Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

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Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon Redaktion » 07.02.2019, 07:49

Die ersten Flugtaxis werden in einem Jahr abheben, glaubt Nico Rosberg, und er gibt über seine aktive Zeit ungewohnt offen zu: "Ich hatte manchmal auch Angst"
Markus Lanz und Nico Rosberg

Nico Rosberg war am 6. Februar zu Gast bei Markus Lanz in Hamburg

Nico Rosberg scheint sich wohlzufühlen in seiner neuen Rolle abseits des Formel-1-Cockpits. Der Weltmeister von 2016 hat das Thema Mobilität der Zukunft für sich entdeckt, veranstaltet 2019 gemeinsam mit zwei Partnern in Berlin sogar sein eigenes Greentech-Festival. Und um darüber zu reden und ein bisschen Werbung für sein Thema zu machen, saß er am Mittwochabend im TV-Studio von Talkmaster Markus Lanz in Hamburg.

Rosberg gelingt ein sympathischer Einstieg in die Sendung. Als Lanz vom Gespräch mit dem Linken-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Dietmar Bartsch, zu ihm überleitet, grinst der 33-Jährige: "Ich bin froh, dass ich kein Politiker bin. Und ich habe gesehen, dass Ihnen die Gespräche mit der Linken sehr Spaß machen!" Worauf Lanz entgegnet: "Wir duzen uns, Nico, du weißt. Kaum rede ich mit Herrn Bartsch, siezt er mich. Lässt natürlich auch tief blicken ..."

Das Verhältnis der beiden wäre damit mal geklärt. Und damit kann's zur Sache gehen. Lanz versäumt nicht, die elementare Frage zu stellen: Fehlt dir die Formel 1? "Ich vermisse es überhaupt nicht", antwortet Rosberg. "Und das ist ein Riesenglück. Damals, als ich das entschieden habe, hatte ich keine Ahnung, wie es in zwei, drei Monaten, wie es in einem Jahr sein wird."

Er gibt aber zu: "Einfach ist es nicht. Es ist ja eine komplette Lebensdisruption, ein kompletter Sinn des Lebens ist gefühlt erstmal weg. Den muss ich neu finden. Das ist nicht einfach, aber ich hatte meine Familie und viele andere Leidenschaften. Ich habe sehr schnell einen neuen Weg gefunden. Es ist toll gelaufen. Für mich war es die beste Entscheidung."

"Bring bitte den Müll raus!"

Lanz versucht sich in einer auflockernden Zwischenfrage: "Dann sitzt du plötzlich zu Hause, die Frau kommt und sagt: 'Bring bitte den Müll raus!'", sagt er. Das sei doch "verrückt", meint der 'ZDF'-Moderator. Begleitet von den Lachern des Publikums sagt Rosberg: "Dann muss ich's machen! Gibt keine Ausrede mehr."

Spannend wird's, als sich die beiden über das Thema Gefahr in der Formel 1 unterhalten. Es ist ungewöhnlich, dass Fahrer zugeben, Angst zu haben. Auch nach dem Ende ihrer aktiven Karriere. Rosberg aber ist mutig genug, das offen einzugestehen: "Es gibt Momente, wo ich gucke und denke: 'Es ist okay, dass ich da jetzt nicht mehr drinsitze.'"

"Es gibt schon ein paar Sachen ... Baku zum Beispiel. Da sind wir mit 360 unterwegs auf der Geraden, mitten in der Stadt, und links ist so eine Mauer, die frontal zu einem steht, die Boxeneinfahrt. Wenn da was schiefgeht! Daran fährt man jede Runde vorbei. Ich bin nicht so der komplette Draufgänger wie die meisten anderen. Ich denke schon dreimal nach über diese Mauer."

Lanz geht dazwischen: "Aber ist man dann noch schnell, wenn man darüber nachdenkt?" Rosberg denkt nicht lange nach: "Schon. Ging ja ganz gut", grinst er - und hat wieder die Sympathien des Publikums und dessen Beifall auf seiner Seite.

Auf die konkrete Frage, ob er im Cockpit auch Angst verspürt habe, entgegnet er: "Ja. Ich hatte manchmal auch Angst. Der Unfall ist dann schon sehr, sehr groß. Wenn da was passiert in dem Moment! Und man weiß ja nie."

Im weiteren Verlauf der Sendung erfährt der TV-Zuschauer - die komplette Ausgabe gibt's on demand in der 'ZDF-Mediathek' -, dass Rosberg im WM-Jahr 2016 bis zu eineinhalb Stunden täglich meditiert hat ("Es geht um Präsenz") und E-Mobilität für ihn "die neue Leidenschaft, die ich gefunden habe", ist.

Rosberg-Familie mitverantwortlich für Klimawandel?

Wieder ein typischer Einschub von Lanz: "Du und dein Vater, allein ihr seid für mindestens 0,5 Grad Temperaturanstieg verantwortlich!" Was Rosberg charmant kontert: "Geb ich dir recht, dass ich bis jetzt ein bisschen in die falsche Richtung unterwegs war. Aber mit vollem Stolz. Ich werde immer Riesenfan der Formel 1 bleiben." Und jetzt sei er ja auf der richtigen Seite, mit dem Thema E-Mobilität und Greentech.

Dabei wird dann der Bogen zu seinem Engagement als Miteigentümer der Formel E gespannt. Ein Finanzinvestment, das für ihn "sehr gut" gelaufen sei, verrät Rosberg: "Die Meisterschaft geht gerade durch die Decke. In vier Jahren hat sie einen Wert von 700 Millionen erreicht. Unglaublich! Macht aber auch keinen Gewinn. Das ist alles Zukunftsmusik."

Genauso wie die Idee von Flugtaxis - für die Dorothee Bär, die Staatsministerin für Digitales, vor ziemlich genau einem Jahr medial komplett verrissen wurde. Wenn ein Formel-1-Weltmeister über solche Themen spricht, ist das natürlich was ganz anderes. Und Rosberg ist sicher, dass die ersten Flugtaxis "ab nächstem Jahr, spätestens in zwei Jahren" fliegen werden.

"Leider noch nicht in Deutschland", schränkt er ein. "Dubai, Singapur wahrscheinlich anfangs. Aber das kommt. Zuerst mit Pilot, noch nicht autonom. Wenn die autonom werden, ohne Pilot, dann werden die preislich sauinteressant. Man sagt, dass die pro Kilometer nicht viel mehr kosten werden als ein heutiges Taxi."

Mit dem autonomen Flugtaxi vom Büro zum Bahnhof, das wird's in Deutschland also erst ein bisschen später geben. Seine Heimat sei bei den Themen der zukünftigen Mobilität nämlich "ein bisschen hinterher", befürchtet Rosberg. "Aber wir holen jetzt auf." Und er weiß: "Am meisten tut sich in China und Amerika."

Die komplette Markus-Lanz-Sendung vom 6. Februar 2019 mit Nico Rosberg, dem Politiker Dietmar Bartsch, der Journalistin Elisabeth Niejahr und dem Musiker Jürgen Zeltinger gibt's on demand in voller Länge unter zdf.de/gesellschaft/markus-lanz.


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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon vettel-fan2011 » 07.02.2019, 12:20

Immer diese Doppelmoral. Wenn er was fürs Klima tun will, gibt es ganz andere und auch viel wichtigere Baustellen. ;)
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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon EffEll » 07.02.2019, 12:36

vettel-fan2011 hat geschrieben:Immer diese Doppelmoral. Wenn er was fürs Klima tun will, gibt es ganz andere und auch viel wichtigere Baustellen. ;)

5€ ins Phrasenschwein.
Schuster, bleib bei deinen Leisten. Natürlich könnte er auch ein verpackungsneutrales Biolädchen eröffnen und ganz aktiv den Plastikmüll in den Weltmeeren bekämpfen. Jedoch würde ich die Glaubwürdigkeit anzweifeln. Man sollte seine Kompetenzen dort einsetzen, wo man selbst die größte Sinnhaftigkeit vermutet.
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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon Michael-KR » 07.02.2019, 14:07

Redaktion hat geschrieben:Die ersten Flugtaxis werden in einem Jahr abheben, glaubt Nico Rosberg, ...

Häh? Und was war bzw. sind die diversen Shuttle-Flüge mit Hubschrauber?
Bereits in den 1970er Jahren verkehrten Hubschrauber zwischen dem PanAm Building und dem JFK Airport in Queens.

Auch heute lassen sich u.a. in New York gegen Bezahlung "Flugtaxis" bereits ordern; und das seit Jahzehnten.

Oder sind "Flugtaxis" nur solche Flugobjekte, die mit Ionenantrieb inkl. Anti-Schwerkraftsystem ausgestatte sind? Oder nur solche, die "Dorothee Bär" getauft wurden?

Ach ja, wenn es denn bald tausende dieser Flugtaxis geben wird, sind die dann alle mit Anti-Noise-/Antischall-Einrichtungen ausgestattet (sehr spannendes Thema übrigens !) oder darf der Straßenlärm von heute dann zehnfach in der Luft meilenweit herumgepustet werden? Tolle Zukunftsaussichten.

Ja, dass das einem Jetsetter á la N. Rosberg nicht juckt, dürfte klar sein. Niki Lauda flog ja auch gerne mit der Concorde.

@EffEll: Bioladen? Warum nicht! Müssli á la Nico könnte ein interessantes Produkt sein. Man schrieb sehr oft, dass N. Rosberg ein intelligenter Mensch sei. Da sollte er aber mal bald ein paar Schippchen drauflegen, als sich um Formel E oder anderen Kokolores zu kümmern. "Greentech-Festival" - das haut ja gleich jeden um. :lol:

Frage: Was willst du bald machen? Nun ja, irgend etwas mit Umwelt und Technologie - ja, ich mache Greentech - unfassbar eigentlich. Mit der DB-Werbung wurde bereits der entscheidende Schritt gemacht ... mit Sicherheit bringts die Menschheit weiter ...

Edit:
Redaktion hat geschrieben:Genauso wie die Idee von Flugtaxis - für die Dorothee Bär, die Staatsministerin für Digitales, vor ziemlich genau einem Jahr medial komplett verrissen wurde. Wenn ein Formel-1-Weltmeister über solche Themen spricht, ist das natürlich was ganz anderes..

:lol: :lol: :lol: Dank an die Redaktion für diese herrlich sarkastische Bemerkung! :thumbs_up:

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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon BruderimHerrn » 07.02.2019, 15:16

Michael-KR hat geschrieben:
Redaktion hat geschrieben:Die ersten Flugtaxis werden in einem Jahr abheben, glaubt Nico Rosberg, ...

Häh? Und was war bzw. sind die diversen Shuttle-Flüge mit Hubschrauber?
Bereits in den 1970er Jahren verkehrten Hubschrauber zwischen dem PanAm Building und dem JFK Airport in Queens.

Auch heute lassen sich u.a. in New York gegen Bezahlung "Flugtaxis" bereits ordern; und das seit Jahzehnten.


es ging um elektrische Flugtaxis, die dann später auch autonom geplant sind. Da ging wohl der Zusammenhang verloren :mrgreen:
Danke Legende ***

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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon Yukky1986 » 07.02.2019, 15:21

Der Rosberg isst in letzter Zeit doch nur noch Bio Linsenburger und Bio Schnitzel, sonst kann man doch nicht auf so einen Öko trip sein wie der, die letzten Monate.
Freue mich schon auf fliegende F1 Autos und Bio Kiesbetten und recycllebare Curbs.

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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon Barracuda » 07.02.2019, 19:18

Nico hat das richtig erkannt... nur von Deutschland aus merkt man das nicht wie weit anderswo die e Mobility schon fortgeschritten ist. Wir sind in D da ziemlich hinterher, und mittlerweile nicht nur damit...

Wie Nico schon richtig sagte, alleine in China wurden letztes Jahr hundert tausende e Autos und e Busse zugelassen, und millionen e scooter.

Alleine die Metropolen Shanghai, Beijing, Shenzhen, eigentlich alle großen Städte dort, stellen gegenwärtig ihre ganze Bus Flotte auf e Busse um. Es gibt überall Ladestationen, auch in jedem Parkaus ! Ich arbeite die meiste Zeit des Jahres dort, und sehe wie es jedes Jahr mehr wird...in einem Tempo da kann Deutschland wenn weiter alles so langsam geht nicht mithalten.

Die Nordländer wie Schweden etc. sind da ebenfalls schon viel weiter als Deutschland...

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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon Illuminati » 07.02.2019, 20:14

Barracuda hat geschrieben:Nico hat das richtig erkannt... nur von Deutschland aus merkt man das nicht wie weit anderswo die e Mobility schon fortgeschritten ist. Wir sind in D da ziemlich hinterher, und mittlerweile nicht nur damit...

Wie Nico schon richtig sagte, alleine in China wurden letztes Jahr hundert tausende e Autos und e Busse zugelassen, und millionen e scooter.

Alleine die Metropolen Shanghai, Beijing, Shenzhen, eigentlich alle großen Städte dort, stellen gegenwärtig ihre ganze Bus Flotte auf e Busse um. Es gibt überall Ladestationen, auch in jedem Parkaus ! Ich arbeite die meiste Zeit des Jahres dort, und sehe wie es jedes Jahr mehr wird...in einem Tempo da kann Deutschland wenn weiter alles so langsam geht nicht mithalten.

Die Nordländer wie Schweden etc. sind da ebenfalls schon viel weiter als Deutschland...



Leider ziehen die Deutschen Autohersteller nicht nach, sehr bedauerlich. Das der Staat jetzt nicht hingeht und überall Ladestationen aufstellt finde ich verständlich, sonst fahren hier bald noch noch importierte chinesische E Autos durch die Gegend. Schade, dass sich die deutschen Autohersteller so dermaßen abkochen lassen...wobei generell ja eh die Frage gestellt werden muss, ob E-Mobilität nun wirklich die Lösung darstellt. Gerade hier sein die Stichworte Chile oder auch Recycling genannt. Mittelfristig wird es höchstwahrscheinlich dann doch der Wasserstoffperoxid Antrieb vermute ich.
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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon Michael-KR » 07.02.2019, 20:28

Yukky1986 hat geschrieben:Der Rosberg isst in letzter Zeit doch nur noch Bio Linsenburger und Bio Schnitzel, sonst kann man doch nicht auf so einen Öko trip sein wie der, die letzten Monate.
Freue mich schon auf fliegende F1 Autos und Bio Kiesbetten und recycllebare Curbs.

:lol: ... Freue mich dann auf essbare Curbs! Nach jedem GP können sich die Fans dann bedienen.
Hätte doch was ... eat your own GP

BruderimHerrn hat geschrieben:es ging um elektrische Flugtaxis, die dann später auch autonom geplant sind. Da ging wohl der Zusammenhang verloren :mrgreen:

Danke für die Info!
Das Lärmproblem bleibt allerdings bestehen, denn in der Regel sorgen die Flügel aufgrund der Luftverwirbelungen für den Lärm. Aber egal, die Dorothee macht das schon, da bin ich mir zu 100 % sicher. ;-)
Sag ich doch: Besser gehts nimmer:
Bram Schot, CEO der Audi AG, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Digital-Staatsministerin Dorothee Bär, Airbus-CTO Grazia Vittadini und der Ingolstädter Oberbürgermeister Christian Lösel leiteten den Projektstart in Berlin feierlich ein ... visionäre Flugtaxi Pop.Up Next im Rahmen des Projekts „Urban Air Mobility“
:lol:
hi, hi, hi: https://manonamission.de/zukunft-ist-je ... -erprobung

ein Smart mit Vierflügler :lol:

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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon Michael-KR » 07.02.2019, 20:45

Illuminati hat geschrieben:
Barracuda hat geschrieben:... nur von Deutschland aus merkt man das nicht wie weit anderswo die e Mobility schon fortgeschritten ist. ..

Leider ziehen die Deutschen Autohersteller nicht nach, sehr bedauerlich. ....

Diese Diskussion hatten wir erst kürzlich - ich persönliche halte die für recht sinnlos, solange nix Neues aufm Tisch kommt.
viewtopic.php?t=60052

Mich pers. der zig Meilensteine bzgl. autonomes Fahren und E-Mobilität der dt. Autobauer vor Ort selber / live erlebt hatte, kann über solche Äußerungen wie: "Leider ziehen die Deutschen Autohersteller nicht nach .." nur noch den Kopf schütteln.

Erst heute gelesen: Wirtschaft - Elektro-Trucks - Veröffentlicht am 10.01.2019
"Jetzt beginnt der Kampf zwischen Daimler und Tesla"
https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... rucks.html

Bei der Daimler-Präsentation des ganz oben abgebildeten Lkws (fahrbarer Prototyp) wurden im Rahmen sogenannter Workshops ne Menge über die Technik erzählt; auch über Kosten sowie inkl. über den Fuso e-Canter. Da kommt man wahrlich nicht auf die Idee, dann zu schreiben: "Leider ziehen die Deutschen Autohersteller nicht nach .." Eher lautet der Satz dann: "die Deutschen Autohersteller ziehen nicht nach, weil sie führend sind ..."; aber was solls, Bashing der dt. Autobauer ist ja en vogue.
P.S.: Wer außer Daimler hat bereits zig Elektro-Lkws ausgeliefert? Ich kenne bis dato kein anderes Unternehmen auf der Welt. Gegenteilige Infos gerne willkommen - aber bitte nicht über Prototypen, sondern über Serien-Elektro-Lkws in zig Stückzahlen, welche die Kunden bereits haben.

By the way: Wer hatte denn bitteschön das erste Elektromobil gebaut gehabt? Na, ... Kleiner Tipp: Daimler wars nicht! ;-)

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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon eifelbauer » 07.02.2019, 21:38

Michael-KR hat geschrieben: :chat:


Em DAF/VDL mindestens 3 Stück ausgeliefert in den Niederlanden.

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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon Illuminati » 07.02.2019, 22:15

Michael-KR hat geschrieben:
Illuminati hat geschrieben:
Barracuda hat geschrieben:... nur von Deutschland aus merkt man das nicht wie weit anderswo die e Mobility schon fortgeschritten ist. ..

Leider ziehen die Deutschen Autohersteller nicht nach, sehr bedauerlich. ....

Diese Diskussion hatten wir erst kürzlich - ich persönliche halte die für recht sinnlos, solange nix Neues aufm Tisch kommt.
viewtopic.php?t=60052

Mich pers. der zig Meilensteine bzgl. autonomes Fahren und E-Mobilität der dt. Autobauer vor Ort selber / live erlebt hatte, kann über solche Äußerungen wie: "Leider ziehen die Deutschen Autohersteller nicht nach .." nur noch den Kopf schütteln.

Erst heute gelesen: Wirtschaft - Elektro-Trucks - Veröffentlicht am 10.01.2019
"Jetzt beginnt der Kampf zwischen Daimler und Tesla"
https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... rucks.html

Bei der Daimler-Präsentation des ganz oben abgebildeten Lkws (fahrbarer Prototyp) wurden im Rahmen sogenannter Workshops ne Menge über die Technik erzählt; auch über Kosten sowie inkl. über den Fuso e-Canter. Da kommt man wahrlich nicht auf die Idee, dann zu schreiben: "Leider ziehen die Deutschen Autohersteller nicht nach .." Eher lautet der Satz dann: "die Deutschen Autohersteller ziehen nicht nach, weil sie führend sind ..."; aber was solls, Bashing der dt. Autobauer ist ja en vogue.
P.S.: Wer außer Daimler hat bereits zig Elektro-Lkws ausgeliefert? Ich kenne bis dato kein anderes Unternehmen auf der Welt. Gegenteilige Infos gerne willkommen - aber bitte nicht über Prototypen, sondern über Serien-Elektro-Lkws in zig Stückzahlen, welche die Kunden bereits haben.

By the way: Wer hatte denn bitteschön das erste Elektromobil gebaut gehabt? Na, ... Kleiner Tipp: Daimler wars nicht! ;-)


Das deutsche Medien gut über deutschen Autohandel berichten sollte klar sein... :roll:
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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon vettel-fan2011 » 07.02.2019, 22:58

EffEll hat geschrieben:
vettel-fan2011 hat geschrieben:Immer diese Doppelmoral. Wenn er was fürs Klima tun will, gibt es ganz andere und auch viel wichtigere Baustellen. ;)

5€ ins Phrasenschwein.
Schuster, bleib bei deinen Leisten. Natürlich könnte er auch ein verpackungsneutrales Biolädchen eröffnen und ganz aktiv den Plastikmüll in den Weltmeeren bekämpfen. Jedoch würde ich die Glaubwürdigkeit anzweifeln. Man sollte seine Kompetenzen dort einsetzen, wo man selbst die größte Sinnhaftigkeit vermutet.

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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon Iceman24 » 08.02.2019, 02:59

Naja, Angst im Cockpit werden die meisten Piloten wohl ab und zu haben, nur spricht man eben nicht darüber.

Gab da mal auch ein interessantes Interview mit Takuma Sato. Auf die Frage, ob er Angst hätte antwortete er:

“Yes, of course, all the time. You’re traveling too fast! (laughs) As a human being I do, but at the same time, it’s great excitement too. And the excitement and determination always overcomes the fear that is part of racing. Usually when you feel fear, it’s that time when you cannot see the future. Now it sounds strange, but what I’m trying to say is that people feel fear because they don’t know what’s going on. If you know the future, you’re not scared because you can prepare. If you have the car under control, and you are controlling the car really well, you don’t feel fear even if you’re sliding at over 200mph because you know you can control it or catch it. But if you’re not happy with the car balance, then you don’t know what’s going on, and you feel really bad. Or if it is raining, and you can’t see because of the water splashing, then you feel fear a lot. That’s why if you’re comfortable, you really enjoy the racing. You have to be comfortable. But at same time, physically, you know how fast you’re traveling, and the energy of this is so big, that yes, I do feel fear.”

https://www.motorsport.com/indycar/news ... to/435890/


Eine der extremsten Geschichten ist ja auch die von Mike Conway. Nach seinen schweren Unfällen beim Indy 500 2010 und 2012, reiste er zwar dann noch zum High-Speed Oval in Fontana, gab seinem Team nach der ersten Trainingssession dann aber bekannt, dass er nicht mehr auf den Ovalen fahren möchte. Viele Fahrer zeigten Verständnis für diese Entscheidung. Natürlich sind Ovale nochmals was anderes, aber trotzdem selten, dass ein Fahrer solch eine Entscheidung basierend auf dem Faktor der Angst trifft.
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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon EffEll » 08.02.2019, 10:20

Illuminati hat geschrieben:
Michael-KR hat geschrieben:
Illuminati hat geschrieben:Leider ziehen die Deutschen Autohersteller nicht nach, sehr bedauerlich. ....

Diese Diskussion hatten wir erst kürzlich - ich persönliche halte die für recht sinnlos, solange nix Neues aufm Tisch kommt.
viewtopic.php?t=60052

Mich pers. der zig Meilensteine bzgl. autonomes Fahren und E-Mobilität der dt. Autobauer vor Ort selber / live erlebt hatte, kann über solche Äußerungen wie: "Leider ziehen die Deutschen Autohersteller nicht nach .." nur noch den Kopf schütteln.

Erst heute gelesen: Wirtschaft - Elektro-Trucks - Veröffentlicht am 10.01.2019
"Jetzt beginnt der Kampf zwischen Daimler und Tesla"
https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... rucks.html

Bei der Daimler-Präsentation des ganz oben abgebildeten Lkws (fahrbarer Prototyp) wurden im Rahmen sogenannter Workshops ne Menge über die Technik erzählt; auch über Kosten sowie inkl. über den Fuso e-Canter. Da kommt man wahrlich nicht auf die Idee, dann zu schreiben: "Leider ziehen die Deutschen Autohersteller nicht nach .." Eher lautet der Satz dann: "die Deutschen Autohersteller ziehen nicht nach, weil sie führend sind ..."; aber was solls, Bashing der dt. Autobauer ist ja en vogue.
P.S.: Wer außer Daimler hat bereits zig Elektro-Lkws ausgeliefert? Ich kenne bis dato kein anderes Unternehmen auf der Welt. Gegenteilige Infos gerne willkommen - aber bitte nicht über Prototypen, sondern über Serien-Elektro-Lkws in zig Stückzahlen, welche die Kunden bereits haben.

By the way: Wer hatte denn bitteschön das erste Elektromobil gebaut gehabt? Na, ... Kleiner Tipp: Daimler wars nicht! ;-)


Das deutsche Medien gut über deutschen Autohandel berichten sollte klar sein... :roll:


Weltweit werden in den nächsten Jahren rund 300 Milliarden US Dollar in die E-Mobilität investiert.
Auf Platz 3 rangiert die USA, die größte Investitionssumme trägt Ford, mit rund 11 Mrd. (Tesla nur 9)
Danach kommt mit größerem Abstand China. Fast die Hälfte der weltweiten Investition fällt auf deutsche Autobauer, die in Summe 139 Milliarden investieren und damit fast die Hälfte davon tragen. VW allein investiert 91 Mrd.(!!), Mercedes 45 Mrd. Toyota z.B. nur 13,5.
Nur, weil es noch keine Modelle gibt, heißt das nicht, dass sie nicht vorsorgen. Im Gegenteil.
Jedoch ist das auch bitter nötig. Wenn man jedoch nur die aktuellen Absatzzahlen betrachtet, wirken deutsche Autobauer rückständig. Aber das wird sich vermutlich bald ändern. China wird aber ein großes Stück vom Kuchen abbekommen.
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