Zwei Fronten: Auch Renault gegen Regeländerungen für 2019

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Zwei Fronten: Auch Renault gegen Regeländerungen für 2019

Beitragvon Redaktion » 16.05.2018, 13:55

Renault spricht sich klar gegen die Regeländerungen für 2019 aus: Wieso man sich an Red Bulls Seite positioniert und wieso Mercedes die Fronten gewechselt hat
Christian Horner, Cyril Abiteboul

Ungewohnte Eintracht: Renault sieht das neue Reglement ähnlich kritisch wie Red Bull

Am neuen Aerodynamik-Reglement für 2019 scheiden sich weiter die Geister. Nach Red-Bull-Teamchef Christian Horner, der die kurzfristig von Ross Brawn durchgedrückten Änderungen als Überreaktion und als sündteuren Schnellschuss brandmarkte, meldet nun auch Renault Bedenken an, dass es gar nicht erwiesen sei, dass das Überholen dadurch leichter sein wird.

"Ich bin nicht prinzipiell gegen ein neues Design der Autos, welches das Überholen erleichtern soll, aber ich bin dagegen, etwas in letzter Minute ohne Beweis einzuführen, dass es auch wirklich funktioniert", schlägt Renault-Technikchef Bob Bell in die gleiche Kerbe wie Horner. "Das zwingt die Teams jetzt, auf nicht kostenwirksame Art und Weise zu reagieren. Ich finde also, wir hätten warten und alle Bemühungen in die Regeln für 2021 legen sollen."

Der Brite warnt vor einem Fehlschlag: "Wenn diese Änderungen dafür sorgen, dass wir alle ein bisschen mehr Geld ausgeben und es dann nichts bringt, dann wäre das keine gute Sache. Wir werden sehen."

Renault-Technikchef gibt Ross Brawn Konter

Liberty-Media-Sportchef Ross Brawn, der eine Expertentruppe um den ehemaligen Williams-Technikchef Pat Symonds damit beauftragte, nach Lösungen zu suchen, die das Überholen erleichtern, verteidigt die Maßnahmen.

Bob Bell

Renault-Technikchef Bob Bell warnt vor einem möglicherweise teuren Irrtum

"Wir haben bei unseren Analysen nicht nur festgestellt, dass das nachfolgende Auto in deutlich ruhigerer Luft fährt. Das vorausfahrende hat auch noch einen kleinen Nachteil", spielt er gegenüber 'auto motor und sport' darauf an, dass der Frontflügel deutlich vereinfacht wird und in Zukunft ohne die Elemente auskommen muss, die die Luft um die Vorderräder herumleiten. Dadurch wird der Luftwiderstand größer und der Windschatten sollte wieder eine größere Rolle spielen.

"Die Fakten sprechen klar dafür", verweist Brawn darauf, dass abgesehen von 2009 noch nie so viel Forschung in ein Aerodynamikreglement geflossen ist. "Das mag stimmen, aber das reicht trotzdem nicht", gibt Bell seinem Landsmann Konter. Und auch wenn die Änderungen auf dem Papier nicht gravierend aussehen, sieht Bell viel Arbeit auf die Teams zukommen.

Warum die Abstimmung auf Messers Schneide war

"Das ist eine große Änderung", spielt er darauf an, dass der Frontflügel die Luftführung bis zum Heck bestimmt. "Wir müssen beinahe ganz neu anfangen. Wir wissen zwar, wie wir den Luftstrom gerne hätten, aber die Umsetzung, wie und mit welchen Mitteln wir das erreichen, erfordert viel Arbeit."

Red Bull, Frontflügel

Mit den aktuellen Frontflügeln soll die Luft außen am Reifen vorbeigeleitet werden

In Anbetracht des Widerstands vieler Teams kam es bei der Abstimmung nach dem Baku-Wochenende durchaus überraschend, dass die Formel-1-Kommission für den Reglementvorschlag stimmte. Dafür benötigte es die Zustimmung von fünf Teams: Und tatsächlich stimmten Mercedes, Ferrari, Williams, Force India und Sauber dafür.

Die Abstimmung, die die Zustimmung von fünf Rennställen erforderte, war auf Messers Schneide. Force India und Mercedes waren ursprünglich skeptisch gewesen, doch die indische Truppe hat sich inzwischen zu einem glühenden Verfechter gewandelt und auch bei Mercedes ließ man sich überzeugen.

Warum Mercedes die Fronten wechselte

Toto Wolff

Wolff argumentiert, dass man nicht jede potenzielle Schwächung boykottieren wolle

"Wir waren eigentlich knapp gegen eine Änderung, vielleicht 60 zu 40, weil wir ja unter dem aktuellen Reglement erfolgreich sind", gibt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff zu. "Aber dann kamen wir zum Schluss, dass diese Studie von Nikolas Tombazis und der FIA in die richtige Richtung geht. Und dass wir als amtierende Weltmeister nicht gegen alles sein wollen, was angedacht wird. Und daher hat das Pendel dann in die andere Richtung ausgeschlagen."

Bei Williams war man hingegen stets klar dafür, meint Technikchef Paddy Lowe. "Ich war ja nie ein Fan des 2017er-Reglements, weil es meiner Meinung nach ein Schritt zurück war, was das Überholen angeht", stellt der ehemalige Mercedes-Technikverantwortliche klar. "Und ich finde, dass beim neuen Reglement zuletzt gute Arbeit geleistet wurde. Wenn wir jetzt nicht gehandelt hätten, dann wäre das Überholen durch die Weiterentwicklung und den zusätzlichen Abtrieb jedes Jahr schwieriger geworden. Daher mussten die FIA und FOM etwas tun."

Gegner argumentieren: Wir denken nicht an Eigeninteressen

Dass die Gegner Red Bull, Toro Rosso, Renault, McLaren und Haas bei ihrer Entscheidung vor allem auf die eigenen Interessen geschaut haben, verneinen die Protagonisten. "Unsere Aerodynamikabteilung ist stark genug, außerdem holen wir aus allen Reglementänderungen das Maximum heraus", sagt Red-Bull-Teamchef Horner. "Das bereitet mir also gar keine Sorgen. Mich frustriert nur, dass es keinen Beweis gibt, dass die Regeln das halten, was versprochen wird."

Und während man sich bei McLaren "stabile Regeln" wünsche, glaubt Renault-Technikchef Bell ebenfalls nicht, dass die unerwünschten Änderungen seinem Team schaden werden. "Klar könnte sich das Kräfteverhältnis ändern, aber es kommt sicher auch den großen Teams zugute, da sie größere Ressourcen haben. Wir müssen nämlich jetzt die Entscheidung treffen, wann wir den Schwerpunkt auf 2019 legen. Da tut man sich leichter, wenn man mehr Leute und größere Ressourcen hat."


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Re: Zwei Fronten: Auch Renault gegen Regeländerungen für 2019

Beitragvon Silberner Mercedes » 16.05.2018, 14:08

Ich ahne schon was hier jetzt gleich wieder los ist. :domokun:

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Re: Zwei Fronten: Auch Renault gegen Regeländerungen für 2019

Beitragvon f1fun » 16.05.2018, 14:53

Was Mercedes wohl für den Deal bekommen hat? :shrug:

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Re: Zwei Fronten: Auch Renault gegen Regeländerungen für 2019

Beitragvon Black Box » 16.05.2018, 15:21

Redaktion hat geschrieben:"Ich bin nicht prinzipiell gegen ein neues Design der Autos, welches das Überholen erleichtern soll, aber ich bin dagegen, etwas in letzter Minute ohne Beweis einzuführen, dass es auch wirklich funktioniert", schlägt Renault-Technikchef Bob Bell in die gleiche Kerbe wie Horner. "Das zwingt die Teams jetzt, auf nicht kostenwirksame Art und Weise zu reagieren. Ich finde also, wir hätten warten und alle Bemühungen in die Regeln für 2021 legen sollen."


Das Problem ist da, eine mögliche Lösung auch, also tut es so schnell wie möglich :thumbs_up:
Finde es gut, dass endlich was schnell und knackig für einen zeitnahen Moment beschlossen wurde.
Die Teams sollen aus ihrer Komfortzone, es ist für alle gleich, auch für Sauber und von dort hört man kein Maulen.
Selbst wenn der Effekt nicht in dem Ausmaß ausfallen sollte, besser als ewig warten und nix passiert, zu dem kann man es mit der errungenen Erfahrung in Folge dessen anpassen.
Es ist zum Wohle des Sports und des Zuschauers, wenn man auch was wagt und umsetzt, denn schlechter wird es nicht werden.
*Michael wir sind in Gedanken bei Dir*
Der größte Gegner für dich, bist du selbst.(i.Allg.)
Zugunsten der Freiheit müssen wir mit dem Dreck, welcher ungefiltert nach außen posaunt und unter dem Deckmantel unreflektierten "eigenen Meinung" steht, leben.

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Re: Zwei Fronten: Auch Renault gegen Regeländerungen für 2019

Beitragvon G.E. » 16.05.2018, 16:10

f1fun hat geschrieben:Was Mercedes wohl für den Deal bekommen hat? :shrug:


Neue Reifen, mit denen sie wieder gewinnen können? :rofl:

:popcorn:
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn gerne behalten.

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Re: Zwei Fronten: Auch Renault gegen Regeländerungen für 2019

Beitragvon valnar77 » 16.05.2018, 16:10

Wir haben bei unseren Analysen nicht nur festgestellt, dass das nachfolgende Auto in deutlich ruhigerer Luft fährt. Das vorausfahrende hat auch noch einen kleinen Nachteil", spielt er gegenüber 'auto motor und sport' darauf an, dass der Frontflügel deutlich vereinfacht wird und in Zukunft ohne die Elemente auskommen muss, die die Luft um die Vorderräder herumleiten. Dadurch wird der Luftwiderstand größer und der Windschatten sollte wieder eine größere Rolle spielen.


Ok, dann sollte man in den Kurven dran bleiben können und der Windschatten macht auch noch mehr aus als vorher.
Ich hoffe, dann wird auch DRS abgeschafft,oder?
Sollten sie doch eigentlich, weil ohne Kampf vorbeifahren ist auch doof.

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Re: Zwei Fronten: Auch Renault gegen Regeländerungen für 2019

Beitragvon theCraptain » 16.05.2018, 17:22

Hoffentlich bleibt der Beschluss auch so stehen, nicht dass, wie früher so oft, in den nächsten Monaten noch vielen kleine "Beschluss-Anpassungen" vorgenommen werden und am Ende dann nichts Wirksames mehr übrig bleibt.

Wie schon von Usern erwähnt, es kann ja nicht schlechter werden.
"Als ich 1996 in Spa zum ersten Mal bei einem GP war[.. ]Michael fuhr gerade mit seinem V10 vorbei. Das hat mich regelrecht durchgeschüttelt, es war wie ein Kampfjet", berichtet Hamilton, bei dem von dieser Faszination 20 Jahre später kaum noch etwas übrig ist.

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Re: Zwei Fronten: Auch Renault gegen Regeländerungen für 2019

Beitragvon Bohne » 16.05.2018, 18:29

Diese alten Säcke, die über die Formel 1 bestimmen, machen den Sport einfach nur unsympathisch.

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Re: Zwei Fronten: Auch Renault gegen Regeländerungen für 2019

Beitragvon phenO » 16.05.2018, 22:48

Wir müssen nämlich jetzt die Entscheidung treffen, wann wir den Schwerpunkt auf 2019 legen. Da tut man sich leichter, wenn man mehr Leute und größere Ressourcen hat.


Ab KWM P4 wär für mich ab sofort Schluss mit der Entwicklung für 2018 und alles würde für 2019 entwickelt werden. Eine bessere Chance vorn reinzustechen wird es für McLaren und Renault erst 2021 geben. Wer das jetzt für einen Kampf und P7-P10 herschenkt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Da musst du doch All-In gehen! 1 Update maximal noch, damit man nicht komplett abrutscht. Und auch nur, wenn’s schon entwickelt ist.

Im Fußball hat das ein weiser Mann mal „Abteilung Attacke“ genannt :lol: das wär ab heut mein Kredo! :lol:
Keep fighting Michael ; RIP Jules!

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Re: Zwei Fronten: Auch Renault gegen Regeländerungen für 2019

Beitragvon marcel-85 » 17.05.2018, 06:43

Silberner Mercedes hat geschrieben:Ich ahne schon was hier jetzt gleich wieder los ist. :domokun:

Redaktion hat geschrieben:"Wir waren eigentlich knapp gegen eine Änderung, vielleicht 60 zu 40, weil wir ja unter dem aktuellen Reglement erfolgreich sind", gibt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff zu. "Aber dann kamen wir zum Schluss, dass diese Studie von Nikolas Tombazis und der FIA in die richtige Richtung geht. Und dass wir als amtierende Weltmeister nicht gegen alles sein wollen, was angedacht wird. Und daher hat das Pendel dann in die andere Richtung ausgeschlagen."


Ich denke, du hoffst, dass alle Mercedes-Gegner jetzt sich auf diese Aussage stürzen :)
Ich tu dir mal den gefallen. :wink:

Ist doch klar, dass der gute Toto für eine Regeländerung ist, die das Überholen erleichtert. Jetzt wo man nicht regelmäßig von P1 und P2 startet und in aller seelenruhe vorne wegfährt :D :wave: :popcorn:

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Re: Zwei Fronten: Auch Renault gegen Regeländerungen für 2019

Beitragvon marcel-85 » 17.05.2018, 06:48

phenO hat geschrieben:
Wir müssen nämlich jetzt die Entscheidung treffen, wann wir den Schwerpunkt auf 2019 legen. Da tut man sich leichter, wenn man mehr Leute und größere Ressourcen hat.


Ab KWM P4 wär für mich ab sofort Schluss mit der Entwicklung für 2018 und alles würde für 2019 entwickelt werden. Eine bessere Chance vorn reinzustechen wird es für McLaren und Renault erst 2021 geben. Wer das jetzt für einen Kampf und P7-P10 herschenkt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Da musst du doch All-In gehen! 1 Update maximal noch, damit man nicht komplett abrutscht. Und auch nur, wenn’s schon entwickelt ist.

Im Fußball hat das ein weiser Mann mal „Abteilung Attacke“ genannt :lol: das wär ab heut mein Kredo! :lol:

Das birkt natürlich ein gewisses Risiko, nach hinten durchgereicht zu werden. Am Ende gehts ja auch ums Geld.

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Re: Zwei Fronten: Auch Renault gegen Regeländerungen für 2019

Beitragvon Silberner Mercedes » 17.05.2018, 07:39

marcel-85 hat geschrieben:
Silberner Mercedes hat geschrieben:Ich ahne schon was hier jetzt gleich wieder los ist. :domokun:

Redaktion hat geschrieben:"Wir waren eigentlich knapp gegen eine Änderung, vielleicht 60 zu 40, weil wir ja unter dem aktuellen Reglement erfolgreich sind", gibt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff zu. "Aber dann kamen wir zum Schluss, dass diese Studie von Nikolas Tombazis und der FIA in die richtige Richtung geht. Und dass wir als amtierende Weltmeister nicht gegen alles sein wollen, was angedacht wird. Und daher hat das Pendel dann in die andere Richtung ausgeschlagen."


Ich denke, du hoffst, dass alle Mercedes-Gegner jetzt sich auf diese Aussage stürzen :)
Ich tu dir mal den gefallen. :wink:

Ist doch klar, dass der gute Toto für eine Regeländerung ist, die das Überholen erleichtert. Jetzt wo man nicht regelmäßig von P1 und P2 startet und in aller seelenruhe vorne wegfährt :D :wave: :popcorn:


Waaahhh, Zetter und Mordio. Immer sind alle so unfair gegenüber Mercedes und...blablabla... :wink:

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Re: Zwei Fronten: Auch Renault gegen Regeländerungen für 2019

Beitragvon phenO » 17.05.2018, 11:07

marcel-85 hat geschrieben:
phenO hat geschrieben:
Wir müssen nämlich jetzt die Entscheidung treffen, wann wir den Schwerpunkt auf 2019 legen. Da tut man sich leichter, wenn man mehr Leute und größere Ressourcen hat.


Ab KWM P4 wär für mich ab sofort Schluss mit der Entwicklung für 2018 und alles würde für 2019 entwickelt werden. Eine bessere Chance vorn reinzustechen wird es für McLaren und Renault erst 2021 geben. Wer das jetzt für einen Kampf und P7-P10 herschenkt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Da musst du doch All-In gehen! 1 Update maximal noch, damit man nicht komplett abrutscht. Und auch nur, wenn’s schon entwickelt ist.

Im Fußball hat das ein weiser Mann mal „Abteilung Attacke“ genannt :lol: das wär ab heut mein Kredo! :lol:

Das birkt natürlich ein gewisses Risiko, nach hinten durchgereicht zu werden. Am Ende gehts ja auch ums Geld.



Klar, aber für beide Teams zählt nur der Sieg. Und den wird man nicht erreichen, wenn man nichts riskiert. Red Bull war 2008 zb auch sehr schlecht, da man sich auf 2009 konzentriert hat. Honda ebenso, Toyota auch und so weiter.
Keep fighting Michael ; RIP Jules!


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