Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

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Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

Beitragvon Redaktion » 08.11.2018, 14:11

Wie Red Bull 2019 dank der neuesten Honda-Erkenntnisse wieder in den WM-Kampf eingreifen will und wieso auch die ersten Windkanaldaten für frischen Mut sorgen
Max Verstappen, Kimi Räikkönen

Was Red Bull in Mexiko gelungen ist, soll 2019 wieder der Normalzustand sein

Max Verstappens Mexiko-Sieg führte den Red-Bull-Gegnern wieder einmal vor Augen, wie gut der Bolide aus Milton Keynes ist, wenn die Motorleistung keine entscheidende Rolle spielt. Denn in der dünnen Luft auf 2.285 Metern Seehöhe gleicht sich die Motorleistung an. Durch die aktuellen Fortschritte bei Red Bulls zukünftigem Antriebspartner Honda müssen Mercedes und Ferrari nun aber fürchten, dass sie sich nicht nur vereinzelt, sondern regelmäßig mit Verstappen und Pierre Gasly herumschlagen müssen.

"Wir erwarten, dass Honda nur zehn Kilowatt hinter Ferrari und Mercedes liegt", verweist Red Bulls Motorsportkonsulent Helmut Marko gegenüber 'auto motor und sport' auf die kommende Saison. Zehn Kilowatt - das sind nur 13,6 PS. "Wir trauen uns zu, dass wir das mit dem guten Chassis ausgleichen können." Eine Ansage, die man ernst nehmen sollte, denn bislang hat Honda laut Red Bull im Gegensatz zu Renault die eigenen Versprechen stets gehalten.

Das weiß man durch die Erfahrungen des B-Teams Toro Rosso in der aktuellen Saison. "Sie sind auf den Geraden um sechs Zehntelsekunden schneller als wir", vergleicht Marko. "Das ist sehr ermutigend für nächstes Jahr. Und wir wissen, dass sie noch mehr im Ärmel haben. Wir freuen uns schon sehr."

Red Bull auch für Wolff Titelanwärter

Derzeit geht man davon aus, dass Honda rund 50 PS auf die Referenzmotoren von Ferrari und Mercedes fehlen. Es wird keine einfache Aufgabe sein, gegen diese Kapazunder 40 PS zu finden. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff traut das Red Bull und Honda zu: "Wir reden darüber, dass sie die Idioten sind, und dann reden wir darüber, dass sie WM-Anwärter sind. Meine Meinung zu Red Bull hat sich nicht geändert. Sie sind ein starkes Team, und der Honda-Motor hat starkes Potenzial gezeigt. In jedem einzelnen Jahr glaube ich, dass sie ein Anwärter auf die Meisterschaft sind - wie Ferrari und hoffentlich wir."

Brendon Hartley, Honda

Honda scheint gerade rechtzeitig für Red Bull in Schuss zu kommen

Auch Teamchef Christian Horner zeigt sich in Anbetracht der bisherigen Erfahrungen mit den Japanern zuversichtlich: "Wir haben ihre Fortschritte seit Mai verfolgt und werden seitdem mit jedem Monat stärker. Die Motoren, die sie jetzt an die Strecke bringen, kommen denen an der Spitze des Feldes immer näher. Auch wenn noch ein bisschen fehlt: Es macht Mut, zu sehen, welche Fortschritte sie machen und wie viel Arbeit sie in Japan investieren."

Das liegt auch daran, dass Honda mit dem Entwicklungszentrum in Sakura laut Marko deutlich besser aufgestellt sei als die Renault-Antriebsabteilung in Viry-Chatillon, die nach wie vor über keinen Prüfstand verfügt, auf dem die Antriebseinheit im vollständigen Boliden getestet werden kann. "Mit Sakura kann überhaupt niemand mithalten", sieht Marko die Japaner gegenüber 'ServusTV' auch im Vergleich mit Mercedes im Vorteil.

Horner: Zusammenarbeit mit Renault nie so intensiv

Dazu kommt, dass man endlich in den Genuss von Werksunterstützung kommt. Moment - fungierte man nicht in den Zeiten, als Renault kein Werksteam einsetzte, als Werkstruppe der Franzosen? "Wir sind immer ein Kundenteam von Renault gewesen", dementiert Horner. "Um 2011 herum war die Integration zwischen Chassis und Motor sehr stark, als die angeblasenen Diffusoren auf ihrem Höhepunkt waren. Das hat sich ab 2014/15 abgeschwächt und komplett aufgehört, als sie 2016 ihr eigenes Team an den Start gebracht haben." So intensiv wie mit Honda sei die Zusammenarbeit mit Renault nie gewesen.

Dazu kommt der Vertrauensverlust der vergangenen Jahren: "Da war es eine sehr schwierige und seltsame Beziehung mit Renault. Jetzt haben wir hingegen eine wirkliche technische Partnerschaft, anstatt nur zahlender Kunde zu sein. Es ist zwar noch ein Weilchen hin, aber wir arbeiten in Milton Keynes bereits mit Hochdruck. Im ganzen Team gibt es großen Optimismus."

Hartley sogar dankbar für Grid-Strafen

Derzeit nutzt Red Bull Toro Rosso als Versuchskaninchen, um eventuelle Probleme vorab zu lösen, damit es nicht 2019 wie in Hondas bitteren McLaren-Jahren ein böses Erwachen gibt. Das sorgt dafür, dass Pierre Gasly und Brendon Hartley eine Grid-Strafe nach der anderen kassieren. Ein Thema, das in der aktuellen Ausgabe des Formel-1-Podcasts 'Starting Grid' mit unserem Chefredakteur Christian Nimmervoll diskutiert wurde.

"Das war auch absolut gerechtfertigt, denn sonst hätten wir in Austin keine zwei Punkte geholt", kann Hartley damit überraschenderweise gut leben. "Das Update war entscheidend und der Performance-Sprung sehr groß."

Während in Mexiko das Update wegen der Höhenlage wieder ausgebaut wurde, fiel man damit ausgerechnet beim Honda-Heimrennen in Suzuka nach dem starken Qualifying aus den Punkterängen. Nach leiser Honda-Kritik nach dem Rennen spricht Hartley die Japaner nun frei: "Das war kein Honda-, sondern ein Set-up-Problem."

Marko: Chassis-Daten für 2019 vielversprechend

In der kommenden Saison ist bei Red Bull aber nicht nur eine andere Antriebseinheit an Bord, man muss sich auf ein neues Reglement einstellen. In der Vergangenheit war das stets eine Stärke der Truppe aus Milton Keynes, doch 2014 und 2016 benötigte man eine Weile, um sich perfekt auf die neuen Bedingungen einzustellen.
"Auch die Werte von den neuen Flügeln machen uns sehr optimistisch."Helmut Marko
"Unser Auto scheint aktuell sehr schnell zu sein. Wir haben uns in den letzten Rennen sehr gut entwickelt", bilanziert Marko, der daraus "auf jeden Fall" Hoffnung für 2019 schöpft. "Wir haben auch schon die Werte von den neuen Flügeln. Das macht uns sehr optimistisch." Auch Teamchef Horner ist guter Dinge, dass die mageren Jahre - der letzte WM-Triumph liegt bereits fünf Saisons zurück - nun endlich vorbei sind."Es gibt einen Reset in den Regularien. Manche Teams werden es richtig hinbekommen, andere nicht. Aber wir hoffen sehr, dass unsere Probleme, die wir in den vergangenen fünf Jahren hatten, endlich geheilt sein werden. Wenn es uns gelingen sollte, die Lücke richtig zu schließen, dann haben wir als Team sicher die Möglichkeit, mit ihnen auf Augenhöhe zu kämpfen."

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Re: Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

Beitragvon Capharol » 08.11.2018, 14:54

also dies hier ist einen gute Zusammenfassung was man in der letzte Monat schon überall lesen konnte.

"Wir erwarten, dass Honda nur zehn Kilowatt hinter Ferrari und Mercedes liegt", verweist Red Bulls Motorsportkonsulent Helmut Marko gegenüber 'auto motor und sport' auf die kommende Saison. Zehn Kilowatt - das sind nur 13,6 PS. "Wir trauen uns zu, dass wir das mit dem guten Chassis ausgleichen können." Eine Ansage, die man ernst nehmen sollte, denn bislang hat Honda laut Red Bull im Gegensatz zu Renault die eigenen Versprechen stets gehalten.


und ich glaube ihm was betriff die 10Kw ...
und diese Satz gilt NUR was Honda gegenüber RB versprochen, nicht was Honda gegenüber McLaren versprochen hat

Wolff: Meine Meinung zu Red Bull hat sich nicht geändert. Sie sind ein starkes Team, und der Honda-Motor hat starkes Potenzial gezeigt.

Bestätigung von der Konkurrenz?

Derzeit nutzt Red Bull Toro Rosso als Versuchskaninchen, um eventuelle Probleme vorab zu lösen, damit es nicht 2019 wie in Hondas bitteren McLaren-Jahren ein böses Erwachen gibt. Das sorgt dafür, dass Pierre Gasly und Brendon Hartley eine Grid-Strafe nach der anderen kassieren.


Wie ich schon behauptet habe, in einen andere Beitrag
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Re: Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

Beitragvon Almdudler » 08.11.2018, 14:55

Also ich würde es Honda von Herzen gönnen.
Auch für die Zuschauer wäre es super 3 Teams um den Titel fighten zu sehen.
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Re: Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

Beitragvon LoK-hellscream » 08.11.2018, 15:06

Capharol hat geschrieben:
Derzeit nutzt Red Bull Toro Rosso als Versuchskaninchen, um eventuelle Probleme vorab zu lösen, damit es nicht 2019 wie in Hondas bitteren McLaren-Jahren ein böses Erwachen gibt. Das sorgt dafür, dass Pierre Gasly und Brendon Hartley eine Grid-Strafe nach der anderen kassieren.


Wie ich schon behauptet habe, in einen andere Beitrag


Das war auch nie ein Geheimnis, sondern wurde schon vor vielen Monaten so bestätigt. :wink:

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Re: Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

Beitragvon Capharol » 08.11.2018, 15:18

LoK-hellscream hat geschrieben:
Capharol hat geschrieben:
Derzeit nutzt Red Bull Toro Rosso als Versuchskaninchen, um eventuelle Probleme vorab zu lösen, damit es nicht 2019 wie in Hondas bitteren McLaren-Jahren ein böses Erwachen gibt. Das sorgt dafür, dass Pierre Gasly und Brendon Hartley eine Grid-Strafe nach der anderen kassieren.


Wie ich schon behauptet habe, in einen andere Beitrag


Das war auch nie ein Geheimnis, sondern wurde schon vor vielen Monaten so bestätigt. :wink:

ja ich weiß aber es bleiben einige die immer noch behaupten es stimmt nicht usw.
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Re: Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

Beitragvon Red Baron » 08.11.2018, 15:33

Da fängt der Artikel ja wieder gut an.
Man spricht in der Überschrift von 10 PS die sich dann als 10 KW herausstellen die man dann in rund 13,6 PS umgewandelt hat.
Warum einfach und klar wenn es auch umständlich und verwirrend geht. :rofl:

Wie dem auch sei, ich hoffe von ganzem Herzen, dass RBR im nächsten Jahr auf Augenhöhe mit MAMG und FER mitmischen kann.
Und wenn dann noch STR einige Male den anderen in die Suppe spuckt, wäre es noch besser.
Kann nur der Spannung dienen.

Wäre nett zu sehen wenn Toto sein Pult zerstört und dann bei einigen Rennen mit Gipshandschuhen erscheint. :rofl:

Übrigens. bin ich der Einzige der das Wort "Kapazunder" googlen musste.
Falls ja dann muss das wohl daran liegen dass ich schon seit viiiiiielen Jahren ein grosse Distanz zu Österreich habe, natürlich nur geographisch. :wink:
"Da finale am Wochenende,..."
Die ersten 2 Worte des (zu der Zeit) neuesten Live-Ticker-Artikels sagten mir zweifelsfrei wer an den "Ticker-Tasten" sitzt.
Vielleicht haben Frauen ja wirklich keinen Platz in der F!.
Mir fällt es schwer, dagegen zu stimmen!

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Re: Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

Beitragvon LoK-hellscream » 08.11.2018, 15:38

Red Baron hat geschrieben:Übrigens. bin ich der Einzige der das Wort "Kapazunder" googlen musste.


Bei uns versteht das jeder. Aber ich hab noch keinen gehört, der das Wort regelmäßig verwendet. :mrgreen:

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Re: Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

Beitragvon Capharol » 08.11.2018, 15:43

nein du warst nicht die Einzige der "Kapazunder" Googlen müsst, und ich würde Toto gerne mal richtig durchdrehen sehen und dann bei der Post Race Interview mit ein Gips um den Arm sehen :lol:
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Re: Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

Beitragvon vettel-fan2011 » 08.11.2018, 16:32

Wenn schon nicht Ferrari, dann von mir aus gerne RB. Alle außer Mercedes.. :D

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Re: Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

Beitragvon cih » 08.11.2018, 16:37

japp ich hab aufgehört zu lesen als erst 10 PS in der Überschrift stand und dann 10kw im zweiten Absatz. Weia.... Wird immer lächerlicher auf Formel1.de
Wissen braucht keine 2500 Beiträge

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Re: Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

Beitragvon JPM_F1 » 08.11.2018, 17:05

mal schauen, wird interessant zu sehen sein, wo der motor steht, denn am chassis dürfte es diesmal sicherlich nicht legen.

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Re: Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

Beitragvon Capharol » 08.11.2018, 17:09

JPM_F1 hat geschrieben:mal schauen, wird interessant zu sehen sein, wo der motor steht, denn am chassis dürfte es diesmal sicherlich nicht legen.

bei Red Bull hat es, bis auf 2017, nie am Chassis gelegen.

cih hat geschrieben:japp ich hab aufgehört zu lesen als erst 10 PS in der Überschrift stand und dann 10kw im zweiten Absatz. Weia.... Wird immer lächerlicher auf Formel1.de


dieses Artikel ist doch nur einen Zusammenfassung der Nachrichten von der letzte 3 Wochen was RB angeht, Simpel und Einfach zu krieeren und generiert klicks.
Dass ist das einzige was "Newssites" heute zu tage nur wollen...... mehr Klicks, mehr Einnahme, richtige Nachrichten sind nach 1 Stunde veraltet und was macht man, man krieert ein Artikel die eigentlich unwichtig ist, macht ein reizende Kopf darüber und schwupps fertig ist es oder man ändert Mittags den Kopf von einen Artikel die man morgens schon gepostet hat... und Viola wieder Klicks ..... News ist kein News mehr und wird auch nicht mehr so behandelt (nimm es an von ein Ex-Journalist)
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Re: Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

Beitragvon don michele » 08.11.2018, 17:41

10kW wann? In der Qualifikation oder im Rennen? Ein großer Unterschied. Man hat 2017 gesehen, dass es ein großer Vorteil ist, in der Quali vorne zu stehen. Über Honda sagt man ja, dass sie im Rennen viel weniger Dampf haben als in der Quali. Das ist zwar bei allen so, nur bei Honda ist der Verhältnis noch größer.
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Re: Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

Beitragvon draine » 08.11.2018, 18:07

don michele hat geschrieben:10kW wann? In der Qualifikation oder im Rennen? Ein großer Unterschied. Man hat 2017 gesehen, dass es ein großer Vorteil ist, in der Quali vorne zu stehen. Über Honda sagt man ja, dass sie im Rennen viel weniger Dampf haben als in der Quali. Das ist zwar bei allen so, nur bei Honda ist der Verhältnis noch größer.


Den Quali-Modus gibt es lt. Berichten ja erst seit der letzten Ausbaustufe erstmalig. Denke also es wird sich eher auf den Renntrimm beziehen, da man da mehr Vergleichsdaten hat.

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Re: Nur rund zehn PS Rückstand? Red Bull glaubt 2019 an Honda-Wunder

Beitragvon Klassikfan » 08.11.2018, 18:53

Ist alles Glaskugelleserei.

Die starke Performance der RB in Mexiko kam in meinen Augen eher nicht von der niedrigeren Motorleistung. Einfach mal nachdenken - wenn ein Motor weniger Ps hat - hat er die auch mit weniger Sauerstoff in der Ansaugluft. Alle Motoren - die starken wie die schwächeren - verlieren PS. Der Abstand zwischen den Motoren dürfte daher eher gleichgeblieben sein.

Entscheidend ist in meinen Augen die aerodynamische Effizienz. Oder anders gesagt - der schiere Abtrieb! Der ist bei den RBs am höchsten, weil sie das Auto am stärksten anstellen. Dafür können sie dann weniger Flügel fahren, was den schwachen Motor auf den Geraden etwas ausgleicht. In Mexiko aber hatten alle wegen der dünnen Luft maximale Flügel drauf, so daß der Abtriebsvorteil für RB noch größer ausfiel.

Wie das im nächsten Jahr wird, muß man abwarten. Die Änderungen im Reglement sollen den Abtrieb an die Flügeln verringern. Es ist also gut möglich, ja sogar wahrscheinlich, daß die Konkurrenz dewegen auch am Anstellwinkel schraubt, um dort möglichst viel des verlorenen Abtriebes zu kompensieren. Damit wäre der RB-Vorteil kleiner bzw. weg. Und dnan brauchen sie schon eine Antriebseinheit auf Ferrari-Niveau um regelmäßig mehr als nur 3. Kraft zu sein.

Lassen wir uns überraschen. Ich rechen allerdings nicht damit, daß Honda das im nächsten Jahr schon hinbekommt.


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