Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

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Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

Beitragvon Redaktion » 03.04.2019, 17:12

Williams-Pilot George Russell hat bei seinem Testeinsatz für Mercedes die Bestzeit erzielt - Sebastian Vettel und Mick Schumacher auf den Plätzen drei und sechs
George Russell

Williams-Stammpilot George Russell saß am Mittwoch im aktuellen Mercedes W10

George Russell wird sich wünschen, es wäre ein Dauerzustand: Der britische Formel-1-Neuling saß am zweiten Tag der Testfahrten in Bahrain (hier Ergebnis abrufen!) aber nur einmalig im Mercedes W10, weil er als Nachwuchspilot der Sternmarke mit bisher zwei Grand-Prix-Einsätzen gerade noch für einen Young-Driver-Tag in Frage kam. Und Russell, sonst im Williams unterwegs, tat sein Möglichstes: Er beschloss den Testtag in Sachir mit 1:29.029 Minuten auf Position eins.

Russel erzielte seine Bestzeit mit der weichsten Pirelli-Reifenmischung C5 und in der letzten Stunde der Probefahrten. Er war damit knapp drei Zehntelsekunden schneller als Max Verstappen im Red Bull RB15 am Vortag, blieb aber ähnlich deutlich hinter der Pole-Position von Charles Leclerc im Ferrari SF90 vom Samstag an gleicher Stelle zurück. Leclerc hatte mit 1:27.866 Minuten die klare Wochenbestzeit der Formel 1 in Bahrain erzielt (hier das kombinierte Testergebnis abrufen!).

Russell selbst misst seiner Bestzeit "keine große Bedeutung" zu. Den Tapetenwechsel habe er jedoch genossen: "Ich bin heute ein anderes Auto als sonst gefahren und habe dadurch auch persönlich viel gelernt. Das hilft mir dabei, mich fahrerisch zu verbessern", meint der Brite und spricht von einem "produktiven" Tag im W10-Silberpfeil.

Ganz problemlos verlaufen war der Mittwoch bei Mercedes aber nicht: "In der Mittagspause haben wir ein Wasserleck entdeckt", sagt Technikchef Andrew Shovlin. Es habe sich "nicht schnell" beheben lassen, weshalb das Team nicht sein komplettes Programm habe abspulen können.

Am zweiten und letzten Testtag in Sachir fuhr Sergio Perez im Racing Point RP19 nur 0,066 Sekunden hinter Russell auf Platz zwei, ebenfalls mit den weichen C5-Pneus. Perez war am Nachmittag der erste Fahrer gewesen, der die Mittagsbestzeit von Sebastian Vettel im Ferrari SF90 unterboten hatte. Vettel selbst kam mit eben dieser Zeit von 1:29.319 Minuten - erzielt auf den Medium-Reifen C3 - noch auf den dritten Tagesrang.

Schumacher im Alfa Romeo auf Platz sechs

Vettels deutscher Landsmann Mick Schumacher, heute erstmals für Alfa Romeo im C38-Modell im Einsatz, belegte mit C5-Reifen in 1:29.998 Minuten den sechsten Platz unter 16 Piloten. Am Vortag hatte er im Ferrari SF90 und ebenfalls den weichsten Pirelli-Pneus 1:29.976 Minuten realisiert. "Die Bedingungen waren aber ganz anders als gestern", sagt Schumacher. "Da tut man sich schwer, die beiden Tage zu vergleichen."

Mick Schumacher, Alfa Romeo C38

Mick Schumacher bei seiner ersten Ausfahrt im Alfa Romeo C38

Sein Gesamtfazit nach den Formel-1-Probefahrten falle positiv aus. "Ich glaube, wir haben ordentliche Arbeit geleistet", meint Schumacher. "Ich versuche jetzt alles, was ich an diesen beiden Tagen gelernt habe, zu verinnerlichen." Er habe sich im Auto kontinuierlich gesteigert und sei "sehr zufrieden" mit seinen Tests in Bahrain. "Ich hatte sicherlich auch meinen Spaß", erklärt der Deutsche weiter. "Und jetzt freue ich mich darauf, wieder in der Formel 2 zu fahren."

Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso hielt sich auch am zweiten Tag der Bahrain-Tests im Hintergrund und belegte erneut Position elf, verbesserte sich bei seinem Reifentest für Pirelli im McLaren MCL34 jedoch um gut 1,1 Sekunden auf 1:31.006 Minuten. Rückstand: 1,977 Sekunden. Alonso selbst spricht von "positiven" Eindrücken bei seiner Formel-1-Rückkehr und meint: "Ich bin zufrieden. Es ist immer schön, ein Formel-1-Auto zu fahren und die Entwicklung von Rennwagen und Reifen zu erfahren. Hoffentlich konnte ich dem Team und Pirelli weiterhelfen."


Fotos: Testfahrten in Bahrain

Lance Stroll (Racing Point)

Mit Jack Aitken bei Renault, Alexander Albon bei Toro Rosso, Pietro Fittipaldi bei Haas, Nicholas Latifi bei Williams, Lando Norris bei McLaren, Russell bei Mercedes, Mick Schumacher bei Alfa Romeo, Daniel Ticktum bei Red Bull nahmen zahlreiche Nachwuchskräfte an den Formel-1-Probefahrten teil - unter der Voraussetzung, bisher maximal zwei Grands Prix bestritten zu haben. Deshalb kamen auch die neuen Formel-1-Stammfahrer Albon, Norris und Russell noch in den Genuss eines sogenannten Young-Driver-Tags.

Sieben Piloten mit über 100 Runden

"Ich habe natürlich eine Menge gelernt", sagte Red-Bull-Tester Ticktum stellvertretend für die Nachwuchspiloten. Für den Briten war der Testtag in Bahrain die Premiere in einem aktuellen Formel-1-Auto. "Wichtig war für mich vor allem, die ganzen Abläufe kennenzulernen, denn die gibt es nicht in den unteren Kategorien. Selbst auf den schnellen Runden muss man am Lenkrad so viele Dinge ändern." Was Ticktum ins breite Mittelfeld spülte: Er belegte mit 1:30.856 Minuten den neunten Platz.

Die meisten Runden aller Fahrer legte am Mittwoch Albon zurück, nämlich insgesamt 143. Das entspricht über 750 Kilometern oder fast genau zweieinhalb Renndistanzen in Bahrain. Auch Ticktum (135) und Daniil Kwjat (111) waren unter den insgesamt sieben Piloten, die eine dreistellige Rundenzahl erreichten. Die wenigsten Umläufe, nur 35, entfielen auf Racing-Point-Fahrer Lance Stroll.

Im Auftrag von Formel-1-Lieferant Pirelli nahmen außerdem McLaren und Toro Rosso erneut exklusive Reifentests für 2020 vor. Im McLaren MCL34 kamen dazu sowohl Stammpilot Carlos Sainz als auch Rückkehrer Alonso zum Einsatz. Bei Toro Rosso absolvierte Kwjat den Spezialtest.

Beide Teams erzielten durch jeweils zwei Fahrzeuge die größten Distanzen, nämlich 1.840 Kilometer bei McLaren und 2.002 Kilometer bei Toro Rosso. Von den Einwagen-Testteams kamen Haas und Red Bull am weitesten, sie schafften jeweils 1.066 Kilometer. Die geringste Distanz erreichte Alfa Romeo mit 665 Kilometern an zwei Tagen (hier das kombinierte Testergebnis mit Distanzvergleich abrufen!).


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Re: Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

Beitragvon MarvinAyrton007 » 03.04.2019, 17:31

Mal sehen was Mick Schumacher heute sagt.
Mal sehen was Mick Schumacher für ein Gefühl hatte.
Mal sehen was Mick Schumacher für Socken angezogen hat.
Mal sehen was Mick Schumacher.... bla bla bla (wird sich noch genügend finden was man als Schlagzeile verkaufen kann)
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Re: Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

Beitragvon RyuGin » 03.04.2019, 17:39

MarvinAyrton007 hat geschrieben:Mal sehen was Mick Schumacher heute sagt.
Mal sehen was Mick Schumacher für ein Gefühl hatte.
Mal sehen was Mick Schumacher für Socken angezogen hat.
Mal sehen was Mick Schumacher.... bla bla bla (wird sich noch genügend finden was man als Schlagzeile verkaufen kann)



Bist ja ein richtiger Gönner (Ironie). :D

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Re: Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

Beitragvon MarvinAyrton007 » 03.04.2019, 17:45

RyuGin hat geschrieben:
MarvinAyrton007 hat geschrieben:Mal sehen was Mick Schumacher heute sagt.
Mal sehen was Mick Schumacher für ein Gefühl hatte.
Mal sehen was Mick Schumacher für Socken angezogen hat.
Mal sehen was Mick Schumacher.... bla bla bla (wird sich noch genügend finden was man als Schlagzeile verkaufen kann)



Bist ja ein richtiger Gönner (Ironie). :D


Ja da kenne ich mal gar nichts :wink: :wink:
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Re: Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

Beitragvon Pentar » 03.04.2019, 19:00

Redaktion hat geschrieben:...Im Auftrag von Formel-1-Lieferant Pirelli nahmen außerdem McLaren und Toro Rosso erneut exklusive Reifentests für 2020 vor. Im McLaren MCL34 kamen dazu sowohl Stammpilot Carlos Sainz als auch Rückkehrer Alonso zum Einsatz. Bei Toro Rosso absolvierte Kwjat den Spezialtest.

Beide Teams erzielten durch jeweils zwei Fahrzeuge die größten Distanzen, nämlich 1.840 Kilometer bei McLaren und 2.002 Kilometer bei Toro Rosso...

Mit in Summe 3.842 Kilometern (das entspricht fast 13 Renndistanzen) in den aktuellen Boliden von STR & McLaren sollte Pirelli nun ausreichend Erkenntnisse gewonnen, gesammelt & ausgewertet haben...

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Re: Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

Beitragvon toddquinlan » 03.04.2019, 20:00

irgendwie weiss ich immer noch nicht mit welchen Motoren die Teams diese Testfahrten durchführen; mit den Motoren die sie auch in den Rennen benutzen, oder sind das Antriebe ausserhalb des begrenzten Kontingentes?

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Re: Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

Beitragvon mysamuel » 03.04.2019, 20:07

toddquinlan hat geschrieben:irgendwie weiss ich immer noch nicht mit welchen Motoren die Teams diese Testfahrten durchführen; mit den Motoren die sie auch in den Rennen benutzen, oder sind das Antriebe ausserhalb des begrenzten Kontingentes?

Zählt alles nicht was hier Verbaut wird.

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Re: Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

Beitragvon toddquinlan » 03.04.2019, 20:24

also hatten sämtliche Teams mindestens einen kompletten Reservemotor inklusive Getriebe, Batterie usw dabei, und haben eine oder sogar beide Karren darauf umgebaut?

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Re: Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

Beitragvon mysamuel » 03.04.2019, 20:26

toddquinlan hat geschrieben:also hatten sämtliche Teams mindestens einen kompletten Reservemotor inklusive Getriebe, Batterie usw dabei, und haben eine oder sogar beide Karren darauf umgebaut?

Klar haben sie immer was machst denn Sonst bei einem Motoren oder MGU oder Getriebe Schaden:)

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Re: Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

Beitragvon GenauDer » 03.04.2019, 22:40

Pentar hat geschrieben:
Redaktion hat geschrieben:...Im Auftrag von Formel-1-Lieferant Pirelli nahmen außerdem McLaren und Toro Rosso erneut exklusive Reifentests für 2020 vor. Im McLaren MCL34 kamen dazu sowohl Stammpilot Carlos Sainz als auch Rückkehrer Alonso zum Einsatz. Bei Toro Rosso absolvierte Kwjat den Spezialtest.

Beide Teams erzielten durch jeweils zwei Fahrzeuge die größten Distanzen, nämlich 1.840 Kilometer bei McLaren und 2.002 Kilometer bei Toro Rosso...

Mit in Summe 3.842 Kilometern (das entspricht fast 13 Renndistanzen) in den aktuellen Boliden von STR & McLaren sollte Pirelli nun ausreichend Erkenntnisse gewonnen, gesammelt & ausgewertet haben...

Sollte man tatsächlich meinen.
Umgekehrt sind dann doch noch viele Variablen, die bei so hohen Geschwindigkeiten vielleicht noch einiges ausmachen:
-Temperatur Luft
-Temperatur Asphalt
- Abrieb auf der Strecke (ändert sich permanent und auch je nach Strecke/Kurve)
- Hinterherfahren
- unterschiedliche Autos und Setups
- Unterschiedliche Asphaltmischungen
- Fahrstile
- Wind
- Felgen und umgeleitete Luft (Aerodynamik)
- hinterherfahren oder frei fahren

Ich denke da kann man eigentlich immer noch viel lernen. Selbst wenn nach jeder Runde der Reifen runtergenommen, zerlegt und wieder zusammengebaut werden könnte wüsste man nach 2 GPs ja immer noch längst nicht alles.

Ich forsche etwa derzeit an den Auswirkungen von Computern und Smart Devices auf das Menschliche Verhalten. Allerdings sind da auch so viele Variablen, dass auf dieser oberflächlichen Ebene niemals zu einer Publikation kommen könnte. Allein schon, dass sich die Geräte und Services ständig ändern - dadurch den User ändern und eben die Benutzung - und wieder die Geräte und Services ändern.

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Re: Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

Beitragvon toddquinlan » 04.04.2019, 10:16

haben sich Russell und Kubica denn jetzt bei den Testfahrten auch mal das gleiche Chassis geteilt?

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Re: Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

Beitragvon Somperle » 04.04.2019, 11:05

Mit Mercedes konnte ja auch Stroll ganz vorne sein.. Oder glaubt jemand das Ferr 1,2 sek in 2 Wochen gefunden hat?! :rotate: ..ich glaube das wird dieses Jahr wieder spannend.. das letzte Rennen wird entscheiden, das die Schäfe fast umfallen.. Und Schinkenman von Mercedes wird am ende wieder vorne sein.. XP

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Re: Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

Beitragvon DeLaGeezy » 04.04.2019, 12:07

Somperle hat geschrieben:[...] von Mercedes wird am ende wieder vorne sein.. XP

ja, wollen wirs hoffen :)
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Re: Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

Beitragvon Pentar » 04.04.2019, 19:55

GenauDer hat geschrieben: :chat:

Da hast Du natürlich recht.
Es sind Dutzende von Parametern - die sich auf einer einzigen Strecke definitiv nicht allesamt simulieren/testen lassen.
Aber ich denke (bzw. hoffe), man ist trotzdem einen Schritt weiter gekommen, was das grundsätzliche Verständnis zu den Pneus angeht.

LG
Pentar



GenauDer hat geschrieben:...Ich forsche etwa derzeit an den Auswirkungen von Computern und Smart Devices auf das Menschliche Verhalten. Allerdings sind da auch so viele Variablen, dass auf dieser oberflächlichen Ebene niemals zu einer Publikation kommen könnte. Allein schon, dass sich die Geräte und Services ständig ändern - dadurch den User ändern und eben die Benutzung - und wieder die Geräte und Services ändern.

Auf Deine Forschungsergebnisse diesbezüglich bin ich mehr als gespannt!

GenauDer
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Re: Formel-1-Test Bahrain: Mercedes-Bestzeit für Williams-Pilot Russell

Beitragvon GenauDer » 04.04.2019, 21:16

Pentar hat geschrieben:
GenauDer hat geschrieben: :chat:

Da hast Du natürlich recht.
Es sind Dutzende von Parametern - die sich auf einer einzigen Strecke definitiv nicht allesamt simulieren/testen lassen.
Aber ich denke (bzw. hoffe), man ist trotzdem einen Schritt weiter gekommen, was das grundsätzliche Verständnis zu den Pneus angeht.

LG
Pentar



GenauDer hat geschrieben:...Ich forsche etwa derzeit an den Auswirkungen von Computern und Smart Devices auf das Menschliche Verhalten. Allerdings sind da auch so viele Variablen, dass auf dieser oberflächlichen Ebene niemals zu einer Publikation kommen könnte. Allein schon, dass sich die Geräte und Services ständig ändern - dadurch den User ändern und eben die Benutzung - und wieder die Geräte und Services ändern.

Auf Deine Forschungsergebnisse diesbezüglich bin ich mehr als gespannt!


Ich schicke dir sehr gerne per PN den Link wenn ich damit fertig bin.

Momentan betreibe ich aber noch Grundlagenforschung um mein Thema einzugrenzen (ist für die Dissertation).
Der Grund ist: die Forschung müsste
1) Langzeit...
2) auf eine bestimmte Altergruppe bezogen...
3) auf eine bestimmte Gerätegruppe (etwa Smartphones), sowie auf gewisse Apps (Spiele) bezogen...
4) auf einen bestimmten Anwendungszweck bezogen ...
5)---
...sein

Man kann natürlich schon jetzt pauschal diverse Aspekte zusammenfassen (Kommunikation hat sich stark verändert, vorallem die Face 2 Face Kommunikation unter Jugendlichen, auch das Datingverhalten, die Aufmerksamkeitsspanne (geht richtung ADHS bei vielen, aber entspricht noch nicht (nur annähernd) dem Krankheitsbild), Abhängigkeit, Informationsverarbeitung (unter Jugendlichen wird jetzt viel häufiger gegoogelt statt nachzudenken, dafür gefundene Information viel schneller angewandt) usw usf...

Also es gibt hier viel zu beforschen. Interessant wären also jetzt zeitgleich 10-15 Studien zu beginnen und anschließend eine Metastudie zu machen. Ersteres schaffe ich nicht allein und letzteres ist wieder leider keine Dissertation wert.

Ich bin also noch am Thema definieren (und hoffe es ist noch aktuell, wenn die Diss dann geschrieben ist ;) ... schon meine Bachelorarbeit ging um die Auswirkung von Computerspielen, aber bis auf WoW waren alle Spiele schon "alt" als diese erschien).


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