Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

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Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

Beitragvon Redaktion » 11.07.2019, 21:58

Ferrari-Pilot Charles Leclerc kann die Österreich-Entscheidung im Fall Verstappen nachvollziehen und wünscht sich mehr Konstanz in der Strafenvergabe
Charles Leclerc

Charles Leclerc wird in Zukunft etwas aggressiver auftreten

In Runde 69 im Grand Prix von Österreich wurde ein neues Kapitel in der persönlichen Geschichte zwischen Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Red-Bull-Überflieger Max Verstappen geschrieben. Der Niederländer fuhr das entscheidende Manöver in Kurve 3 auf der Innenbahn und setzte sich gegen den Ferrari durch. Leclerc freut sich mit ein wenig Abstand sogar darüber, dass sein Kontrahent nicht bestraft wurde.

"Ich habe keine Probleme damit und es war einfach für mich, weiterzumachen", stellt der Monegasse nach einer zweiwöchigen Pause am Donnerstag in Silverstone klar. Er musste mitansehen, wie ihm sein erster Formel-1-Sieg zwei Runden vor Rennende entrissen wurde.

Die mehrstündige Untersuchung der Rennkommissare kam schließlich zur Entscheidung: "No further action". Damit durfte Verstappen seinen Sieg behalten. "Ich hätte mich über ein wenig mehr Konstanz gefreut", merkt Leclerc an.

Leclerc wird seinen Fahrstil "ein bisschen ändern"

Grundsätzlich ist er glücklich mit der Entscheidung der Kommissare, da er härtere Rad-an-Rad-Duelle begrüßt. Allerdings sei in der Vergangenheit schon weniger schwerwiegendes Verhalten bestraft worden."Wenn wir so Rennen fahren können, dann freut mich das sehr. Das ist gut für die Formel 1. Das wollen wir Fahrer, aber wir müssen wissen, was wir erwarten können. Daher wünsche ich mir etwas mehr Konstanz in der Strafenvergabe."Leclerc hat aus dem Manöver von Verstappen, der bergauf in Kurve 3 die Innenbahn wählte, sodass der Ferrari-Pilot über die Randsteine hinausgetragen wurde, und der Entscheidung der Kommissare seine Lehren gezogen. "Als Fahrer wollen wir die Regeln natürlich immer ausreizen."

Setzt das Verstappen/Leclerc-Urteil neue Maßstäbe?

Edd Straw und Scott Mitchell diskutieren darüber, warum im Fall Verstappen/Leclerc in Österreich anders entschieden wurde als in vergleichbaren Fällen Weitere Formel-1-Videos

Konkret bedeutet das für ihn: "Ich werde meinen Fahrstil definitiv ein bisschen ändern und meine Aggressivität anpassen." Denn nun sei die neue FIA-Linie durch die Verstappen-Entscheidung in Spielberg offiziell geworden.Leclerc schließt daraus, dass die Fahrer ein wenig mehr Aggressivität auf der Strecke zeigen können. Er musste sich in Österreich schließlich abermals mit dem zweiten Platz begnügen, nachdem er 59 Rennrunden lang in Führung lag."Im jenem Moment war es natürlich frustrierend. Wenn ich jetzt darauf zurückblicke, bin ich glücklich, dass wir so Rennen fahren konnten", zeigt er sich nicht verbittert. Denn der Ferrari-Pilot bleibt realistisch. Auf der Strecke hatte er gegen Rennende keine Chance mehr gegen den Red Bull.

Erinnerungen an 2012: Im Kart nicht gerade beste Freunde

Verstappen kam mit neun Runden frischeren harten Reifen und deutlich schnellerer Pace am Ferrari vorbei. "Um ganz ehrlich zu sein, hatte er einen so großen Vorteil durch die Reifen, daher war es unglaublich schwierig, ihn hinter mir zu halten.""Als ich aus dem Auto ausstieg, dachte ich noch, dass man das vielleicht bestrafen hätte können. Aber ich bin glücklich mit der Entscheidung. Wenn sie weiterhin so konstant sind, dann bin ich damit zufrieden", hält Leclerc fest.Nicht zum ersten Mal kam es zwischen den beiden 21-Jährigen auf der Rennstrecke zu einer strittigen Szene. Nach dem Österreich-Krimi kursierte ein älteres Youtube-Video auf sozialen Plattformen, das über ein Kartrennen 2012 in Italien berichtet. Darin in den Hauptrollen zu sehen: Leclerc und Verstappen.

Leclerc vs. Verstappen: Schon 2012 krachte es im Kart!

  Weitere Formel-1-Videos

"Ja, das war ganz lustig! Ich habe es überall auf Social Media gesehen", muss Leclerc auf das Video angesprochen schmunzeln. "Damals war das genau die umgekehrte Situation. Ich habe gemeint, es war ein Rennunfall und er sagte, ich habe ihn von der Strecke gestoßen", erinnert sich der Monegasse zurück.Sieben Jahre später waren die Rollen umgekehrt verteilt. Leclerc war derjenige, der sich von der Strecke gedrängt fühlte, während die Red-Bull-Seite ganz klar von Racing sprach. "Das hat mich an unseren Weg, den wir gemeinsam zurückgelegt haben, erinnert. Damals waren wir Kinder und haben davon geträumt, eines Tages Formel 1 zu fahren und jetzt kämpfen wir hier gegeneinander. Großartig."Zu Kartzeiten habe es mehrere "heikle Momente" zwischen ihm und dem Sohn von Ex-Formel-1-Fahrer Jos Verstappen gegeben, weiß Leclerc noch. Die Beziehung der beiden Nachwuchstalente habe sich über die Jahre aber deutlich verbessert, betont er.

Beziehung zu Verstappen nun "stark verbessert"

"Ich meine, dass sich unsere Beziehung über die Jahre stark verbessert hat. Zu Kartzeiten waren wir nicht gerade beste Freunde, aber das ist normal, wenn man jung ist." Beide waren bis 2013 in Kartserien aktiv, ehe sie den Sprung in den Formelwagen gewagt haben.

Während Verstappen nur eine Saison in der Formel-3-Europameisterschaft absolvierte und bereits 2015 seine Formel-1-Chance bei Toro Rosso erhielt, brillierte Leclerc in den Nachwuchsformel und wurde Meister in der GP3 und Formel 2, ehe er 2018 sein Formel-1-Debüt mit Alfa Romeo bestritt.

Während früher der Gegner nach einer heiklen Situation sofort zum "Feind" mutierte, seien beide nun deutlich "reifer" geworden, meint Leclerc. "Die Dinge haben sich geändert, es wurde besser. Wir kommen jetzt besser als Menschen und Fahrer miteinander klar."


Fotostrecke: Charles Leclerc: Von Bianchis Kartbahn zu Ferrari

Charles Leclerc darf 2019 den Traum eines jeden Rennfahrers leben: Der Monegasse darf in der Formel 1 für Ferrari fahren - und das nach gerade einmal einer Saison! In unserer Fotostrecke zeigen wir dir, wie Leclerc eine so steile Karriere hinlegen konnte - und welche persönlichen Rückschläge es gab.

Charles Leclerc darf 2019 den Traum eines jeden Rennfahrers leben: Der Monegasse darf in der Formel 1 für Ferrari fahren - und das nach gerade einmal einer Saison! In unserer Fotostrecke zeigen wir dir, wie Leclerc eine so steile Karriere hinlegen konnte - und welche persönlichen Rückschläge es gab.

Trotz der gemeinsamen, teils durchwachsenen Vergangenheit hält Leclerc am Donnerstag auch fest, dass er sich gegen Verstappen auf der Rennstrecke nicht anders verhalte als gegen jeden anderen Fahrer auch. "Es ändert sich für mich nichts, egal wer im Auto vor oder hinter mir sitzt."

"Man muss natürlich lernen, wie andere Fahrer kämpfen. Max kenne ich nun bereits recht gut aus unserer Kartzeit", muss er lachen, "wir sind beide erwachsen geworden. Ich weiß, dass er ein aggressiver Fahrer ist. Man wird sich natürlich immer an seinen unmittelbaren Gegner anpassen."

Dennoch ist er auch in Österreich in das Duell gegangen "wie auch in jedes andere". Das dürfte auch für Verstappen zutreffen, der in Silverstone ebenso kein böses Wort über seinen Kontrahenten verliert. "Er ist definitiv ein guter Fahrer, sonst fährst du nicht in der Formel 1 für Ferrari."

Leclerc: Auf der Spielekonsole gegen sich selbst verloren

Der Niederländer sieht im Österreich-Duell der beiden gar einen Vorgeschmack auf die Zukunft der Formel 1. Denn: "Lewis wird dann zu alt sein", merkt er an. "Wenn man unser Alter in Betracht zieht, dann werden wir ab einem gewissen Punkt [regelmäßig] um Siege kämpfen."

Mehr von solchen spannenden Kämpfen würden sich nicht nur die Fans und Veranstalter wünschen, sondern auch die Fahrer selbst: "Das ist gut für die Show und hoffentlich wird es noch viele weitere solche Moment in Zukunft geben", hofft Leclerc.

Obwohl dem Ferrari-Nachwuchsstar nun bereits sein zweiter sicher geglaubter Formel-1-Sieg (nach Bahrain) entgangen ist, wirkt der 21-Jährige nicht angeschlagen vor dem Großbritannien-Wochenende. Mattia Binotto wusste bereits am Sonntagabend in Österreich, dass Leclerc sich davon schnell erholen würde.


Fotos: Grand Prix von Großbritannien

 

"Ich denke nicht, dass wir Schwierigkeiten haben werden, ihn zu ermutigen. Er ist bereits wieder bereit für das nächste Rennen. Der heutige Tag wird ihm wohl noch einen größeren Schub geben, um seinen ersten Formel-1-Sieg einzufahren", kommentierte der Ferrari-Teamchef die Lage in Spielberg.

"Die karierte Flagge kommt immer erst am Ende des Rennens", musste Leclerc auf die harte Tour lernen. "Er schaut einfach aufs nächste Rennen und ist sehr hungrig. Ich bin sicher, dass früher oder später seine Zeit kommen wird."

Und bis dahin vertröstet sich Leclerc, wie überhaupt viele Fahrer der jungen Generation angefangen bei Verstappen und Lando Norris (McLaren), mit Simulator und Playstation spielen die Zeit. "Ich habe mir gerade erst das Spiel Formel 1 2019 gekauft. Ich habe gestern gegen mich selbst gespielt und verloren", muss er lachen. Ein gutes Omen?


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Re: Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

Beitragvon Lichtrot » 11.07.2019, 22:09

Ich würde nicht darauf bauen, dass du bei dem exakt gleichen Manöver im nächsten Rennen dann nicht doch eine Strafe bekommst. :lol: Denn wenn man eines die letzten Rennen gelernt hat, dann ja wohl, dass man die Strafenverteilung nicht mehr ernst nehmen kann und es Willkür ist.

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Re: Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

Beitragvon vettel-fan2011 » 11.07.2019, 22:26

Lichtrot hat geschrieben:Ich würde nicht darauf bauen, dass du bei dem exakt gleichen Manöver im nächsten Rennen dann nicht doch eine Strafe bekommst. :lol: Denn wenn man eines die letzten Rennen gelernt hat, dann ja wohl, dass man die Strafenverteilung nicht mehr ernst nehmen kann und es Willkür ist.


:thumbs_up:

Er muss es halt schlau(er) machen. Oder gar nicht soweit kommen lassen. Er wird sich machen! :)
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Re: Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

Beitragvon Alonso und Kimi Fan » 11.07.2019, 22:45

vettel-fan2011 hat geschrieben:
Lichtrot hat geschrieben:Ich würde nicht darauf bauen, dass du bei dem exakt gleichen Manöver im nächsten Rennen dann nicht doch eine Strafe bekommst. :lol: Denn wenn man eines die letzten Rennen gelernt hat, dann ja wohl, dass man die Strafenverteilung nicht mehr ernst nehmen kann und es Willkür ist.


:thumbs_up:

Er muss es halt schlau(er) machen. Oder gar nicht soweit kommen lassen. Er wird sich machen! :)


Naja dann hat ferrari jetzt ja mittlerweile genug druckmittel vor gericht, falls eine ähnliche situation passiert und die fia aufeinmal straft. denke es wird schwer für der fia sich da dann rauszumurksen, wollen sie dann sagen die überholmaneuver sin dnicht vergleichbar weil die kurve anders ist? XD Die fia legt sich halt selber steine in dem weg :wink2:

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Re: Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

Beitragvon evosenator » 11.07.2019, 22:48

Lichtrot hat geschrieben:Ich würde nicht darauf bauen, dass du bei dem exakt gleichen Manöver im nächsten Rennen dann nicht doch eine Strafe bekommst. :lol: Denn wenn man eines die letzten Rennen gelernt hat, dann ja wohl, dass man die Strafenverteilung nicht mehr ernst nehmen kann und es Willkür ist.



Danke und Amen. Wollte ähnliches posten. Bin ja mal gespannt, ob es wirklich keine Strafe geben sollte, wenn Fahrer xy das gleiche Manöver startet.

Von der "Konstanz" seitens der FIA her sollte es eigentlich für Gleiches wieder eine Strafe geben.

Ich verwette erneut meine Kronjuwelen, dass wir diese Saison noch genau über so ne Strafe diskutieren werden. Da gehe ich Jede erdenkliche Wette ein.

Die träge FIA passt sich garantiert nicht so schnell an. "Immer schön abwechseln mit Strafen verteilen, damit es nicht noch langweiliger wird" scheint die Devise zu sein.

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Re: Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

Beitragvon JPM_F1 » 11.07.2019, 23:24

also crashen, alles klar.

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Re: Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

Beitragvon Plauze » 12.07.2019, 00:26

JPM_F1 hat geschrieben:also crashen, alles klar.

Gab es in Spielberg einen Crash?
Alles kann passieren. Und das ist auch gut so.

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Re: Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

Beitragvon Klemsi » 12.07.2019, 07:07

Plauze hat geschrieben:
JPM_F1 hat geschrieben:also crashen, alles klar.

Gab es in Spielberg einen Crash?


Wenn Lec auf der Strecke geblieben wäre und dagegen gehalten hätte, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit! Tolles Racing erwartet uns jetzt, wenn nicht jede Berührung bestraft wird. Aber bis vor den Vettel Vorfall in Kanada konnte man sicher sein, dass der Kollege nach einer "Forcing a collision" und "Forcing another driver of the track" eine Strafe bekam. Obs dann so schlau von der FIA war, dem Druck von Mateschitz nachzugeben... Man wird sehen, aber bis dahin wirds einige Achsbrüche geben :D Jedenfalls muss man nun mehr dagegenhalten. Für 2020 dürfen die Teams jedenfalls nicht auf eine verstärkte Radaufhängungen bei der Entwicklung vergessen!
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Re: Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

Beitragvon KIMI-ICEMAN » 12.07.2019, 08:38

evosenator hat geschrieben:
Lichtrot hat geschrieben:Ich würde nicht darauf bauen, dass du bei dem exakt gleichen Manöver im nächsten Rennen dann nicht doch eine Strafe bekommst. :lol: Denn wenn man eines die letzten Rennen gelernt hat, dann ja wohl, dass man die Strafenverteilung nicht mehr ernst nehmen kann und es Willkür ist.



Danke und Amen. Wollte ähnliches posten. Bin ja mal gespannt, ob es wirklich keine Strafe geben sollte, wenn Fahrer xy das gleiche Manöver startet.

Von der "Konstanz" seitens der FIA her sollte es eigentlich für Gleiches wieder eine Strafe geben.

Ich verwette erneut meine Kronjuwelen, dass wir diese Saison noch genau über so ne Strafe diskutieren werden. Da gehe ich Jede erdenkliche Wette ein.

Die träge FIA passt sich garantiert nicht so schnell an. "Immer schön abwechseln mit Strafen verteilen, damit es nicht noch langweiliger wird" scheint die Devise zu sein.


Hast du die nicht schon alle verloren?

Richtige Einstellung von LEC. Das ist die einzig richtige Lehre, die man aus der FIA-Entscheidung ziehen kann. :thumbs_up: bleibt dann wirklich nur zu hoffen, dass sich die FIA zukünftig da raushält.
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Re: Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

Beitragvon Formel-1-Fan » 12.07.2019, 08:39

Klemsi hat geschrieben:
Plauze hat geschrieben:
JPM_F1 hat geschrieben:also crashen, alles klar.

Gab es in Spielberg einen Crash?


Wenn Lec auf der Strecke geblieben wäre und dagegen gehalten hätte, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit! Tolles Racing erwartet uns jetzt, wenn nicht jede Berührung bestraft wird. Aber bis vor den Vettel Vorfall in Kanada konnte man sicher sein, dass der Kollege nach einer "Forcing a collision" und "Forcing another driver of the track" eine Strafe bekam. Obs dann so schlau von der FIA war, dem Druck von Mateschitz nachzugeben... Man wird sehen, aber bis dahin wirds einige Achsbrüche geben :D Jedenfalls muss man nun mehr dagegenhalten. Für 2020 dürfen die Teams jedenfalls nicht auf eine verstärkte Radaufhängungen bei der Entwicklung vergessen!

Steinigt mich, aber im Sinne der Rennaction würde ich das begrüßen! :)

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Re: Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

Beitragvon lexusisf250 » 12.07.2019, 09:00

So langsam platzt mir der Kragen. Wann wird aufgehört den Kanada-Vettelfall mit dem Spielberg-Verstappenfall zu vergleichen? Vettel war von der Strecke und kommt darauf zurück, bei Verstappen war's eben nicht so. Zwei ganz verschiedene Sachen! Ich sage ja nicht mit der Vettel-Strafe einverstanden zu sein, aber den Fall LEC-VER lässt sich hiermit nicht vergleichen. Meiner Meinung nach hätten beide keine Strafe bekommen müssen (also Vettel sowie Verstappen nicht), aber die FIA schaut sich die zwei Vorfälle beide ja anders an: rejoining the track gegen Rennlinie fahren.

Ich habe folgender Beitrag im Internet gefunden, der macht mMn klar warum sowieso VER keine Strafe verdient hätte:
https://www.youtube.com/watch?v=qw7sstxbZ5o
I rest my case :shrug: Na dann: viel Spaß beim England-GP.

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Re: Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

Beitragvon Neppi » 12.07.2019, 09:23

lexusisf250 hat geschrieben:So langsam platzt mir der Kragen. Wann wird aufgehört den Kanada-Vettelfall mit dem Spielberg-Verstappenfall zu vergleichen? Vettel war von der Strecke und kommt darauf zurück, bei Verstappen war's eben nicht so. Zwei ganz verschiedene Sachen! Ich sage ja nicht mit der Vettel-Strafe einverstanden zu sein, aber den Fall LEC-VER lässt sich hiermit nicht vergleichen. Meiner Meinung nach hätten beide keine Strafe bekommen müssen (also Vettel sowie Verstappen nicht), aber die FIA schaut sich die zwei Vorfälle beide ja anders an: rejoining the track gegen Rennlinie fahren.

Ich habe folgender Beitrag im Internet gefunden, der macht mMn klar warum sowieso VER keine Strafe verdient hätte:
https://www.youtube.com/watch?v=qw7sstxbZ5o
I rest my case :shrug: Na dann: viel Spaß beim England-GP.


So langsam platzt mir auch der Kragen. Keiner sagt, dass die Vorfälle die gleichen waren. Aber in beiden Fällen wurden bestehende Regeln gebrochen. Leclerc war neben VErstappen, die ganze Zeit und wird von der Strecke geschoben -> Forcing another car off the track. Was hier angeprangert wird das bei Vettel argumentiert wird, dass man sich eben an die Regeln halten musste und deswegen die Strafe kam. Und bei Verstappen wird aufeinmal das Regelbuch nicht mehr angewendet sondern sich herausgeredet. Das ist die Inkonstanz über die sich alle aufregen.

Vllt. erstmal die Beiträge vernünftig lesen bevor man sich hier so auftut. :wave:
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Re: Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

Beitragvon f1fan02 » 12.07.2019, 09:42

lexusisf250 hat geschrieben:So langsam platzt mir der Kragen. Wann wird aufgehört den Kanada-Vettelfall mit dem Spielberg-Verstappenfall zu vergleichen? Vettel war von der Strecke und kommt darauf zurück, bei Verstappen war's eben nicht so. Zwei ganz verschiedene Sachen! Ich sage ja nicht mit der Vettel-Strafe einverstanden zu sein, aber den Fall LEC-VER lässt sich hiermit nicht vergleichen. Meiner Meinung nach hätten beide keine Strafe bekommen müssen (also Vettel sowie Verstappen nicht), aber die FIA schaut sich die zwei Vorfälle beide ja anders an: rejoining the track gegen Rennlinie fahren.

Ich habe folgender Beitrag im Internet gefunden, der macht mMn klar warum sowieso VER keine Strafe verdient hätte:
https://www.youtube.com/watch?v=qw7sstxbZ5o
I rest my case :shrug: Na dann: viel Spaß beim England-GP.


Danke! Hier werden munter Äpfel mit Birnen verglichen.
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Re: Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

Beitragvon Formel-1-Fan » 12.07.2019, 09:56

f1fan02 hat geschrieben:
lexusisf250 hat geschrieben:So langsam platzt mir der Kragen. Wann wird aufgehört den Kanada-Vettelfall mit dem Spielberg-Verstappenfall zu vergleichen? Vettel war von der Strecke und kommt darauf zurück, bei Verstappen war's eben nicht so. Zwei ganz verschiedene Sachen! Ich sage ja nicht mit der Vettel-Strafe einverstanden zu sein, aber den Fall LEC-VER lässt sich hiermit nicht vergleichen. Meiner Meinung nach hätten beide keine Strafe bekommen müssen (also Vettel sowie Verstappen nicht), aber die FIA schaut sich die zwei Vorfälle beide ja anders an: rejoining the track gegen Rennlinie fahren.

Ich habe folgender Beitrag im Internet gefunden, der macht mMn klar warum sowieso VER keine Strafe verdient hätte:
https://www.youtube.com/watch?v=qw7sstxbZ5o
I rest my case :shrug: Na dann: viel Spaß beim England-GP.


Danke! Hier werden munter Äpfel mit Birnen verglichen.

Nicht ganz. Für beide Fälle gibt es eine Regel, bei der Wortlaut des Regelwerks, wenn man ihn sehr eng auslegt, theoretisch irgendwie eine Strafe hergeben würde, man jedoch ebenso gut bei weniger strenger Auslegung fünf gerade sein lassen kann. Nur wurde einmal so und einmal so entschieden.

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Re: Leclerc zieht Lehre aus Spielberg: "Werde meine Aggressivität anpassen"

Beitragvon chrisspeed » 12.07.2019, 10:12

Neppi hat geschrieben:
lexusisf250 hat geschrieben:So langsam platzt mir der Kragen. Wann wird aufgehört den Kanada-Vettelfall mit dem Spielberg-Verstappenfall zu vergleichen? Vettel war von der Strecke und kommt darauf zurück, bei Verstappen war's eben nicht so. Zwei ganz verschiedene Sachen! Ich sage ja nicht mit der Vettel-Strafe einverstanden zu sein, aber den Fall LEC-VER lässt sich hiermit nicht vergleichen. Meiner Meinung nach hätten beide keine Strafe bekommen müssen (also Vettel sowie Verstappen nicht), aber die FIA schaut sich die zwei Vorfälle beide ja anders an: rejoining the track gegen Rennlinie fahren.

Ich habe folgender Beitrag im Internet gefunden, der macht mMn klar warum sowieso VER keine Strafe verdient hätte:
https://www.youtube.com/watch?v=qw7sstxbZ5o
I rest my case :shrug: Na dann: viel Spaß beim England-GP.


So langsam platzt mir auch der Kragen. Keiner sagt, dass die Vorfälle die gleichen waren. Aber in beiden Fällen wurden bestehende Regeln gebrochen. Leclerc war neben VErstappen, die ganze Zeit und wird von der Strecke geschoben -> Forcing another car off the track. Was hier angeprangert wird das bei Vettel argumentiert wird, dass man sich eben an die Regeln halten musste und deswegen die Strafe kam. Und bei Verstappen wird aufeinmal das Regelbuch nicht mehr angewendet sondern sich herausgeredet. Das ist die Inkonstanz über die sich alle aufregen.

Vllt. erstmal die Beiträge vernünftig lesen bevor man sich hier so auftut. :wave:


Forcing another driver off the track bedeutet aber, dass der andere Fahrer keine Möglichkeit mehr hatte, das "Abkommen von der Strecke" zu verhindern.
Das war in Österreich jedoch nicht der Fall :wink:


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