Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

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Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitragvon Redaktion » 10.10.2019, 10:35

Sebastian Vettel räumt nach der Kontroverse in Russland ein, dass er sich nicht ganz korrekt verhalten hat - Intern sei die Sache aber schon aus der Welt geschafft
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel gesteht, in Russland einen Fehler gemacht zu haben

Nicht nur Charles Leclerc ist vor dem Großen Preis von Japan bemüht, den Ferrari-Ärger in Russland herunterzuspielen. Während der Monegasse von einem "Missverständnis" spricht, versucht auch Sebastian Vettel, den Vorfall aus dem Rampenlicht zu nehmen. "Welche Absprache es nun gab oder nicht, oder wer Recht hat und wer nicht, ist vielleicht nicht so wichtig", zuckt er die Schultern.

Der viermalige Weltmeister hatte im Rennen in Russland in der Anfangsphase mehrfach die Anweisung erhalten, Leclerc vorbei zu lassen - widersetzte sich jedoch. "Natürlich habe ich am Funk den Bescheid bekommen, den Platz zu tauschen, und habe mich nicht daran gehalten. Und das war mit Sicherheit nicht richtig", räumt Vettel auf seiner Medienrunde am Donnerstag in Suzuka ein.

Gleichzeitig betont er aber auch, dass es deswegen intern keine Probleme gebe. "Nein, die Gedanken habe ich gar nicht im Kopf. Ich freue mich auf das Rennen hier, Russland ist passe", stellt er klar und erklärt im Hinblick auf seinen Teamkollegen: "Das Verhältnis ist nach wie vor so, wie es das ganze Jahr war. Wir kommen, denke ich, gut miteinander aus."

"Natürlich schenkt man sich auf der Strecke keinen Zentimeter und möchte den anderen schlagen", räumt Vettel ein. "Aber das ist kein besonderes Verhältnis zwischen mir und ihm. Ich denke, das wäre zwischen mir und jedem anderen genauso. Das ist bei den anderen Teams auch Gang und Gäbe. Ich kenne es nicht anders aus den letzten Jahren, und deswegen ist es dieses Jahr auch nicht anders."

Vettel will "nicht so einen Wind um die Geschichte machen"

"Letzten Endes sind wir auf der Strecke liegengeblieben, und das war mit Sicherheit nicht die Absicht, die wir hatten, als wir das Rennen begonnen haben", so Vettel, der darum bemüht ist, sein Duell mit Leclerc aus dem Fokus zu nehmen. "Es ist generell alles klar", betont er und erklärt, dass es intern auch nicht nötig gewesen sei, die Spielregeln noch einmal klarzustellen."Natürlich gibt es wohl gewissen Dinge, die wir rückblickend besser hätten machen können. Letztendlich schauen wir auf dieses und die nächsten Rennen nach vorne. Daher mache ich mir keine zu großen Sorgen", gibt sich Vettel ganz entspannt. Sowohl er als auch Leclerc hatten in der Woche nach Sotschi Gespräche mit Teamchef Mattia Binotto - allerdings getrennt voneinander.

Gerät die Ferrari-Rivalität außer Kontrolle?

Beim Russland-Grand-Prix wurden die Spannungen zwischen Sebastian Vettel und Charles Leclerc erneut offensichtlich Weitere Formel-1-Videos

"Natürlich redet man miteinander. Es gab ein Gespräch, es gab aber auch andere Gespräche. Ich würde da nicht so einen Wind um die ganze Geschichte machen", so Vettel, der von den zahlreichen Nachfragen zu dem Thema sichtlich nicht begeistert ist. "Eigentlich habt ihr es nicht verstanden", wirft er einmal ein, als es um die Absprache zwischen ihm und Leclerc vor dem Rennen geht.Auf die Frage, ob er es denn erklären könne, antwortet er: "Das möchte ich nicht. Ich glaube, der Zug ist abgefahren. Ich schaue nach vorne und freue mich auf das Rennen hier. Russland ist zwei Wochen her und spielt nicht so eine große Rolle." Er versucht noch einmal, das Thema in eine andere Richtung zu lenken: "Ich denke, was bleibt, ist die Tatsache, dass wir mit einem Auto liegengeblieben sind."

Abschied? Vettel möchte sich bei Ferrari beweisen

"Das war in dem Fall mein Auto. Darüber können wir nicht erfreut sein. Ich denke, dass das Rennen in Sotschi insgesamt etwas besser hätte verlaufen können für uns als Team. Ich glaube, es gab aber auch Positives in Russland. Wir hatten zum ersten Mal in diesem Jahr eine sehr, sehr gute Pace im Rennen, um gegen Mercedes gegenzuhalten", hebt er einen positiven Aspekt hervor.

"In den anderen Rennen waren wir vielleicht hier und da davor gelegen, aber unterm Strich doch noch ein bisschen langsamer. Es gibt also Positives und nicht so Positives. Auf meiner Seite kann ich nicht damit zufrieden sein", so Vettel, der sich intern aber "gar nicht" zur Nummer 2 degradiert sieht, nachdem er in Sotschi aufgefordert wurde, Leclerc überholen zu lassen.


Fotostrecke: Russland: Fahrernoten der Redaktion

Kimi Räikkönen (5): Für den Fehlstart gibt's keine technische, sondern nur eine menschliche Erklärung. Räikkönen fährt nicht mehr in der gleichen Form wie am Saisonbeginn. Dazu kommt, dass er Giovinazzi teamintern nicht im Griff hat. Gut, wenn 2019 zu Ende geht.

Kimi Räikkönen (5): Für den Fehlstart gibt's keine technische, sondern nur eine menschliche Erklärung. Räikkönen fährt nicht mehr in der gleichen Form wie am Saisonbeginn. Dazu kommt, dass er Giovinazzi teamintern nicht im Griff hat. Gut, wenn 2019 zu Ende geht.

Auch auf die vielen Kommentare, die anschließend von allen Seiten kamen, möchte er nicht eingehen. So hatte unter anderem Helmut Marko erklärt, dass Vettel bei Ferrari keine Zukunft mehr habe. "Ich hoffe, dass er falschliegt", grinst Vettel und erklärt, dass er noch immer "viele Dinge" mit Ferrari erreichen wolle. Das sei ganz unabhängig davon, wer sein Teamkollege ist.

"Natürlich bin ich nicht glücklich, wenn ich langsamer bin - ob im Training, Qualifying oder Rennen", gesteht Vettel. Das sei aber schon immer so gewesen und habe nichts mit Leclerc zu tun. "In diesem Jahr hatte ich hier und da Probleme mit dem Auto. Ich denke, das hat es mir nicht ermöglicht, mein Bestes herauszuholen", erklärt der viermalige Weltmeister.

Russland-Defekt kein Problem für Japan

"Ich denke daher nicht, dass es anders wäre, wenn ein anderer Fahrer im zweiten Auto gesessen hätte", zuckt er die Schultern und erklärt: "Charles macht einen sehr guten Job. Aber generell denke ich, dass man in erster Linie gegen sich selbst und dann gegen die anderen fährt." Außerdem glaubt er, dass einige Dinge von außen häufig "ganz anders" wirken."Es gab Rennen, in denen die Dinge nicht gepasst haben, und deshalb sah es von außen nicht gut aus. Aber ich denke, dass wir die richtigen Dinge tun und intern die richtigen Sachen angehen. Daher mache ich mir in der Hinsicht keine Sorgen", gibt er sich auch hier ganz locker. Von einer Motorenstrafe geht er in Suzuka nach seinem MGU-K-Defekt in Sotschi übrigens nicht aus.

Eine Runde in Suzuka in F1 2019

Eine fliegende Runde auf dem Suzuka Racing Course im offiziellen Formel-1-Spiel F1 2019! Weitere Formel-1-Videos

"Ich denke, wir haben das Problem gefunden. Für die nächsten fünf Rennen machen wir uns keine Sorgen", erklärt er und ergänzt im Hinblick auf die Ursache: "Ich kann nur sagen, dass es eine Kombination aus verschiedenen Dingen war, die dafür gesorgt hat, dass es ein Problem gab." Vettel hat das erlaubte Motorenmaximum in dieser Saison bereits erreicht.Sollte er also eine neue Komponente brauchen, wäre eine Strafe unvermeidbar. Danach sieht es aber nicht aus. "Vermutlich ist das Steuergerät für die Leistungselektronik kaputtgegangen, aber davon haben wir noch eine", erklärte Binotto bereits in Russland. Eine spannende Frage vor Suzuka lautet nun, welche Gefahr größer ist: Die eines weiteren Defekts oder die eines weiteren "Missverständnisses".

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitragvon Turel » 10.10.2019, 11:01

Wenn man die zweite Hälfte des Artikels durchliest, könnte man meinen wir reden hier über 2018.

Es hat sich wenig geändert, sowohl bei Vettel als auch bei Ferrari. Das ist Charles zweite Saison und die erste in einem Top Team noch dazu Ferrari, wo der Druck ja bekanntlich am größten ist.

Der wird nächstes Jahr stärker werden da braucht man nicht zu diskutieren.
Ich hoffe ja auf einen stärkeren Vettel und das er wieder zur Form findet aber glaube ehrlich gesagt nicht dran.
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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitragvon G.E. » 10.10.2019, 11:07

So ein Unsinn.
Vettel war deutlich schneller als Leclerc.
Umgekehrt wäre es genau so gelaufen, und ist ja auch schon.
Einen Vorsprung von mehreren Sekunden zu verschenken ist Schwachsinn.
Ferrari hat es auch so geschafft den Blödsinn umzusetzen.
Teilweise ist es zum kotzen was Ferrari für Taktiken betreibt.
Mit einem Schumacher hätte man so etwas nicht gewagt.
Der hatte aber auch das Team und die alle hinter sich.
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn gerne behalten.

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitragvon CyclingimHarz » 10.10.2019, 11:22

Vettel hat alles richtig gemacht. Er hat sich den Windschatten einfach genommen und war auch schneller. Oder hat Leclerc neuerdings einen Knopf am Lenkrad, womit der seinen Windschatten ein- und ausschalten kann?
Die, die hier etwas falsch gemacht haben war Ferrari und Leclerc mit seinem Gejammer.

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitragvon JPM_F1 » 10.10.2019, 11:26

G.E. hat geschrieben:So ein Unsinn.
Vettel war deutlich schneller als Leclerc.
Umgekehrt wäre es genau so gelaufen, und ist ja auch schon.
Einen Vorsprung von mehreren Sekunden zu verschenken ist Schwachsinn.
Ferrari hat es auch so geschafft den Blödsinn umzusetzen.
Teilweise ist es zum kotzen was Ferrari für Taktiken betreibt.
Mit einem Schumacher hätte man so etwas nicht gewagt.
Der hatte aber auch das Team und die alle hinter sich.

von A-Z alles daneben :lilsmile:
ausserdem, du hast nicht grade Vet mit Schu verglichen, oder?

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitragvon Onkel Gustav » 10.10.2019, 11:31

Manchmal glaube ich einige schreiben hier was, damit was geschrieben ist. Wenn Vettel hier sagt es gab eine Absprache,und er hat sich nicht daran gehalten, dann ist das schlecht und fördert nicht das Vertrauen. Wer hier eine schlechte Taktik hat, bzw. jammert ist nicht das Thema. Ob das alles richtig war wie es gelaufen ist, ist eine andere Sache. Nur sollte es jetzt auch gut sein mit "wer sich wann, wo und wie nicht an Absprachen gehalten hat". Das ist jetzt ja eindeutig geklärt.

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitragvon rot » 10.10.2019, 11:36

G.E. hat geschrieben:Teilweise ist es zum kotzen was Ferrari für Taktiken betreibt.
Mit einem Schumacher hätte man so etwas nicht gewagt.


Da war der Nr. 1 Status auch in Stein gemeisselt, egal ob Barrichello mal schneller war.
"Damals" waren die Informationen weniger gefiltert. So fuhr Schumacher oft mit Barrichellos Setup. Und wenns doch nicht gepasst hat, wurde einfach mal das Auto getauscht. Über Platztausch auf der Strecke muss man gar nicht diskutieren. Das war, zumindest bei Ferrari, normal.
War also auch nicht besser als heute. Man stelle sich vor, ein Leclerc oder Vettel würde derart über eine ganze Saison ausgebremst werden wie einst ein Barricello. Die Forenbetreiber würde es freuen...

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitragvon GenauDer » 10.10.2019, 11:43

Aha er zeigt Reue, dabei hat er doch angeblich gar nix falsch gemacht...

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitragvon GenauDer » 10.10.2019, 11:46

G.E. hat geschrieben:So ein Unsinn.
Mit einem Schumacher hätte man so etwas nicht gewagt.
Der hatte aber auch das Team und die alle hinter sich.

Der Vergleich hinkt, denn es wurde sehr wohl FÜR Schumacher gemacht, zum Nachtiel der jeweils anderen Fahrer... da gabs oft genug strittige Entscheidungen und offensichtliche Teamorder

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitragvon GenauDer » 10.10.2019, 11:49

Onkel Gustav hat geschrieben:Manchmal glaube ich einige schreiben hier was, damit was geschrieben ist. Wenn Vettel hier sagt es gab eine Absprache,und er hat sich nicht daran gehalten, dann ist das schlecht und fördert nicht das Vertrauen. Wer hier eine schlechte Taktik hat, bzw. jammert ist nicht das Thema. Ob das alles richtig war wie es gelaufen ist, ist eine andere Sache. Nur sollte es jetzt auch gut sein mit "wer sich wann, wo und wie nicht an Absprachen gehalten hat". Das ist jetzt ja eindeutig geklärt.

Und damit ist eigentlich alles gesagt.
ER hat eine Abmachung gebrochen und eine direkte Anweisung des Teams ignoriert.

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitragvon evosenator » 10.10.2019, 12:08

CyclingimHarz hat geschrieben:Vettel hat alles richtig gemacht. Er hat sich den Windschatten einfach genommen und war auch schneller. Oder hat Leclerc neuerdings einen Knopf am Lenkrad, womit der seinen Windschatten ein- und ausschalten kann?
Die, die hier etwas falsch gemacht haben war Ferrari und Leclerc mit seinem Gejammer.

Hast Dir schon mal angeguckt, welche Linie Leclerc gefahren ist? Wenn da keine Abmachung gewesen wäre,
dann hätte Leclerc auf der Innenseite verteidigt.
Ich behaupte nicht, dass Vettel dann nicht trotzdem vorbeigekommen wäre, aber es wäre viel schwieriger gewesen und das Risiko eines Chrash eben auch.

Weil es aber abgesprochen war, hat Leclerc nicht verteidigt und Vettel hat sich nicht an die Absprache, wie Leclerc in Monaz auch, gehalten

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitragvon Spocki » 10.10.2019, 12:23

GenauDer hat geschrieben:
Onkel Gustav hat geschrieben:Manchmal glaube ich einige schreiben hier was, damit was geschrieben ist. Wenn Vettel hier sagt es gab eine Absprache,und er hat sich nicht daran gehalten, dann ist das schlecht und fördert nicht das Vertrauen. Wer hier eine schlechte Taktik hat, bzw. jammert ist nicht das Thema. Ob das alles richtig war wie es gelaufen ist, ist eine andere Sache. Nur sollte es jetzt auch gut sein mit "wer sich wann, wo und wie nicht an Absprachen gehalten hat". Das ist jetzt ja eindeutig geklärt.

Und damit ist eigentlich alles gesagt.
ER hat eine Abmachung gebrochen und eine direkte Anweisung des Teams ignoriert.

Auf der einen Seite kommst du und willst Racing etc. - wenn Leclerc dann hinter Vettel hängt, war das natürlich alles ganz doll richtig so und Vettel solle doch einfach vorbeifahren bzw. sich absetzen, wenn er schneller ist. Ergo war die Teamorder in China schlimm, weil Vettel dann ja nicht wirklich schneller war.

Wenn er es dann aber ist, wie zuletzt in Sochi, geht das Geheule direkt los, man würde sich nicht an Absprachen halten.

Sorry - aber sobald es für Leclerc zum Nachteil ist, wird hier rumgepetzt. Sobald es anders herum ist, ist aber alles in Butter und er ist halt vorne, weil er der schnellere ist. :??: :??:
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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitragvon F1-294 » 10.10.2019, 12:33

GenauDer hat geschrieben:
G.E. hat geschrieben:So ein Unsinn.
Mit einem Schumacher hätte man so etwas nicht gewagt.
Der hatte aber auch das Team und die alle hinter sich.

Der Vergleich hinkt, denn es wurde sehr wohl FÜR Schumacher gemacht, zum Nachtiel der jeweils anderen Fahrer... da gabs oft genug strittige Entscheidungen und offensichtliche Teamorder


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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitragvon GenauDer » 10.10.2019, 12:34

Spocki hat geschrieben:
GenauDer hat geschrieben:
Onkel Gustav hat geschrieben:Manchmal glaube ich einige schreiben hier was, damit was geschrieben ist. Wenn Vettel hier sagt es gab eine Absprache,und er hat sich nicht daran gehalten, dann ist das schlecht und fördert nicht das Vertrauen. Wer hier eine schlechte Taktik hat, bzw. jammert ist nicht das Thema. Ob das alles richtig war wie es gelaufen ist, ist eine andere Sache. Nur sollte es jetzt auch gut sein mit "wer sich wann, wo und wie nicht an Absprachen gehalten hat". Das ist jetzt ja eindeutig geklärt.

Und damit ist eigentlich alles gesagt.
ER hat eine Abmachung gebrochen und eine direkte Anweisung des Teams ignoriert.

Auf der einen Seite kommst du und willst Racing etc. - wenn Leclerc dann hinter Vettel hängt, war das natürlich alles ganz doll richtig so und Vettel solle doch einfach vorbeifahren bzw. sich absetzen, wenn er schneller ist. Ergo war die Teamorder in China schlimm, weil Vettel dann ja nicht wirklich schneller war.

Wenn er es dann aber ist, wie zuletzt in Sochi, geht das Geheule direkt los, man würde sich nicht an Absprachen halten.

Sorry - aber sobald es für Leclerc zum Nachteil ist, wird hier rumgepetzt. Sobald es anders herum ist, ist aber alles in Butter und er ist halt vorne, weil er der schnellere ist. :??: :??:

Du hast mich falsch verstanden.
Ich bin
1) gegen solche Abmachungen
2) WENN sie schon gemacht werden, dass man den Charakter hat und dazu steht, alles andere ist Betrug am TK. Völlig egal wer. Habe auch LEC schon für so manches kritisiert

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitragvon Jonas.sw » 10.10.2019, 12:35

War nun Vettel der Schnellere, weil er führte? Wer weiß, vielleicht sähe es auch so aus, das Leclerc der Schnellere gewesen wäre, hätte er geführt.
So gesehen ist der Ausfall von Vettel auch ein Glück, denn so konnte Leclerc nicht zeigen, wie es ausgegangen wäre, wenn Leclerc geführt hätte. So konnte Vettel zumindest den Eindruck hinterlassen, das er ja geführt hat und schneller war.


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