Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

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Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

Beitragvon Redaktion » 04.11.2018, 09:58

Das große Interview: Nach vier Ferrari-Jahren noch ohne WM-Titel, aber optimistisch, dass es im fünften endlich klappen wird, genau wie einst bei "Schumi"
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel hat bereits vier Jahre als Ferrari-Fahrer absolviert

Die Saison 2018 ist nicht so verlaufen, wie sich Sebastian Vettel das vorgestellt hatte. Er hat das Rennen gegen Lewis Hamilton, als Erster mit den fünf WM-Titeln von Juan Manuel Fangio gleichzuziehen, verloren. Und genau wie sein früheres großes Idol Michael Schumacher steht er auch nach seinem vierten Jahr in Rot noch ohne den erlösenden Ferrari-Titel da.

Wir haben den 31-Jährigen getroffen, um aus seiner Sicht zu analysieren, warum das so ist. Und was ihm Mut macht, in "Schumis" Fußstapfen zu treten und 2019 endlich den Kreis zu schließen.

Vettel spricht in dem Interview aber auch darüber, warum es unmöglich ist, Rennfahrer aus Fangios Zeiten mit den heutigen PS-Helden zu vergleichen, und er betont, dass er sich auch jetzt schon, noch ohne Ferrari-Titel, die meisten seiner Träume aus der Kindheit verwirklicht hat.

Und er verrät zum Abschluss unseres Interviews, warum da auch nach der Formel-1-Karriere noch etwas kommen könnte. Was aber nicht zwangsläufig mit der Formel 1 zu tun haben muss ...

Was Spa mit der WM 2018 zu tun hat

Frage: "Sebastian, es ist schwierig, dem normalen Fan zu erklären, dass ein Auto, mit dem Sie in Spa noch so gewonnen haben und wie Sie das getan haben, ab Singapur nicht mehr das gleiche war. Wie erklären Sie das?"
Sebastian Vettel: "Warum sagen Sie 'wie Sie das getan haben'?"

Frage: "Weil Spa eine sehr starke Leistung war. Sie haben Ihre Gegner auf den Geraden überholt und das Rennen dominiert."
Vettel: "Ich denke, das war ... Ja. Vielleicht bin ich da anderer Meinung. Es ist schon richtig, dass wir ein sehr starkes Auto haben. Aber die Wahrnehmung, dass wir ein dominantes Auto hatten, stimmt meiner Meinung nach nicht. Wenn ich mir die Ergebnisse anschaue, frage ich mich, was daran eine Dominanz sein soll."

"In Spa sind wir nicht auf Pole gefahren, unabhängig von den Bedingungen. So, wie Spa designt ist, mit Eau Rouge voll und dem Vorteil des Hügels für den, der im Windschatten ist ... Im Vorjahr haben uns dafür die PS gefehlt, darum hat das Überholen nicht geklappt. Diesen Nachteil hatten wir dieses Jahr nicht mehr, also konnte ich den Vorteil des Windschattens nutzen und überholen."

Sebastian Vettel, Lewis Hamilton, Sergio Perez, Esteban Ocon

Entscheidendes Manöver: Vorbei an Lewis Hamilton in Spa-Francorchamps

"Aber Lewis war immer ein, zwei, drei Sekunden hinter mir, konnte das gleiche Tempo gehen. Irgendwann hat er halt aufgegeben, und deshalb hatten wir am Ende acht Sekunden Vorsprung. Aber aus meiner Sicht war das kein dominantes Rennen. Es war ein enger Fight. Und wenn er wie im Vorjahr die erste Runde gewinnt, dann glaube ich, dass er Erster wird und ich Zweiter, weil die Pace nicht viel anders war."

"Von diesen engen Rennen gab es eine ganze Menge, und ich konnte meistens ein ganz gutes Tempo gehen. Aber ich glaube nicht, dass wir ein Rennen wirklich dominiert haben. Sie (Mercedes; Anm. d. Red.) schon. Spanien, Frankreich, Russland - solche Rennen hatten wir nicht."

"Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich möchte nicht behaupten, dass ich ein schlechtes Auto hatte. Überhaupt nicht. Ich weiß, ich hatte ein starkes Auto. Aber anders als andere Leute bin ich nicht der Auffassung, dass wir ein dominantes Auto hatten."

Frage: "Sind die Leute da manchmal zu enthusiastisch?"
Vettel: "Wahrscheinlich, ja."

Ferrari: "Enorme Verbesserungen" seit 2015

Frage: "Wie sehr ist das Team gewachsen, seit Sie 2015 zu Ferrari gekommen sind?"Vettel: "Sehr. Ich denke, wir haben in allen Bereichen enorme Verbesserungen erzielt. Mein Job ist, das Auto zu fahren - ich bin nicht für das Fahrzeugdesign oder die Teamstruktur zuständig. Das ist nicht meine Aufgabe.""Aber als Teil des Teams und als Beobachter können wir denke ich von uns behaupten, dass das Team riesige Fortschritte gemacht hat, dass wir sehr gute Leute haben, talentierte, kluge Leute, die sich verschiedene Lösungen, Ideen, Konzepte einfallen lassen. Wir haben alle Zutaten beisammen. Was uns noch fehlt, ist der allerletzte Schritt. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir den auch noch hinkriegen."Frage: "Gab es den einen Moment, als Ihnen klar wurde, dass diese WM sehr schwierig zu gewinnen sein wird? Nach Singapur, nach Sotschi?"Vettel: "Ja. Vor allem, weil wir nicht schnell genug waren. Unterm Strich musst du den Speed haben, wenn du um die WM kämpfen willst. Ich habe schon letztes Jahr gesagt, dass der wichtigste Faktor im WM-Kampf der Speed ist.""Letztes Jahr waren wir bis Saisonmitte sehr gut. Dann kamen ein paar Strecken, die uns nicht lagen, wir hatten ein paar Ausfälle, haben Schwung verloren. Aber wir haben auch Schwung verloren, weil wir einfach nicht schnell genug waren."
"In einigen Rennen hat uns im Vergleich zu Mercedes der Speed gefehlt."Sebastian Vettel
"Dieses Jahr war es leider ähnlich. In einigen Rennen hat uns im Vergleich zu Mercedes der Speed gefehlt, und sie haben das sehr gut gemacht, dass sie ihre Punkteausbeute maximiert haben. Wir nicht. Innerhalb von drei, vier Rennen ist da eine große Lücke aufgegangen. Ich muss Ihnen nicht erklären, welche das waren - das wissen Sie auch selbst. Schade."Frage: "Von einigen Medien wurden Sie sehr hart kritisiert."Vettel: "Das gehört dazu."Frage: "Hat Sie das nicht aus der Ruhe gebracht?"Vettel: "Nicht wirklich. Ich lese nicht viel. Mein Credo war immer: 'Du bist nicht so gut, wie sie sagen, wenn sie dich loben. Und auch nicht so schlecht, wie sie sagen, wenn sie dich runtermachen.' Das funktioniert für mich ganz gut. Euphorie kann eine gute Sache sein, denn diese Leute lieben diesen Sport. Und dann gibt es andere, die sind kritischer. Aber das gehört dazu.""Wenn dich jemand kritisiert, hat er manchmal auch ein bisschen recht. Nicht immer zu 100 Prozent, aber ein bisschen. Und wenn sie sich als Helden beschreiben, ist auch oftmals ein Körnchen Wahrheit dran, aber es ist auch oft zu viel. Ich glaube daher, das muss man sich mehr aus der Distanz anschauen. Und nicht jedes Wort, das geschrieben wird, für voll nehmen."

Über den Tod von Sergio Marchionne

Frage: "Glauben Sie, dass sich der Tod von Sergio Marchionne auf das Team ausgewirkt hat?"Vettel: "Zu sagen, dass dem nicht so war, wäre sicher falsch. Ich denke schon. Aber das Team hat auch sehr gut zusammengehalten. Es wäre unfair, aus den Ergebnissen den Schluss zu ziehen, dass es da einen direkten Zusammenhang gab.""Er war natürlich ein Schlüsselelement in diesem Team, und wenn du den Anführer über Nacht verlierst, ist das immer hart. Aber wir sind ein großes Team mit vielen Abteilungen. Zu sagen, die funktionieren völlig unabhängig, ist vielleicht zu viel gesagt. Aber sie wissen alle, was sie zu tun haben. So eine Veränderung wirkt sich nicht über Nacht aus. Und daher glaube ich nicht, dass die Ergebnisse deswegen über Nacht schlechter wurden."Frage: "In der Formel 1 steht jeder unter Druck. Aber der, der einen roten Overall trägt, noch ein bisschen mehr, nicht wahr?"Vettel: "Alberto (Antonini, Pressesprecher des Ferrari-Teams) sagt das, ja (lacht; Anm. d. Red.)! Ich weiß nicht. Natürlich ist es anders. Aber Ferrari ist auch anders. Das ist gut so!"
"Es verleiht einem auch zusätzliche Kraft, wenn man weiß, dass eine ganze Nation hinter einem steht."Sebastian Vettel
"Vorhin haben wir über Euphorie gesprochen. Ich denke, das sollte man nicht nur negativ sehen. Verstehen Sie, was ich meine? Natürlich kann man jammern, dass da zu viel Druck und zu viel Erwartungshaltung da ist. Aber es verleiht einem auch zusätzliche Kraft, wenn man weiß, dass eine ganze Nation hinter einem steht. Die Italiener glauben an Ferrari, und wenn wir nicht liefern, sind sie natürlich enttäuscht. Das ist so, das gehört dazu."Frage: "Die Spielregeln sind also klar."Vettel: "Ja, ich denke schon. Natürlich ist es dann und wann nicht einfach, ganz egal in welcher Rolle du bist. Aber wir sind ein großes Team und wir sind stark, also sollten wir uns auf die positiven Aspekte davon konzentrieren, so viele Menschen hinter uns zu wissen."Frage: "Es ist kein Geheimnis, dass Sie ein sehr gutes Verhältnis zu Kimi Räikkönen haben. Glauben Sie, dass sich nächstes Jahr etwas verändern wird, wenn Charles Leclerc kommt?"Vettel: "Natürlich wird es anders. Charles ist nicht Kimi und Kimi ist nicht Charles. Charles ist noch sehr jung. Ihm wird eine ganze Menge durch den Kopf gehen. Wir müssen als Team auf der Strecke zusammenarbeiten. Ich bin mir sicher, dass er mich schlagen will, und ich will ihn auch schlagen.""Die Spielregeln sind für alle klar. Das war mit Kimi nicht anders. Der Schlüssel ist, dass wir zusammenarbeiten. Ich bin sein Teamkollege. Ich bin auch dafür da, ihm zu helfen. Ich bin der Letzte, der etwas vor ihm verstecken oder Spielchen spielen würde. Darum komme ich auch mit Kimi so gut klar, weil wir uns in der Hinsicht sehr ähnlich sind. Wir werden sehen."

Was bei Ferrari anders ist als bei Red Bull

Frage: "Ist Ihre Rolle bei Ferrari eine andere als bei Red Bull? Hat sich da etwas verändert?"
Vettel: "Auf dem Papier nicht. Meine Aufgabe ist, das Auto zu fahren. Aber die Umstände, wie ich zu den Teams gekommen bin, waren natürlich komplett anders. Ich kam noch ganz jung zu Red Bull und hatte damals keine Ahnung, wie der Hase läuft. Ich musste mich beweisen und wir sind zusammen gewachsen."

"Zu Ferrari kam ich schon als Erwachsener. Ich bin aber nicht hier, um Ferrari beim Wachsen zu helfen. Ferrari war schon erwachsen, lange bevor ich geboren bin. Aber als ich hierherkam, war Ferrari nicht an der Spitze, und das Ziel war, zusammen zurück an die Spitze zu kommen. Das ist immer noch das Ziel. Dem kommen wir näher und näher. Ich bin zuversichtlich, dass wir es erreichen werden."

Frage: "Kimi Räikkönen hat sich mit seinem Zweijahresvertrag bei Sauber dazu entschlossen, auch mit über 40 noch Formel 1 zu fahren. Können Sie sich das auch vorstellen?"
Vettel: "Das wären nochmal zehn Jahre. Eine lange Zeit. In etwa so lang, wie ich schon hier bin. Hätte ich also Halbzeit. Ich weiß nicht. Das wären dann 400 Grands Prix. Sag niemals nie, aber eher nicht. Ich weiß nicht. Hängt von vielen Dingen ab. Wenn ich die nächsten zehn Jahre mit Ferrari Weltmeister werde, dann vielleicht."

Sebastian Vettel und Roberto Chinchero

Sebastian Vettel im Interview mit unserem Redakteur Roberto Chinchero

Frage: "Sie sagen 'mit Ferrari'. Denken Sie an eine Zukunft in Rot, wenn Sie an ihre Zukunft denken?"
Vettel: "Im Moment bin ich hier. Natürlich gibt es Verträge, auf denen deine Unterschrift steht, aber viel wichtiger ist, dass du glücklich bist und mit den Leuten gut zusammenarbeiten kannst. Im Moment bin ich hier und wir haben unser gemeinsames Ziel noch nicht erreicht."

Frage: "In den Medien wird oft darüber diskutiert, wie aggressiv Max Verstappen ist. Sie hatten schon ein paar enge Duelle mit ihm: Suzuka und Schanghai zum Beispiel. Finden Sie, dass sein Fahrstil für die Formel 1 ein bisschen zu viel ist?"
Vettel: "Jeder hat seinen ganz eigenen Fahrstil. Ich glaube, es ist gut, wenn ein Fahrer aggressiv ist. Man muss nur in den richtigen Momenten aggressiv sein."

"Ich finde, Max ist schon ein bisschen ruhiger geworden, wenn man ein paar Jahre zurückschaut. Auf die eine oder die andere Art findet jeder seinen Weg, und es besteht kein Zweifel daran, dass er sehr schnell und talentiert ist. Wir drücke ich das jetzt am besten aus? Er wird in Zukunft noch viel lernen. Ich bin sicher, er wird länger da sein als ich. Schauen wir mal, was kommt."

Keine Verstappen-Kritik: Aggressivität ist ein guter Berater

Frage: "Als einer, der um die WM kämpft, gehen Sie anders an die Rennen heran als einer, der nur das Rennen gewinnen will. Verstappen kämpft momentan nur um Siege. Stimmen Sie da zu? Macht das einen Unterschied?"
Vettel: "Sicher. Man könnte argumentieren, dass am Saisonbeginn noch jeder um die WM fährt. Aber die Herangehensweise ist da noch nicht auf die WM ausgerichtet. Das ändert sich natürlich an einem bestimmten Punkt."

"Es ist ein schmaler Grat. Alles zu versuchen, um ein Rennen zu gewinnen, ist meiner Meinung nach auch die beste Herangehensweise, wenn du Weltmeister werden willst. Denn wenn du alle Rennen gewinnst, wirst du automatisch Weltmeister. Aber stimmt schon: Es gibt einen Punkt, da wird dir klar, in welcher Situation du bist. Du solltest dann immer noch zweikampfbereit sein und nicht einfach zurückstecken und zu vorsichtig werden."

"Wenn ich 2012 zu vorsichtig gewesen wäre, wäre ich nicht Weltmeister geworden. In Abu Dhabi bin ich zweimal von ganz hinten wieder auf Platz vier gefahren, und ich hätte mir auch sagen können: 'Okay, zwölf Punkte sind recht viel.' Aber ich habe eine Chance gesehen, Jenson (Button; Anm. d. Red.) zu überholen, und am Ende habe ich die WM mit zwei Punkten Vorsprung gewonnen."


Fotostrecke: Von "Julie" bis "Loria": So tauft Sebastian Vettel seine Autos

2008: "Julie" ist das erste seiner Formel-1-Autos, das Sebastian Vettel "tauft". Er gewinnt mit dem Toro-Rosso-Ferrari STR3 sensationell den Grand Prix von Italien in Monza, eine denkwürdige Regenschlacht. Acht Jahre lang (bis Max Verstappen) bleibt Vettel (damals 21) jüngster Grand-Prix-Sieger aller Zeiten.

2008: "Julie" ist das erste seiner Formel-1-Autos, das Sebastian Vettel "tauft". Er gewinnt mit dem Toro-Rosso-Ferrari STR3 sensationell den Grand Prix von Italien in Monza, eine denkwürdige Regenschlacht. Acht Jahre lang (bis Max Verstappen) bleibt Vettel (damals 21) jüngster Grand-Prix-Sieger aller Zeiten.

"Man findet immer Beispiele für so oder für so. Aber man sollte keine Angst vor Zweikämpfen haben, nur weil man sich im WM-Kampf befindet."

Frage: "Ein Weltmeister muss auch immer ein bisschen schmutzig spielen können, sagt man. Es ist ein hartes Business, und letztendlich setzen sich die Härtesten durch. Würden Sie zustimmen?"
Vettel: "Ich weiß nicht. Teilweise sicher. Aber andererseits kann jeder selbst entscheiden, wer er ist und wofür er steht."

"Ich sehe zum Beispiel keinen Anlass, außerhalb des Autos die ganze Zeit ein Arschloch zu sein. Im Auto muss man sicher die Grenzen ausloten und manchmal knallhart sein. Manchmal vielleicht auch einen Tick zu hart. Das ist ja, was Sie meinen, oder? Ich stimme im Prinzip schon zu. Aber das Allerwichtigste ist, immer man selbst zu sein. Denn jemanden zu kopieren, das geht fast immer in die Hose."

Formel 1 damals & heute: Von Usain Bolt & Roger Federer

Frage: "Wenn ich jetzt sage, dass Usain Bolt schneller laufen kann als die Sprinter vor 20, 30 Jahren, stimmt mir jeder zu. Wenn ich aber sage, dass die aktuellen Formel-1-Fahrer besser sind als vor 20, 30 Jahren, ist das anders. Für einige ist das, was früher war, immer besser. Wie stehen Sie dazu?"Vettel: "Der 100-Meter-Sprint ist natürlich noch verlockender für einen direkten Vergleich, weil es immer noch die gleichen 100 Meter sind. Die Strecke ist nicht länger oder kürzer geworden, geht nicht bergauf oder bergab.""In der Formel 1 sind die Autos heute ganz anders. Aber auch in der Leichtathletik hat sich das Wissen verändert. Wenn man Usain Bolt mit seinem heutigen Wissen in die 80er-Jahre zurückbeamen würde, wäre seine Dominanz noch größer. Aber würde man einige Jahre aus den 80er-Jahren in die heutige Zeit versetzen und ihnen auch das Wissen der heutigen Zeit geben, dann wäre es wahrscheinlich ziemlich knapp."
"Ich sehe jetzt nicht gerade wie Alan Jones aus, oder?"Sebastian Vettel
"Ich weiß auch nicht. Usain Bolt ist ein schwieriges Beispiel. Im Rennsport ist der Vergleich noch schwieriger, weil es andere Autos sind. Aber es stimmt schon, dass sich mit den Autos auch die Fahrer verändert haben. Nehmen wir die Fitness. Ich sehe jetzt nicht gerade wie Alan Jones aus, oder? Und ich werde nie wie ein 80er-Jahre-Fahrer aussehen. Vielleicht wäre ich für diese Autos andererseits körperlich nicht kräftig genug.""Aber Sie könnten mein Auto wahrscheinlich auch nicht fahren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Fahrer von damals für die heutige Zeit nicht fit genug wären. Aber die Fitness, die heute erforderlich ist, ist auch anders als vor 20 Jahren. Die Autos waren anders.""Nehmen wir ein Beispiel: Wir haben keinen Schalthebel mehr, sondern Schaltwippen am Lenkrad. Ist natürlich viel komfortabler. Und dadurch musst du nicht mehr kuppeln. Auch was war eine spezielle Fähigkeit, die notwendig war. Einige konnten das besser als andere und hatten daher einen Vorteil, weil sie mit dem Getriebe schonender umgegangen sind, mit dem ganzen Antriebsstrang, weil sie die Reifen besser geschont haben.""Das ist heute vielleicht nicht mehr in der gleichen Form eine Qualität. Heute haben wir viel mehr Anpressdruck, die Autos sind schneller. Vielleicht war früher in Fahrer so gut, weil er in langsamen Kurven die richtige Technik hatte, aber heute sind die meisten Kurven schnell.""Insgesamt ist es ganz normal, dass Sportarten professioneller werden und die Sportler natürlich auch. Ich meine das nicht respektlos, ganz im Gegenteil. Aber Roger Federer ist wahrscheinlich ein kompletterer Tennisspieler als früher Björn Borg oder Pat Cash. Verstehen Sie, was ich meine?""Ich glaube, das sehen auch die Fahrer von früher so. Wenn Sie mit Jackie Stewart sprechen, ist ihm klar, dass wir heute Dinge tun, von denen die früher nicht den blassesten Schimmer hatten. Telemetriedaten, Fitnesstests, und so weiter. Sie wissen schon. Es gab auch keine Simulatoren. Es war einfach anders."

Vettel wünscht sich Formel 1 der 80er-Jahre zurück

Frage: "Sind Sie ein Fan von Simulatoren oder nicht?"Vettel: "Ich bin ein Fan der 80er."Frage: "Wäre Ihnen also eine Formel 1 mit mehr Tests auf der Rennstrecke lieber?"Vettel: "Ja. Es macht immer mehr Spaß, im Auto zu sitzen und die Kräfte zu spüren. Auch wenn die Simulatoren inzwischen sehr nahe dran sind. Aber es ist nie die gleiche Emotion, das gleiche Gefühl."Frage: "Würden Sie heute noch Montag, Dienstag, Mittwoch nach einem Rennen testen, wie das früher der Fall war, als Sie angefangen haben?"Vettel: "Hängt davon ab. Heute hast du so viel anderes um die Ohren, eben auch den Simulator zum Beispiel. Aber ich sitze lieber im echten Auto, weil es einfach mehr Spaß macht. Überhaupt heute, wo wir ja eh immer weniger Fahrzeit auf der Strecke haben."
"Ein Tennisspieler würde ausflippen, wenn er vor der Saison nur drei, vier Tage mit dem Racket trainieren darf."Sebastian Vettel
"Wir haben viele Rennen, aber kaum noch Tests. Vor dem ersten Rennen hat jeder vier Testtage. Wenn du an einem Tag ein Problem hast, sind es nur noch drei. Das ist echt nicht viel. Im Vergleich zu anderen Sportarten haben wir wahrscheinlich am wenigsten Vorbereitung. Ein Tennisspieler würde ausflippen, wenn man ihm sagt, dass er vor der Saison nur drei, vier Tage mit dem Racket in der Hand trainieren darf."Frage: "Es heißt oft, dass Lewis Hamilton dieses Jahr keine Fehler gemacht hat. Kann es sein, dass es einem leichter fällt, auch mal Risiken einzugehen, wenn man einen Lauf mit mehreren Titeln hintereinander hat, wie das bei ihm der Fall ist? Sie kennen das ja von Red Bull. Fährst es sich anders, wenn man gerade drei WM-Titel gewonnen hat?"Vettel: "Sicher. Sie haben die letzten Jahre dominiert, und das schadet klarerweise nicht. Natürlich ist es schwierig, sie zu schlagen, aber nicht unmöglich.""Ich habe mir seine Rennen nicht so genau angeschaut, sondern ich schaue auf mich selbst. Es hängt immer davon ab - wie ich schon gesagt habe -, wie man die Dinge betrachtet. Wenn etwas schiefgeht, konzentrieren sich die Leute natürlich darauf und wollen mit dem Finger auf was zeigen. Das ist normal.""Es fällt mir schwer, die Frage zu beantworten. Er hat am Saisonbeginn auch ein paar Fehler gemacht. Später dann nicht mehr so, glaube ich."

Träume erfüllt: Formel 1, Siege, Titel - und jetzt?

Frage: "Finden Sie, dass Sie all Ihre Träume realisiert haben, die Sie damals in der Formel 3 geträumt haben?"Vettel: "Ja, ich glaube schon. Wir alle, die wir so ein Auto fahren dürfen, sind sehr privilegiert. Um Siege und Podestplätze zu kämpfen ist das, was sich jeder wünscht. Natürlich bin ich enttäuscht, wenn ich Vierter werde. Andererseits ist es immer noch besser, als in einem Auto zu sitzen, mit dem du 15. werden kannst. Mir ist bewusst, dass ich da in einer sehr glücklichen Lage bin.""Ich hatte bisher einen unglaublichen Lebensweg. Ich habe mir den Traum erfüllt, Formel-1-Fahrer zu werden, ein Rennen zu gewinnen, Weltmeister zu werden - sogar öfter als einmal. Ich fahre für Ferrari und werde hoffentlich bald auf Ferrari Weltmeister. Mehr kann man sich nicht wünschen.""Manchmal frage ich mich, ob das nicht alles zu viel ist, zu viel in kurzer Zeit. Ich habe schon viel Erfahrung, aber ich bin einer, der immer nach vorne schaut. Ich glaube, dass mein bester Moment erst noch kommt. Ich habe als Ferrari-Fahrer Rennen gewonnen, aber wir sind noch nicht Weltmeister. Da habe ich etwas, auf das ich mich noch freuen kann."

Zum 200. Grand Prix: Vettels größte Sternstunden

Vom "Wunder von Monza" bis hin zum vierten WM-Titel in Neu-Delhi: Wir lassen Sebastian Vettels einzigartige Karriere vor dem 200. GP Revue passieren. Weitere Formel-1-Videos

"Selbst wenn ich eines Tages zurücktrete - vielleicht erst nach meinem 40er -, brauche ich etwas, auf das ich mich freuen kann. Das ist wichtig, dass man das immer hat. Wenn ich einmal aufhöre, möchte ich nicht ständig sagen, dass das mein größter Sieg war und das mein bestes Rennen. Ich finde es traurig, wenn man zu sehr auf die Vergangenheit schaut. Ich finde, man sollte immer nach vorne schauen."Frage: "Bedeutet das, dass Sie sich nach der Formel 1 eine neue Herausforderung suchen werden? Vielleicht Le Mans, so wie Fernando Alonso?"Vettel: "Ja, vielleicht. Ich weiß nicht. Dort fährst du ja auch nicht nur gegen alte Herren, die 40 und älter sind, sondern auch gegen ganz Junge. Vielleicht wirst du mit dem Alter irgendwann langsamer, das weiß ich nicht. Aber ich kann mir gut vorstellen, andere Rennen zu fahren.""Oder vielleicht überhaupt etwas anderes zu machen. Es gibt vieles, was ich noch tun möchte. Wer weiß das schon? Ich habe noch keinen präzisen Plan. Ich habe Ideen, die ich noch für mich behalte. Einige davon haben wirklich gar nichts mit der Formel 1 zu tun. Aber wer weiß?"

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Re: Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

Beitragvon turbocharged » 04.11.2018, 10:17

Der Ferrari war dieses Jahr also nicht schnell genug für die WM.
Alonso wäre für diese Aussage geschlachtet worden.

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Re: Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

Beitragvon TheMachine » 04.11.2018, 10:45

turbocharged hat geschrieben:Der Ferrari war dieses Jahr also nicht schnell genug für die WM.
Alonso wäre für diese Aussage geschlachtet worden.


Ab Singapur hatte der Speed gefehlt und darum ging es bei der Frage. Ab diesem Moment wusste er, dass es schwierig wird. Nicht mehr nicht weniger wollte er damit sagen...

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Re: Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

Beitragvon FU Racing Team » 04.11.2018, 11:32

Shönes Interview mit Sebastian. Die 2018er Saison wird ihm nicht großartig nachhängen. 2019 wird er wieder voll da sein, da bin ich mir sicher.

Zwei Dinge finde ich noch sehr spannend und erwähnenswert:
1.) er ist nicht da, um Ferrari beim Wachsen zu helfen... und zweitens...
2.) ich fahre das Auto. Ich entwickle es nicht.

Vielleicht reduziert das mal etwas den Mythos "die Superfahrer der F1 machen absolut alles im Team, vom Auto entwicklen bis hin zum Klo putzen" ;-)
"Okay Lewis, it`s Hammertime!" :domokun:

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Re: Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

Beitragvon -Highlander- » 04.11.2018, 12:02

Schön zu sehen wie hier immernoch die gleichen Leute wie schon vor 5 Jahren gegen Vettel hetzen :mrgreen:

Vettel sagt im Interview selbst dass sein Auto stark war, aber eben nicht dominant, was ja auch der Wahrheit entspricht. Der Ferrari war durchaus einige Rennen auf Augenhöhe mit Mercedes oder leicht schneller, vor allem in der ersten Saisonhälfte. In anderen Rennen hingegen war klar der Mercedes schneller.

Dieses Jahr haben alle Fehler gemacht bei Ferrari, die Ingenieure die das Auto entwickeln, die Strategieabteilung und natürlich auch Vettel selbst mit seinen vielen Fehlern in der 2. Saisonhälfte.

Ansonsten spricht die Statistik klar dafür dass Vettel nächstes Jahr besser ist. Wieso? Ich zitiere mich abermals selber, vielleicht kann ja mal jemand was zu meiner Theorie sagen:

Ist eigentlich noch niemals irgendjemandem von euch aufgefallen dass Vettel irgendwie immer abwechselnd ein gutes und ein schlechtes bzw. nicht ganz so gutes Jahr hat? Immer in den geraden Jahren ist er nicht so gut und immer in den ungeraden Jahren fährt er super. Das geht schon seit 2010 so.

2010: 5 Siege, ganz knapp Weltmeister mit durchaus einigem Glück, viele eigene Fehler aber auch technische Defekte in diesem Jahr. Teamkollege nur knapp geschlagen.
2011: 11 Siege, Weltmeister mit absolut überdominanter Saison, Gegner ohne den Hauch einer Chance. Teamkollege mit über 100 Punkten Vorsprung geschlagen.
2012: 5 Siege, wieder nur ganz knapp Weltmeister mit einigem Glück im letzten Rennen. Alonso hatte längere Zeit die Oberhand in der WM. Eine starke Asien Saison und Ausfälle bei Alonso retteten Vettel dann doch noch die WM. Teamkollege allerdings wieder mit über 100 Punkten Vorsprung geschlagen.
2013: 13 Siege, nach der Sommerpause 9 Siege in Folge, Weltmeister mit absolut überdominanter Saison ab Saisonmitte. Teamkollege mit fast 200 Punkten Vorsprung geschlagen.
2014: kein einziger Sieg, absolute Seuchensaison. Teamkollegen mit 71 Punkten unterlegen. Nur WM 5.
2015: 3 Siege in einem unterlegenem Ferrari. Super Einstandssaison, Teamkollegen wieder mit über 100 Punkten Vorsprung geschlagen.
2016: kein einziger Sieg, Seuchensaison, WM 4. Teamkollege nur mit 26 Punkten Vorsprung geschlagen.
2017: 5 Siege, längere Zeit WM Führender, am Ende Vizeweltmeister hinter Hamilton. Teamkollege abermals mit über 100 Punkten Vorsprung geschlagen.
2018: Anfangs gute Saison, bisher 5 Siege, längere Zeit WM Führender, ab Hockenheim absolute Seuchensaison mit mehr eigenen Fehlern als 2010.

Merkt ihr was? So gesehen müsste eigentlich 2019 wieder ein ziemlich gutes Jahr werden, da ungeradzahlig. Die Statistik lässt hoffen ;) Vielleicht packt er es nächstes Jahr.
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Re: Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

Beitragvon Warlord » 04.11.2018, 12:07

Sehr schönes Interview. Hoffentlich fährt er noch bis in die 40er, was er nicht ausgeschlossen hat.

Das wird schon noch was großen mit ihm und Ferrari. Da bin ich fest von überzeugt.

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Re: Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

Beitragvon vettel-fan2011 » 04.11.2018, 12:34

-Highlander- hat geschrieben:Schön zu sehen wie hier immernoch die gleichen Leute wie schon vor 5 Jahren gegen Vettel hetzen :mrgreen:

Vettel sagt im Interview selbst dass sein Auto stark war, aber eben nicht dominant, was ja auch der Wahrheit entspricht. Der Ferrari war durchaus einige Rennen auf Augenhöhe mit Mercedes oder leicht schneller, vor allem in der ersten Saisonhälfte. In anderen Rennen hingegen war klar der Mercedes schneller.

Dieses Jahr haben alle Fehler gemacht bei Ferrari, die Ingenieure die das Auto entwickeln, die Strategieabteilung und natürlich auch Vettel selbst mit seinen vielen Fehlern in der 2. Saisonhälfte.

Ansonsten spricht die Statistik klar dafür dass Vettel nächstes Jahr besser ist. Wieso? Ich zitiere mich abermals selber, vielleicht kann ja mal jemand was zu meiner Theorie sagen:

Ist eigentlich noch niemals irgendjemandem von euch aufgefallen dass Vettel irgendwie immer abwechselnd ein gutes und ein schlechtes bzw. nicht ganz so gutes Jahr hat? Immer in den geraden Jahren ist er nicht so gut und immer in den ungeraden Jahren fährt er super. Das geht schon seit 2010 so.

2010: 5 Siege, ganz knapp Weltmeister mit durchaus einigem Glück, viele eigene Fehler aber auch technische Defekte in diesem Jahr. Teamkollege nur knapp geschlagen.
2011: 11 Siege, Weltmeister mit absolut überdominanter Saison, Gegner ohne den Hauch einer Chance. Teamkollege mit über 100 Punkten Vorsprung geschlagen.
2012: 5 Siege, wieder nur ganz knapp Weltmeister mit einigem Glück im letzten Rennen. Alonso hatte längere Zeit die Oberhand in der WM. Eine starke Asien Saison und Ausfälle bei Alonso retteten Vettel dann doch noch die WM. Teamkollege allerdings wieder mit über 100 Punkten Vorsprung geschlagen.
2013: 13 Siege, nach der Sommerpause 9 Siege in Folge, Weltmeister mit absolut überdominanter Saison ab Saisonmitte. Teamkollege mit fast 200 Punkten Vorsprung geschlagen.
2014: kein einziger Sieg, absolute Seuchensaison. Teamkollegen mit 71 Punkten unterlegen. Nur WM 5.
2015: 3 Siege in einem unterlegenem Ferrari. Super Einstandssaison, Teamkollegen wieder mit über 100 Punkten Vorsprung geschlagen.
2016: kein einziger Sieg, Seuchensaison, WM 4. Teamkollege nur mit 26 Punkten Vorsprung geschlagen.
2017: 5 Siege, längere Zeit WM Führender, am Ende Vizeweltmeister hinter Hamilton. Teamkollege abermals mit über 100 Punkten Vorsprung geschlagen.
2018: Anfangs gute Saison, bisher 5 Siege, längere Zeit WM Führender, ab Hockenheim absolute Seuchensaison mit mehr eigenen Fehlern als 2010.

Merkt ihr was? So gesehen müsste eigentlich 2019 wieder ein ziemlich gutes Jahr werden, da ungeradzahlig. Die Statistik lässt hoffen ;) Vielleicht packt er es nächstes Jahr.

Hoffe du hast Recht mit deiner Statistik! :)
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Re: Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

Beitragvon theCraptain » 04.11.2018, 12:45

Wünsche mir endlich keine Vergleiche mehr mit MSC zu lesen, das passt nicht weil es nur oberflächliche Parallelen gibt.

Glaube dennoch er wird noch einen Titel holen sofern er noch einige Jahre dranhängt, Mansell sie als Beispiel genannt :wink:

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Re: Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

Beitragvon Turel » 04.11.2018, 13:04

theCraptain hat geschrieben:Wünsche mir endlich keine Vergleiche mehr mit MSC zu lesen, das passt nicht weil es nur oberflächliche Parallelen gibt.

Glaube dennoch er wird noch einen Titel holen sofern er noch einige Jahre dranhängt, Mansell sie als Beispiel genannt :wink:


Warum keine Vergleiche zu Schumi? :eh:

Seine Ferrari-Zeit ist nicht lang her. Vor allem ist er erst endgültig 2012 zurück getreten.

Wohl eher keine Vergleiche zu Lauda, Senna oder Fangio.
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Re: Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

Beitragvon h00bi » 04.11.2018, 15:08

Ich bin mir ziemlich sicher dass er nur noch 2 Jahre Zeit hat um den Titel zu holen. Wenn es 2019 auch nicht klappt und 2020 auch nicht und auch Leclerc den Titel nicht holen danach aussieht werden sie ihn ersetzen, vermutlich durch Hamilton.
plastikschaufel hat geschrieben:Aber Toto hat gesagt, dass [absurden Schwachsinn hier einfügen] :lol:

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Re: Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

Beitragvon theCraptain » 04.11.2018, 15:39

Turel hat geschrieben:
theCraptain hat geschrieben:Wünsche mir endlich keine Vergleiche mehr mit MSC zu lesen, das passt nicht weil es nur oberflächliche Parallelen gibt.

Glaube dennoch er wird noch einen Titel holen sofern er noch einige Jahre dranhängt, Mansell sie als Beispiel genannt :wink:


Warum keine Vergleiche zu Schumi?
:eh:

Seine Ferrari-Zeit ist nicht lang her. Vor allem ist er erst endgültig 2012 zurück getreten.

Wohl eher keine Vergleiche zu Lauda, Senna oder Fangio.

MSC kam als klare #1 zu Ferrari, es gab einen Plan, hat Todt geholt und Zug um Zug das Erfolgsteam aufgebaut, er erhielt immer 100% Unterstützung in jeder Hinsicht. Er hat das auch mit Leistung zurück gezahlt. So was wie Hockenheim 2018, nur als Referenz genannt, ist MSC nie passiert.

Es gibt zwei Kategorien die für mich keinen authentischen Vergleich zulassen, zum einen die angesprochenen Umstände für die VET nicht direkt verantwortlich ist
Und zum anderen
Die fahrerische Klasse von Seb, 2017 aber spätestens 2018 hat er uns genau das bestätigt.

Bitte meine Ausführungen nur auf die Ferrari Zeit von MSC beziehen :!:

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Re: Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

Beitragvon mamoe » 04.11.2018, 15:43

Warlord hat geschrieben:Sehr schönes Interview. Hoffentlich fährt er noch bis in die 40er, was er nicht ausgeschlossen hat.

Das wird schon noch was großen mit ihm und Ferrari. Da bin ich fest von überzeugt.


:thumbs_up: :heartbeat:
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Re: Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

Beitragvon mysamuel » 04.11.2018, 15:47

theCraptain hat geschrieben:
Turel hat geschrieben:
theCraptain hat geschrieben:Wünsche mir endlich keine Vergleiche mehr mit MSC zu lesen, das passt nicht weil es nur oberflächliche Parallelen gibt.

Glaube dennoch er wird noch einen Titel holen sofern er noch einige Jahre dranhängt, Mansell sie als Beispiel genannt :wink:


Warum keine Vergleiche zu Schumi?
:eh:

Seine Ferrari-Zeit ist nicht lang her. Vor allem ist er erst endgültig 2012 zurück getreten.

Wohl eher keine Vergleiche zu Lauda, Senna oder Fangio.

MSC kam als klare #1 zu Ferrari, es gab einen Plan, hat Todt geholt und Zug um Zug das Erfolgsteam aufgebaut, er erhielt immer 100% Unterstützung in jeder Hinsicht. Er hat das auch mit Leistung zurück gezahlt. So was wie Hockenheim 2018, nur als Referenz genannt, ist MSC nie passiert.


https://youtu.be/43WIaLKspP4
https://www.youtube.com/watch?v=EFntSUCBAb0


:blaugh: Ja Schumi ist immer Fehlerfrei gefahren das ist ihm nie Passiert! :blaugh:

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Re: Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

Beitragvon theCraptain » 04.11.2018, 16:16

mysamuel hat geschrieben:
theCraptain hat geschrieben:
Turel hat geschrieben:
Warum keine Vergleiche zu Schumi?
:eh:

Seine Ferrari-Zeit ist nicht lang her. Vor allem ist er erst endgültig 2012 zurück getreten.

Wohl eher keine Vergleiche zu Lauda, Senna oder Fangio.

MSC kam als klare #1 zu Ferrari, es gab einen Plan, hat Todt geholt und Zug um Zug das Erfolgsteam aufgebaut, er erhielt immer 100% Unterstützung in jeder Hinsicht. Er hat das auch mit Leistung zurück gezahlt. So was wie Hockenheim 2018, nur als Referenz genannt, ist MSC nie passiert.


https://youtu.be/43WIaLKspP4
https://www.youtube.com/watch?v=EFntSUCBAb0


:blaugh: Ja Schumi ist immer Fehlerfrei gefahren das ist ihm nie Passiert! :blaugh:

Es geht doch nicht um fehlerfrei sondern um so was wie Hockenheim oder Monza 2018
Nebenbei bringst du mich etwas in inneren Konflikt da ich MSC früher auch gerne mal kritisiert habe :wink:

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Re: Vettel exklusiv: "Frage mich, ob das nicht alles zu viel ist"

Beitragvon CanadaGP » 04.11.2018, 16:24

theCraptain hat geschrieben:
mysamuel hat geschrieben:https://youtu.be/43WIaLKspP4
https://www.youtube.com/watch?v=EFntSUCBAb0


:blaugh: Ja Schumi ist immer Fehlerfrei gefahren das ist ihm nie Passiert! :blaugh:

Es geht doch nicht um fehlerfrei sondern um so was wie Hockenheim oder Monza 2018
Nebenbei bringst du mich etwas in inneren Konflikt da ich MSC früher auch gerne mal kritisiert habe :wink:


Und was war dann Hockenheim 2018 aus deiner Sicht? Für mich war das ein Fahrfehler :shrug:


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