Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

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Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

Beitragvon Redaktion » 07.09.2019, 15:02

Mercedes-Superstar Lewis Hamilton zeigt sich eine Woche nach dem Unfalltod von Anthoine Hubert nach wie vor schockiert und hofft, dass Fans die Gefahr realisieren
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton war in Belgien sehr mitgenommen

Lewis Hamilton hat nach dem Tod von Anthoine Hubert in Spa aus Sicht vieler Fans und Fahrer die richtigen Worte gefunden. Er sprach von einem "Irrtum", zu glauben, dass der Motorsport sicher sei. "Wenn die Fahrer auf die Strecke gehen, riskieren sie ihr Leben." Das müssen die Fans angemessen würdigen, forderte er. Eine Woche danach steht er weiterhin zu seinen Worten.

"Ich habe das gepostet, weil [ein solcher Unfall] eben nicht unmöglich ist. Ich habe das schon zuvor erlebt, natürlich in Japan, aber auch als Elfjähriger." Damals starb ein gleichaltriger Junge in einem Kartrennen, in dem auch Hamilton teilnahm, erzählt er in Italien.

"Als Fahrer trifft dich das hart. Ich weiß nicht, wie das für die anderen war, aber für mich war das ... woah. Es hat mich im tiefsten Inneren getroffen." Der WM-Führende sah den schrecklichen Formel-2-Unfall live auf einer TV-Leinwand im Fahrerlager, als er gerade Interviews vor laufenden Kameras gab.

"Früher wurden die Fahrer als Superhelfen gefeiert"

Am Samstagabend habe er nicht einschlafen können. "Ich konnte einfach nicht glauben, was passiert war. Der Kopf versucht das zu verarbeiten. Wir haben in diesem Jahr bereits Charlie [Whiting] verloren und die Formel 1 hat dennoch weitergemacht, dann haben wir Niki [Lauda] verloren und die Welt dreht sich dennoch weiter. Ich denke, das ist wirklich traurig, wie das Leben manchmal spielt."

Huberts Tod in der Raidillon-Kurve sei ein Weckruf gewesen, für alle Fans, die glauben, dass der Formelsport sicher geworden ist. Die Fans würden das Risiko nicht mehr wahrnehmen, glaubt der Brite. "Das ist doch generell so in der Welt. Bei jedem Sportevent gibt es Zuschauer, die gar nicht darüber nachdenken, dass das ein gefährlicher Sport ist."

Aber nur weil die Fahrer in der Vergangenheit öfter mit dem tödlichen Risiko konfrontiert waren - insgesamt 32 Formel-1-Piloten bezahlten ihre Leidenschaft mit dem Tod - sei das noch kein Beweis dafür, dass die Gefahr in der Gegenwart auch tatsächlich gebannt ist.

"Früher war das üblich und die Fahrer wurden als Superhelden gefeiert. Da wurde gesagt, sie seien dem Tod entkommen. Aber während wir in einer sichereren Periode fahren, gibt es weiterhin die potenzielle Möglichkeit [einer Gefahr]."

Die 20 Jahre zwischen 1994 und 2014 war bislang tatsächlich die längste Periode in der Königsklasse ohne fatalen Unfall mit Todesfolge. Die meisten tödlichen Zwischenfälle ereigneten sich im ersten Jahrzehnt der Königsklasse, gleich elf Fahrer starben zwischen 1950 und 1959.

"Ich bin mir bewusst wenn ich einsteige, dass meine Tage gezählt sind", merkt Hamilton an. Im Auto blendet er die Gefahr aber aus. Die hohen Geschwindigkeiten bis zu 350 km/h realisiert er nicht. "Ich habe keine Zeit darüber nachzudenken, wie schnell ich fahre."

Hamilton: Risikobereitschaft sinkt im Alter

"Wenn man im Zug sitzt und aus dem Fenster schaut, dann denkt man sich: 'Oh mein Gott' Diese Zeit habe ich aber nicht. Ich denke mir nicht: 'Scheiße, 340 km/h!' Man ist zu fokussiert, aber es fühlt sich großartig an." An den Speed gewöhne man sich in die kleineren Kategorien schnell.

Zum Thema Risikobereitschaft ist dem heute 34-Jährigen auch aufgefallen, dass er mit zunehmendem Alter immer vernünftiger wird: "Wenn du jünger bist, dann ist dir eher alles egal. Jetzt denke ich eher wie ein Teamplayer und verstehe, dass ich nicht alles gewinnen kann. Als Junger denkst du dir aber: 'Nein, ich muss jedes einzelne Rennen gewinnen!'"

"Mittlerweile verstehe ich, dass es ein Marathon ist und kein Sprint. Diese Philosophie kannte ich mit 21 oder 22 noch nicht." Natürlich hängt aber auch vieles von der Ausgangsposition ab. Liegt man als Fahrer weiter zurück, werde man eher riskieren als in Führung liegend.


Fotos: Grand Prix von Italien

Lewis Hamilton (Mercedes)

Teamkollege Valtteri Bottas kann Hamiltons Einschätzung teilen. Der Finne betont, dass im Rennwagen selbst alles andere nebensächlich wird - auch die tragischen Geschehnisse in der Formel 2. "Natürlich habe ich beim Aufwachen am Tag danach realisiert, was passiert ist. Das fühlt sich surreal an."

"Auf der Fahrerparade musste ich daran denken, als wir den Hügel hinaufgefahren sind. Du kannst diese Gedanken nicht aus deinem Kopf verbannen." Aber sobald der Helm auf ist und man im Auto sitzt, denke man an nichts anderes mehr. "Wenn du ins Auto steigst, ist alles andere im Leben unwichtig. Wir sind schließlich hier, um Rennen zu fahren."


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Re: Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

Beitragvon KIMI-ICEMAN » 07.09.2019, 15:28

Hach ja... LH macht einen auf Mr. Emotional und war sich zu schade, einen Trauerflor zu tragen. Kann man nicht ernst nehmen.
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Re: Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

Beitragvon Aldris » 07.09.2019, 16:20

In vielen Berufen ist das so, dass es jeden Tag vorbei sein kann. Da besteht das Risiko aber öfter in der Woche. Ich weiß nicht, ob man hier ein "Superhelden-Status" erzeugen möchte :think:

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Re: Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

Beitragvon charles2 » 07.09.2019, 16:34

KIMI-ICEMAN hat geschrieben:Hach ja... LH macht einen auf Mr. Emotional und war sich zu schade, einen Trauerflor zu tragen. Kann man nicht ernst nehmen.


Er hatte den Trauerflor an, allerdings danach nicht mehr angelegt, wohl vergessen.

Und dieses Tragen des Trauerflors, meine Güte, übertreib nicht. Hamilton wird nicht mehr und nich weniger getrauert haben, als die anderen auch.

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Re: Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

Beitragvon Fire » 07.09.2019, 16:53

Bitte keine Diskussion was für ein schlechter Mensch Hamilton ist. Es geht um Hubert.

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Re: Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

Beitragvon Calvin » 07.09.2019, 17:04

Correa wurde übrigens in ein künstliches Koma versetzt, da er einen Atemstillstand hatte :(
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Re: Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

Beitragvon Fire » 07.09.2019, 17:07

Calvin hat geschrieben:Correa wurde übrigens in ein künstliches Koma versetzt, da er einen Atemstillstand hatte :(



...Habe es durch deinen Post auch gerade nachgelesen. Ist komplett an mir vorbei gegangen. :facepalm:
Ich hoffe echt wir bleiben einer weiteren Tragödie erspart.

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Re: Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

Beitragvon Turbo79 » 07.09.2019, 20:17

Wegen Huberts Tod sind die heutigen Formel 1 Fahrer für mich trotzdem keine Helden.
Auch stimmt Hamiltons Aussage nicht, das die 50er Jahre am gefährlichsten waren und es die meisten Todesfälle in dieser Dekade gab. In den 60er Jahren gab es 14 Todesfälle und in den 70er Jahren 11 Todesfälle. In den 50er Jahren gab es dagegen 8 Todesfälle (Rennen/Quali/Trainings und Testfahrten).
Besonders gefährlich war die Formel 1 zwischen 1965 und 1980. Die Wagen wurden immer schneller aber die Sicherheit auf vielen Strecken lies zu wünschen übrig. Abgesehen davon waren die Autos alles andere als sicher.
Das Kohlefaser-Monocoque gab es erstmals 1979...
Ich hätte mich früher höchstwahrscheinlich nicht getraut in der Formel 1 ans Limit zu gehen und das ging wohl den meisten Leuten so. In knapp 7 Minuten über die Nordschleife wie Niki Lauda 1975, das war schon irre mit den damaligen Autos und Sicherheitsvorkehrungen.
Als F.Cevert in der Quali zum US GP 1973 in Watkins Glen von den Leitplanken zweigeteilt wurde, fuhr Niki Lauda direkt hinter ihm. Er hielt an lief zum Unfallwrack und sah das Cevert Tod war. Zu den Streckenposten sagte er: Passt auf, dieser Anblick wird euch schrecken." Niki Lauda hat später in einem Interview gesagt, das er diesen Anblick sein ganzes Leben nicht vergessen hat. Trotzdem ist er am nächsten Tag das Rennen gefahren. So wie viele andere Fahrer auch, die an der Unfallstelle waren. Nur Jackie Stewart hat auf das Rennen, das sein letztes hätte werden sollen verzichtet.
Die damaligen Fahrer waren schon aus ganz besonderem Holz geschnitzt. :shock:

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Re: Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

Beitragvon bolfo » 07.09.2019, 21:37

Turbo79 hat geschrieben:Wegen Huberts Tod sind die heutigen Formel 1 Fahrer für mich trotzdem keine Helden.
Auch stimmt Hamiltons Aussage nicht, das die 50er Jahre am gefährlichsten waren und es die meisten Todesfälle in dieser Dekade gab. In den 60er Jahren gab es 14 Todesfälle und in den 70er Jahren 11 Todesfälle. In den 50er Jahren gab es dagegen 8 Todesfälle (Rennen/Quali/Trainings und Testfahrten).
Besonders gefährlich war die Formel 1 zwischen 1965 und 1980. Die Wagen wurden immer schneller aber die Sicherheit auf vielen Strecken lies zu wünschen übrig. Abgesehen davon waren die Autos alles andere als sicher.
Das Kohlefaser-Monocoque gab es erstmals 1979...
Ich hätte mich früher höchstwahrscheinlich nicht getraut in der Formel 1 ans Limit zu gehen und das ging wohl den meisten Leuten so. In knapp 7 Minuten über die Nordschleife wie Niki Lauda 1975, das war schon irre mit den damaligen Autos und Sicherheitsvorkehrungen.
Als F.Cevert in der Quali zum US GP 1973 in Watkins Glen von den Leitplanken zweigeteilt wurde, fuhr Niki Lauda direkt hinter ihm. Er hielt an lief zum Unfallwrack und sah das Cevert Tod war. Zu den Streckenposten sagte er: Passt auf, dieser Anblick wird euch schrecken." Niki Lauda hat später in einem Interview gesagt, das er diesen Anblick sein ganzes Leben nicht vergessen hat. Trotzdem ist er am nächsten Tag das Rennen gefahren. So wie viele andere Fahrer auch, die an der Unfallstelle waren. Nur Jackie Stewart hat auf das Rennen, das sein letztes hätte werden sollen verzichtet.
Die damaligen Fahrer waren schon aus ganz besonderem Holz geschnitzt. :shock:


Hier kann man definitiv die heutige Generation nicht mehr mit der damaligen vergleichen. Damals galt man als eine Art Pionier, der doch leicht geisteskrank angehaucht sein musste. Halb wahnsinnig und halb lebensmüde.

Ich verstehe hier Hamiltons Ambition nicht so ganz, wenn er meint, die Fans müssten das Risiko mehr würdigen, und früher habe man in den Fahrern Helden gesehen. Meint er, er bekomme zu wenig Respekt für sein Risiko, das er eingeht? Würde mich mal interessieren, wie diese Aussagen zu deuten sind.

Und natürlich hat Huberts Tod ganz schmerzhaft erneut vor Augen geführt, dass der Rennsport tödlich enden kann. Das ist mega tragisch und auch mega traurig. Allerdings sehe ich das nicht so wie früher. Es ist vielmehr so, wie es einem vor Augen geführt wird, wie schnell alles vorbei sein kann, wenn man auf der Autobahn an einem Unfall vorbeifährt und erahnen kann, dass er nicht glimpflich ausgegangen ist. Die Zeiten, in denen die F1 aber eine Hochrisikosportart war, ist längst vorbei. Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Motorrad- oder Skirennen zu sterben liegen sicher höher. Man darf hier sagen, dass die F1 alles Mögliche getan hat. Aber manchmal nützt halt eben auch das nichts. Solange Rennen gefahren werden, solange bleibt nun mal ein Restrisiko. Damit muss man sich auseinandersetzen. Allerdings glaube ich nicht, dass ein Rennfahrer meint, seine "Tage seien gezählt", wenn er ins Cockpit steigt. Dazu ist die F1 zu sicher, und mit so einer Angst würden wir kaum solche depperten Aktionen sehen, wie wir sie teilweise zu sehen bekommen.
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Re: Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

Beitragvon eXcaliber » 07.09.2019, 22:08

Ich verstehe hier Hamiltons Ambition nicht so ganz, wenn er meint, die Fans müssten das Risiko mehr würdigen, und früher habe man in den Fahrern Helden gesehen. Meint er, er bekomme zu wenig Respekt für sein Risiko, das er eingeht?


Bei seinem Gehalt wäre mir der Respekt von wem auch immer, ehrlich gesagt sowas von egal. :lol:

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Re: Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

Beitragvon Formula_1 » 08.09.2019, 00:35

bolfo hat geschrieben:
Hier kann man definitiv die heutige Generation nicht mehr mit der damaligen vergleichen. Damals galt man als eine Art Pionier, der doch leicht geisteskrank angehaucht sein musste. Halb wahnsinnig und halb lebensmüde.

Ich verstehe hier Hamiltons Ambition nicht so ganz, wenn er meint, die Fans müssten das Risiko mehr würdigen, und früher habe man in den Fahrern Helden gesehen. Meint er, er bekomme zu wenig Respekt für sein Risiko, das er eingeht? Würde mich mal interessieren, wie diese Aussagen zu deuten sind.

Und natürlich hat Huberts Tod ganz schmerzhaft erneut vor Augen geführt, dass der Rennsport tödlich enden kann. Das ist mega tragisch und auch mega traurig. Allerdings sehe ich das nicht so wie früher. Es ist vielmehr so, wie es einem vor Augen geführt wird, wie schnell alles vorbei sein kann, wenn man auf der Autobahn an einem Unfall vorbeifährt und erahnen kann, dass er nicht glimpflich ausgegangen ist. Die Zeiten, in denen die F1 aber eine Hochrisikosportart war, ist längst vorbei. Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Motorrad- oder Skirennen zu sterben liegen sicher höher. Man darf hier sagen, dass die F1 alles Mögliche getan hat. Aber manchmal nützt halt eben auch das nichts. Solange Rennen gefahren werden, solange bleibt nun mal ein Restrisiko. Damit muss man sich auseinandersetzen. Allerdings glaube ich nicht, dass ein Rennfahrer meint, seine "Tage seien gezählt", wenn er ins Cockpit steigt. Dazu ist die F1 zu sicher, und mit so einer Angst würden wir kaum solche depperten Aktionen sehen, wie wir sie teilweise zu sehen bekommen.


Ich muss sagen ich finde beide Beiträge sehr gut. Durch diesen Artikel sehr ich Hamiltons Aussage nicht mehr ganz so kritisch, aber ich möchte nochmal erwähnen, dass ich definitiv nicht die Formel 1 verfolge oder gar mag, weil die Fahrer das Risiko eingehen. Das ist Beiwerk für mich, und ich bin heilfroh, dass heute viele Risiken nicht mehr existieren.
Zuletzt geändert von Balestre am 09.09.2019, 21:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

Beitragvon f1fan02 » 08.09.2019, 11:30

KIMI-ICEMAN hat geschrieben:Hach ja... LH macht einen auf Mr. Emotional und war sich zu schade, einen Trauerflor zu tragen. Kann man nicht ernst nehmen.


Du meine Güte. Das wird so eine deutsche Eigenart sein.

Wehe jemand trägt den verdammten Trauerflor nicht!!!
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Re: Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

Beitragvon Simtek » 09.09.2019, 16:45

Fire hat geschrieben:Bitte keine Diskussion was für ein schlechter Mensch Hamilton ist. Es geht um Hubert.


Geht wohl eher um Hamiltons Emotion und Reaktion auf Huberts Unfall.
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

Beitragvon Simtek » 09.09.2019, 16:53

f1fan02 hat geschrieben:
KIMI-ICEMAN hat geschrieben:Hach ja... LH macht einen auf Mr. Emotional und war sich zu schade, einen Trauerflor zu tragen. Kann man nicht ernst nehmen.


Du meine Güte. Das wird so eine deutsche Eigenart sein.

Wehe jemand trägt den verdammten Trauerflor nicht!!!


Solchen symbolischen Aktionen, wie das singen der Nationalhymne, hissen der Nationalflagge oder ebend auch tragen des Trauerflors wird in anderen Länders viel strenger gesehen als in Deutschland.
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: Lewis Hamilton: Huberts Tod "hat mich im tiefsten Inneren getroffen"

Beitragvon f1fan02 » 09.09.2019, 19:35

Simtek hat geschrieben:
f1fan02 hat geschrieben:
KIMI-ICEMAN hat geschrieben:Hach ja... LH macht einen auf Mr. Emotional und war sich zu schade, einen Trauerflor zu tragen. Kann man nicht ernst nehmen.


Du meine Güte. Das wird so eine deutsche Eigenart sein.

Wehe jemand trägt den verdammten Trauerflor nicht!!!


Solchen symbolischen Aktionen, wie das singen der Nationalhymne, hissen der Nationalflagge oder ebend auch tragen des Trauerflors wird in anderen Länders viel strenger gesehen als in Deutschland.


Es ist schon traurig, wenn Symbole mehr wiegen als Taten. Da kann Hamilton noch so viel Gutes tun, aber wehe er trägt den verdammten Trauerflor nicht (dann ist er automatisch schon ein schlechter Mensch).

Nein, sehe ich nicht so. Nur beim nationalistischen Gehabe sind die Deutschen wegen der Geschichte weniger pingelig.
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