Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

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Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Redaktion » 01.10.2018, 05:54

Pfui, Mercedes - oder doch nicht? Chefredakteur Christian Nimmervoll wirft einen differenzierten Blick auf die umstrittene Stallorder von Sotschi ...
Toto Wolff

Toto Wolff musste in Sotschi letztendlich die Entscheidung treffen

Liebe Leser,

viele von Ihnen werden damit gerechnet haben, dass ich heute Mercedes-Teamchef Toto Wolff schlecht schlafen lasse. Weil er nach einem Tag wie gestern natürlich ein leichtes Opfer ist. Und, was soll ich sagen? Sie haben recht!

Allerdings möchte ich nicht so undifferenziert auf meinen Landsmann eindreschen, wie das einige unserer Leser tun. "Ich mag Herrn Wolff einfach nicht, und seine Entscheidungen finde ich fragwürdig", schreibt zum Beispiel einer auf Facebook. "Da fand ich Norbert Haug deutlich sympathischer."

Ein anderer meint: "Mercedes, die ihr gerne auf die anderen zeigt, habt wieder mal bewiesen, dass derjenige, der mit dem Finger auf die anderen zeigt, meist selbst Scheiße an den Fingern kleben hat." Wieder ein anderer unterstellt Wolff, er rege sich auf, "wenn es nicht nach seiner Nase geht. Die anderen fahren mit Tricks, und über die beschwert man sich bei Whiting. Aber selbst den Sport kaputtmachen."

Das geht immer so weiter, bis hin zu "Verarsche an jedem Rennfan", "Schiebung", "der letzte Dreck im Rennsport, stinklangweilig und abgekartet" - bis zum Urteil eines Fans: "Was hat das bitte noch mit Motorsport zu tun? Da kann man in der Zeit echt was Sinnvolles machen, bevor man so eine Scheiße guckt!"

Shitstorms: Anonymen Postern fehlt es meist an Charakter

Man sehe mir nach, dass ich den Postern dieser Beiträge in Sachen Orthografie und Grammatik etwas unter die Arme gegriffen habe. Shitstorm nennt man so etwas heutzutage. Und wahrscheinlich hätten nur die wenigsten Poster die Eier dazu, Toto Wolff ihre Meinung auch direkt ins Gesicht zu sagen, wenn er vor Ihnen stehen würde. Ist meistens so.

Ich will das gar nicht verurteilen. Als Jean Todt 2001 in Österreich mit dem Satz "Let Michael pass for the championship!" in die Formel-1-Geschichte einging und 2002 noch eine Stallorder nachlegte, schloss ich mich, damals noch jung und unreflektiert, dem Pfeifkonzert des tobenden Pöbels an und schrieb auf meiner damaligen Plattform 'Daily F1' eine Kolumne mit dem Titel "Pfui, Ferrari!".

Würde ich so heute nicht mehr machen.

Nicht, weil ich Toto Wolff, meinen Landsmann, in Schutz nehmen will. Ganz im Gegenteil - über die Jahre haben wir immer wieder Meinungsverschiedenheiten ausgefochten. Sondern weil ich selbst an seiner Stelle nicht anders entschieden hätte. Ganz ehrlich.

Kommen Sie mal kurz mit auf ein Gedankenexperiment. Sagen wir, Hamilton hätte Sotschi nicht mit 50, sondern nur mit 43 Punkten Vorsprung verlassen. Die Saison neigt sich dem Ende zu, die Lebensdauer der maximal drei pro Fahrer erlaubten Motoren auch. Dass so etwas wie in Malaysia 2016, wo eine Rauchwolke in Hamiltons Heck Nico Rosberg zum Weltmeister gemacht hat, noch einmal passiert, ist nicht ausgeschlossen.

50 Punkte Vorsprung sind schnell weg

Jetzt passiert genau das in Suzuka, und Sebastian Vettel gewinnt auf seiner Lieblingsstrecke. Dann sind's schon nur noch 18 Punkte Vorsprung für vier Rennen. Und plötzlich kann Vettel wieder aus eigener Kraft Champion werden.

Der Deutsche hat schon mehrfach bewiesen, dass er Wunder vollbringen kann, wenn er nur genug Blut geleckt hat. 2010 ging er als Dritter ins WM-Finale in Abu Dhabi, aber am Ende war er Weltmeister. 15 Punkte in einem einzigen Rennen aufgeholt. Auch das geht schneller, als man glaubt.

"Lügner", sagt Toto Wolff (augenzwinkernd) zu Journalisten, die behaupten, sie hätten an seiner Stelle anders gehandelt. Stimmt schon: Wenn Valtteri Bottas gewinnen hätte dürfen und Hamilton trotzdem Weltmeister wird, dann hätte Mercedes wirklich alles richtig gemacht. Sieger nicht nur in der Ergebnistabelle, sondern auch Sieger der Herzen!

Toto Wolff und Christian Nimmervoll

Chefredakteur Christian Nimmervoll im Gespräch mit Toto Wolff

Gut möglich, dass Hamilton letztendlich mit 80 Punkten Vorsprung den Titel gewinnt. Dann sagen alle: "Sotschi hättet ihr doch gar nicht nötig gehabt!" Aber wie soll man heute wissen, wie die nächsten fünf Rennen ausgehen?

Es gibt für mich einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Jean Todt 2001/02 und Toto Wolff 2018: Ferrari hat damals Kritiker scharf zurechtgewiesen, als naiv abgestempelt und mit einer gewissen Arroganz und Selbstherrlichkeit argumentiert.

Verteidigung auf Augenhöhe mit den Kritikern

Wolff hingegen räumt durchaus Selbstzweifel ein, wenn er Dinge sagt wie "Es fühlt sich nicht richtig an" oder "Ich muss über den heutigen Tag erstmal nachdenken". Und er diskutiert mit einer gewissen Leichtigkeit und auf Augenhöhe mit den Journalisten, die ihn mit ihren bohrenden Fragen an die Wand drängen. Es wurde viel gelacht beim Mercedes-Roundtable am Sonntagabend in Sotschi.

Als Todt 2002 mit den Medien sprach, hatte das eher was von Audienz beim König.

Außerdem war es 2002 das sechste von 17 Rennen, und der Ferrari war so überlegen, dass Michael Schumacher schon am 21. Juli als Weltmeister feststand. Das wäre so, als hätte Hamilton den Titel bereits in Hockenheim klargemacht, am 22. Juli.

Und trotzdem zählt Toto Wolff zu den Verlierern des gestrigen Tages. Er hat eine historische Chance verpasst. Fünfmal Weltmeister werden, das haben schon mehr Teamchefs geschafft. Aber auf eine Stallorder zu verzichten, die sich so aufdrängt, wie das gestern der Fall war, das wäre in der Geschichte der Formel 1 (fast) einmalig gewesen.

Heute hätte es keinen Shitstorm, sondern Lobeshymnen für seine Sportlichkeit gegeben. Und der Mercedes-Stern hätte heller gestrahlt als je zuvor.

Aber unterm Strich zählen wohl doch nur die nackten Zahlen. Schade eigentlich.

Wer sonst noch schlecht geschlafen hat:

Valtteri Bottas wird eine Zeit lang brauchen, sich von diesem Nackenschlag zu erholen. Ganz groß, wie er den Siegerpokal verweigert hat, den ihm Hamilton schenken wollte. Auch hier hat Mercedes ein besseres Schauspiel geboten als Ferrari 2002, mit der peinlichen Posse um Rubens Barrichello auf dem mittleren Treppchen.

Und trotzdem scheint jetzt klar zu sein, dass Bottas bei Mercedes auf ewig eine Nummer 2 bleibt. Ewig könnte auch nicht mehr lange sein. Wolff lässt seinen Junior Esteban Ocon partout nicht zur Konkurrenz ziehen und nimmt dafür notfalls sogar ein Jahr Auszeit in Kauf. Das kann eigentlich nur bedeuten, dass er ihn 2020 ins Werksteam holen möchte. Spätestens dann ist Bottas' Zeit abgelaufen.

Sebastian Vettel: Das war's dann wohl mit dem fünften WM-Titel. Dass er nicht austickt, wie das früher in so einer Situation der Fall gewesen wäre, sondern sich immer noch Mut macht und dabei recht gelassen bleibt, kann zweierlei bedeuten. Erstens, dass er sich wirklich eine lebensbejahende und optimistische Einstellung angeeignet hat. Oder zweitens, dass er sich insgeheim schon damit abgefunden hat, wieder nicht Weltmeister zu werden.

Ross Brawn, Wladimir Putin, Bernie Ecclestone

Ross Brawn, Wladimir Putin und Bernie Ecclestone auf der Ehrentribüne

Chase Carey: Bernie Ecclestone, das weiß man, ist unter Liberty Media Persona non grata im Formel-1-Paddock. Umso mehr muss es den Grand-Prix-Boss mit dem Schnauzer geärgert haben, als der russische Präsident Wladimir Putin auf der Ehrentribüne ausgerechnet neben seinem persönlichen Gast Ecclestone Platz nahm und so tat, als sei dieser immer noch Chef des Ladens. Nicht dass Carey wahnsinnig scharf drauf wäre, ein Foto mit Putin zu machen. Aber Sie würden es auch nicht toll finden, wenn Sie sich einen neuen Hund kaufen und der ständig zu seinem alten Herrchen läuft, oder?

Ihr
Christian Nimmervoll

PS: Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat, können Sie wie immer auf unserem Schwesterportal de.motorsport.com nachlesen. Heute war das - zumindest in den Augen von Dominik Sharaf, der diesmal anstelle des Stammkolumnisten Stefan Ehlen einspringt - Sebastian Vettel.

PPS: Folgen Sie mir oder meinen Kollegen auf Twitter unter @MST_ChristianN!


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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon ItachiU » 01.10.2018, 06:11

Hmm war schon eine richtig miese Aktion (nur meine Meinung)!

cmd
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon cmd » 01.10.2018, 07:19

Wäre Kimi auf 1 gewesen und Vettel auf 2, dann gäbe es diese TO auch. Bin auch kein Freund der TO, aber ich hätte es als Motorsportchef auch so gemacht. Und die die hier so rumjammern, bei Vettel sind solche Aktionen von euch Vettel/Ferrari-Fans immer gefordert worden.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon mamoe » 01.10.2018, 07:28

. . . Ein anderer meint: "Mercedes, die ihr gerne auf die anderen zeigt, habt wieder mal bewiesen, dass derjenige, der mit dem Finger auf die anderen zeigt, meist selbst Scheiße an den Fingern kleben hat." Wieder ein anderer unterstellt Wolff, er rege sich auf, "wenn es nicht nach seiner Nase geht. Die anderen fahren mit Tricks, und über die beschwert man sich bei Whiting. Aber selbst den Sport kaputtmachen."

nicht die stallorder in sotschi enttäuscht mich so sehr von mercedes, es ist vielmehr das, was auch schon andere geschrieben haben.

mir kommt es immer so vor, dass mercedes andere teams deshalb so anprangert, um von den eigenen miesen tricks abzulenken.
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Meister_Eder » 01.10.2018, 07:35

Hey wollen wir alle nicht, das der schnellste Mann des Tages gewinnen soll? Ich finde TO auch mega scheiße. Auch hier in diesem Fall jetzt. Man schadet den Sport damit. Wir Fans sind doch eigentlich diejenigen, die Sonntags zu den Strecken fahren um den schnellsten Mann zu sehen. Wenn dieser aber auf Grund der WM seinen TK vorbei lassen muss, obwohl er der schnellere war, dann fühle ich mich um mein Eintrittsgeld betrogen. Dann kann ich auch nur Samstags zur Strecke kommen, denn am Sonntag wird sowieso wieder geschoben.

Was ich auch noch anmerken möchte ist einfach die Tatsache, das MEC an sich auch immer unsympatischer wird. Dieses am Donnerstag die eigene Leistung so nieder zu machen, das Sie hier keine Chance haben usw... Gerade vom Herrn WOLF geht mir tierisch auf die EIER.

Auch wenn FER dieses Jahr nicht die KWM oder WM gewinnen, muss ich sagen ist das Team persönlich für mich viel sympathischer geworden, denn lieber Gewinne ich eine WM ohne solchen Tricks, als so. Gerade ein Lewis, der seine Gegner ohne Hilfe schlagen möchte, dürfte der 5. WM Titel eigentlich mit so einem Sieg nicht schmecken ....

Naja es ist Montag wir sollten das Rennen vergessen (war sowieso nicht spannend) und uns auf den nächsten Sonntag freuen, wo MER das gleiche mit uns Zuschauern macht.

Ihr
Meister_Eder

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon ..::Borni::.. » 01.10.2018, 07:37

Ich würde das Toto Wolff direkt in Gesicht sagen. Ich würde Sagen: "Herr Wolff, in meinen Augen sind Sie ein Heuchler. Jahre lang haben Sie uns das Märchen erzählt, bei Mercedes dürfen die Fahrer frei fahren und dann geben sie eine solche Teamorder heraus. Wissen Sie, warum es sich so falsch angefühlt hat? Nicht weil dieser Befehl per se ein Fehler war, nicht weil sie einem ehrlichen Menschen gestern das Sportlerherz gebrochen haben, sondern weil sie gestern ihre gesamte Integrität verloren haben. Ich hoffe sie schlafen nicht nur eine Nacht schlecht, sondern alle bis zu dem Tag an dem Lewis Hamilton die WM mit gut 80 Punkten Vorsprung gewinnt."

Und dann bleibt die Frage an Herr Nimmervoll, dessen Kolumne mittlerweile Kultstatus unter den F1 Fans erreicht hat, warum sollte ich das Toto Wollf nicht ins Gesicht sagen wenn ich die Gelegenheit dazu bekomme? Mir brennt es wie Feuer auf der Zunge! Anders als sie Journalisten muss ich Toto Wolff kein Honig um den Mund schmieren, denn mir kann es egal sein ob er von dem Tag an nicht mehr mit mir reden will. Und weiter Frage ich, was aus ihrem Sportlerherz geworden ist, wenn sie vor 17 Jahren noch Pfiffen und die selbe Aktion heute absegnen. Jean Todt war 2001 wenigstens ehrlich. Unsportlich war es damals wie heute. Bei Ferrari hat aber vorher wenigstens niemand mit dem Finger auf andere gezeigt und sich selbst heilig gesprochen. Nach dieser Kolumne sollten Sie doch bitte auch mindestens eine Nacht schlecht schlafen.

Mercedes hat gestern das Rennen gewonnen, aber Toto Wolff hat seine Integrität verloren.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Ferrarista1985 » 01.10.2018, 07:59

Mercedes hat alles richtig gemacht, von daher gratulation.

Im Hintergrund geht es um Millionen, Imgae und Prestige. Aus taktischen Gründen alles richtig gemacht.

Was mich an dem Punkt viel viel mehr stört ist die Heuchelei eines Toto Wolff am Funk oder Hamilton, der nicht aussteigen will und dann auch noch so doof rumtut. Das gleiche hat mich damals auch bei Ferrari und Schumacher geärgert. Dann lieber dazu stehen und knallhart analysieren und sagen: JA, der Bottas hat KEINE Chance mehr auf den Titel und muss nun absichern helfen. Das würde wesentlich mehr größe zeigen als dieses "ähm Valteri, here is Toto... ganz schwieriger Tag für uns und für dich!!!" Ich bitte dich, halt die Klappe und gut ist.

Mercedes, alles richtig gemacht, nochmals Gratulation zum Sieg und zur gewonnenen Weltmeisterschaft. 50 Punkte holt der Vettel in der Regel nicht mehr auf...

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Cubi » 01.10.2018, 08:22

Ich habe als F1 und Ferrari-Sympathisant schlecht geschlafen!

Als F1 Fan, weil die Teamorder zwar nachvollziehbar und sinnvoll erscheint, sie trotzdem jegliche Spannung aus dem Rennen und vermutlich auch aus der WM genommen hat. Ich habe mich so gefreut, als VET nach dem Boxenstopp vor HAM raus kam und dieser gleich am Funk rumgeheult hat. Als dann HAM hinter BOT hing und Vettel näher kam, habe ich mich echt noch auf einen Showdown gefreut. Genau den hat mir Mercedes gefühlt gestohlen.

Und als Ferrari-Sympathisant, weil ich mich ernsthaft frage, wo denn die Performance hin ist. Hat Mercedes etwas gefunden oder musste Ferrari bestimmte "Tricks" zurückbauen?

HAM (auch wenn ich ihn nicht leiden kann) hat die WM verdient. Er ist gut gefahren und hat sich im Vergleich zu VET keine Fehler geleistet. Trotzdem hätte ich mir bis zum Schluss ein Kopf an Kopf Rennen gewünscht. So wird Mercedes die letzten Rennen davonziehen und die alte Dominanz demonstrieren. Das reicht mir langsam...

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon unclebernie » 01.10.2018, 08:24

Ich hasse diese TO. Und ich verachte Mercedes aktuell.

Aber nüchtern betrachtet, sollte dies nicht Hamiltons Leistungen schmälern. Ich weiß, dass die ganzen Couch-Experten, die während der normalen Arbeitszeiten unheimlich viel Zeit für FB Posts haben, nun auf ewig dieses Rennen hinzuziehen – ebenso wie den Blockas Quatsch – um Hamiltons WM in den Dreck zu ziehen. Aber unterm Strich hat Hamilton bis heute den besseren Job gemacht, hatte nicht ohne Grund diesen Vorsprung, und wenn er nun auch die restlichen Rennen mehr Punkte macht, ist das Argument eh hinfällig. Zumindest für den rationalen Fan. Sollte jetzt auch schon hinfällig sein.
Korruption im Sport (Stand 2018)

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Quelle: Statista

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon focuset » 01.10.2018, 08:26

Wenn Wolff sagt, dass es sich nicht richtig anfühlt und sich Gedanken über dieses Wochenende machen müsse, dann kauf ich ihm das schlicht und einfach nicht ab. Zu oft hat er versucht den Fan`s Salz in die Augen zu streuen. Dann lieber ein Todt der sagt, wie naiv die Fan`s seien, das finde ich persönlich ehrlicher und macht für mich jemand sympathischer, wenn er Eier zeigt und sich gegen die Meinung einer grossen Mehrheit stellt.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Ferrarista1985 » 01.10.2018, 08:31

focuset hat geschrieben:Wenn Wolff sagt, dass es sich nicht richtig anfühlt und sich Gedanken über dieses Wochenende machen müsse, dann kauf ich ihm das schlicht und einfach nicht ab. Zu oft hat er versucht den Fan`s Salz in die Augen zu streuen. Dann lieber ein Todt der sagt, wie naiv die Fan`s seien, das finde ich persönlich ehrlicher und macht für mich jemand sympathischer, wenn er Eier zeigt und sich gegen die Meinung einer grossen Mehrheit stellt.


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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon plastikschaufel » 01.10.2018, 08:35

Ferrarista1985 hat geschrieben:Mercedes hat alles richtig gemacht, von daher gratulation.

Im Hintergrund geht es um Millionen, Imgae und Prestige. Aus taktischen Gründen alles richtig gemacht.

Was mich an dem Punkt viel viel mehr stört ist die Heuchelei eines Toto Wolff am Funk oder Hamilton, der nicht aussteigen will und dann auch noch so doof rumtut. Das gleiche hat mich damals auch bei Ferrari und Schumacher geärgert. Dann lieber dazu stehen und knallhart analysieren und sagen: JA, der Bottas hat KEINE Chance mehr auf den Titel und muss nun absichern helfen. Das würde wesentlich mehr größe zeigen als dieses "ähm Valteri, here is Toto... ganz schwieriger Tag für uns und für dich!!!" Ich bitte dich, halt die Klappe und gut ist.

Mercedes, alles richtig gemacht, nochmals Gratulation zum Sieg und zur gewonnenen Weltmeisterschaft. 50 Punkte holt der Vettel in der Regel nicht mehr auf...

Genau dieses rum Gelaber ist das, worüber die Leute sich aufregen. Ist im übrigen auch der Grund, wieso so viele Leute Mercedes seit einigen Jahren schon nicht mehr mögen. Man tut immer so scheinheilig und labert nur Müll, besonders der Wolff. So was will einfach niemand hören, dass kommt einfach nur dermaßen arrogant rüber.

Na ja, Thema abhaken und auf das neue Motorenkonzept warten. Da werden wir sehen wer den nächsten Supermotor entwirft und Jahrelang vorne weg fährt, bis dann wieder das nächste Konzept kommt. :shrug:

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Connaisseur » 01.10.2018, 09:01

Mercedes an sich hat das richtige getan, nämlich das was man sich bei Ferrari anscheinend nicht mehr traut, den Fahrer für die WM nach vorne geholt. Und das ist auch ein Grund warum sie die WM gewinnen, da können noch so viele heulen, dass das unsportlich ist. Am Ende interessiert das niemanden mehr und es zählt lediglich der Erfolg. Vielleicht lernt Ferrari daraus ja auch mal etwas, glaub aber nicht. Einen Leclerc wird man nächstes Jahr auch nicht gleich zurückpfeifen und zur Nr.2 erklären. Von daher kann man Mercedes und Hamilton schon fast zum 6. und 7. Titel gratulieren, Ferrari trau ich nicht mehr zu vor 2021 die WM zu gewinnen. Zu viele Fehler und man lernt nichts draus.

Ein anderes Thema ist diese furchtbare Heuchlerei eines Toto Wollfs, wo man ständig Wasser predigt und selbst Wein trinkt. Diese ganzen Erklärungen und Ausreden, warum man so handelte, sind grauenvoll und als Zuschauer denkt man sich nur "Für wie blöd hält der uns eigentlich?" Kurz zusammengefasst, der Kerl ist mittlerweile so sympathisch wie Fußpilz.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon FU Racing Team » 01.10.2018, 09:02

Heute mal wieder eine sehr gute Kolumne! Kann nichts kritisieren :thumbs_up:
"Okay Lewis, it`s Hammertime!" :domokun:

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon KenTy » 01.10.2018, 09:28

cmd hat geschrieben:Wäre Kimi auf 1 gewesen und Vettel auf 2, dann gäbe es diese TO auch. Bin auch kein Freund der TO, aber ich hätte es als Motorsportchef auch so gemacht. Und die die hier so rumjammern, bei Vettel sind solche Aktionen von euch Vettel/Ferrari-Fans immer gefordert worden.


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