Lewis Hamilton: Teamwork kann manchmal auch frustrierend sein

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Lewis Hamilton: Teamwork kann manchmal auch frustrierend sein

Beitrag von Redaktion » 08.11.2019, 19:03

Der nun sechsmalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton beschreibt wie schwierig es war, 2019 gegenüber Valtteri Bottas die Oberhand zu behalten
Lewis Hamilton, Valtteri Bottas

Im dritten Jahr als Teamkollegen setzte sich Hamilton zum dritten Mal gegen Bottas durch

Die Formel-1-Weltmeisterschaft 2019 ist seit dem Grand Prix der USA auch in der Fahrerwertung entschieden. 381 zu 314 Punkte nach 19 von 21 Saisonrennen machen Mercedes-Pilot Lewis Hamilton für seinen Teamkollegen Valtteri Bottas uneinholbar und sprechen eine deutliche Sprache.

Ganz so einfach wie es auf dem Papier aussieht - Hamilton holte zehn Saisonsiege, während Bottas viermal gewann - war es aber nicht. Der USA-Grand-Prix, bei dem Hamilton den Titel unter Dach und Fach gebracht, Bottas aber den Rennsieg eingefahren hat, war in den Augen des Weltmeisters ein gutes Beispiel.

"Valtteri hat einen fantastischen Job gemacht", sagte Hamilton nach dem Rennen am vergangenen Sonntag auf dem Circuit of The Americas. "Ich freue mich ehrlich für ihn, denn ihm ist in diesem Jahr ein echter Schritt gelungen."

Valtteri Bottas, Lewis Hamilton

In Austin siegte Bottas vor Hamilton, aber der Brite wurde mit P2 wieder Weltmeister

Dabei hat der seinerseits als Vizeweltmeister feststehende Finne auch vom Teamwork innerhalb der Mercedes-Box profitiert, wie Hamilton anmerkt.

"Wenn du mit deinen Leuten zusammenarbeitest und dann deine Daten demjenigen im anderen Auto zur Verfügung gestellt werden, dann gibst du einen Vorteil ab, den du dir über all die Jahre erarbeitet hast, so Hamilton, der dabei die Arbeit mit seinem langjährigen Renningenieur Peter "Bono" Bonnington anspricht.

In der Saison 2019 seien "alle meine Trümpfe der anderen Seite zugänglich gemacht" worden, wie Hamilton anmerkt. "Genau das macht es so schwierig. Und aus diesem Grund war die Herausforderung in diesem Jahr wahrscheinlich größer als sonst."


Fotostrecke: Sechster WM-Titel: Die schönsten Jubelbilder von Lewis Hamilton

 

Wie haben Hamilton und Bonnington es trotzdem geschafft, innerhalb der Mercedes-Box die Oberhand zu behalten? "Neue Strategien zu entwickeln, hinsichtlich meines Fahrstils innovativ zu sein und zu versuchen, doch noch ein Ass im Ärmel zu behalten. Man erfindet sich einfach ständig neu und versucht, nicht alles preiszugeben", erklärt der nun sechsmalige Formel-1-Weltmeister.

Zu Bottas merkt Hamilton abschließend an: "Wie ich schon gesagt habe, hat er meiner Meinung nach in diesem Jahr einen fantastischen Job gemacht. Ich aber habe es gerade so geschafft, einen kleinen Vorsprung zu erhalten. Das hat am Ende den Unterschied ausgemacht und uns [Hamilton und Bonnington] diesen WM-Titel beschert."


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Zuletzt geändert von Redaktion am 08.11.2019, 19:03, insgesamt 1-mal geändert.

_Vendetta_
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Re: Lewis Hamilton: Teamwork kann manchmal auch frustrierend sei

Beitrag von _Vendetta_ » 09.11.2019, 11:50

Redaktion hat geschrieben:
08.11.2019, 19:03
Der nun sechsmalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton beschreibt wie schwierig es war, 2019 gegenüber Valtteri Bottas die Oberhand zu behalten...381 zu 314 Punkte nach 19 von 21 Saisonrennen machen Mercedes-Pilot Lewis Hamilton für seinen Teamkollegen Valtteri Bottas uneinholbar und sprechen eine deutliche Sprache...."Wenn du mit deinen Leuten zusammenarbeitest und dann deine Daten demjenigen im anderen Auto zur Verfügung gestellt werden, dann gibst du einen Vorteil ab, den du dir über all die Jahre erarbeitet hast, so Hamilton...Ich aber habe es gerade so geschafft, einen kleinen Vorsprung zu erhalten. Das hat am Ende den Unterschied ausgemacht und uns [Hamilton und Bonnington] diesen WM-Titel beschert."
Der zunehmende Realitätsverlust bei HAM ist erschreckend, finde ich.

67 Punkte Vorsprung nach 19 von 21 Rennen = "kleiner Vorsprung"? Ist klar :facepalm:

Dass sein Arbeitsgeber die Daten, die sein von MAMG zur Verfügung gestelltes Auto liefert, im Team verwendet ist "frustierend"?

Bottas war von Anfang an die klare Nr. 2 und darf nur vor HAM ins Ziel kommen wenn KWM und FWM für HAM in trockenen Tüchern sind. Könnte man ja auch mal erwähnen, würde die Show aber relativieren.

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Re: Lewis Hamilton: Teamwork kann manchmal auch frustrierend sei

Beitrag von Mithrandir » 09.11.2019, 13:05

_Vendetta_ hat geschrieben:
09.11.2019, 11:50
Bottas war von Anfang an die klare Nr. 2 und darf nur vor HAM ins Ziel kommen wenn KWM und FWM für HAM in trockenen Tüchern sind. Könnte man ja auch mal erwähnen, würde die Show aber relativieren.
Hamilton Realitätsverlust vorzuwerfen um dann mit deiner These um die Ecke zu kommen ist wie Satire. Falls du die Saison nicht verfolgt hast würde ich empfehlen den Ausgang des ersten Rennens des Jahres anzuschauen. Da waren die Titel noch nicht ganz in trockenen Tüchern würde ich behaupten. Nachdem ihnen nach den Testfahrten eine halbe Sekunde Vorsprung attestiert wurde konnte wohl nicht mal Mercedes ahnen, dass Ferrari es erneut nicht schafft ein ernsthafter Konkurrent zu sein - dadurch haben die Roten mal wieder die Show relativiert.
Folgt mir, ich komm nach...

_Vendetta_
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Re: Lewis Hamilton: Teamwork kann manchmal auch frustrierend sei

Beitrag von _Vendetta_ » 09.11.2019, 15:10

Mithrandir hat geschrieben:
09.11.2019, 13:05
_Vendetta_ hat geschrieben:
09.11.2019, 11:50
Bottas war von Anfang an die klare Nr. 2 und darf nur vor HAM ins Ziel kommen wenn KWM und FWM für HAM in trockenen Tüchern sind. Könnte man ja auch mal erwähnen, würde die Show aber relativieren.
Hamilton Realitätsverlust vorzuwerfen um dann mit deiner These um die Ecke zu kommen ist wie Satire. Falls du die Saison nicht verfolgt hast würde ich empfehlen den Ausgang des ersten Rennens des Jahres anzuschauen. Da waren die Titel noch nicht ganz in trockenen Tüchern würde ich behaupten. Nachdem ihnen nach den Testfahrten eine halbe Sekunde Vorsprung attestiert wurde konnte wohl nicht mal Mercedes ahnen, dass Ferrari es erneut nicht schafft ein ernsthafter Konkurrent zu sein - dadurch haben die Roten mal wieder die Show relativiert.
Wo siehst Du denn in meinem Beitrag eine These :shrug:
Ist Bottas etwa die Nr. 1 bei MAMG? Muss Bottas nicht für HAM fahren? Wie siehst Du die Rollenverteilung bei MAMG?

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Re: Lewis Hamilton: Teamwork kann manchmal auch frustrierend sei

Beitrag von Mithrandir » 09.11.2019, 15:44

_Vendetta_ hat geschrieben:
09.11.2019, 15:10
Wo siehst Du denn in meinem Beitrag eine These :shrug:
Ist Bottas etwa die Nr. 1 bei MAMG? Muss Bottas nicht für HAM fahren? Wie siehst Du die Rollenverteilung bei MAMG?
Ist das jetzt ein Scherz? :eh2: These ist vielleicht etwas hochgestochen für deine Behauptung
_Vendetta_ hat geschrieben:
09.11.2019, 11:50
Bottas war von Anfang an die klare Nr. 2 und darf nur vor HAM ins Ziel kommen wenn KWM und FWM für HAM in trockenen Tüchern sind.
weil sie so leicht durch Fakten entkräftet werden kann und damit völlig haltlos ist. Sie widerspricht der Realität eines Bottas, welcher den Saisonauftakt gewinnt.

Die Rollenverteilung bei Mercedes wird durch Leistung festgelegt und nicht durch eine vom Team festgesetzte Reihenfolge, es gibt zum Beginn des Jahres keine Nummer 1 auch wenn das vielleicht nicht in dein Weltbild passt. Man erwartet einfach, dass Hamilton das Duell zu seinen Gunsten entscheidet und meistens macht er das auch. Rosberg hat bewiesen, dass ein anderer Ausgang aber nicht unmöglich ist und vom Team verhindert wird, genau wie dieses Jahr, als Bottas nach vier Rennen vorne war.
Dann hat Hamilton seine Klasse gezeigt und sich durch Leistung in eine Position gebracht in der Bottas ihn unterstützen musste, wenn es notwendig war. Da gab es in der Saison andere Formen von Teamstrategie, die für mich verwirrend waren. Bei Mercedes ist die Rollenverteilung klar - solange es möglich und sinnvoll ist sind beide Fahrer gleichberechtigt.
Folgt mir, ich komm nach...

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Re: Lewis Hamilton: Teamwork kann manchmal auch frustrierend sei

Beitrag von denverbroncos » 09.11.2019, 15:56

_Vendetta_ hat geschrieben:
09.11.2019, 15:10
Mithrandir hat geschrieben:
09.11.2019, 13:05
_Vendetta_ hat geschrieben:
09.11.2019, 11:50
Bottas war von Anfang an die klare Nr. 2 und darf nur vor HAM ins Ziel kommen wenn KWM und FWM für HAM in trockenen Tüchern sind. Könnte man ja auch mal erwähnen, würde die Show aber relativieren.
Hamilton Realitätsverlust vorzuwerfen um dann mit deiner These um die Ecke zu kommen ist wie Satire. Falls du die Saison nicht verfolgt hast würde ich empfehlen den Ausgang des ersten Rennens des Jahres anzuschauen. Da waren die Titel noch nicht ganz in trockenen Tüchern würde ich behaupten. Nachdem ihnen nach den Testfahrten eine halbe Sekunde Vorsprung attestiert wurde konnte wohl nicht mal Mercedes ahnen, dass Ferrari es erneut nicht schafft ein ernsthafter Konkurrent zu sein - dadurch haben die Roten mal wieder die Show relativiert.
Wo siehst Du denn in meinem Beitrag eine These :shrug:
Ist Bottas etwa die Nr. 1 bei MAMG? Muss Bottas nicht für HAM fahren? Wie siehst Du die Rollenverteilung bei MAMG?
Nein, Bottas muss nicht für Hamilton fahren, wenn er noch Chancen hat. Oder hast du Hamilton in Suzuka gewinnen sehen? Hamilton hätte nicht mehr in die Box gemusst, mit 70% Reifen.

Ich kann mich hingegen an Rennen erinnern, ganz zu Anfang in der Saison, als ein Leclerc für Vettel fahren musste. Während ein Bottas in Australien gewann.

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Re: Lewis Hamilton: Teamwork kann manchmal auch frustrierend sei

Beitrag von _Vendetta_ » 09.11.2019, 19:00

Mithrandir hat geschrieben:
09.11.2019, 15:44
_Vendetta_ hat geschrieben:
09.11.2019, 15:10
Wo siehst Du denn in meinem Beitrag eine These :shrug:
Ist Bottas etwa die Nr. 1 bei MAMG? Muss Bottas nicht für HAM fahren? Wie siehst Du die Rollenverteilung bei MAMG?
Ist das jetzt ein Scherz? :eh2: These ist vielleicht etwas hochgestochen für deine Behauptung
_Vendetta_ hat geschrieben:
09.11.2019, 11:50
Bottas war von Anfang an die klare Nr. 2 und darf nur vor HAM ins Ziel kommen wenn KWM und FWM für HAM in trockenen Tüchern sind.
weil sie so leicht durch Fakten entkräftet werden kann und damit völlig haltlos ist. Sie widerspricht der Realität eines Bottas, welcher den Saisonauftakt gewinnt.

Die Rollenverteilung bei Mercedes wird durch Leistung festgelegt und nicht durch eine vom Team festgesetzte Reihenfolge, es gibt zum Beginn des Jahres keine Nummer 1 auch wenn das vielleicht nicht in dein Weltbild passt. Man erwartet einfach, dass Hamilton das Duell zu seinen Gunsten entscheidet und meistens macht er das auch. Rosberg hat bewiesen, dass ein anderer Ausgang aber nicht unmöglich ist und vom Team verhindert wird, genau wie dieses Jahr, als Bottas nach vier Rennen vorne war.
Dann hat Hamilton seine Klasse gezeigt und sich durch Leistung in eine Position gebracht in der Bottas ihn unterstützen musste, wenn es notwendig war. Da gab es in der Saison andere Formen von Teamstrategie, die für mich verwirrend waren. Bei Mercedes ist die Rollenverteilung klar - solange es möglich und sinnvoll ist sind beide Fahrer gleichberechtigt.
Hm...woher willst Du etwas über mein Weltbild wissen? Ich habe hier nicht darüber geschrieben und F1 nimmt einen relativ kleinen Teil meines Lebens ein. Somit drücken meine Beiträge hier auch nicht wirklich etwas über mein Weltbild aus.

Aber zum eigentlichen Thema:
Es ist ja durchaus richtig, dass/wenn die Rollenverteilung der Fahrer in einem Team durch Leistung geregelt wird. Selbst ich gebe gerne zu, dass ich HAM über die Saison gesehen für den besseren Fahrer halte, verglichen mit Bottas (mit wem auch sonst, fährt ja sonst keiner im gleichen Auto/Team).
Zur Beurteilung des heutigen Standings der MAMG-Fahrer sollte man aber auch kurz mal einen Blick auf die dazugehörige Historie unter Berücksichtigung der Zahlen werfen: 2014-2016 war MAMG das dominierende Team mit jeweils P1 + P2 in der WM. 2016 durften die beiden MAMG Fahrer ROS und HAM offensichtlich wirklich frei fahren, sonst hätte man ROS als WM verhindert. :thumbs_up:
2017 kam Bottas als Mittelklassefahrer zu HAM ins Team, der zu diesem Zeitpunkt bereits in sein viertes Jahr beim selben Team ging. 2018 wie auch 2017 konnte HAM durch die MAMG Überlegenheit, gepaart mit Ferrari-Unfähigkeit jedoch wieder mit 46 bzw. 88 Punkten Vorsprung WM werden. 2019 wird MAMG wieder P1 und P2 in der WM einnehmen, mit deutlichem Vorsprung vor den Verfolgern. Natürlich kann/wird/sollte MAMG jetzt die Fahrer frei fahren lassen, kann ja nix mehr passieren, ausser dass evtl. HAM's Ego etwas leidet.
Wenn man diese Historie betrachtet mit HAM als 6-fachem WM, 6-jähriger Teamzugehörigkeit und Werbeikone für MAMG mit der Aussicht auf eine lebenslange Funktion als "Markenbotschafter" für die Mercedesgruppe würde ich davon ausgehen dass bei MAMG nicht nur nach aktueller Leistung, sondern auch nach bereits erbrachter Leistung die Rollenverteilung im Team erfolgt. Dass im Zweifelsfall Bottas die Wingman Rolle einnehmen muss sehe wohl nicht nur ich so, lasse mich aber gerne nächstes Jahr vom Gegenteil überzeugen und würde mich über ein neues "2016" wirklich freuen, allerdings bei weitem nicht so sehr wie über einen Ferrai-WM 2020!

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Re: Lewis Hamilton: Teamwork kann manchmal auch frustrierend sei

Beitrag von rot » 10.11.2019, 11:47

denverbroncos hat geschrieben:
09.11.2019, 15:56


Nein, Bottas muss nicht für Hamilton fahren, wenn er noch Chancen hat. Oder hast du Hamilton in Suzuka gewinnen sehen? Hamilton hätte nicht mehr in die Box gemusst, mit 70% Reifen.
Nun, was sich wirklich hinter den Kulissen abspielt, das wissen wir nicht.
Mercedes ist vermutlich in Anbetracht der Vermarktung ein Hamilton als Weltmeister doch lieber, als ein relativ blasser Bottas.

Heisst jetzt nicht, dass Hamilton proaktiv geholfen wurde anfangs der Saison. Aber Nuancen können da schon was ausmachen...

Und zu deinen 70% der Reifen; beziehst du dich da auf die Einblendungen im Rennen? Die halte ich nämlich nicht mal für eine Schätzung. :wink:

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Re: Lewis Hamilton: Teamwork kann manchmal auch frustrierend sei

Beitrag von denverbroncos » 10.11.2019, 17:19

rot hat geschrieben:
10.11.2019, 11:47
denverbroncos hat geschrieben:
09.11.2019, 15:56


Nein, Bottas muss nicht für Hamilton fahren, wenn er noch Chancen hat. Oder hast du Hamilton in Suzuka gewinnen sehen? Hamilton hätte nicht mehr in die Box gemusst, mit 70% Reifen.
Nun, was sich wirklich hinter den Kulissen abspielt, das wissen wir nicht.
Mercedes ist vermutlich in Anbetracht der Vermarktung ein Hamilton als Weltmeister doch lieber, als ein relativ blasser Bottas.

Heisst jetzt nicht, dass Hamilton proaktiv geholfen wurde anfangs der Saison. Aber Nuancen können da schon was ausmachen...

Und zu deinen 70% der Reifen; beziehst du dich da auf die Einblendungen im Rennen? Die halte ich nämlich nicht mal für eine Schätzung. :wink:
Naja, dass die 70 Prozent sicherlich nicht komplett exakt sind, da sind wir uns denke ich alle einig. Aber ich denke auch nicht, dass die Reifen nur 30% hatten ;). Hamilton wäre durchgekommen, seine Reifen sahen ja auch noch absolut in Ordnung aus

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