Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

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Redaktion
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Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

Beitrag von Redaktion » 03.01.2020, 16:04

Die Scheidung von Valtteri Bottas zeigt Lewis Hamilton wieder, wie schwierig ein geregeltes Familienleben für Formel-1-Fahrer ist - Es gibt aber Gegenbeispiele
Valtteri Bottas

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Valtteri und Emilia Bottas

Es schien eine glückliche Ehe ohne Skandale zu sein, doch in Abu Dhabi zerbrach plötzlich das Bild von der heilen Welt: Valtteri Bottas und seine Emilia lassen sich nach drei Jahren Ehe und knapp zehn Jahren Beziehung scheiden - offiziell aufgrund der Herausforderungen in der Karriere.

Lewis Hamilton kann diese Situation nachvollziehen. Zu Beginn seiner Karriere stand er vor allem mit seiner On-Off-Beziehung zu Nicole Scherzinger in den Schlagzeilen, von festen Partnern war danach nichts mehr zu lesen. Der Brite weiß, dass in seinem Job das Privatleben zu kurz kommt.

"Das ist bei vielen Sportlern wohl ähnlich. Wir reisen viel und sind einfach für eine unglaublich lange Zeit weg", sagt er. Das sei für ihn ein großer Ballast und eine Bürde für eine Beziehung, in der nicht alles perfekt läuft.

Hinzu komme die richtige Balance aus Entschlossenheit für den Sport und den Genuss seiner Freizeit. "Das finde ich extrem schwierig", sagt der Brite. "Du willst so konkurrenzfähig wie möglich sein. Du willst zu 100 Prozent dahinterstehen, weil du nicht weniger engagiert als dein Nebenmann sein willst." Doch eine Beziehung würde Verantwortung auf andere Bereiche lenken.


Fotostrecke: Lewis & Nicole: Eine Liebesgeschichte

Seit 2007 sind Lewis Hamilton und Nicole Scherzinger (mit Unterbrechungen) ein Paar und ein beliebtes Fotomotiv in der Boxengasse.

Seit 2007 sind Lewis Hamilton und Nicole Scherzinger (mit Unterbrechungen) ein Paar und ein beliebtes Fotomotiv in der Boxengasse.

"Es gibt nur eine gewisse Menge, die du als Ganzes geben kannst", sagt er. "Es kommt darauf an, wie viele Opfer du bringen willst."

Doch Hamilton weiß auch, dass es Beispiele gibt, die beide Welten unter einen Hut bekommen. "Man muss nur auf Seb schauen", verweist er auf Sebastian Vettel, der erst in Abu Dhabi zum dritten Mal Vater geworden ist und seine langjährige Freundin Hanna in diesem Jahr geheiratet hat. "Es gibt viele Sportler, die im Hintergrund ein glückliches Leben führen."


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Clayton
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Re: Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

Beitrag von Clayton » 03.01.2020, 20:05

Kurz gesagt: Hamilton muss sich voll und ganz auf seine Tätigkeit als Rennfahrer konzentrieren, wenn er konkurrenzfähig sein möchte.

Beachtlich was Rosberg und Vettel in ihren Karrieren trotz Familie bisher geleistet haben, auch Bottas war unter Berücksichtung seiner privaten Angelenheiten gar nicht mal so schlecht, da sollte Hamilton nächstes Jahr mehr Druck vom Teamkollegen bekommen. ;)
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mamoe
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Re: Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

Beitrag von mamoe » 03.01.2020, 22:15

Clayton hat geschrieben:
03.01.2020, 20:05
Kurz gesagt: Hamilton muss sich voll und ganz auf seine Tätigkeit als Rennfahrer konzentrieren, wenn er konkurrenzfähig sein möchte.

Beachtlich was Rosberg und Vettel in ihren Karrieren trotz Familie bisher geleistet haben ...
:thumbs_up:
und natürlich michael schumacher ...
sowie viele andere auch schon

ich finde es auch absolut ok,
wenn man nicht immer alles aus seinem privaten leben postet
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Re: Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

Beitrag von GenauDer » 04.01.2020, 01:46

mamoe hat geschrieben:
03.01.2020, 22:15
Clayton hat geschrieben:
03.01.2020, 20:05
Kurz gesagt: Hamilton muss sich voll und ganz auf seine Tätigkeit als Rennfahrer konzentrieren, wenn er konkurrenzfähig sein möchte.

Beachtlich was Rosberg und Vettel in ihren Karrieren trotz Familie bisher geleistet haben ...
:thumbs_up:
und natürlich michael schumacher ...
sowie viele andere auch schon

ich finde es auch absolut ok,
wenn man nicht immer alles aus seinem privaten leben postet
Naja es braucht halt verschiedenste Faktoren, die zusammenpassen müsse.
HAM hatte eine Freundin (die Scherzinger) und beide waren ständig in der Weltgeschichte unterwegs aber selten am selben Ort. Eine Beziehung wie diese ist natürlich nicht besonders stabil.

Falls man aber eine Frau findet, die bereit ist viele kompromisse einzugehen und mit der Familie vielleicht auch immer dem Mann hinterherzureisen, dann kann das durchaus gut gehen.

Ich war beruflich früher auch viel unterwegs und meine Beziehungen mussten da vieles durchmachen. Das kann ich mir seit ich Familie habe nicht mehr so vorstellen - und das obwohl ich eine Freiheitsliebende Frau hab, die gerne auch unabhängig ist und wir oft unabhängig voneinander unterwegs sind, mal sie, mal ich mit den Kids. Meist natürlich trotzdem gemeinsam. Und ja, wir sind glücklich verheiratet. Aber es müssen halt beide Typen von sich aus das wollen, und nicht sich für den Partner dafür verbiegen.

Beziehungen sind halt auch so schon schwierig, wenn man täglich dran arbeiten kann - aber wenn man dann ständig auf Reisen, im Stress ist oder sich dann auch noch selten sieht wirds erst recht kompliziert.

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Re: Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

Beitrag von pilimen » 04.01.2020, 02:28

Es kommt doch auch auf den Beziehungstypen an.
Viele Frauen wären froh, wenn ihr Mann reich und sehr selten daheim ist. So haben sie ein schönes Leben und können mit ihren Freundinnen viel Zeit verbringen. Und für Liebhaber ist auch noch genügend Raum 😅

Aber es gibt natürlich auch völlig andere Beziehungsmodelle. Es würde bestimmt auch gehen, wenn die Partnerin keine weiteren Verpflichtungen hätte und so mit dem Rennfahrer von Rennen zu Rennen mitreisen würde.
Oder sie ist Reporterin von Beruf und ist somit automatisch mit dem Partner auf der Rennstrecke.

Aber insgesamt sei gesagt, dass Menschen sehr unterschiedlich sein können und somit auch jede Beziehung individuell zu betrachten ist.

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Re: Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

Beitrag von Pentar » 04.01.2020, 10:40

Das ist in der Tat kein einfaches Thema - da bin ich voll bei HAM.
Und wie schon geschrieben wurde, kommt es sehr auf die Beziehung selbst & deren Umstände an.
Ohne die Bereitschaft des Verzichts ist solch eine Beziehung vermutlich ein ganz schwieriges Unterfangen.
Die Familien von MSC, ROS & VET haben gezeigt, dass sowas sehr gut funktionieren kann...

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Re: Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

Beitrag von FU Racing Team » 04.01.2020, 10:42

Sebastian Vettel: Glück in der Liebe, Pech im Ferrari :laugh:

Ich weiß, dass das kein besonders qualifizierter Beitrag ist!
"Okay Lewis, it`s Hammertime!" :domokun:

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Re: Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

Beitrag von mamoe » 04.01.2020, 11:18

FU Racing Team hat geschrieben:
04.01.2020, 10:42
Sebastian Vettel: Glück in der Liebe, Pech im Ferrari :laugh:

Ich weiß, dass das kein besonders qualifizierter Beitrag ist!
:lol: humor ist wenn man trotzdem lacht :lol:
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Re: Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

Beitrag von Pentar » 04.01.2020, 11:42

FU Racing Team hat geschrieben: :chat:
Fiktives Interview mit VET im Jahre 2025:

"Herr Vettel. Herzlichen Dank für das interessante & informative Interview!
Wir kommen zu unserer letzten, recht persönlichen Frage - die Sie natürlich nicht beantworten müssen:
Nehmen wir an, Sie hätten die Qual der Wahl:
Hätten Sie einen 5. FWM-Titel im Ferrari der Existenz Ihrer Familie vorgezogen?"

Was würde er wohl antworten?
Anbei meine Version:

"Danke ebenfalls - war wirklich sehr unterhaltsam.
Zu Ihrer letzten Frage:
Natürlich nicht!
Denn ich liebe meine Frau & meine 5 ( :) ) Kinder.
Ein Titel im Ferrari ist sicherlich etwas ganz Besonderes!
Leider hat es 2018 & 2020 nicht ganz gereicht.
Und man darf auch Eines nicht vergessen:
Meine Hanna hat mich in den WM-Jahren bei RBR maximal unterstützt.
Ohne ihren Rückhalt wären diese Titel vielleicht gar nicht möglich gewesen.
Dafür & für ihre unendliche Geduld bin ich ihr bis heute sehr, sehr dankbar!
Tschau & bis zum nächsten mal..."

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Re: Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

Beitrag von Spocki » 04.01.2020, 13:54

mamoe hat geschrieben:
03.01.2020, 22:15
ich finde es auch absolut ok,
wenn man nicht immer alles aus seinem privaten leben postet
Also ich glaube bei Vettel ist es genau dieser Faktor, der das so möglich macht.
Es ist einfach ein ernstes Thema und man glaubt ihm auch völlig, dass er da unter keinen Umständen etwas Preis geben möchte.

Das komplette Gegenteil und meiner Meinung nach an Lächerlichkeit kaum zu überbieten, waren die auf Englisch über Teamfunk gesagten Sätze von Rosbergs Freundin 2016 in Abu Dhabi und in Brasilien von Massas Sohn. Ich hätte kein Problem damit gehabt, wenn es in der Muttersprache gewesen wäre. Aber es schön noch in Englisch machen um sich zu produzieren und damit es alle Zuschauer am Fernsehen auch verstehen ist einfach daneben :thumbs_down:
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Re: Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

Beitrag von B-316 » 04.01.2020, 20:21

Spocki hat geschrieben:
04.01.2020, 13:54
mamoe hat geschrieben:
03.01.2020, 22:15
ich finde es auch absolut ok,
wenn man nicht immer alles aus seinem privaten leben postet
Also ich glaube bei Vettel ist es genau dieser Faktor, der das so möglich macht.
Es ist einfach ein ernstes Thema und man glaubt ihm auch völlig, dass er da unter keinen Umständen etwas Preis geben möchte.
Das muss jeder für sich entscheiden, wer etwas aus seinem Liebesleben posten will, soll es ruhig machen.
Ich persönlich gehe da mit VET Einstellung konform: Wie wir glücklich sind, muss keinen interessieren!
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Re: Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

Beitrag von GenauDer » 05.01.2020, 22:11

Pentar hat geschrieben:
04.01.2020, 11:42
FU Racing Team hat geschrieben: :chat:
Fiktives Interview mit VET im Jahre 2025:

"Herr Vettel. Herzlichen Dank für das interessante & informative Interview!
Wir kommen zu unserer letzten, recht persönlichen Frage - die Sie natürlich nicht beantworten müssen:
Nehmen wir an, Sie hätten die Qual der Wahl:
Hätten Sie einen 5. FWM-Titel im Ferrari der Existenz Ihrer Familie vorgezogen?"

Was würde er wohl antworten?
Anbei meine Version:

"Danke ebenfalls - war wirklich sehr unterhaltsam.
Zu Ihrer letzten Frage:
Natürlich nicht!
Denn ich liebe meine Frau & meine 5 ( :) ) Kinder.
Ein Titel im Ferrari ist sicherlich etwas ganz Besonderes!
Leider hat es 2018 & 2020 nicht ganz gereicht.
Und man darf auch Eines nicht vergessen:
Meine Hanna hat mich in den WM-Jahren bei RBR maximal unterstützt.
Ohne ihren Rückhalt wären diese Titel vielleicht gar nicht möglich gewesen.
Dafür & für ihre unendliche Geduld bin ich ihr bis heute sehr, sehr dankbar!
Tschau & bis zum nächsten mal..."
Kenne VET zwar nicht, aber ich habe noch nie jemanden kennen gelernt, der Familie hatte und der ernsthaft der Meinung war die Karriere sei wichtiger als die Familie.
Ich selbst hab das mit mir auch so vereinbart und von einem gut bezahlten Job in einen eher schlecht bezahlten gewechselt- der aber Sicherheit und Zeit für die Familie brachte. Bin -was Geld anbelangt- wesentlich ärmer, aber reich an Glück u d glücklichen Momenten/Erinnerungen

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Re: Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

Beitrag von mamoe » 06.01.2020, 10:48

GenauDer hat geschrieben:
05.01.2020, 22:11
Pentar hat geschrieben:
04.01.2020, 11:42
FU Racing Team hat geschrieben: :chat:
Fiktives Interview mit VET im Jahre 2025:
Kenne VET zwar nicht, aber ich habe noch nie jemanden kennen gelernt, der Familie hatte und der ernsthaft der Meinung war die Karriere sei wichtiger als die Familie.
Ich selbst hab das mit mir auch so vereinbart und von einem gut bezahlten Job in einen eher schlecht bezahlten gewechselt- der aber Sicherheit und Zeit für die Familie brachte. Bin -was Geld anbelangt- wesentlich ärmer, aber reich an Glück u d glücklichen Momenten/Erinnerungen
:thumbs_up:
ein gesundes mittelmass ist immer gut
geld ist nicht alles - wenn du zufrieden mit deiner lösung bist, ist dass das allerbeste
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Re: Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

Beitrag von Ferrari Fan 33 » 07.01.2020, 22:54

Es geht bei diesem Thema ja nicht nur um die F1-Fahrer selber, sondern um das komplette Personal das in einem F1-Team arbeitet. Max Verstappen hat mit seiner Aussage schon absolut recht, wenn er sagt, dass es viele Scheidungen geben wird, wenn der F1-Kalender auf 25 Rennen pro Saison ausgebaut werden sollte. Die F1-Fahrer selber, die sind ja gerade diejenigen die noch am kürzesten von allen in einem F1-Team an einem F1-Wochenende vor Ort sind. Das ganze Auf- und Abbauen von allem in einer Teamgarage und Motorhome, dass machen garantiert nicht die F1-Fahrer.
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Re: Lewis Hamilton: Warum Formel-1-Fahrer keine Beziehungstypen sind

Beitrag von GenauDer » 09.01.2020, 12:39

mamoe hat geschrieben:
06.01.2020, 10:48
GenauDer hat geschrieben:
05.01.2020, 22:11
Pentar hat geschrieben:
04.01.2020, 11:42

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Kenne VET zwar nicht, aber ich habe noch nie jemanden kennen gelernt, der Familie hatte und der ernsthaft der Meinung war die Karriere sei wichtiger als die Familie.
Ich selbst hab das mit mir auch so vereinbart und von einem gut bezahlten Job in einen eher schlecht bezahlten gewechselt- der aber Sicherheit und Zeit für die Familie brachte. Bin -was Geld anbelangt- wesentlich ärmer, aber reich an Glück u d glücklichen Momenten/Erinnerungen
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Das muss man sich halt mit sich selbst ausmachen. Ich war früher einer, der wollte immer "mehr" haben, und auch etwas materiell Orientiert (Großes Haus, großes Auto, teure Gegenstände).
Aber bin bei allem drauf gekommen, dass nach wenigen Monaten die Freude an diesen Dingen nachlässt und man ist wieder genauso zufrieden wie vorher. Also kann ich mir entweder ständig was neues kaufen - und mich davon ablenken, dass ich eigentlich unzufrieden bin- oder lernen, mit dem zufrieden zu sein, was ich hab.

Jetzt hab ich zwar weniger Mercedes in der Garage (es ist jetzt ein Ford), aber ich habe mehr Freizeit und Lebensqualität. Ich geh täglich raus in den Garten oder Wald mit meinen Kindern, spiele, lache oder reise sehr viel... gehe oft schon mittags nach Hause (bin schon zu Hause) von der Arbeit... vorher wär ich wohl bis Abends im Büro gesessen, hätte gearbeitet und den Extras-Katalog von Mercedes durchgeblättert.
Ich hab jetzt wieder Hobbies: Lesen, Fotografieren etc.

Ich habe festgestellt, dass Geld völlig überbewertet wird und man sich nur selbst anpassen muss. Würde ich jetzt noch weniger Geld verdienen, müsste ich halt ab und zu bei "Geizhals" gebrauchte Sachen kaufen oder sonstwas.

Man ist zu sehr an hohe Lebensqualität gewohnt, aber eigentlich kommt man auch mit deutlich weniger aus. Das zu lernen (wissen tut mans eh, aber Umsetzen ist eine andere Sache) hat lange gedauert.

Ich mach das jetzt seit einigen Jarhen so, und es hat sich auch schon ausgezahlt. Erst recht, wo ich jetzt eine eher schlechte Diagnose bekommen habe und mich fragen muss, ob ich in meinem Leben vieles richtig gemacht habe. Und ja, das kann ich dann schon behaupten.

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