferrari Chancen. Ob er was kann oder nicht spielt bei den Italienern seit langer Zeit keine Rolle mehr. Und wenn man eben irgendwie ertappt wird kommt klein Napoleon grinsend um die Ecke und richtet das schon irgendwie. Der Zweck heiligt die Mittel.
Und natürlich hat Vettel Fehler gemacht, aber letztlich ist er im kranken System Ferrari einfach unter die Räder gekommen, weil er keine Lust hatte diese Intrigen mit zu tragen.
„Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.“ (Albert Schweitzer)

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Re: Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

Beitrag von DerQuasiLA » 14.05.2020, 17:14

MarvinAyrton007 hat geschrieben:
14.05.2020, 17:08
Also seit langer Zeit mal wieder ein richtig guter Kommentar des Chefredaktuers.
In meinen Augen hat er auch einen ganz wichtigen Punkt angesprochen und den sehr diplomatisch geschrieben.
Die Bande Todt (Jean) zu Ferrari ist nie abgerissen. Jean Todt hat immer Regeln gebrochen, ihm war alles egal und jetzt wo Sohnemann (nur dank seines Vaters) sich zum großen Manager aufpielen kann, geht es bei Ferrari nur noch um Politik. Wer am besten und tiefsten den Kopf bei anderen in den Allerwertesten stecken kann (ich hoffe ich darf das so schreiben?), der hat bei Ferrari Chancen. Ob er was kann oder nicht spielt bei den Italienern seit langer Zeit keine Rolle mehr. Und wenn man eben irgendwie ertappt wird kommt klein Napoleon grinsend um die Ecke und richtet das schon irgendwie. Der Zweck heiligt die Mittel.
Und natürlich hat Vettel Fehler gemacht, aber letztlich ist er im kranken System Ferrari einfach unter die Räder gekommen, weil er keine Lust hatte diese Intrigen mit zu tragen.
Kann natürlich auch sein, dass er darauf keine Lust mehr hatte. Besonders mit der unter den Teppich gekehrten Motorenaffäre, die eine unglaubliche Sauerei war bzw. noch ist. Im Endeffekt werden wir nie erfahren was wirklich war, außer vllt. in Vettels Biografie in sagen wir mal 10-15 Jahren :D

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Re: Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

Beitrag von MarvinAyrton007 » 14.05.2020, 17:16

Warlord hat geschrieben:
14.05.2020, 17:05
DeLaGeezy hat geschrieben:
14.05.2020, 16:39
Die Trennung seitens Ferrari fing 2018 an, als man sich gegen Kimi(+Vettel) entschieden hat und Leclerc wollte.
Was in Monza 2019 geschehen ist, dürfte der letzte Sargnagel für die Beziehung Vettel - Ferrari gewesen sein.

Ich möchte keinen Vortrag über die Führungsschwäche bei Ferrari halten, da es mir wohl auch nicht gelingen würde es so zu schreiben ohne instant gebannt zu werden, jedoch liegt in der Führungsschwäche die Ursache wieso Vettel neben der Spur war.

Sein Draht zu Arrivabene war besser oder?
Wer weiß wie es jetzt laufen würde, wäre er immer noch Teamchef.

Edit: Wenn ich ein Bild von Vettel sehe, so wie dieses oben in der News, dann geht's mir einfach gut. Wie gerne würde ich ihn mal privat treffen.
Arrivabene hat mir auch an Anfang sehr gut gefallen. Er war offen, selten mürrisch und hat bereitwillig auch in schlechten Situationen Interviews gegeben. Leider ist ihm diese posotive Eigenschaft im Laufe der Zeit abhanden gekommen und nach jeder Niederlage hat man sich sofort zurückgezogen und gar keine Interviews gegeben oder extrem launisch reagiert.
„Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.“ (Albert Schweitzer)

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Re: Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

Beitrag von Leonhart » 14.05.2020, 17:20

Unbegrenzte Möglichkeiten.

Rein als Fan würde mir ein Mercedes-Transfer unglaublich gut gefallen und ich würde mit großer Vorfreude auf 2021 schauen.

Aus Mercedes Sicht: Vettel hat sich in den letzten Jahren oft mit dem etwas schwächeren Ferrari zumindest zwischen die beiden Mercedes schieben können und wäre für die Konstrukteurs-WM, meiner nicht-fachmännischen Meinung nach, besser für Mercedes geeignet als Bottas. Ich glaube auch nicht, dass Hamilton/Vettel so richtig bitterböse/feindschaftlich gegen einander fahren würden - eher könnte ich es mir vorstellen: Maximale Lust, gleiches Auto, pures Racing.

Aus Vettel Sicht: Die Chance, es sich selber - noch mal - zu beweisen. Direktes Duell gegen den aktuell erfolgreichsten Fahrer. Wenn er noch für die Formel 1 brennt ... und selbst wenn er das gerade nicht zu 100% tut, so ein Angebot kann eine Leidenschaft oder auch ein Rücktrittsgedanke natürlich noch mal zum aufflammen bringen.

Ich sehe Vettel nicht als jemanden, aber auch da kann ich mich komplett irren, denn ich kenne ja nur den, für mich, zwei diemensionalen "Fernseh-"Vettel"; der in einem B-Team mitfährt, einfach weil er Spaß am Fahren hat wie ein Raikkönnen.

Ich persönlich fände es schade, wenn er wirklich komplett verschwinden würde - aber klar, wenn er die Zeit lieber bei seiner Familie verbringen will, sei ihm das gegönnt. Er hat vier WM Titel, finanziell ausgesorgt, war wirklich GANZ oben und man braucht es erst gar nicht versuchen, alle zufrieden zu stellen. Selbst wenn er 2021 mit Mercedes gegen Ham Weltmeister wird, dann heißt es: Das Auto war besser, gegen Verstappen hätte er nicht gewonnen. Gegen einen LeClerc hätte er nicht gewonnen ...

Was mir wirklich, wirklich gut gefallen hat war das Jahr 2015 + 2017/8; Rot gegen Silber - wo man wirklich mit HAM und Vettel zwei Fahrer sehen konnte, die wirklich auf das Bock haben, was sie machen. Auch wenn da mal die Emotionen hochkochen.

Er würde mir an einigen Sonntagen fehlen :/

Plauze
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Re: Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

Beitrag von Plauze » 14.05.2020, 17:31

Guter und treffender Kommentar. Ich bin auch immer mehr davon überzeugt, dass Vettel den Helm mental bereits an den Nagel gehängt hat, und wenn nicht doch ein Riesendeal mit Mercedes winkt, der das Feuer in ihm wieder anfacht, werden wir ihn in der verkürzten 2020er Saison letztmalig im Auto sehen - wenn auch leider nicht vor Ort.

Einen letzten Ausschlag mag neben den internen Konflikten rund um das letzte Jahr und die mauen Vertragsangebote auch das unschöne Gewurschtel rund um die Durchführung des Australien-Rennens gegeben haben.
Dass das im Augenblick ganz allgemein nicht die Formel 1 ist, die Vettel wirklich Spaß bereitet und in der er mit voller Leidenschaft antritt, ist ja schon längst kein Geheimnis mehr. Er hat sich von Ferrari entliebt, aber schon seit längerer Zeit auch von dieser Art von Rennsport.

Nur eins stimmt nicht so ganz, was der Chefredakteur da geschrieben hat:
Aber noch wichtiger als der Erfolg ist ihm der Sportsgeist. Man kann von Vettel halten, was man will: Lieber gewinnt er gar nicht als mit unfairen Mitteln. Übrigens etwas, was ihn von so manch anderem Champion der Vergangenheit unterscheidet.
Den richtig aggressiven, erfolgshungrigen Vettel haben wir jetzt schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Aber wenn er wirklich etwas will und einen Erfolg wittert, dann ist er genauso wie andere Champions ein großer, aber immer gefährlicher, im Zweifel rücksichtsloser und bissiger Hai im großen Haifischbecken Formel 1 - man denke an Malaysia 2013...
Kennt ihr die Geschichte von der Gemeindeschwester und der Kuh?

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Re: Kommentar: Was für einen Rücktritt von Sebastian Vettel spricht

Beitrag von onebox » 14.05.2020, 17:44

Schöner Artikel.
Keine Ahnung was hier aktuell auf f1.de passiert, aber die Entwicklung geht in die richtige Richtung.

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