Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

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Redaktion
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Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

Beitragvon Redaktion » 16.04.2018, 08:58

Offenbarte der Boxenunfall in Bahrain, dass Ferrari gegen das Reglement verstößt? Wie sich die Scuderia rechtfertigt und wie die FIA in Zukunft Unfälle verhindern will
Kimi Räikkönen, Ferrari

Ferrari-Boxenstopp: Ein zusätzlicher Beobachter soll nun für Sicherheit sorgen

Nachdem Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene die "elektronische Vorrichtung, die das Grünlicht gibt", für den Boxenunfall in Bahrain verantwortlich gemacht hatte, kam bei der Konkurrenz Unmut auf: Laut Artikel 12.8.4 im Technischen Reglement dürfen bei der Montage der Räder "Sensorsysteme nur eine passive Rolle spielen".

Daher orteten die Rivalen der Scuderia einen Reglementverstoß. Doch nun hat Ferrari laut der 'BBC' in einem Schreiben an die Teams erklärt, warum das eigene System keinesfalls illegal sei und wie es wirklich zum Boxenunfall kam. Laut Ferrari sind die Schlagschrauber bei Ferrari mit Sensoren ausgestattet, die feststellen, ob die Radmutter festgeschraubt ist und welchen Weg diese auf dem Rad zurückgelegt hat.

Beim Räikkönen-Stopp habe aber der Mechaniker links hinten gepatzt: Zuerst habe er die Radmutter mit dem Schlagschrauber verfehlt, aber den Knopf gedrückt, um diese abzuschrauben. Nach einem erneuten Ansetzen habe er einen weiteren Fehler gemacht und den Schlagschrauber in die falsche Drehrichtung eingestellt, also um das Rad anzuschrauben.

Ferrari argumentiert: Sensor nicht einzige Absicherung

Dadurch sei das System davon ausgegangen, dass das Rad ganz normal gewechselt wurde und habe die Freigabe erteilt. Ferrari betont, dass man sich dabei nicht rein auf die elektronische Vorrichtung verlasse: Sowohl das Crewmitglied am hinteren Wagenheber als auch die Kontrollperson des gesamten Stopps drücken während des Stopps einen Knopf - erst wenn sie ihn losgelassen haben, erscheine das Grünlicht. Doch während der eine den Zwischenfall nicht mitbekommen habe, sei dem anderen die Sicht verstellt gewesen, weshalb beide die Freigabe erteilt haben.

Als Konsequenz aus dem Malheur setzt Ferrari nun auf einen dritten Beobachter, der die beiden mittels Knopf überstimmen kann, damit ein derartiger Zwischenfall nicht mehr passieren kann. FIA-Rennleiter Charlie Whiting scheint die Erklärung von Ferrari sowie die Maßnahmen zu akzeptieren.

"Sie waren sehr offen und haben uns einen ausführlichen Bericht abgeliefert", erklärt der Brite. "Wir konnten das aber nicht an alle Teams weitergeben, da wir sie auch um Detailinformationen über ihr Auto und ihre Boxenausrüstung gebeten haben." Da es in den vergangenen Monaten zu insgesamt sechs Boxenstopp-Zwischenfällen gekommen ist, gibt es nun Ideen, wie man für mehr Sicherheit sorgen kann.

FIA: Mehr Sicherheit durch zwei Schlagschrauber-Sensoren

Schlagschrauber

Ein zweiter Sensor auf dem Schlagschrauber soll Unfälle verhindern

Eine Mindest-Boxenstoppzeit gilt als unpopulärste Maßnahme, eine technische Abrüstung hält Whiting aber nur bedingt für notwendig. "Es gibt keinerlei Beweise dafür", dass eine Rückkehr des guten alten Lollipops statt der Ampelanlage für mehr Sicherheit sorgen würde, meint er. Stattdessen glaubt er, dass eine doppelte Absicherung über Sensoren eine Lösung wäre.

"Einige Teams haben den Schlagschrauber mit einem Drehmomentsensor und einem Positionssensor versehen", erklärt er. "Wenn man nur einen Drehmomentsensor nutzt und die Mutter verkantet, dann wird das erforderte Drehmoment gemessen, aber sie ist nicht festgeschraubt. Wenn man auch noch einen Positionssensor nutzt, dann erkennt dieser, dass die Mutter den Weg nicht zurückgelegt hat, und es gibt keine Freigabe."

Ein Standard-System hält Whiting nicht für notwendig. "Wir müssen nur sicherstellen, dass der Betreiber den Knopf nicht drücken kann, bevor nicht alles fertig ist."


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Re: Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

Beitragvon papi » 16.04.2018, 09:29

Sensor ins Rad und ins Auto.
Altes Rad ab, Sensor im Auto merkt das. Neues Rad drauf, Sensor im Auto merkt das.

Damit wäre schonmal das Problem von Ferrari gelöst, da bei denen das alte Rad nicht mal entfernt wurde. Dennoch wurde (auch von Sensoren) das Auto als fertig eingeschätzt.

Und um das restliche Problem mit einer verkanteten Radmutter zu lösen dürfte der Positionsmesser in Verbindung mit einem Drehmomentsensor eigentlich ausreichen. Erst wenn die Mutter mindestens bis zu einem gewissen Schwellenwert in Position ist (100% wirst du sicher nie erreichen) und der Drehmomentsensor auch grünes Licht gibt, gilt das Rad als gewechselt.

Damit wäre von der Sensorseite alles erledigt.

Allerdings: Ich finde immer noch, das es einen Mechaniker oberhalb der Boxencrew geben muss, der von oben den Blick über den ganzen Boxenstopp hat. Er kann am besten sehen, ob alle Kollegen aus dem Gefahrenbereich raus sind, und ob _Augenscheinlich_ alles geklappt hat. Er müsste von daher das letzte Wort bei der Freigabe haben, sofern die Sensoren grünes Licht gegeben haben.

So würde in meinen Augen jedenfalls eine 98%ige Sicherheit beim Boxenstopp aussehen. Wird aber in der Form eher nicht passieren.

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Re: Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

Beitragvon LoK-hellscream » 16.04.2018, 10:02

papi hat geschrieben:Allerdings: Ich finde immer noch, das es einen Mechaniker oberhalb der Boxencrew geben muss, der von oben den Blick über den ganzen Boxenstopp hat. Er kann am besten sehen, ob alle Kollegen aus dem Gefahrenbereich raus sind, und ob _Augenscheinlich_ alles geklappt hat. Er müsste von daher das letzte Wort bei der Freigabe haben, sofern die Sensoren grünes Licht gegeben haben.


Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, gibt es den ja eh. Nur dem war die Sicht auf diesen Mechaniker, der umgefahren wurde, verstellt. Deshalb wird jetzt noch ein zusätzliches Kontrollorgan bei Ferrari bereitgestellt. Meiner Meinung nach, speziell nach dieser Erklärung von Ferrari, eine Verkettung unglücklicher Umstände, gepaart mit menschlichem Versagen am Schlagschrauber.

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Re: Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

Beitragvon papi » 16.04.2018, 11:02

Das es einen Kollegen gibt, der von außen auf den Boxenstopp schaut habe ich so auch verstanden. Allerdings denke ich eher, das er im Bereich der Boxenmauer steht oder irgendwo anders, wo er auf gleicher Ebene mit den Mechanikern steht. Da kann seine Sicht durchaus von anderen Mechanikern blockiert werden. Von dem Vorfall bei Ferrari gibt es allerdings eine Kameraperspektive, mit der du von oben auf den Boxenstopp schaust. Und von dort ist die Sicht eben nicht verdeckt gewesen. Und solange da kein Vogel vorfliegt kann man die Sicht dort auch nicht verdecken. Von da oben konnte man sehen, das dem sein Bein noch vor dem Rad steht.

Der Mechaniker sollte also seine Position auf eine erhöhte Position ändern. Dann hätte er die Übersicht und könnte wirklich den boxenstopp überwachen.

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Re: Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

Beitragvon LoK-hellscream » 16.04.2018, 11:26

papi hat geschrieben:Der Mechaniker sollte also seine Position auf eine erhöhte Position ändern. Dann hätte er die Übersicht und könnte wirklich den boxenstopp überwachen.


Da hast du natürlich Recht. Ich frage mich nur, ob auf dieser Position überhaupt wer stehen kann, denn ich glaube, dass die Kamera-Position nicht zugänglich ist für Menschen. Da müsste dann wohl grundsätzlich am Layout der Boxenmauer was geändert werden.

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Re: Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

Beitragvon Carol Krause » 16.04.2018, 12:15

LoK-hellscream hat geschrieben:
papi hat geschrieben:Der Mechaniker sollte also seine Position auf eine erhöhte Position ändern. Dann hätte er die Übersicht und könnte wirklich den boxenstopp überwachen.


Da hast du natürlich Recht. Ich frage mich nur, ob auf dieser Position überhaupt wer stehen kann, denn ich glaube, dass die Kamera-Position nicht zugänglich ist für Menschen. Da müsste dann wohl grundsätzlich am Layout der Boxenmauer was geändert werden.


Da wäre aber noch ein weiteres Problem: Bei der Geschwindigkeit, in der so ein Stopp abläuft (teilweise unter 2sec.!), ist es unmöglich, zu schauen, ob alle Mechaniker weg sind. Es sind ja immerhin 3 Mechaniker pro Reifen-von denen, die Reparaturen durchführen, mit Feuerlöscher bereit stehen... ganz zu schweigen!
Selbst wenn man also eine erhöhte Position hat, nützt das nicht viel, weil man das Auto schnellstmöglich weiter schicken will.
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Re: Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

Beitragvon Michael-KR » 16.04.2018, 13:00

:lol: :lol: :lol:

DAS klingt ja doch ein bissl anders, als dieser komplette Blödsinn: "Ferraris Boxenstopp-Unfall geklärt: Sensor löste Drama aus"

Redaktion hat geschrieben: Nachdem Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene die "elektronische Vorrichtung, die das Grünlicht gibt", für den Boxenunfall in Bahrain verantwortlich gemacht hatte, ..

siehe auch: https://www.formel1.de/news/grand-prix- ... -drama-aus

Der Arrivabene sollte mal wieder zu seiner Raucherbude zurückgehen, denn von F1 und Technik hat der wohl wenig Ahnung. Peinlich ist das.

P.S.: Kein Missverständnis: Ich bin zwar Nichtraucher, liebe aber die Zigarettenhersteller. Wer jemals den Duft des Tabaks riechen durfte - ein wahres Erlebnis; und dann die irre, teils gigantische Technik zur Herstellung von schnöden Zigaretten, die die Raucher einfach so wegpaffen (die sollten vor den Glimmstengeln eher ehrfürchtig sein – wenn die wüssten ..). Deshalb war ich immer gerne bei Marlboro & Co. ;-)
Und hochinteressant: Die Herstellung von Zigarettentabak sowie die maschinelle Verarbeitung - mit (heute) bis zu 20.000 Zigaretten pro Minute - also pro Sekunde 333 Zigaretten! Das ist Hightech pur (JEDE einzelne Zigaretten wird dabei umfangreich überprüft; also in 3 Millisekunden bzw. 6), dagegen ist die F1 vielfach nur Low-tech; kein Witz.

Beim Maschinentesten mal kurz hochgedreht und man steht kniehoch in Zigaretten. Immer wieder lustig zu sehen.

Auf youtube lässt sich die Zigarettenherstellung ansehen – sehr empfehlenswert, wer die Technik im Allgemeinen liebt.

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Re: Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

Beitragvon toddquinlan » 16.04.2018, 16:49

alles Mumpitz, weg mit dem Sensoren-/Knöpfedrücken-Kram. Vorne steht der Lollypopmann, und jeder Schlagschraubermechaniker muss seinen Schlagschrauber nach getaner Arbeit auf oder über Kopfhöhe halten; nur wenn alle vier Schlagschrauber wie Heiligenscheine über den Köpfen thronen, erst dann gibt der Lollypopmann den Weg frei.
Geht was schief wird das Team automatisch für den nächsten GP ans Ende des Feldes gesetzt, das sollte wieder Zucht und Ordnung bringen.

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Re: Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

Beitragvon mysamuel » 16.04.2018, 16:50

toddquinlan hat geschrieben:alles Mumpitz, weg mit dem Sensoren-/Knöpfedrücken-Kram. Vorne steht der Lollypopmann, und jeder Schlagschraubermechaniker muss seinen Schlagschrauber nach getaner Arbeit auf oder über Kopfhöhe halten; nur wenn alle vier Schlagschrauber wie Heiligenscheine über den Köpfen thronen, erst dann gibt der Lollypopmann den Weg frei.
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:bow: Richtig aber die Schrauber sind Recht Schwer :)
aber das Handzeichen wie Früher reicht schon

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Re: Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

Beitragvon theCraptain » 16.04.2018, 18:29

LoK-hellscream hat geschrieben:
papi hat geschrieben:Allerdings: Ich finde immer noch, das es einen Mechaniker oberhalb der Boxencrew geben muss, der von oben den Blick über den ganzen Boxenstopp hat. Er kann am besten sehen, ob alle Kollegen aus dem Gefahrenbereich raus sind, und ob _Augenscheinlich_ alles geklappt hat. Er müsste von daher das letzte Wort bei der Freigabe haben, sofern die Sensoren grünes Licht gegeben haben.


Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, gibt es den ja eh. Nur dem war die Sicht auf diesen Mechaniker, der umgefahren wurde, verstellt. Deshalb wird jetzt noch ein zusätzliches Kontrollorgan bei Ferrari bereitgestellt. Meiner Meinung nach, speziell nach dieser Erklärung von Ferrari, eine Verkettung unglücklicher Umstände, gepaart mit menschlichem Versagen am Schlagschrauber.

Man stelle sich vor, ein weiterer vergleichbarer Unfall passiert. Und nach der Analyse stellt sich heraus, dass dem zusätzlichen "Kontrollorgan" ebenfalls die Sicht versperrt war. Lösung: Es wird nochmals ein zusätzliches "Kontrollorgan" abgestellt um die beiden anderen Kontrollorgane zu monitoren.

Man stelle sich nun vor, dass nochmals ein weiterer vergleichbarer Unfall passiert. Und nach der Analyse stellt sich heraus, dass dem zusätzlichen "Kontrollorgan" ebenfalls die Sicht versperrt war. Lösung: Es wird nochmals ein zusätzliches "Kontrollorgan" abgestellt um die drei anderen Kontrollorgane zu monitoren.

Man stelle sich nun vor, .... etc. :lol: :mrgreen:
"Als ich 1996 in Spa zum ersten Mal bei einem GP war[.. ]Michael fuhr gerade mit seinem V10 vorbei. Das hat mich regelrecht durchgeschüttelt, es war wie ein Kampfjet", berichtet Hamilton, bei dem von dieser Faszination 20 Jahre später kaum noch etwas übrig ist.

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Re: Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

Beitragvon nino » 16.04.2018, 18:39

Der Arrivabene sollte mal wieder zu seiner Raucherbude zurückgehen, denn von F1 und Technik hat der wohl wenig Ahnung. Peinlich ist das.

P.S.: Kein Missverständnis: Ich bin zwar Nichtraucher, liebe aber die Zigarettenhersteller. Wer jemals den Duft des Tabaks riechen durfte - ein wahres Erlebnis; und dann die irre, teils gigantische Technik zur Herstellung von schnöden Zigaretten, die die Raucher einfach so wegpaffen (die sollten vor den Glimmstengeln eher ehrfürchtig sein – wenn die wüssten ..). Deshalb war ich immer gerne bei Marlboro & Co.
Und hochinteressant: Die Herstellung von Zigarettentabak sowie die maschinelle Verarbeitung - mit (heute) bis zu 20.000 Zigaretten pro Minute - also pro Sekunde 333 Zigaretten! Das ist Hightech pur (JEDE einzelne Zigaretten wird dabei umfangreich überprüft; also in 3 Millisekunden bzw. 6), dagegen ist die F1 vielfach nur Low-tech; kein Witz.

Beim Maschinentesten mal kurz hochgedreht und man steht kniehoch in Zigaretten. Immer wieder lustig zu sehen.

Auf youtube lässt sich die Zigarettenherstellung ansehen – sehr empfehlenswert, wer die Technik im Allgemeinen liebt.


Du scheinst wohl den Überblick zu haben von wegen F1 und Technik.Ich glaube nämlich Du hast wenig Ahnung von der Materie. Sonst würdest Du nicht über Zigaretten-herstellung labern.Ich glaube das interessiert hier niemanden.
Falsches Forum!! Wenn man bedenkt was das Rauchen für schäden verursacht,dann kann mir dieser technikkram gestohlen bleiben.

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Re: Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

Beitragvon flipmode » 17.04.2018, 01:50

Ich würde so etwas, wie einen Abstandssensor gut finden. Also z.B. eine Stange mit dem Sensor in jeder Ecke des Reifenwechsel Bereichs und jeder, der fertig ist, muss in Richtung seiner Stange laufen. Wenn alle dort sind und damit aus dem Gefahrenbereich, wird grün gegeben.

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Re: Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

Beitragvon Carol Krause » 17.04.2018, 12:43

Ich versteh ehrlich gesagt nicht, warum man bei jedem Unfall heutzutage so einen Aufstand macht!
Das ist Motorsport, da passiert sowas nun mal und das lässt sich nicht (zumindest nicht mit sinnvollen Mitteln) vermeiden. Und im Fußball beschwert sich doch auch keiner, wenn sich mal jemand verletzt, obwohl es da ständig passiert. Aber wenn in der F1 1mal was ist...
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Re: Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

Beitragvon Carol Krause » 17.04.2018, 12:47

flipmode hat geschrieben:Ich würde so etwas, wie einen Abstandssensor gut finden. Also z.B. eine Stange mit dem Sensor in jeder Ecke des Reifenwechsel Bereichs und jeder, der fertig ist, muss in Richtung seiner Stange laufen. Wenn alle dort sind und damit aus dem Gefahrenbereich, wird grün gegeben.


Völlig unmöglich! Du kannst in der Pitlane keine Stangen aufstellen, weil die Plätze sind, wenn nicht gerade ein Stopp ist freizuhalten, damit nicht was passiert wenn da jemand mit was kollidiert und als Rettungswege wenn die Fahrspur wegen Unfall blockiert ist.
Außerdem wäre sowas dämlich, keine Vernünftige Rennserie hat sowas!
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Re: Führte Regelverstoß zu Boxenunfall? Ferrari wehrt sich

Beitragvon toddquinlan » 17.04.2018, 16:49

wir brauchen nicht mehr Sensoren sondern weniger. Weg von der Automatisation, zurück zu menschlicher Überwachung und Verantwortung.


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