Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

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Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

Beitrag von Redaktion » 15.02.2019, 07:30

Dass Red Bull keine Freude mit den Hybridmotoren in der Formel 1 hat, war gestern - Helmut Marko stellt sich neuerdings hinter die von Honda vertretene Linie © Sutton Zwischen Marko und seinen neuen japanischen Freunden stimmt die Chemie Helmut Marko war in den vergangenen Jahren stets einer der schärfsten Kritiker des aktuellen Motorenreglements: Zu leise, zu komplex und vor allem zu teuer - das waren die Argumente, die Red Bull öffentlich vertreten hat. Doch das ist jetzt anders. Seit Beginn der Partnerschaft mit Honda hat das österreichisch-britische Team in diesem Punkt eine 180-Grad-Wende vollzogen."Wir haben mit Honda erstmals seit 14 Jahren einen offiziellen Motorenpartner, sind quasi ein Werksteam. Honda will diese Form des Hybridmotors. Also haben wir auch eine Sympathie dafür entwickelt", erklärt Marko im Interview mit 'Motorsport-Total.com'.Kritiker werden Red Bull diese Meinungsflexibilität möglicherweise als inkonsequent vorwerfen. Aber die Intention dahinter ist klar: Anders als McLaren stellt sich Red Bull hundertprozentig hinter seinen Motorenlieferanten. Das soll Honda auch auf der sportpolitischen Ebene spüren. Es geht - auch in der Kommunikation nach außen - um Zusammenhalt.Denn dass Marko innerlich unverändert ein Freund von konventionelleren Antriebstechnologien ist, kann er nicht ganz verheimlichen, wenn er am Beispiel des Aston Martin Valkyrie erzählt, wie einfach und spektakulär ein Formel-1-Motor sein könnte. Der spektakuläre Motor des Aston Martin Valkyrie   Weitere Formel-1-Videos "Cosworth", sagt er, "wurde für zehn Millionen Euro beauftragt, einen Zwölfzylinder zu liefern, mit Minimum 1.000 PS. Diese Entwicklung ist innerhalb eines Jahres passiert.""Du drückst einen Startknopf, bang, und der Motor springt an. Dafür brauchst du keine sieben, acht Leute im Hintergrund, du brauchst nicht Mapping A, B und C. Mit so einem Motor hast du den Sound und die PS. Und am Ende ist der Fahrer derjenige, der den Unterschied macht."Im Valkyrie steckt ein 6,5-Liter-Ottomotor mit 1.146 PS (das ist etwas mehr als ein aktueller Formel-1-Antrieb), Siebengang-Getriebe und einem Energierückgewinnungs-System des kroatischen Herstellers Rimac Automobili. Aus Sicht von Red Bull könnte so ein Motor die Blaupause für die Formel 1 der Zukunft sein. Formel-1-Technik: Shakedown Red Bull RB15 Der RB15 ist laut Giorgio Piola nicht nur wegen des Honda-Motors das erste richtig mutige Red-Bull-Design seit mehreren Jahren. Weitere Formel-1-Videos Die großen Hersteller wie Honda, Mercedes und Renault freilich sehen das anders. Inzwischen hat sich selbst Ferrari auf die Hybridtechnologie eingelassen, stets kombiniert mit einem kleinvolumigen Turbomotor. "Downsizing" ist - neben der E-Mobilität - ein Schlagwort, mit dem Automobilhersteller aktuell Marketing machen.Für Red-Bull-Teamchef Christian Horner ist in erster Linie wichtig, endlich zu erfahren, wie die Formel-1-Motoren ab 2021 aussehen werden. Denn da ist es dem Automobil-Weltverband FIA und Rechteinhaber Liberty Media bisher nicht gelungen, ein finales Reglement auszuformulieren und zu kommunizieren."Wahrscheinlich wird sich nichts ändern", sagt Horner und warnt: "In den vergangenen vier, fünf Jahren waren die Motoren ein fundamentales Problem. Wir müssen sicherstellen, dass das Thema nicht wieder zu einem Leistungsdifferenziator wird, wie das in der frühen Phase dieser Hybrid-Ära der Fall war."
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Zuletzt geändert von Redaktion am 15.02.2019, 10:06, insgesamt 5-mal geändert.
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Ferrarista1985
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Re: Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

Beitrag von Ferrarista1985 » 15.02.2019, 08:45

Ferrarista1985 hat geschrieben:
Redaktion hat geschrieben:
"Wir haben mit Honda erstmals seit 14 Jahren einen offiziellen Motorenpartner, sind quasi ein Werksteam. Honda will diese Form des Hybridmotors. Also haben wir auch eine Sympathie dafür entwickelt".

Es geht wohl eher darum, dass Red Bull die Motoren für quasi umsonst erhält, daher auch der plötzliche Sinneswandel.

Anders als McLaren stellt sich Red Bull hundertprozentig hinter seinen Motorenlieferanten. Das soll Honda auch auf der sportpolitischen Ebene spüren. Es geht - auch in der Kommunikation nach außen...

McLaren stand am anfang der Ehe mit Honda ebenfalls zu 100% hinter Honda. erst im nachgang hat man bemerkt, dass Honda Dinge verspricht, die so niemals eingetreten sind! Jetzt warten wir mal ab, wie sich die Geschichte entwickelt. Mit Renault war man überglücklich, tolle WM gefeiert alles super und dann auf einmal kam die Krise und Ruckzuck war Renault nicht mehr willkommen. Ich sehe keinen Grund, warum das mit Honda anders laufen sollte. Am Ende des Tages zählt nur der Erfolg und wenn der nicht Eintritt, dann war´s das mit den "wir stehen voll und ganz hinter Honda." Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben. Red Bull ist hier zu euphorisch. Die sollten Ihre positiven Gedanken lieber intern halten, anstatt diese Publik zu machen. Wenn´s hinterher klappt, wunderbar, wenn nicht, sehe ich schon das gewitter aufziehen.


Die großen Hersteller wie Honda, Mercedes und Renault freilich sehen das anders. Inzwischen hat sich selbst Ferrari auf die Hybridtechnologie eingelassen, stets kombiniert mit einem kleinvolumigen Turbomotor. "Downsizing" ist - neben der E-Mobilität - ein Schlagwort, mit dem Automobilhersteller aktuell Marketing machen.

1. Es geht wohl eher darum, dass Red Bull die Motoren für quasi umsonst erhält, daher auch der plötzliche Sinneswandel.

2. McLaren stand am anfang der Ehe mit Honda ebenfalls zu 100% hinter Honda. Erst im Nachgang hat man bemerkt, dass Honda Dinge verspricht, die so niemals eingetreten sind! Jetzt warten wir mal ab, wie sich die Geschichte entwickelt. Mit Renault war man überglücklich, tolle WM gefeiert alles super und dann auf einmal kam die Krise und Ruckzuck war Renault nicht mehr willkommen. Ich sehe keinen Grund, warum das mit Honda anders laufen sollte. Am Ende des Tages zählt nur der Erfolg und wenn der nicht Eintritt, dann war´s das mit den "wir stehen voll und ganz hinter Honda." Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben. Red Bull ist hier zu euphorisch. Die sollten Ihre positiven Gedanken lieber intern halten, anstatt diese Publik zu machen. Wenn´s hinterher klappt, wunderbar, wenn nicht, sehe ich schon das gewitter aufziehen.

3. Falsch. Das Downsizing war ein Thema, doch zwischenzeitlich denkt man wieder "etwas" anders! Erst neulich war in der Presse ein Bericht genau wegen diesem umstrittenen Downsizings zu lesen!
Zuletzt geändert von Ferrarista1985 am 15.02.2019, 08:46, insgesamt 1-mal geändert.

StickyTB
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Re: Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

Beitrag von StickyTB » 15.02.2019, 08:46

Redaktion hat geschrieben:"Wahrscheinlich wird sich nichts ändern", sagt Horner und warnt: "In den vergangenen vier, fünf Jahren waren die Motoren ein fundamentales Problem. Wir müssen sicherstellen, dass das Thema nicht wieder zu einem Leistungsdifferenziator wird, wie das in der frühen Phase dieser Hybrid-Ära der Fall war."
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Warum ist das ein Problem? Und warum nicht in der Aerodynamic? Lächerliche Aussage.

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Re: Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

Beitrag von Ferrarista1985 » 15.02.2019, 08:49

StickyTB hat geschrieben:
Redaktion hat geschrieben:"Wahrscheinlich wird sich nichts ändern", sagt Horner und warnt: "In den vergangenen vier, fünf Jahren waren die Motoren ein fundamentales Problem. Wir müssen sicherstellen, dass das Thema nicht wieder zu einem Leistungsdifferenziator wird, wie das in der frühen Phase dieser Hybrid-Ära der Fall war."
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Warum ist das ein Problem? Und warum nicht in der Aerodynamic? Lächerliche Aussage.
Es war ein Problem für Hersteller wie Ferrari, Renault und Honda. Mercedes empfindet es sicherlich nicht als Problem!
Als zu seiner Zeit Red Bull die Messlatte in der F1 waren, hat sich ein RB Team auch nicht beschwert...

Schließe mich daher der Aussage an.. Lächerliche Aussage!

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Re: Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

Beitrag von Manisch » 15.02.2019, 08:53

Peinlich :facepalm:

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Re: Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

Beitrag von besser.is.sicher » 15.02.2019, 09:03

2021 die Motorenregeln fundamental zu ändern wäre der größte Fehler überhaupt. Immer wenn sich die Leistung nivelliert, folgt darauf eine Leistungsdifferenzierung durch Reformen. Das ist teuer und bevorteilt immer jene, die am meisten Ressourcen haben. Das wird sich auch mit Budget Deckel usw. nicht ändern, denn irgendwer muss das schließlich entwickeln. Diese Entwicklung ist gerade auf einem guten Stand und der Wettbewerb könnte theoretisch in den nächsten Saisons endlich wieder ausgeglichener werden. Also ist Marko selbstverständlich auch auf Hondas Seite. Klar, wäre ich auch. Die Technologie ist auch nur so lange viel zu kompliziert, bis sie für alle gut funktioniert und dann natürlich auch nicht mehr so teuer ist. Und wenn die Teams von der Rundenzeit nah beieinander sind, werden auch die Forderungen leiser. Es sind Williams und McLaren die es schwer haben derzeit. TR, AR, RP, Haas, sind durch die Kooperationen einigermaßen konkurrenzfähig und stabil finanziert. Ließe man die Regeln stabil, hätten sie auch mit geringeren Ressourcen die Möglichkeit aufzuholen, sofern man es ihnen erlaubt.

Die Formel 1 hat mit diesen Antrieben eine wirkliche Chance und ich kann nicht nachvollziehen, warum man nicht konsequenter den eingeschlagenen Weg fortsetzt, anstatt bezüglich des Durchflusses zb. die Regeln wieder aufzuweichen.
Ich weiß genau was ich will, wenn was ich will, weiß was es will.

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Re: Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

Beitrag von LoK-hellscream » 15.02.2019, 09:25

Ferrarista1985 hat geschrieben:
StickyTB hat geschrieben:Warum ist das ein Problem? Und warum nicht in der Aerodynamic? Lächerliche Aussage.
Es war ein Problem für Hersteller wie Ferrari, Renault und Honda. Mercedes empfindet es sicherlich nicht als Problem!
Als zu seiner Zeit Red Bull die Messlatte in der F1 waren, hat sich ein RB Team auch nicht beschwert...

Schließe mich daher der Aussage an.. Lächerliche Aussage!
Aerodynamic kann man auch unter der Saison nahezu unbegrenzt weiterentwickeln. Die Motoren unter dem aktuellen Reglement aber nicht, da man limitiert ist.

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Re: Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

Beitrag von McTom » 15.02.2019, 09:34

Ferrarista1985 hat geschrieben: Es war ein Problem für Hersteller wie Ferrari, Renault und Honda. Mercedes empfindet es sicherlich nicht als Problem!
Als zu seiner Zeit Red Bull die Messlatte in der F1 waren, hat sich ein RB Team auch nicht beschwert...

Schließe mich daher der Aussage an.. Lächerliche Aussage!
RBR hatte auch in den guten WM-Jahren immer wieder bemängelt, dass sie mit den Renault-Antrieben angeblich einige PS weniger als Mercedes oder Ferrari hätten. Allerdings nicht in so ausgeprägter Qualität, was ja auch verständlich ist, wenn man die Meisterschaften holt.
Erkenne da keine lächerlichen Aussagen, jedenfalls nicht von Marko :shrug:
Wenn man tot ist, ist es für einen selbst nicht so schlimm, weil man ja tot Ist. Für andere kann dein Tod aber schlimm sein.
Das ist übrigens genau so, wie wenn man doof ist.

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Re: Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

Beitrag von EffEll » 15.02.2019, 09:40

Hauptsache er kann sich 2020 noch an diese Aussage erinnern und fällt nicht in alte Verhaltensmuster zurück :lol:
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Re: Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

Beitrag von theCraptain » 15.02.2019, 10:25

Dass Red Bull keine Freude mit den Hybridmotoren in der Formel 1 hat, war gestern - Helmut Marko stellt sich neuerdings hinter die von Honda vertretene Linie
Et tu, Brute?

Doch hier hören wir wieder der eigentlichen Marko:
"Cosworth", sagt er, "wurde für zehn Millionen Euro beauftragt, einen Zwölfzylinder zu liefern, mit Minimum 1.000 PS. Diese Entwicklung ist innerhalb eines Jahres passiert.""Du drückst einen Startknopf, bang, und der Motor springt an. Dafür brauchst du keine sieben, acht Leute im Hintergrund, du brauchst nicht Mapping A, B und C. Mit so einem Motor hast du den Sound und die PS. Und am Ende ist der Fahrer derjenige, der den Unterschied macht."Im Valkyrie steckt ein 6,5-Liter-Ottomotor mit 1.146 PS (das ist etwas mehr als ein aktueller Formel-1-Antrieb), Siebengang-Getriebe und einem Energierückgewinnungs-System des kroatischen Herstellers Rimac Automobili. Aus Sicht von Red Bull könnte so ein Motor die Blaupause für die Formel 1 der Zukunft sein.
Na also, geht doch :thumbs_up:
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Re: Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

Beitrag von Klassikfan » 15.02.2019, 12:31

Man mache sich das mal klar: 10 Millionen Euro - und fertig ist der Hochleistungsmotor! Dann einfach nur bauen, für Material- und Montagekosten von vielleicht nicht mal 10.000 Euro pro Maschine... F1 könnte so bilig sein! Auch wenn man die Motoren nur noch für ein Wochenende spezifiziert. So war das ja "früher" auch mal! In den 90er jahren gab es ein Cosworth-V8-Kundentriebwerk für 5 Mio Dollar pro Saison! Und das haben die sicher nicht mit Verlust kalkuliert.

Was verbrät dagegen "Mercerdes" heute für die Hybrid-Triebwerke? 170 Mio im Jahr!

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Re: Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

Beitrag von theCraptain » 15.02.2019, 13:55

Klassikfan hat geschrieben:Man mache sich das mal klar: 10 Millionen Euro - und fertig ist der Hochleistungsmotor! Dann einfach nur bauen, für Material- und Montagekosten von vielleicht nicht mal 10.000 Euro pro Maschine... F1 könnte so bilig sein! Auch wenn man die Motoren nur noch für ein Wochenende spezifiziert. So war das ja "früher" auch mal! In den 90er jahren gab es ein Cosworth-V8-Kundentriebwerk für 5 Mio Dollar pro Saison! Und das haben die sicher nicht mit Verlust kalkuliert.

Was verbrät dagegen "Mercerdes" heute für die Hybrid-Triebwerke? 170 Mio im Jahr!
Ja und dann kommt noch die graue Zone hinzu wieviel PS die aktuelle PU denn nun wirklich leistet? Von den ca. 950 PS werden wann wieviel Prozent davon wie lange abgegeben? Nach meiner These darf man nur im Q3 davon ausgehen, dass die PU für maximal 2 heisse Runden die 100% abgeben darf. Im Rennen werden es wohl nur zwischen 85% und 95% sein, von wegen dem Haltbarkeitsschwachsinn und so XP
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Re: Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

Beitrag von MarvinAyrton007 » 15.02.2019, 14:54

Klassikfan hat geschrieben:Man mache sich das mal klar: 10 Millionen Euro - und fertig ist der Hochleistungsmotor! Dann einfach nur bauen, für Material- und Montagekosten von vielleicht nicht mal 10.000 Euro pro Maschine... F1 könnte so bilig sein! Auch wenn man die Motoren nur noch für ein Wochenende spezifiziert. So war das ja "früher" auch mal! In den 90er jahren gab es ein Cosworth-V8-Kundentriebwerk für 5 Mio Dollar pro Saison! Und das haben die sicher nicht mit Verlust kalkuliert.

Was verbrät dagegen "Mercerdes" heute für die Hybrid-Triebwerke? 170 Mio im Jahr!
Nur Mercedes, alle anderen benötigen nur eine Million. Aber war ja mal klar das von so einem wie dir nur wieder Mercedes genannt wird :facepalm: :facepalm: :facepalm:
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Re: Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

Beitrag von terraPole » 15.02.2019, 15:42

besser.is.sicher hat geschrieben:2021 die Motorenregeln fundamental zu ändern wäre der größte Fehler überhaupt. Immer wenn sich die Leistung nivelliert, folgt darauf eine Leistungsdifferenzierung durch Reformen. Das ist teuer und bevorteilt immer jene, die am meisten Ressourcen haben. Das wird sich auch mit Budget Deckel usw. nicht ändern, denn irgendwer muss das schließlich entwickeln...
Sehe ich auch so..wenn man alle paar Jahre irgendwas ändert wird es immer jemanden geben der besser entwickelt und damit einen Vorsprung hat.
Und das Budgetlimit würde das ganze sogar noch verschlimmern...das ist wie die Tokenregelung vor ein paar Jahren.
Man ist extrem eingeschränkt bei der Entwicklung und muss sich genau überlegen was man tut.
Dadurch werden Abstände ewig konserviert..weil man die Lücke nicht schließen kann obwohl man es theoretisch könnte.

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Re: Kurswechsel wegen Honda: Red Bull jetzt auch pro Hybrid

Beitrag von besser.is.sicher » 15.02.2019, 23:27

terraPole hat geschrieben:
besser.is.sicher hat geschrieben:2021 die Motorenregeln fundamental zu ändern wäre der größte Fehler überhaupt. Immer wenn sich die Leistung nivelliert, folgt darauf eine Leistungsdifferenzierung durch Reformen. Das ist teuer und bevorteilt immer jene, die am meisten Ressourcen haben. Das wird sich auch mit Budget Deckel usw. nicht ändern, denn irgendwer muss das schließlich entwickeln...
Sehe ich auch so..wenn man alle paar Jahre irgendwas ändert wird es immer jemanden geben der besser entwickelt und damit einen Vorsprung hat.
Und das Budgetlimit würde das ganze sogar noch verschlimmern...das ist wie die Tokenregelung vor ein paar Jahren.
Man ist extrem eingeschränkt bei der Entwicklung und muss sich genau überlegen was man tut.
Dadurch werden Abstände ewig konserviert..weil man die Lücke nicht schließen kann obwohl man es theoretisch könnte.
Eben, es ist komplex und muss für die Unternehmen, die sich bereiterklären sollen eine Serie auf höchstem Niveau zu betreiben, auch lukrativ und werbewirksam usw. sein.. wenn man sich einmal anschaut, in welche Richtung sich alles entwickelt, mit zunehmend autonomer Technik etc., ist die Formel 1 schon bald nicht mehr Hightech genug, eigentlich schon Geschichte und man diskutiert permanent über Rückschritte. Auch wenn ich viel Sympathie und Verständnis für das Ursprüngliche habe, die Serie bald 30 Jahre verfolge, ist es sinnlos so zu denken. Und ernsthaft: worüber redet man denn hier überhaupt? Die F1 ist so unnötig wie irgendwas. Die war immer schon extrem Luxus. Was sind schon 400.000.000? 200.000.000 Mark... Sollen die, die es haben, gerne alles in Entwicklung von effizienten Technologien stecken und sich damit battlen, wenn es dabei hilft, dass die nächsten Generationen nicht im Smog und Lärm enden. Ich vermisse es jedenfalls nicht.
Ich weiß genau was ich will, wenn was ich will, weiß was es will.

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